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TruckOnline.de Posts

Traurig

Im Jahr 2010 starben auf Deutschlands Straßen 162 Fahrerinnen und Fahrer von Güterkraftfahrzeugen.
11 539 wurden bei Verkehrsunfällen verletzt.

Unfall

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In den Feierabend getrieben

Damals – im Mai 2010 – schrieb ich folgendes:

Kein Stau vor dem Grenzzollamt Weil am Rhein/Basel an der A5. Ich muß lange zurück denken, wann ich dieses Glück zum letzten mal hatte.

Tja. Stau da unten war seitdem für mich immer ein Fremdwort. Gut, normal komme ich erst in den Nachmittagsstunden dort an. Da hat sich der nachts entstehende Pulk bereits aufgelöst.
Warum es am Mittwoch dieser Woche anders war? Keine Ahnung. Zwei Stunden verlor ich im Verkehr vor der Grenze.

Stau vor Schweizer Grenze Weil Basel

Das nächste Hindernis ist der Gotthard – Tunnel. Wegen Bau- und Reinigungsarbeiten wird der zur Zeit von 20.00 – 5.00 Uhr gesperrt. Der Schwerverkehr wird vorher angehalten und zwangsgeparkt.
Somit war am Mittwoch früher Feierabend, als eigentlich gedacht.

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Mit viel Risiko

Mal schaun, wie lange diese Seite erreichbar ist: Schwarzbuch24.com.

Firmen zu diskreditieren, kann teuer werden. Zumal keiner weiss, ob unzufriedene Mitarbeiter und Kunden oder neidvolle Wettbewerber hinter diesen Anschuldigungen stehen. Denn der Schaden, egal ob im Hinblick auf das Image oder finanziell, kann für die angeschwärzte Firma beträchtlich sein.

Gerüchte und Firmengeheimnisse sind schnell verbreitet. Die Kreativität von Online – Postern kennt bekanntlich keine Grenzen. Allein deshalb ist es schwierig, zwischen tatsachenorientierter Meinung und geschäftsschädigender Äußerung zu unterscheiden. Die Forenbetreiber können wohl kaum jeden Eintrag persönlich prüfen.

Dazu kommt, dass viele Firmen das Internet noch immer nicht verstehen. Abmahnungen werden schnell verschickt. Die Chancen dafür stehen gut. Denn kaum ein privater Webseitenbetreiber hat die finanziellen Mittel, sich dagegen zu wehren.
Bei den Machern dieses Speditionsschwarzbuches kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Welcher Fahrer hat die Zeit, sich in der Woche um private Sachen zu kümmern?

Nicht das ich falsch verstanden werde. Schwarze Schafe an einen Pranger zu stellen, ist nicht verkehrt. Nur würde ich mir das nicht antun. Auf den bereits genannten Stress kann ich gerne verzichten.

Achso. Eines noch: Roland Graf wird sicher wissen, dass sein Longliner neben einem Ausbeuteroscar abgebildet ist.

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Wer war der Erfinder der Schwerkraft? Bud Spencer. Er ist schwer und kräftig.

Schwergewicht am Steuer

Ok. War ein Spass. Ist halt Montag und diese Tage lassen sich nur mit Humor ertragen. Er saß auch nicht am Steuer dieses Lkw. Warum auch.
Das Teil fuhr kurze Zeit später auf einen Parkplatz und im vorbeifahren schaute ich kurz rüber. Neugier siegt halt.

Bemerkenswert fand ich die Schräglage. Keine Ahnung, ob der bereits so los gefahren ist oder die Ladung erst während der Fahrt verrutscht ist. In Deutschland wäre der so nicht weit gekommen.

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9/11: peace, мир, سلام

Damals, in der deutschen demokratischen Schule, war Frieden das wohl meistgehörte Wort. Neben Freundschaft versteht sich. Nur habe ich das als Kind nie so richtig ernst genommen.
Heute denke ich, die hatten recht. Es gibt wohl wirklich nichts wichtigeres.

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Im Winter sind es Schnee und Eis, im Sommer die Urlauber…

…aber die Ferien sind jetzt überall vorbei. Ab nächsten Samstag – sofern ich da arbeiten muß – gehört die Autobahn wieder mir. Na ja, zumindest bis in den Vormittag hinein. Erst dann wagen sich Wochenendausflügler und Hobbyhandwerker auf die Straße.
Auch in den Rasthöfen kehrt wieder eine relative Ruhe ein. Vorbei die Zeit der lärmenden Kinder und genervten Eltern. Endlich.

Endlich vorbei

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Es stinkt im Zug

Die Nacht von vorgestern zu gestern war ich wieder mit der RoLa unterwegs. Das gute: Ein neuer Waggon. Also nicht für Lkw, sondern für die Fahrer. Das schlechte: Die Toilette ist nur noch ein Loch im Boden.

Ihr kennt diese Bückschüsseln, wie sie in südlichen Ländern verbreitet sind? Genau diese Dinger wurden jetzt verbaut. Wie man mit seinem Deutschland-verwöhnten Hintern im schaukelnden Zug das Loch treffen soll, weiss ich nicht. Selbst mit viel Geschick geht mit Sicherheit etwas daneben. Oder man versaut sich die Kleidung.

Als Lösung bietet sich nur an, einen der zahlreichen Stopps auf freier Strecke zu nutzen. Aber schon hat man das nächste Problem – die Wagen sind nicht klimatisiert. So ist man selbst nach einem erfolgreichen Geschäft durchgeschwitzt.
Was bleibt, ist ein unangenehmer Geruch. Sowohl am Körper, als auch am Gebahren der Ökombi.

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Crash Boom Bang

Seit Jahren warte ich darauf, dass mir mal einer hinten drauf fährt. Stehe ich am Stauende, schaue ich erwartungsvoll in den Rückspiegel. Aber bisher haben es noch alle geschafft, rechtzeitig und sicher zu bremsen.
Nicht das ich es unbedingt wollte. Um Himmelswillen, nein. Aber man muß ja damit rechnen. Ausserdem gibt es sicher irgendwo irgendeine Statistik, die besagt, dass jeder Vielfahrer mal dran ist. Also mit dem Bums von hinten.

Heute war es soweit. Nur ganz anders, als ich immer gedacht hatte. Es krachte bei voller Fahrt.

Aber von Anfang an: Mit gemütlichen 88 Kilometern pro Stunde fuhr ich über die A45, irgendwo bei Gießen. Im Radio lief die Werbung vor den zwölf Uhr Nachrichten, mit den Gedanken war ich irgendwo im Nirgendwo. Dann – ein Schlag von hinten.
Mein erster Gedanke? Hmm, habe ich jetzt ein Rad verloren? Oder irgendein anderes lebenswichtiges Teil? Vielleicht ganz und gar den Auflieger? Ein Blick in den Rückspiegel zeigte mir jedoch, dass der noch da war. Und auch sonst kullerte nichts über die Strasse.

Dafür erspähte ich einen Transporter, der langsam auf dem Standstreifen ausrollte. Das war also der Übeltäter, der mich aus meinen Gedanken riss. Ich tat es Ihm gleich und stoppte ebenfalls am Rand der Autobahn.
Links aussteigen war unmöglich. Pkw, Lkw, Busse – keiner machte auch nur kleinste Anstalten, etwas zur Strassenmitte auszuweichen. Also quälte ich mich zwischen meinem Sattel und der Leitplanke nach hinten.

Der Fahrer des Transporters sah sich bereits den Schaden an, unterbrochen von lautem Fluchen. Abgesehen von einem leichten Schock war Ihm aber nichts passiert.
Ist nur Blechschaden„, meinte ich lapidar. „Hast Du schon die Polizei gerufen?“ „Mach Du das mal„, erwiderte er. „Ich bin zu aufgeregt dafür!

Auto kaputt wegen Unfall

Natürlich tat ich Ihm den Gefallen. Im nachfolgenden Gespräch erzählte er mir, dass er erst seit drei Wochen in dieser Firma angestellt ist und sich nun wohl wieder auf dem Arbeitsamt melden darf. Um vom persönlichen abzulenken, fragte ich Ihn, wie der Unfall passiert ist.
Er wußte es selber nicht genau. Zumindest sagte er das. Mir reichte das als Antwort, mehr interessierte mich auch nicht. Ob er kurz eingenickt ist oder irgendwie abgelenkt war, spielte auch keine Rolle. Also für mich.

Dann kam auch schon die Polizei. In Kurzform erzählte ich meine Version des Erlebten, die jeweiligen Daten wurden aufgenommen und ausgetauscht.
Was mir aber auffiel: Kaum stand ein Auto mit Blaulicht dahinter, fuhr jeder bereitwillig auf die linke Spur. Was ein blinkendes Licht so alles bewirken kann.

Die Schäden am Auflieger halten sich in Grenzen: Unterfahrschutz zerkratzt, oberhalb davon ein Blech etwas verbeult und die rechte Beleuchtungseinheit wurde nach vorne gedrückt und beschädigt. Der Schaden dürfte trotzdem vierstellig sein. Zumal das Teil noch keine sechs Monate alt ist.

Die Schäden am Transporter waren ungleich höher. Pizzablech halt. Huckepack ging es per ADAC in irgendeine Werkstatt. Auch so hält man die Wirtschaft am laufen.

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