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TruckOnline.de Posts

Mein DAF ist gestört

Gestern früh noch stolz die 999,9 gepostet und siebenhundert Kilometer weiter macht es „Tedem Tedem Tedem„.
DAF-Fahrer kennen dieses Geräusch. So kündigt sich eine Störung am Lkw akustisch an. Also so wie heute. Vorn in der Anzeige leuchtet alles gelb und Fehlermeldung um Fehlermeldung wird angezeigt.

Fehlermeldung im DAF

Und nein. Der Fehler liegt nicht bei mir. Denn ich habe wirklich nix gemacht.
Nur habe ich, was die Qualität anbelangt, meine Erwartungen wohl etwas zu hoch geschraubt.Gut, was will man bei einem neuen Fahrzeug, welches einen sechstelligen Betrag gekostet hat, auch erwarten.

Aber meint ihr, ich könnte das mit einem Hammer beheben? Oder einfach mal brüllen? Also sowas wie „verkackte Elektronik„?

Wirkliche Hilfe bekam ich aber von meinen lieben Berufskollegen Marco und Jürgen. Die fahren beide auch dieses holländische Fabrikat und erzählten mir übereinstimmend, was jetzt zu tun sei. Nämlich auf dem nächsten Parkplatz anhalten, Motor ausmachen, Schlüssel ziehen, fünf Minuten warten, Motor starten. Dann hätte sich dieses Problem erledigt.

Gemacht, getan und siehe da – keine Meldung mehr da. Wieso das überhaupt passiert ist? Gute Frage. Hat vielleicht ein Steuergerät mal Schluckauf bekommen.
Aber so lange das nicht öfter passiert, ist alles gut.

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Kilometer König

Ich bin grad am überlegen, ob ich mal ein Bild von meiner Kilometer-Anzeige hier im Blog posten soll.
Oder ist das ein alter Hut?

Aber egal, warum denn nicht? Denn 999,9 Kilometer hat man auch nicht jeden Tag.

Kilometer Anzeige 999 daf

Kurzer Nachtrag. Da ich per Mail, auf Twitter und jetzt auch hier in den Kommentaren gefragt wurde, ob ich diese 999 Kilometer an einem Tag gefahren bin, nein, natürlich nicht. Mit „hat man auch nicht jeden Tag“ meine ich die Zahl ansich.
Also. Freitag achtzig Kilometer von der Werkstatt in die Firma. Dann 220 Kilometer go Home. Montag 650 Kilometer, gestern früh den Rest bis 999,9. Also alles gut 😉

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Der Neue ist da

Am Dienstag noch großspurig, hochtönend oder von mir aus auch protzig vom schönsten in „Osteuropaweiß“ herumfahrenden Lkw geschrieben und schon ist er Geschichte. Also zumindest für mich.

Denn mein Chef war der Meinung, genug mit weiß, jetzt ist blau angesagt. Passt auch farblich eher zum Auflieger und der Firmenfarbe seines unseres Auftraggebers. Ist ja schon ein schönes Bild.

ein blauer daf

Das eine neue Zugmaschine kommt, wusste ich schon seit Februar. Liefertermin sollte eigentlich Mitte Juni sein. Aber wegen der Halbleiter-Krise verschob sich der immer wieder nach hinten. Vor zwei Wochen hieß es noch, Lieferung erst im September. Deshalb war ich vorgestern schon ein wenig vom Anruf meines Arbeitgebers überrascht, dass ich Freitag den neuen Lkw holen kann.

Aber nun ist er da. Mit Alcoa-Alufelgen, Sitze aus Leder und Alcantara, Sitzheizung und Belüftung, Spiegel in Wagenfarbe und ganz wichtig, Lufthörner. Damit ich meinen gelegentlichen Unmut auch Gehör verschaffen kann.

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Hässlicher geht immer

Heute ist der „Tag des hässlichen Lkw“. Oder auch „Ugly Truck Day“. An jeden 20. Juli kann also jeder auf seinen hässlichen Lkw stolz sein.

Wieso es den „Ugly Truck Day“ eigentlich gibt, ist weitgehend unbekannt. Sicher ist nur, dass er an jedem 20. Juli gefeiert wird. Er wird auch als „Ugly Truck Contest Day“ bezeichnet.

Laut Google wurde er zum ersten Mal 1996 erwähnt. Ok., dieser Tag kommt ja eigentlich aus den Staaten, vielleicht kürt man da drüben auch den hässlichsten Pickup. Ich hab da nicht so richtig Ahnung von.

Aber wie auch immer. Ich halte meinen in „Osteuropaweiß“ lackierten DAF übrigens für den schönsten Lkw weit und breit. Also nix mit „Ugly Truck“.

ein weißer daf lkw
Kein „Ugly Truck“
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Das Leben ist ein Bumerang. Alles was du tust kommt irgendwann zu dir zurück

Ich weiß nicht, ob ich in meinem Leben schon mehr gefunden als verloren habe.

Eine Tasche mit persönlichen Dokumenten, Portemonnaie mit über hundert Euro Inhalt, Notizbuch mit diversen Passwörtern, Einzelteile eines Handys und weiteren Zeugs lag mal in einer Raststättenauffahrt.
Ein Autofahrer hat die wohl aufs Autodach gelegt und vor dem losfahren vergessen. Ich hab die aufgesammelt und später in meinem Heimatort bei der Polizei abgegeben.

Der damals diensthabende Beamte war davon nicht so erfreut. Statt eines ruhigen Samstagnachmittags wartete Schreibkram auf ihn. Jedes gefundene Teil durfte der in einem Protokoll aufschreiben. Na ja, ist jetzt schon einige Jahre her und hab auch nie wieder davon gehört.

Und auch schon lange nicht mehr daran gedacht. Aber gegensätzliche Sache. Was habe ich eigentlich schon verloren? Also ausser den Glauben an die Menschheit.

Bis letzter Woche wäre mir da lange nichts eingefallen. Kein Schlüssel, keine Ausweise, kein Geld, nix. Mittwoch aber ist es passiert. Packe nach dem duschen meine Klamotten zusammen, merke aber nicht, wie meine Uhr irgendwie rausrutscht. An der Kasse dann die Schlüssel für den Duschraum abgegeben, noch nen Kaffee geholt und losgefahren.

Nach zehn Minuten dämmert es mir, dass irgendetwas fehlt. Alles gedanklich durchgegangen. Klamotten, Duschtasche, Geld? Alles da. Aber kacke, meine Uhr ist weg. Einen Parkplatz später wieder rausgefahren, Taschen nochmal durchwühlt, die Uhr blieb verschwunden.

Was für eine Gülle. Das hat mich wirklich geärgert. Habe die mal von meinem Weihnachtsgeld gekauft, war für meine Verhältnisse nicht billig. Und nun? Weg! Scheiße.

Holzkiste. verpackung der uhr.
Auch die Verpackung der Uhr habe ich aufgehoben.

Karma schlägt aber immer wieder zurück. Nicht nur im bösen, nee, ich denke auch im guten. So auch diesmal. Also in der Tankstelle angerufen, der netten Mitarbeiterin meinen Ärger erzählt. Die sagt: „Oh, kein Problem. Ich schau schnell in der Dusche nach und rufe sie in fünf Minuten zurück„.

Meine Laune besserte sich schon etwas – und hellte sich ganz auf, als ich im folgenden Telefonat quasi meine für immer verloren geglaubte Armbanduhr zurück bekam. Denn die lag tatsächlich noch im Duschraum.
Natürlich habe ich die noch nicht so ganz, muss die nächste Woche noch abholen. Aber das passt schon, fahre eh dran vorbei.

Tja, jetzt könnte man meinen, dass Leben ist manchmal doch ein bissel wie ein Boomerang. Hätte ich das Geld von der Fundsache der Autobahnauffahrt eingesteckt und den Rest im Straßengraben oder einem Mülleimer versenkt, wer weiß? Vielleicht wäre meine liebgewordene Armbanduhr nie wieder aufgetaucht.

Das kann jetzt so sein, oder eben auch nicht. Ich selbst glaube eher nicht an so etwas. Aber als Mensch fühle ich mich besser, wenn man Gutes tut und auch, wenn einem gutes widerfährt.

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