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Besinnlichkeit unterwegs

22 Jul 2018

Heute ist der bundesweite Tag der Autobahnkirchen. Hab grad mal geschaut, wie viele es eigentlich in Deutschland gibt: Es sind fünfundvierzig. Verteilt über die A 1 bei Damme bis zur A 96 bei Leutkirch.
Besucht habe ich in all den Jahren wo ich fahre, vielleicht drei. Die Autobahnkapelle im Hegau ist mir davon als einzige in Erinnerung geblieben. Keine Ahnung, warum es nur so wenige sind. Denn eigentlich mag ich solche Orte der Ruhe.

Ich habe mal gelesen, dass einer, der in solch einer Kirche oder Kapelle Rast macht, danach gelassener, rücksichtsvoller und sicherer fährt. Und somit der Besuch einer Autobahnkirche ein Beitrag zur Verkehrssicherheit ist. Sie sind sozusagen ein Gegenpol zum Leben auf der Überholspur. Schön, wenn es wirklich so wäre.

Die erste deutsche Autobahnkirche wurde übrigens im Jahr 1958 bei Adelsried an der A 8 eingeweiht. In Bayern. Klar, wo sonst. Da, also in Bayern, war ich übrigens auch zum letzten mal in einer Kapelle. Und zwar am 8. Dezember 2015 – tja, Google vergisst nichts. Aber hier mal nebensächlich.
Das war in Wilparting, unterhalb vom Irschenberg. Wer die Autobahn von oder nach Salzburg fährt, hat diese kleine Kirche bestimmt schon mal gesehen. Ist ja auch ein Blickfang neben der Strecke. Wer also ein wenig Zeit hat, fahrt oder lauft darunter. Es lohnt sich. Auch weil es daneben einen wunderbaren Gasthof gibt.

Bier Glas in wilparting

Fundstücke Teil CXXXII

15 Jul 2018

The Waterboys – And a Bang on the Ear

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YouTube-Originallink >>>

Links und rechts der (Daten-) autobahn

15 Jul 2018

Und dann sage noch einer, Lkw-Fahrer wären zu nichts zu gebrauchen: Rasender Laster fährt Blitzer zu Schrott
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Wenn’s s’pressiert wie’d Sau: Autobahnpolizei stoppt rasenden Lkw (FacebookLink)
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Einer der großen europäischen Nutzfahrzeug-Hersteller kommt mit einem „dieselfreien“ Stand zur diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge nach Hannover.
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Der ADAC hat in einer Stichprobe an den Autobahnen A 1 bis A 9 insgesamt 50 unbewirtschaftete Rastplätze untersucht. Diese Anlagen haben Toiletten, aber keine Servicebetriebe wie Restaurants oder Tankstellen. Acht von ihnen waren „mangelhaft“, vier sogar „sehr mangelhaft“: An diesen Rastplätzen lieber weiterfahren.
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Nach tödlichem Unfall: Wer gibt Hinweise auf verlorenen Autositz? Kennzeichenfragment „RE-JK ?“ gesucht.
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Immer häufiger zeigen Überwachungskameras in China, wie Autofahrer mehrfach über Personen fahren, bis diese tot sind. Wieso? Die Antwort erschreckt: Für Tote müssen sie schlicht weniger zahlen als für Verletzte: Wieso in China Unfallopfer nochmal überfahren werden
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Wie lässt sich die Todesgefahr durch abbiegende Lastwagen eindämmen? Elektronische Abbiegeassistenten für Laster könnten Fußgängern und Radfahrern Leben retten. Doch eine politische Entscheidung darüber zieht sich wie Kaugummi.
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Bundesminister Andreas Scheuer hat die „Aktion Abbiegeassistent“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, alle nationalen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Einführung zu beschleunigen.

Und jeder Fahrer, der mit einem Lkw mit Abbiegeassistent unterwegs ist, bekommt das neue Trucker-Abzeichen #IchHabDenAssi. Das können die Frauen und Männer am Steuer mit Stolz auf ihren Lkws anbringen.

Wie be(SCHEUER)t ist diese Aktion mit dem Aufkleber? Kaum ein Fahrer wird sich solch einen Sticker freiwillig an sein Führerhaus kleben. Zumal der ein Freibrief für Radfahrer ist, noch weniger aufzupassen, da der Assistent den Fahrer ja warnen wird.

Schlaue Zitate

14 Jul 2018

Selbstvertrauen kommt vom Wissen um deine eigenen Fähigkeiten

Max Emilian Verstappen (belgisch-niederländischer Automobilrennfahrer) im Interview mit der Zeitschrift „The Red Bulletin

Zwischenstopp

12 Jul 2018

Brücke in Italien

Lustige Gespräche

10 Jul 2018

Acht Kilometer Lkw-Stau heute früh kurz nach sechs vor Kiefersfelden. Der Grund war dieses mal keine Blockabfertigung, sondern eine normale Grenzkontrolle. Denn am Freitag treffen sich in Innsbruck die EU-Innen- und Justizminister. Und da muss natürlich aufgepasst werden, wer und was alles nach Österreich fährt.

So richtig interessierte das aber keinen der Beamten. Die standen zusammen und schwatzten miteinander.
Über was, kann ich natürlich nicht berichten. Aber es wurde auch gelacht. Kann also auch ein lustiges Dienstgespräch gewesen sein.

Grenzkontrolle Kufstein Tirol

Seefracht versenden vom Tor der Welt aus

10 Jul 2018

Als Trucker kommt man rum – vor allem dann, wenn die Waren über Seefracht weiter gesendet werden sollen. Die Seefracht ist heute nach wie vor besonders beliebt, auch wenn es für die Trucker selbst nicht ganz so einfach ist, die Produkte zur Seefracht zu bringen. Aber auf jeden Fall ist es immer wieder ein Erlebnis. Weiter !

Sieben Stunden

04 Jul 2018

Stahlrohre sollte ich laden, in einem Ort zwischen Padova und Bologna und dann noch dreißig Kilometer nach links. Ansich kein Problem. Auch wenn ich so etwas ungern lade.
Es gibt bessere Ladungen. Ist halt mit viel Arbeit verbunden und wer drückt sich nicht gern davor. Also ich schon. Aber hilft ja nix. Mich fragt ja keiner.

Bereits auf der Hinfahrt ein Anruf meiner Disponentin. Der Kunde wollte wissen, wann ich in etwa eintreffe. „Gegen elf„, antwortete ich.
Solche Fragen sind immer gut. Da warten die schon und es geht in der Regel fix. Da war ich noch gut drauf.

Kurz nach Elf war ich auch bei der Firma. Großer Lkw-Parkplatz davor und nur ein Bulgare vor mir. Sah echt gut aus.
Wie in Italien üblich am Tor über die Gegensprechanlage gemeldet, Ladenummer und Lieferadresse durchgegeben. Als Antwort kam, ich sollte im Lkw warten. Alles normal bisher. Ausser das mich der Bulgare grimmig anstarrte.

Da machte ich mir aber keine Gedanken drüber. Warum auch. Eine Stunde noch bis zu deren Mittagspause, bis dahin wird der Auflieger wohl zumindest angeladen sein.
Aber nix da. Es wurde zwölf, die Leute verschwanden. Mangiare ist denen heilig. Finde ich auch gut. Aber nur dann, wenn ich nicht bei dreinddreißig Grad im Schatten auf einem öden Betonplatz warten muß.
Es wurde zwei, die Leute tauchten wieder auf. Dann plötzlich kam Bewegung in die Sache. Der Bulgare durfte in die Firma fahren. Da war es aber schon halb vier. In der Zwischenzeit passierte nix. Kein Lkw kam, kein Lkw fuhr. Was die bis dahin gemacht haben? Keine Ahnung. Vielleicht musste deren Essen verdaut werden.

Anderthalb Stunden später hatte man meinen südosteuropäischen Leidensgenossen abgefertigt. Jetzt war ich also dran. Zuerst auf die Waage, dann durch zig Reihen von Stahlrohren zur mir zugewiesenen Ladestelle. Dort wurde ich eingewiesen. Natürlich so blöd, dass ich die rechte Seite vom Auflieger öffnen musste. Blöd deshalb, weil da die Alulatten bis ganz oben hängen. Ausserdem habe ich rechts meinen ganzen Prettel wie Spanbretter, einige Spangurte und Besen verstaut. Rechts bleibt nach Möglichkeit deshalb immer zu. Aber wie bereits erwähnt – mich fragt ja keiner.

Arbeitsschuhe und Warnweste waren Pflicht. Wie fast überall. Hier aber auch ein Helm. Bei über dreißig Grad. Aber ich fügte mich. Was blieb mir auch übrig. Mich fragt ja keiner.
Schwitzend baute ich den halben Auflieger auseinander, legte die ersten Gurte zurecht. Dann kam die Stunde der Verlader.
Ich lade ja von Zeit zu Zeit lange Sachen. Egal ob Stahlträger, Stahl- oder Plastikrohre. Wenn die Plane noch etwas im Weg ist, drehen die Staplerfahrer die Ladung rein. Klappte bisher immer ganz gut. Hier aber drückte man die Stützen ganz nach hinten und zog die Plane mit einer Art Hubbock nach oben. Ich war fasziniert. Ehrlich – und hatte nicht mal Sorge um das Material.

Auflieger fertig zum laden

Die Rohre selber waren fix geladen. Schwitzend und schnaufend begann ich dann mit der Sicherung und baute den Auflieger wieder zusammen. Anfangs ohne Helm. Bis mich der Ordungsruf des Vorarbeiters daran erinnerte, diesen wieder aufzusetzen. Nun ja.
Später im Versand fragte ich natürlich nach einem Duschraum. No, njet, niente war die Antwort. So etwas gäbe es in dieser Firma nicht. Hat mich letztlich auch nicht gewundert. Nach über sieben Stunden in dieser Firma war der Tag eh gelaufen.

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