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Vergleiche

07 Apr 2017

Bei einer Firma im Siegerland soll ich leere Kisten und Gestelle entladen, die ich in Italien geladen habe. Ich melde mich in der Warenannahme:

Moin, ich bringe leere Gestelle von yxz.
Schön. Darauf warten wir schon”.

“Oh, dann geht es ja sicher fix?”
“Klar doch. Wir sind ja nicht in Italien.”

Das war vor zwei Stunden. In der Zwischenzeit haben die einen anderen Lkw mit 14 Paletten beladen. Wow. Nur bei mir passiert nix.

Aber so unrecht hatte der Typ aus der Warenannahme nicht. Beim Belader in Italien war nach dreißig Minuten alles erledigt.

Wir müssen reden…

05 Apr 2017

…und zwar über Dieselgestank. Und mich als ungeschickten Depp. Es ist auch nur ein kurzes Gespräch.

Die Anzeige der Zapfsäule meiner Stammtankstelle in Österreich zeigte 796 Euro an. Da packte mich der Ehrgeiz, die 800 rund zu machen. Ihr kennt das sicher. Wenn auch nicht in diesen Dimensionen.

Aber gut. Bis 799 ging alles prima. Dann begann ich, in Stößen zu tanken. Also den Zapfhahn drücken und loslassen. Und wieder drücken und loslassen. So das nur wenig Sprit in den Tank läuft.
Dann passierte es. Irgendwie flutschte der Zapfrüssel aus dem Tank und die Brühe landete auf Pullover, Hose, Schuhe und Strümpfe. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Da merkt man erst, wie Diesel stinkt. Einfach nur eklig.

Die Klamotten habe ich gleich gewechselt, Schuhe und Strümpfe entsorgt. Ja, und trotz duschen kurze Zeit später, hatte ich den ganzen Tag das Gefühl, diesen Geruch an mir zu haben. So hing der in der Nase.
Aber war ja meine Schuld. Ungeschickt lässt grüßen.

Jetzt hoffe ich, dass bis Samstag der Muff aus Hose und Pullover etwas verschwindet. Zumindest so weit, dass ich die Sachen reinigen kann, ohne meine Waschmaschine zu versauen.

Neues in der Linkliste

01 Apr 2017

Vor acht Wochen fragte ich Euch nach neuen Vorschlägen für meine Linkseite. Zuerst mal danke für Eure Antworten.
Den Verweis zum “Taxi-Blog” von Torsten aus Paderborn habe ich entfernt. Der war ja leider nicht mehr erreichbar. Dafür gibt es jetzt zwei neue Taxifahrerblogs. Und zwar aus München und dem Cuxland. Gegensätzlicher geht es nicht. Ganz unten und ganz oben, Großstadt und plattes Land. Passt doch.

Die drei anderen Weblogs werden von einem Feuerwehrmann, einem Medizinstudenten und einem Journalisten geschrieben. Sehr interessant das ganze.

Achso. Es gibt auch zwei neue Fahrerblogs. Obwohl, so neu sind die gar nicht. Und bei einem bin ich mir nicht sicher, ob der noch lange erreichbar sein wird. Das wäre dieser hier von Martina. Aber vielleicht kommen ja noch ein paar Erzählungen. Das wäre prima, zumal aus weiblicher Sicht. Sie könnte sich ja mit Dani austauschen. Aber na ja, mal schaun.

Der andere wird von “Der Hausen” geschrieben und ist nennt sich schlicht “Der Fernfahrer“. So einfach kann es gehen.

Kurzes Gespräch

31 Mar 2017

Freitag, erster Kunde:

“Moin. Ich soll für Italien laden.”
“Moin. Hast Du eine Ladenummer?”

“Klar. ABC9876 und ABC9875.”
“Wo geht das hin?”

“Nach Italien.”
“Ah ja. Da musst Du aber warten. Mindestens eine Stunde. Unser Stapler ist kaputt.”

“Das macht nichts. Ich warte gerne.”

Ich mag solche unkomplizierten Gespräche.

Hach…

29 Mar 2017

…wie schön. Ich habe den Frühling gefunden:

Bäume blühen

Parkplatz hier und überall

28 Mar 2017

Die wirklich coolen Sachen gehen momentan völlig an mir vorüber. Da entwickelt eine Firma ein System, welches den Parkplatzmangel erheblich mindern soll und ich erfahre nix davon.

Gemeint ist P-Roll. Das ist eine Rolle, die unter der Stoßstange eines Lkw montiert ist und mittels Fernbedienung gestartet wird.
Liegt diese dann vor den Vorderrädern, fährt man darauf und anschließend wird diese automatisch beim darüber fahren bis zum Ende des Lkw ausgerollt.

Nach der Pause wird die Rolle am Heck wieder aufgerollt und der Fahrer – also ich – muss die beim nächsten Stop wieder nach vorne umhängen.

Einfach, aber genial. So habe ich immer meinen mobilen Parkplatz dabei und kann parken, wo ich will. Bin also nicht mehr auf reguläre Lkw-Parkplätze angewiesen, die ja spätestens ab dem frühen Abend Mangelware sind.
Achso. Auf Wunsch gibt es diese Matten auch mit eingearbeiteten LED-Leuchten. So ist der Lkw auch überall abgesichert.

Einen Flyer gibt es auch schon. In dem wird das ganze nochmal ausführlich erklärt:

Flyer P-Roll

Tolle Idee. Ehrlich. Selbst das Bundesverkehrtministerium hat bereits seine Zustimmung signalisiert und wird die entsprechende Gesetzgebung voraussichtlich noch bis zum 1. April diesen Jahres ändern.

Zitat aus dem Bundesverkehrtministerium :
(Quellennachweis ist diese Bunte-Drucksache DR-0104/2017):

Das Recht auf Achtung von Privatleben und Wohnung bei einem vorübergehendem ersichtlichen privaten abgegrenzten notwendigen Areal als „P-ROLL“™ – Parkplatz-Teppich auf öffentlichen staatlichen Grund, während der rWRZ nicht mehr im Fahrerhaus verbringen zu dürfen, ist auch bei Einsatz von Durchsuchungen und Beschlagnahmen, immer die Verhältnismäßigkeit zu wahren iZm. Aufklärung von Ordnungswidrigkeiten. Die staatlich angeordnete Verpflichtung die rWRZ von 45 Stunden in einer „geeigneten Unterkunft“ außerhalb vom Fahrerhaus zu verbringen, ist auch in einem Zelt am LKW, nun dem BKF als Bürger, auf stattlichen Grund wie ein abgegrenzter Wohnraum zu gewähren.

Da es dazu eine Verpflichtung gibt, die im FPersG, OWiG und StVG besteht, verstärkt sich noch erheblich. In einer solchen Situation ist es eine im Sinne von Art. 13 GG mehr wie sachgerecht, die am Gemeinwohl orientierte Maßnahme und die Zweckbestimmung des vorhandenen Wohnraums auf dem Abgegrenzten Areal des „P-ROLL“™Park-Teppich, dadurch gerechtfertigt wird, daß sein Zweck grundsätzlich dieses Mittel heiligt. Dies jedenfalls dann, wenn — wie hier — die schutzwürdigen Interessen des staatlichen Eigentümers gegenüber dem BKF, bei allen Pflichten und Rechten zu rWRZ auch ausreichend gewahrt bleiben.

Bleibt nur noch eine Frage übrig: Warum bin ich nicht auf solch eine simple, aber geniale Idee gekommen? Fünfzigtausend von diesen Matten verkauft und ich wäre Millionär. So muß ich bis zur Rente weiterfahren. Das Leben ist manchmal ungerecht.

Platzsuche

27 Mar 2017

So, Feierabend in Österreich. Der Auflieger steht in einer Spedition und wird kommende Nacht entladen. Das passt. So brauch ich morgen früh nur die Papiere zu holen und kann gleich weiter fahren.

Auf dem Gelände darf man nicht bleiben. Kollegen von mir parken immer schräg vor dem Einfahrtstor. Eigentlich ist da Platz, erst recht nur mit der Sattelzugmaschine. Aber irgendwie erwischen die immer einen anderen Pförtner. Der von heute legte mir nahe, einen anderen Platz zu suchen. Er hätte die Anweisung, dort nur bestimmte Firmen parken zu lassen. Na ja, also tat ich ihm den Gefallen und suchte mir was anderes für die Nacht.

Jetzt stehe ich in einem Gewerbegebiet. Hier ist zwar viel Autoverkehr, aber egal. Ist eh gleich dunkel. Dann wird es bestimmt ruhiger.
Also geruht Euch gut.

Autos im Gewerbegebiet

Ungewöhnlich

15 Mar 2017

So, Feierabend. Was für ein Gammeltag heute. An der ersten Ladestelle sollten meine sechs Paletten schon gestern Abend um neun fertig sein. Das war natürlich mal wieder eine Ente. Die letzte verpackte man heute vormittag gegen zehn.
Aber das ging ja noch. Hab dort eh Pause gemacht.

Zum zweiten Kunden brauchte ich eine gute halbe Stunde. Dort bekam ich sieben Kisten. Geladen waren die kurz nach zwölf. Dann fehlten noch die Ladepapiere. Auf die durfte ich fast fünf Stunden warten. Fünf Stunden. Für Lieferscheine. Der Hammer.

Warum das so lange dauerte, weiß ich nicht. Die haben sich zwar gefühlte hundert mal entschuldigt, ungewöhnlich ist das trotzdem. Meine morgige Anlieferung hat sich damit auch erledigt.
Aber gut. Jetzt stehe ich zwischen Katschberg und Tauerntunnel und hab noch den letzten freien Parkplatz erwischt. Wenigstens dafür passte das Timing. Also gute Nacht und geruht Euch gut.

Rastplatz an Tauernautobahn

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