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Schlagwort: Autohof

Geburtstag der Woche

Der „Autohof Geiselwind„, oder in Fachkreisen einfach nur „Strohofer“ oder „Bei Toni“ genannt, wird 40.

Das Gelände sieht aus, wie America im Kleinformat. Ein großer Truckstop Autohof, BurgerKing und McDonalds, KFC und Subway. Dazu eine Metzgerei, Festhalle, mehrere Tankstellen, Lkw-Waschhalle samt Werkstatt und eine Kirche. Davon abgesehen, der Parkplatz seit eh und je schief und krumm, nach kurzer Trockenheit stinkt es pervers nach Pisse. Ach ja, einen Sexshop gibt es auch noch.

Überschrift autohof geiselwind
Quelle: AutoBild Nummer 25/2021

Aber die Duschräume wurden vor kurzem renoviert, seperaten Waschraum inklusive. Und die Parkplatzwächter reservieren auch mal einen Platz. Oder auch zwei. Wenn man höflich fragt.

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Gratis duschen mit Parkschein?

Nö, eben nicht. Denn wer nur eine Stunde parkt, zahlt als NichtClubMitglied trotzdem 3.50 Euro. Auch mit Parkschein, denn ohne Parkschein erschwerter Eintritt zum Sanitairbereich.
Aber ich zahle die gerne, denn deren Duschen sind mittlerweile das einzige, was Maxi – Autohöfe mal ausgemacht hat.

Dusche Maxi Autohof nicht gratis
Kein toller Duschdeal

Also. Wer sich die dreifuffzug für ne Dusche sparen möchte, sagt einfach, er bleibt die ganze Nacht stehen. Kostet dann zwar nen zwanziger, aber Ihr habt einmal duschen umsonst. Das ist doch mal ein Deal.

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Premiere in Geiselwind

Meine erste Nacht, die ich auf dem Autohof in Geiselwind verbringe. Ehrlich. Länger als eine dreiviertel Stunde stand ich hier noch nie. Und das auch nur wegen der Metzgerei, die es hier gibt. Sonst zieht mich hier nix her.

Auch heute nicht. Aber ein Stau bei Würzburg und schon sind zwei Stunden weg. Dann wird es mit der Fahrzeit eng und die Plätze an der Autobahn sind alle übervoll. Was untertreibe ich. Mega übervoll.

Die letzte Hoffnung ist dann halt irgendein Autohof. Wie eben Geiselwind. Aber selbst hier war vorhin um zehn schon alles ziemlich belegt. Ein akzeptables Plätzchen konnte ich mir aber noch ergattern. Der Wachdienst kassiert zwar ab, eine Garantie wirklich parken zu können, ist das aber nicht.

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Keine Überraschung

Was für ein Wetter. Heute vormittag in Bayern Frühling und Sonne satt und jetzt im westlichen Mittelhessen Sturm und Regen. Die Karre wackelt wie ein Schiff bei starken Seegang. Aber egal.

Auf dem Maxi-Autohof in Wilnsdorf zahlte ich fürs duschen bisher immer 2.99 Euro. Jetzt nehmen die dafür 3.49 Euro. Gut, die Räume sind noch immer sauber und geräumig. Aber das waren die auch für 2.49.
Was also hat sich gebessert? Gibt es jetzt mehr als einen Kleiderhaken an der Wand? Nee. Aber vielleicht verdienen die Putzfrauen fünf Cent mehr die Stunde? Keine Ahnung. Aber bei Maxi ist es allgemein schon teuer. Meine große Pause mache ich auf deren Autohöfen kaum noch.

Apropo Pause. Meine fünfundvierzig Minuten Standzeit verbrachte ich gestern in einer dieser Nothaltebuchten an der Brennerautobahn zwischen Brixen und Sterzing. Da zählte ich mal für knapp zwanzig Minuten die Herkunftsländer der Lkw, die an mir vorbei fuhren.
Welch ein Wunder. Es führten die Polen mit 12 Gespannen. Danach kamen Rumänen und Deutsche mit je sieben. Gefolgt von Litauern mit sechs, Tschechen und Slowaken mit je fünf. Dann Italiener mit vier Lkw, Bulgaren und Ungarn mit drei. Die Österreicher enttäuschten mit gerade mal zwei Brummis. Den letzten Platz teilten sich ein Holländer, ein Slowene und ein Kroate.

Pause an Brennerautobahn

Das ist natürlich nur eine subjektive Beobachtung. Es zeigt aber schon, dass Osteuropäer allgemein immer mehr Transportleistungen übernehmen. Das ist auch an der Mautstatistik zu erkennen, die vom BAG jährlich veröffentlicht wird.

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Interview mit einem Pächter

Interessantes Interview mit einem (mittlerweile gescheiterten) Rasthofpächer im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Nur bei seiner zweiten Antwort nach der Alternative Autohof musste ich lachen:

Und die Lkw-Fahrer – wohin fahren die?

Zum Autohof, das ist eine komplett andere Welt. Die sind tagelang allein auf Tour, brauchen Ansprache und freuen sich, wenn die Bedienung mit ihnen plaudert. Sie legen Wert auf gute Duschen und große, günstige Portionen, kein Fertigzeug, sondern ehrliche Küche, Bratkartoffeln mit Butterschmalz, und zwar mit richtigem Butterschmalz und nicht mit diesem Öl, das wie Butterschmalz schmeckt und einem die ganze Nacht im Magen liegt.

Warum fahren dann nicht mehr Leute zum Autohof?

Faulheit. Die Autohöfe liegen ja immer etwas abseits der Autobahn. Dazu kommt, dass die Atmosphäre ziemlich rau ist, da sitzen die Fernfahrer im Sommer in Unterhemden und Shorts und trinken den halben Abend Bier. Dort würde ich mit meinen Kindern nur ungern Pause machen.

Der zweite Teil der ersten Antwort mag ja noch ok sein. Also ab da, wo es mit den Duschen los geht.
Die zweite Antwort aber, nun ja. Fahrer in Jogginghosen sind ja mittlerweile alltäglich. Selbst ausserhalb vom Lkw. Kann man nicht nur hässlich finden, dass muss man sogar.

Im Unterhemd aber habe ich noch keinen in einem Autohof sitzen sehen. So viel Ästhetik sollte man Lkw-Fahrern schon zutrauen.

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Gib zehn, bekomm sieben

Autohöfe nehmen Parkgebühren. Das ist bekannt. Deshalb meide ich die meistens. Wenn ich doch mal einen anfahre, kann ich in der Regel die sieben oder zehn Euro Gebühr komplett als Verzehrbon im Restaurant oder der Tankstelle einlösen.

Auf dem SVG – Autohof Breuna ist das anders. Da zahle ich zehn Euro, bekomme aber nur einen Gutschein über sieben Euro. Muss ich nicht verstehen. Ich verbuche die drei Euro mal als Müllgebühr. Oder für die Reinigung der Außenanlagen.
Wenn hier 80 Lkw stehen, macht das 240 Euro am Abend. Das mal 20 sind 1 200 Euro im Monat. Damit kann man schon so einiges entsorgen.

Gebühr Autohof Breuna

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Laszlo steht

In einer Stunde erst klingelt mein Wecker. Wach bin ich trotzdem.
Schuld daran ist der Fahrer eines Autotransporters neben mir, der den Motor „seiner“ Karre seit einer halben Stunde im Stand laufen lässt.

Eben war ich bei dem. Das einzige was er sagte, war „Luft, Luft“. Dabei saß er auf dem Beifahrersitz und machte Frühstück.
Immerhin war für fünf Minuten der Lkw leise. Jetzt rappelt die Kiste aber wieder.

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Haarige Sache

Vor einigen Wochen erblickte ich auf einem Autohof diesen Flyer:

Keine schlechte Idee. Während man unterwegs seine Pause macht, geht man zum mobilen Friseur. Eigentlich nichts besonderes, trotzdem ist mir solch eine Dienstleistung bisher noch nicht aufgefallen.

Auf eben diesem Autohof wurde mir letzten Freitag von einem Mann ein Haarschneidetrimmset angeboten. Das man mir Messersets, Laptops oder Goldschmuck andrehen will, ist ja nichts neues. Aber solch ein Teil ist mir noch nicht untergekommen.

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