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Schlagwort: Lkw

Zu tief im Landeanflug: Passagiermaschine trifft Lastwagen

Was wie eine Szene aus einem Actionfilm klingt, ist am vorletzten Sonntag in den USA tatsächlich passiert: Ein Lkw wurde nahe des Flughafens Newark von dem Fahrwerk eines landenden Passagierflugzeugs getroffen. Der Fahrer wurde dabei verletzt.

Der Unfall passierte am 3. Mai gegen 14 Uhr auf dem New Jersey Turnpike direkt am Newark Liberty International Airport. United-Flug 169 war gerade aus Venedig im Landeanflug, als das Fahrwerk offenbar erst einen Lichtmast erwischte und kurz darauf einen Sattelzug auf der Autobahn traf.
Der Lkw kippte durch den Aufprall um. Der umgerissene Lichtmast beschädigte außerdem noch einen Jeep.

Trotz des Vorfalls konnte das Flugzeug ganz normal landen. Laut United Airlines blieben alle Passagiere und Crewmitglieder unverletzt. Die Maschine rollte anschließend regulär zum Gate.

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Der Lkw-Fahrer hatte dagegen weniger Glück. Er wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, laut Behörden aber nicht lebensgefährlich verletzt.
Wie stark der Lastwagen beschädigt wurde, ist bisher nicht bekannt.

United Airlines untersucht nun mögliche Schäden an der Maschine. Auch die Crew wurde vorsorglich erst einmal aus dem Dienst genommen, bis geklärt ist, wie es überhaupt zu diesem Zwischenfall kommen konnte.

Die Ermittler vom NTSB und die Polizei von New Jersey haben die Untersuchungen aufgenommen. Flugdatenschreiber und Cockpitrekorder wurden bereits sichergestellt.
Ein erster Bericht soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.

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Der Longline von Scania. Mehr Platz, mehr Leben, mehr Realität im Fahreralltag

Ich muss zugeben, als ich das erste Mal ein Longline-Fahrerhaus von Scania gesehen habe, war mein erster Gedanke nicht Technik, Daten oder Innovation. Sondern ganz simpel, endlich denkt mal jemand wirklich an uns Fahrer.

Denn wenn ich ehrlich ist, dass Fahrerhaus wurde seit jeher wie ein notwendiges Übel behandelt. Funktional? Ja. Effizient? Klar. Aber ein Ort, an dem man sich wirklich wohlfühlt? Eher kaum.

Zu wenig Platz war irgendwie „normal“.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie selbstverständlich es war, sich mit engen Kabinen zu arrangieren. Man hat sich angepasst, organisiert, irgendwie Platz geschaffen, wo eigentlich keiner war. Tasche mit Klamotten hier, Kühlbox da, schlafen irgendwo dazwischen.

Scania stellt das Longline-Fahrerhaus für die Serienproduktion vor. Zu sehen ist der Scania Longline in rot mit drei Achsen.
Quelle und Urheber: Scania.com

Und genau deshalb fühlt sich das Longline-Konzept für mich nicht wie ein „Upgrade“, sondern wie eine längst überfällige Korrektur an. Klar, mehr Raum klingt erstmal banal.
Aber wenn man schon mal Tage oder Wochen unterwegs war, weiß man, Raum ist Lebensqualität.

Kein fertiges Konzept. Aber genau das gefällt mir.

Was ich wirklich gut finde, Scania liefert hier keine durchdesignte Hochglanzlösung, sondern eher eine Art Rohbau mit System.
Das heißt konkret, es gibt weniger Vorgaben, sondern mehr Freiheit.

Klar, das ist nicht für jeden was. Manche wollen einsteigen und alles ist fertig. Aber ich glaube, viele Fahrer würden es feiern, sich ihren eigenen Raum zu schaffen.
So, wie sie ihn wirklich brauchen und nicht so, wie es sich jemand am Reißbrett gedacht hat. Und genau da trifft das Konzept für mich einen Nerv.

Es geht nicht nur um Komfort. Sondern um Respekt.

Was mich am meisten überzeugt, ist die Haltung dahinter. Das Longline-Fahrerhaus wirkt auf mich wie ein Signal. In etwa wie wir haben verstanden, wie euer Alltag aussieht.

Denn mal ehrlich. Fahrermangel kommt nicht von ungefähr. Es ist nicht nur der Job an sich, sondern oft die Bedingungen drum herum.

Denn wenn ein Fahrer sich in seiner Kabine wohlfühlt, besser schläft, sich bewegen kann, ein bisschen „Zuhause“ hat, dann ist das kein Luxus. Nein, dass ist Wertschätzung.

Mein Fazit

Vielleicht sehe ich das etwas emotionaler als nötig. Aber genau darum geht’s ja auch hier in diesem Blog.
Für mich ist das Longline-Fahrerhaus kein technisches Feature. Nee, es ist ein Schritt in Richtung einer Branche, die lange nur auf Effizienz geschaut hat.

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Dieseldiebstahl über Ostern: Tausende Liter von Baustellen entwendet

Großbaustelle an der A8 bei Pforzheim betroffen

Über die Osterfeiertage kam es auf einer Großbaustelle an der A8 bei Pforzheim zu einem außergewöhnlich großen Dieseldiebstahl.
Unbekannte Täter entwendeten dort mehrere tausend Liter Kraftstoff, offenbar gut organisiert und über einen längeren Zeitraum hinweg.

Zu sehen ist der tankbehälter eines lkw, dessen Deckel gerade geöffnet wird. Der Zweck ist Diesel Diebstahl.

Nach Angaben der Polizei wurden zwischen Donnerstagabend und Dienstagmorgen rund 4.000 Liter Diesel aus Tankcontainern sowie Baustellenfahrzeugen abgezapft.
Die Tat ereignete sich im Bereich der Autobahnausfahrt Pforzheim-Ost.

Aufgrund der großen Menge gehen die Ermittler davon aus, dass für den Abtransport ein größeres Fahrzeug, möglicherweise sogar ein Lastwagen, eingesetzt wurde. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Zweiter Fall in Calw

Ein ähnlicher Vorfall wurde auch aus Calw gemeldet. Dort nutzten Unbekannte ebenfalls das Osterwochenende, um etwa 2.000 Liter Diesel aus einer Baustelle zu stehlen.
Auch in diesem Fall wird vermutet, dass der Abtransport mit einem größeren Fahrzeug erfolgte.

Die Polizei bezeichnet Diebstähle in dieser Größenordnung als ungewöhnlich. Zwar sei in den vergangenen Monaten ein leichter Anstieg bei Kraftstoffdiebstählen zu beobachten, doch der Umfang dieser Fälle steche deutlich hervor.

Seit Anfang März wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Pforzheim insgesamt 29 entsprechende Delikte registriert, darunter Diebstähle an Baustellen- und Großfahrzeugen sowie Tankbetrüge.

Polizei spricht von ungewöhnlicher Dimension

Ende März erklärte das Innenministerium Baden-Württemberg, dass die Polizeipräsidien bislang keine verlässlichen Erkenntnisse darüber hätten, ob Fälle von Kraftstoffdiebstahl und Tankbetrug in den vergangenen Wochen zugenommen haben.

Für eine fundierte Einschätzung sei es noch zu früh. Gleichzeitig geht das Landeskriminalamt (LKA) jedoch davon aus, dass die seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Spritpreise langfristig zu einer Zunahme solcher Delikte führen könnten.

Quelle: Tagesschau.de

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Zwischen Freiheit und Realität: Der Lkw als Arbeitsplatz und Ruheraum

Von Udo Skoppeck

Ich habe meinen Beruf immer gern gemacht. Der Lkw war für mich nie nur ein Arbeitsplatz, er war Freiheit, Verantwortung und oft auch ein Stück Zuhause.

Ich habe aber auch erlebt, dass es anders geht. Ein Arbeitgeber hat mir damals die Möglichkeit gegeben, meine Touren so zu planen, dass ich mir unterwegs ein Zimmer oder eine Pension nehmen konnte.
Das war menschlich, das war respektvoll, und leider eine absolute Ausnahme.

Heute sieht die Realität oft anders aus

Juristisch ist es klar: Niemand zwingt mich, im Lkw zu schlafen. Ich darf meine Ruhezeit auch in einem Hotel verbringen.
Aber genauso klar ist auch: In der Praxis fehlt diese Wahl oft.

Touren sind eng getaktet. Zeitfenster lassen kaum Spielraum. Hotels kosten Geld, das viele Unternehmen nicht einplanen. Und so wird aus einer erlaubten Möglichkeit eine Erwartung und aus dieser Erwartung entsteht ein faktischer Zwang.

Ich arbeite im Lkw.
Ich schlafe im Lkw.
Ich verbringe dort meine gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten.

Und trotzdem gilt dieser Raum rechtlich nicht als vollwertiger Ruheraum mit klaren Schutzstandards.

Während in anderen Berufen Temperatur, Belüftung und Aufenthaltsbedingungen geregelt sind, bleibt das im Lkw weitgehend offen.

ein lkw der marke ford steht auf einem parkplatz und dessen fahrer betreibt wagenpflege

Jeder, der schon einmal im Sommer bei 30 Grad nachts in einer aufgeheizten Kabine gelegen hat, weiß, was das bedeutet.

Das ist kein Angriff auf den Beruf. Im Gegenteil.

Es geht um Respekt vor dem, was wir tun

Denn eines ist doch logisch. Wenn ein System vorsieht, dass Menschen ihre Ruhezeiten in einem bestimmten Raum verbringen, dann muss dieser Raum auch so gestaltet sein, dass echte Erholung möglich ist.

Es geht nicht darum, den Lkw schlechtzureden. Nein, es geht darum, die Realität anzuerkennen.

Ich habe diesen Beruf immer mit Leidenschaft gelebt. Aber genau diese Leidenschaft darf heute nicht mehr als Begründung dafür dienen, auf klare Standards zu verzichten.

Was früher vielleicht funktioniert hat, wird unter den heutigen Bedingungen zu einem Problem

Deshalb müssen wir anfangen, die richtigen Fragen zu stellen. Wie, ist der Lkw nur ein Fahrzeug?
Oder ist er längst auch ein Arbeitsplatz und Ruheraum, der entsprechenden Schutz verdient?

Und wenn er das ist, warum behandeln wir ihn dann nicht auch so?

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Studie empfiehlt Kaffeemaschinen als Standardausstattung im Lkw

Ab dem kommenden Jahr könnte sich für Lkw-Fahrer in Europa einiges ändern.
Denn nach aktuellen Informationen aus Verkehrskreisen plant die EU eine neue Vorschrift, die für Gesprächsstoff sorgt, nämlich die verpflichtende Ausstattung von Lkw mit einer zertifizierten Kaffeemaschine.

Mehr Sicherheit durch Koffein?

Offiziell soll die Maßnahme der Verkehrssicherheit dienen. Studien hätten gezeigt, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Konzentration steigert und Müdigkeit reduziert.
Denn gerade im Güterverkehr, wo lange Strecken und monotone Fahrten zum Alltag gehören, könne dies einen entscheidenden Unterschied machen.

Eine Studie empfiehlt Kaffeemaschinen als Pflicht im Lkw. Zu sehen ist eine fest eingebaute Kaffeemaschine in einem Scania.

Ein Sprecher in Brüssel erklärte dazu: „Ein wacher Fahrer ist ein sicherer Fahrer und Kaffee ist dabei ein bewährtes Mittel.“

Strenge Vorgaben geplant

Ganz so einfach wird es allerdings nicht. Die geplante Regelung sieht genaue technische Anforderungen vor.
So sollen nur speziell geprüfte Geräte zugelassen werden, die während der Fahrt sicher betrieben werden können, über eine automatische Abschaltung verfügen, vibrationsresistent und fest im Fahrerhaus verbaut sind.

Zusätzlich ist offenbar eine regelmäßige Überprüfung im Rahmen der Hauptuntersuchung vorgesehen. Dabei soll unter anderem der Brühdruck sowie die Temperaturstabilität kontrolliert werden.

Neue Kontrollen auf Rastplätzen?

Auch Kontrollen könnten Teil der neuen Vorschrift werden. Verkehrskontrolleure sollen stichprobenartig prüfen, ob die Kaffeemaschine ordnungsgemäß funktioniert und betriebsbereit ist.
Wer ohne funktionsfähiges Gerät unterwegs ist, muss laut Entwurf mit einem Bußgeld rechnen.

Branche reagiert gespalten

Während einige Fahrer die Idee mit Humor aufnehmen („Endlich wird Kaffee offiziell als Arbeitsmittel anerkannt“), sehen andere zusätzlichen Aufwand und Kosten auf sich zukommen.
Spediteure wiederum diskutieren bereits über mögliche Nachrüstlösungen und Förderprogramme.

Fazit

Ob die Kaffeemaschinen-Pflicht tatsächlich kommt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Die Diskussion zeigt einmal mehr, wie wichtig das Thema Fahrermüdigkeit im Straßenverkehr ist.

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US-Verkehrsministerium: Führerscheinprüfungen nur noch auf Englisch?

Das US-Verkehrsministerium plant eine weitreichende Änderung bei der Vergabe von Lkw-Führerscheinen (CDL). Verkehrsminister Sean Duffy kündigte an, ein neues Regelwerk voranzutreiben, nach dem sämtliche Führerscheinprüfungen künftig ausschließlich in englischer Sprache abgelegt werden müssen.

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Festgefahren im Sauerland

Liegt Halver noch im Sauerland? Ich weiß es nicht, aber ist ja auch egal. Auf jeden Fall hat dort der Fahrer eines Lkw ein Durchfahrtsverbot missachtet und sich festgefahren.
Dummerweise hat der auch noch den Tank des Lkw beschädigt und Diesel lief aus. Dieser wurde aber von aufmerksamen und hilfsbereiten Anwohnern mit einer Schüssel aufgefangen.

Ärgerlich, klar. Nur was soll ich schreiben? Vielleicht das ich solche Verbote immer beachte und nie ignoriere? Nee, da würde ich die Unwahrheit verfassen und Euch Lügen auftischen.
Denn grad in Oberitalien, wo viele Straßen für Lkw gesperrt sind, bleibt mir manchmal gar nix anderes übrig, als auch mal einen für mich eigentlich verbotenen Weg zu befahren.

in einhundert meter ist die strasse für lkw gesperr. passiert auch in italien, nicht nur im sauerland.

Es sei denn, ich suche ewig nach einer anderen Gasse zum Kunden. Nur da fehlt mir manchmal die Lust und vor allem die Zeit.

Tja, und bisher ging es auch immer gut. Sollte es arg eng werden, stelle ich den Lkw auch mal an die Seite und gehe einige Meter zu Fuß, um mir den weiteren Straßenverlauf anzusehen. Einheimische zu fragen, hilft übrigens auch.

Aber nochmal zum Pechvogel in Halver. Wer sich das Bild >>> anschaut, wird erkennen, zu welcher Firma der Auflieger gehört. Da nutzt alles verpixeln nix.
Die Zugmaschinen davor sind meist Unternehmer aus irgendwelchen MOE-Staaten.

Und wo die Fahrer herkommen? Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass der Mann hier aus irgendwo von hinter Buktistan stammt. Und das dort, in seiner Heimat, solche Straßen mehr oder weniger zum Alltag gehören.
Wieso also, wird der sich denken, soll das in Deutschland anders sein? 

Und davon abgesehen. Von einem Bobteam aus Jamaika erwartet man auch nicht die gleichen Ergebnisse, wie von einem aus der Schweiz, Deutschland oder, ja, USA. Auch wenn Wille und Einsatz vorhanden sind.

Zum Artikel: Lkw hängt an Böschung fest und verliert Diesel: Feuerwehr sichert Unfallstelle

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