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Schlagwort: Lkw

Studie empfiehlt Kaffeemaschinen als Standardausstattung im Lkw

Ab dem kommenden Jahr könnte sich für Lkw-Fahrer in Europa einiges ändern.
Denn nach aktuellen Informationen aus Verkehrskreisen plant die EU eine neue Vorschrift, die für Gesprächsstoff sorgt, nämlich die verpflichtende Ausstattung von Lkw mit einer zertifizierten Kaffeemaschine.

Mehr Sicherheit durch Koffein?

Offiziell soll die Maßnahme der Verkehrssicherheit dienen. Studien hätten gezeigt, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Konzentration steigert und Müdigkeit reduziert.
Denn gerade im Güterverkehr, wo lange Strecken und monotone Fahrten zum Alltag gehören, könne dies einen entscheidenden Unterschied machen.

Eine Studie empfiehlt Kaffeemaschinen als Pflicht im Lkw. Zu sehen ist eine fest eingebaute Kaffeemaschine in einem Scania.

Ein Sprecher in Brüssel erklärte dazu: „Ein wacher Fahrer ist ein sicherer Fahrer und Kaffee ist dabei ein bewährtes Mittel.“

Strenge Vorgaben geplant

Ganz so einfach wird es allerdings nicht. Die geplante Regelung sieht genaue technische Anforderungen vor.
So sollen nur speziell geprüfte Geräte zugelassen werden, die während der Fahrt sicher betrieben werden können, über eine automatische Abschaltung verfügen, vibrationsresistent und fest im Fahrerhaus verbaut sind.

Zusätzlich ist offenbar eine regelmäßige Überprüfung im Rahmen der Hauptuntersuchung vorgesehen. Dabei soll unter anderem der Brühdruck sowie die Temperaturstabilität kontrolliert werden.

Neue Kontrollen auf Rastplätzen?

Auch Kontrollen könnten Teil der neuen Vorschrift werden. Verkehrskontrolleure sollen stichprobenartig prüfen, ob die Kaffeemaschine ordnungsgemäß funktioniert und betriebsbereit ist.
Wer ohne funktionsfähiges Gerät unterwegs ist, muss laut Entwurf mit einem Bußgeld rechnen.

Branche reagiert gespalten

Während einige Fahrer die Idee mit Humor aufnehmen („Endlich wird Kaffee offiziell als Arbeitsmittel anerkannt“), sehen andere zusätzlichen Aufwand und Kosten auf sich zukommen.
Spediteure wiederum diskutieren bereits über mögliche Nachrüstlösungen und Förderprogramme.

Fazit

Ob die Kaffeemaschinen-Pflicht tatsächlich kommt, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch: Die Diskussion zeigt einmal mehr, wie wichtig das Thema Fahrermüdigkeit im Straßenverkehr ist.

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US-Verkehrsministerium: Führerscheinprüfungen nur noch auf Englisch?

Das US-Verkehrsministerium plant eine weitreichende Änderung bei der Vergabe von Lkw-Führerscheinen (CDL). Verkehrsminister Sean Duffy kündigte an, ein neues Regelwerk voranzutreiben, nach dem sämtliche Führerscheinprüfungen künftig ausschließlich in englischer Sprache abgelegt werden müssen.

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Festgefahren im Sauerland

Liegt Halver noch im Sauerland? Ich weiß es nicht, aber ist ja auch egal. Auf jeden Fall hat dort der Fahrer eines Lkw ein Durchfahrtsverbot missachtet und sich festgefahren.
Dummerweise hat der auch noch den Tank des Lkw beschädigt und Diesel lief aus. Dieser wurde aber von aufmerksamen und hilfsbereiten Anwohnern mit einer Schüssel aufgefangen.

Ärgerlich, klar. Nur was soll ich schreiben? Vielleicht das ich solche Verbote immer beachte und nie ignoriere? Nee, da würde ich die Unwahrheit verfassen und Euch Lügen auftischen.
Denn grad in Oberitalien, wo viele Straßen für Lkw gesperrt sind, bleibt mir manchmal gar nix anderes übrig, als auch mal einen für mich eigentlich verbotenen Weg zu befahren.

in einhundert meter ist die strasse für lkw gesperr. passiert auch in italien, nicht nur im sauerland.

Es sei denn, ich suche ewig nach einer anderen Gasse zum Kunden. Nur da fehlt mir manchmal die Lust und vor allem die Zeit.

Tja, und bisher ging es auch immer gut. Sollte es arg eng werden, stelle ich den Lkw auch mal an die Seite und gehe einige Meter zu Fuß, um mir den weiteren Straßenverlauf anzusehen. Einheimische zu fragen, hilft übrigens auch.

Aber nochmal zum Pechvogel in Halver. Wer sich das Bild >>> anschaut, wird erkennen, zu welcher Firma der Auflieger gehört. Da nutzt alles verpixeln nix.
Die Zugmaschinen davor sind meist Unternehmer aus irgendwelchen MOE-Staaten.

Und wo die Fahrer herkommen? Nun ja, ich gehe mal davon aus, dass der Mann hier aus irgendwo von hinter Buktistan stammt. Und das dort, in seiner Heimat, solche Straßen mehr oder weniger zum Alltag gehören.
Wieso also, wird der sich denken, soll das in Deutschland anders sein? 

Und davon abgesehen. Von einem Bobteam aus Jamaika erwartet man auch nicht die gleichen Ergebnisse, wie von einem aus der Schweiz, Deutschland oder, ja, USA. Auch wenn Wille und Einsatz vorhanden sind.

Zum Artikel: Lkw hängt an Böschung fest und verliert Diesel: Feuerwehr sichert Unfallstelle

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Waschmaschinen leben länger…

…nee, kleiner Scherz. In schlichten weiß sehen die neuen Daimler wirklich unkonventionell ausgefallen aus. Und es wird noch dauern, bis ich mich an deren Anblick gewöhnt habe. 

Aber der wie hier, mit einer ansprechenden Lackierung und einigen Blickfängen, steht doch alles andere als unansehnlich da. 

der neue daimler lkw in rot, fotografiert in italien

Und da braucht es nicht Mal diese Pseudo Kühlergrill Aufkleber, die sich manche auf den Daimler kleben, weil er ihnen zu hässlich ist.

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Urlaub ade

Kaum war der Urlaub da, ist er auch schon wieder vorbei. Tja, so kurz können knappe drei Wochen sein.
Vorhin auf den Weg in die Firma gemacht, dort den Lkw eingeräumt. Ist irgendwie immer wie ein kleiner Umzug.

Jetzt steh ich an der Ladestelle, im Norden von Hessen. Hier gibt es morgen früh eine Komplettladung. Danach geht’s wieder nach Hause ins Wochenende. Wenn es normal läuft, bin ich gegen Mittag daheim.
Reicht für den Anfang 🙂 .

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Der tote Winkel ist kein statisches Problem – sondern ein situatives Risiko

Von Udo Skoppeck

„Es gibt ihn doch gar nicht mehr, den toten Winkel – oder?“

Das ist der Satz, an dem man schon merkt, wie verkürzt und falsch heute über Verkehrssicherheit gesprochen wird. Denn der tote Winkel ist nicht verschwunden – er ist nur nicht mehr sichtbar.
Weil er nicht nur im Spiegel entsteht, sondern in Köpfen, in Bewegungen, in Wettersituationen und in Sekundenbruchteilen.

Der tote Winkel – eine Begriffskritik

Allein der Begriff „toter Winkel“ ist schon irreführend. Er klingt technisch, abgegrenzt, fast harmlos – als wäre es ein fester, begrenzter Bereich irgendwo rechts unten neben dem Fahrzeug. Ein dunkler Fleck, den man einfach „wegdigitalisieren“ kann.

ansicht aus dem inneren eines lkw, mit sicht über die beifahrerseite nach außen - stichpunkt toter winkel

Aber die Realität ist anders. Der tote Winkel wandert – je nach Blickrichtung, Lichteinfall, Beladung, Fahrzeugmodell, Witterung.
Er vergrößert sich durch Stress, Ablenkung, schlechte Sicht oder fehlerhafte Einschätzung. Er betrifft beide Seiten: Fahrer wie Radfahrer und Fußgänger, Technik wie Mensch.

Und vor allem: Er ist nicht nur ein optisches Problem, sondern ein kognitives.

Warum Technik allein nicht reicht

Es gibt Kameras, 360°-Sensorik, Warnsysteme, Spiegel in jeder Ecke. Aber all das kann nur unterstützen – nicht erkennen, nicht handeln, nicht entscheiden. Technik sieht, aber sie versteht nicht.

Nur der Mensch kann abwägen, verlangsamen, reagieren, notfalls abbrechen.

Ein Fahrer kann mit 6 Spiegeln und 3 Kameras trotzdem jemanden übersehen – weil er abgelenkt war, weil eine Spiegelheizung ausgefallen ist, weil der Radfahrer sich in einem Schatten bewegt hat oder weil ein Schild den Blick versperrte.

Dynamik des Straßenraums

Was unterschätzt wird: Der Straßenraum lebt. Ein statischer Testaufbau zeigt nicht, wie es im Alltag aussieht. Dort gibt es: 

  • Wetterverhältnisse, die Spiegel und Kameras blenden oder verschmutzen
  • Städtebau mit Hecken, Pollern, Werbetafeln und schrägen Einfahrten
  • Unübersichtliche Kreuzungen, bei denen sich mehrere Risikozonen überlagern
  • Verhaltensunsicherheit von Fußgängern und Radfahrern, etwa bei grünem Licht, aber nicht freier Sicht
  • Gegenseitige Erwartungsfehler, die gefährlich werden, wenn der eine den anderen nicht „sieht“

Der tote Winkel ist also kein „technisches Problem“ – sondern ein komplexer, situationsabhängiger Zustand, der immer dann gefährlich wird, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen.

Was bedeutet das für die Argumentation?

Wer behauptet, „den toten Winkel gibt es nicht mehr“, ignoriert genau diese Vielschichtigkeit. Er macht aus einem lebendigen Risiko ein lineares Technikthema – und verlagert die Verantwortung. Das kann und darf nicht sein.

Wir brauchen eine neue Sprache für diese Problematik. Mehr Bewusstsein, dass Risiko aus vielen kleinen, oft harmlos wirkenden Faktoren entsteht und eine Sichtweise, die Verkehr als Zusammenspiel versteht, nicht als Aneinanderreihung von Vorschriften. 

Fazit – oder: Der tote Winkel ist da, wo der Mensch fehlt

Der tote Winkel ist dort, wo Technik versagt. Wo Aufmerksamkeit fehlt.

  • Wo keine Zeit bleibt zum Nachdenken
  • Wo ein Kind im Schatten steht
  • Wo ein Erwachsener glaubt, er wird gesehen
  • Und vor allem dort, wo wir einander nicht mehr wahrnehmen

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Eine Fahrt umsonst

Stichtag ist der 19. August 2025, also in gut elf Wochen. Bis dahin müssen alle Lkw die international, im Amtsdeutsch grenzüberschreitend, unterwegs sind, mit einem Smart-Tachograph der Generation 2, Version 2 umgerüstet werden.
Ausnahmen gibt es keine. Aber hier im Video wird das alles erklärt:

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Weitere Informationen

Bei dem Lkw den ich fahre, sollte das letzte Woche passieren. Der Termin stand seit vier Wochen fest. Passte auch gut, denn ich hatte Urlaub. Nur die Scanianiederlassung hat es, nun ja, verbockt, vergeigt, vermasselt.
Da steht das Teil eine Woche bei denen in der Werkstatt und der Tachograph kann doch nicht gewechselt werden, weil vergessen wurde, irgendein elektronisches Bauteil zu bestellen, welches bis Freitag auch nicht geliefert werden konnte.

Schon doof. Nee, nicht weil der Termin zur Umstellung näher rückt, dass passt schon. Da ist ja noch ein bissel Zeit für. Nur, Freitagvormittag fahr ich normal mit dem Lkw nach Hause.
Kann ich an dem betreffenden Wochenende aber nicht, weil der Lkw ja nochmal in die Werkstatt muss, um den Tacho zu wechseln. Das ist nicht wirklich doll.

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