Seit längerer Zeit wieder in eine Kontrolle gekommen. Die Umstände waren ein wenig kurios, will ich hier aber nicht weiter ausführen. Waren aber nicht schlimm, ehrlich nicht.

Die Überprüfung selbst war easy. Fahrerkarte in Ordnung, Zustand des Fahrzeugs auch, Ladungssicherung ebenso. Mit einer kleinen Ausnahme. Meine untergelegten Antirutschmatten wurden bemängelt. Die wären eher schon Gummi, als nicht rutschend. Sprich zu alt.
Und außerdem müssen die so gelegt werden, dass die darauf stehende Palette an keiner Stelle mit dem Boden vom Auflieger in Berührung kommt.
Wieder ein bisschen schlauer und mit der Erkenntnis, auch eine völlig schlichte Kontrolle findet immer noch etwas. Wäre ja sonst auch langweilig.

Die Bemerkung zu den Antirutschmatten macht deutlich, dass nicht nur das Vorhandensein des Materials zählt. Eine Frage dazu: Gab es bei der Kontrolle einen konkreten Hinweis, woran du den beanstandeten Zustand erkennen kannst? Für eine regelmäßige Sichtprüfung vor der Beladung wäre das interessant – gerade wenn eine Matte äußerlich noch recht unauffällig wirkt.
Ganz ehrlich? An der Farbe. Die Matten sind schon etwas grau, nicht mehr schwarz. Die Polizei war der Meinung, daran zu sehen, dass die deshalb zu alt wären.
Mein Einwand, dass der Boden des Aufliegers ja auch oft schmutzig ist und die Matten dessen Farbe annehmen, wurde abgebügelt. Aber egal.
Haben die auch die Achslast kontrolliert? Das würde mich als ehemaligen Straßenbauer nämlich interessieren. Die Überladungen sind meiner Meinung nach für die Straßen ein Riesenproblem.
Nein. Das war eine Kontrolle aus dem fließenden Verkehr heraus. Und keine Großkontrolle. Da werden keine Gewichte gemessen. Die stehen in den Frachtpapieren, mehr passiert da nicht.
Danke für die Antwort. Eigentlich sollte ja ein kurzer Blick auf die Ladefläche auch genügen um abzuschätzen,ob zuviel drauf sein könnte oder nicht. 😉 Bei Holztransportern wirds schon schwieriger, denke ich.
Danke, dass du Freud und Leid mit uns teilst.