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Kategorie: Unterwegs

FKK. Also fast.

Duschen im Industriegebiet. Erotischer wird es diese Woche nicht mehr. Natürlich auch wegen der Temperatur des Wassers. Klar.
Oder wie ein guter Bekannter auf Instagram schrieb: „Das ist jetzt aber die Endstufe der Truckerromantik.“

duschen unterwegs
Es wird romantisch

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Schlaue Zitate

Die Rheinbrücke bei Leverkusen ist ein Mahnmal für den katastrophalen Zustand der deutschen Infrastruktur.

Michael Groschek, ehem. Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen in „Der Spiegel„. Nr. 41, 2016

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Wo ist mein Internet?

Nach drei Wochen wieder in Italien und schon ist hier unten Vodafone kaputt. Keine Ahnung was da los ist. Das mobile Internet ist schneckenlahm, selbst bei so profanen Dingen wie WhatsApp muss ich aufpassen, dass mein Geduldsfaden nicht reißt.

Was aber am Tag schon übel war, ist heute Abend fast Quälerei…

Kein Netflix… Kein YouTube… Kein Spotify…

Na ja. Dafür endlich mal Zeit für ein Buch. Und sei es auch nur für sowas wie „Italienisch für Dummies„.
Wie lange ich das Buch schon mit schleppe, weiß ich gar nicht mehr. Habe noch nie wirklich interessiert drin rum geblättert. Selbst vor fünf Wochen beim umräumen in den neuen Lkw ist es sprichwörtlich einfach mit gewandert.

Buch italienisch für dummies

Diesen Beitrag hier schreibe ich übrigens mit dem Handy. Denn eine Unterrichtstunde „Italienisch“ reicht.
Das tippen ist bei einer funktionierenden Verbindung schon ne halbe Quälerei, heute Abend aber noch mühsamer.

Aber gut jetzt mit der Jammerei. Jetzt sollte das Bild eigentlich noch hochladen…

…ah, es funktioniert. Zwar langsam, aber stetig. Und morgen hab ich wieder tolles Internet und alles ist wieder gut. Einfach nur fest dran glauben.

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Metaphori­sche Fehl­zündung

Eine irre Überschrift. Quelle: bz-berlin.de

So steht’s in der Überschrift zu einem Artikel über einen Unfall, bei dem ein Lkw-Fahrer einen Radfahrer übersehen von seinem Gefährt holte.

Äh, ja. Bisher dachte ich, dass es noch keine selbstfahrende Lkw gibt, sondern noch immer ein Mensch am Steuer sitzt und das es bei solchen Unfällen nicht um kilometerlange Staus, sondern um Menschenleben geht.
Aber gut. Mittlerweile glaube ich, Journalisten sind da lernresistent. Auf solche „metaphori­sche Fehl­zündungen“ kann man also weiter hoffen.

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Unterwegs…

…zwischen Innsbruck und Schönberg:

YouTube – Originallink >>>

Noch eines dieser „Mitfahr“ – Videos. Hier von Innsbruck bis zur Mautstelle bei Schönberg. Wann das genau war, hmm, keine Ahnung. Ich schätze mal, so vor zehn, zwölf Jahren.
Der Ton ist eher mies, dreht also die Lautstärke besser etwas runter.

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Das Leben ist ein Bumerang. Alles was du tust kommt irgendwann zu dir zurück

Ich weiß nicht, ob ich in meinem Leben schon mehr gefunden als verloren habe.

Eine Tasche mit persönlichen Dokumenten, Portemonnaie mit über hundert Euro Inhalt, Notizbuch mit diversen Passwörtern, Einzelteile eines Handys und weiteren Zeugs lag mal in einer Raststättenauffahrt.
Ein Autofahrer hat die wohl aufs Autodach gelegt und vor dem losfahren vergessen. Ich hab die aufgesammelt und später in meinem Heimatort bei der Polizei abgegeben.

Der damals diensthabende Beamte war davon nicht so erfreut. Statt eines ruhigen Samstagnachmittags wartete Schreibkram auf ihn. Jedes gefundene Teil durfte der in einem Protokoll aufschreiben. Na ja, ist jetzt schon einige Jahre her und hab auch nie wieder davon gehört.

Und auch schon lange nicht mehr daran gedacht. Aber gegensätzliche Sache. Was habe ich eigentlich schon verloren? Also ausser den Glauben an die Menschheit.

Bis letzter Woche wäre mir da lange nichts eingefallen. Kein Schlüssel, keine Ausweise, kein Geld, nix. Mittwoch aber ist es passiert. Packe nach dem duschen meine Klamotten zusammen, merke aber nicht, wie meine Uhr irgendwie rausrutscht. An der Kasse dann die Schlüssel für den Duschraum abgegeben, noch nen Kaffee geholt und losgefahren.

Nach zehn Minuten dämmert es mir, dass irgendetwas fehlt. Alles gedanklich durchgegangen. Klamotten, Duschtasche, Geld? Alles da. Aber kacke, meine Uhr ist weg. Einen Parkplatz später wieder rausgefahren, Taschen nochmal durchwühlt, die Uhr blieb verschwunden.

Was für eine Gülle. Das hat mich wirklich geärgert. Habe die mal von meinem Weihnachtsgeld gekauft, war für meine Verhältnisse nicht billig. Und nun? Weg! Scheiße.

Holzkiste. verpackung der uhr.
Auch die Verpackung der Uhr habe ich aufgehoben.

Karma schlägt aber immer wieder zurück. Nicht nur im bösen, nee, ich denke auch im guten. So auch diesmal. Also in der Tankstelle angerufen, der netten Mitarbeiterin meinen Ärger erzählt. Die sagt: „Oh, kein Problem. Ich schau schnell in der Dusche nach und rufe sie in fünf Minuten zurück„.

Meine Laune besserte sich schon etwas – und hellte sich ganz auf, als ich im folgenden Telefonat quasi meine für immer verloren geglaubte Armbanduhr zurück bekam. Denn die lag tatsächlich noch im Duschraum.
Natürlich habe ich die noch nicht so ganz, muss die nächste Woche noch abholen. Aber das passt schon, fahre eh dran vorbei.

Tja, jetzt könnte man meinen, dass Leben ist manchmal doch ein bissel wie ein Boomerang. Hätte ich das Geld von der Fundsache der Autobahnauffahrt eingesteckt und den Rest im Straßengraben oder einem Mülleimer versenkt, wer weiß? Vielleicht wäre meine liebgewordene Armbanduhr nie wieder aufgetaucht.

Das kann jetzt so sein, oder eben auch nicht. Ich selbst glaube eher nicht an so etwas. Aber als Mensch fühle ich mich besser, wenn man Gutes tut und auch, wenn einem gutes widerfährt.

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