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Kategorie: Unterwegs

Aber klar doch

Zugegeben. Früh um kurz nach vier, gerade mal vor fünf Minuten aus der Koje gekrabbelt, die Augen noch halb geschlossen, weder Wasser im Gesicht, noch Zahnbürste in der Hand, bin ich zu nix zu gebrauchen.
Wenn aber der Slowene neben mir hilflos, aber nett, nach Starthilfe fragt, kann darf ich nicht nein sagen. Vielleicht brauche auch ich irgendwann und irgendwo mal wieder Hilfe. Und dann bin ich auch froh über jedes „na klar„.

Starthilfe am Lkw. Jeden Tag eine gute Tat.
Beginne jeden Tag mit einer guten Tag

Die Aktion dauerte nicht einmal zwei Minuten. Der Kollege war glücklich und mein Tag begann mit einer guten Tat. Also alles gut, auch zu dieser frühen Stunde.

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Good old 90’s

Schöne Doku über das Mit- und Gegeneinander auf deutschen Autobahnen. Auch wenn der Film schon dreißig Jahre alt ist. Aber allein schon die Autos, einfach nur geil. Und der Typ gleich am Anfang, in seiner gelben Jogginghose, Vokuhilafrisur, Schnauzer und Pilotenbrille. Lehnt lässig am Polizeiwagen, zieht an seiner Kippe und erwartet lächelnd seine Strafe. Der Typ ist irgendwie Kult.

Was mir noch auffällt, ist die Offenheit der Leute und wie freundlich oder von mir aus auch nett die mit den Reportern umgehen. Heute irgendwie undenkbar, da läge die Kamera mehr als einmal im Dreck.

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Schon wieder zehn Jahren her…

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Die geschriebene Geschichte gibt es natürlich auch noch.

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Und der nächste Test

So. Test Nummer fünf in den letzten drei Wochen. Dieses mal in Italien für 40 Euro. Irgendwie wird es jedes Mal unangenehmer.

Das Stäbchen bis fast zum Anschlag in der Nase zu spüren und dann dieses rum rühren, ist nicht meins. Aber nicht nur das testen selbst, auch noch zwei, drei Stunden später hab ich das Empfinden, als ob die Nase immer „laufen“ würde. Schon ein komisches Gefühl.

Na ja, immerhin wieder „negativ“, am Ende zählt nur das. Mit einem anderen Ergebniss habe ich aber eh nicht gerechnet.

Antigen Schnelltest covid 19
Zum fünften Mal negativ
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In diesem Jahr, gerade einmal zehn Wochen alt, kamen schon vierzehn Fahrer an einem Stauende ums Leben. Erst gestern gab es auf der A 2 bei Burg zwei tödliche Unfälle.

Wolfgang Dorn, der selbst viele Jahre als Lkw-Fahrer unterwegs war, macht sich darüber seine eigenen klugen Gedanken. Vielen Dank dafür:

Früher hat man von einem schwarzen Tag gesprochen…

Es kracht heute wieder an allen Ecken und Kanten und keiner der Verantwortlichen will es wissen.
Muss es erst wieder zu einem solchen Unfall, wie am 07.07.1987 in Herborn kommen?
Gut – die Ursache war damals eine andere und ist mit den heutigen Unfallursachen nicht zu vergleichen.

Aber ich will auch nichts vergleichen. Nur ist es in meinen Augen nur noch eine Fragen der Zeit, bis es wieder zu einer solchen Katastrophe wie 87 kommt. Seinerzeit war es eine Verkettung mehrerer Gründe die zu der Katastrophe führten.
Heute wird der Unfallauslöser wohl eher in menschlichem Versagen zu suchen sein.

Die Ursachen für diese, immer häufiger auftretenden Unfälle liegen aber m. E. woanders.
Ein total überlastetes Straßennetz, zumindest auf den Hauptverkehrsadern, dazu viel zu wenig Parkmöglichkeiten, ein, durch jahrelange Vernachlässigung, marodes Straßennetz mit zu vielen Baustellen sind nur einige der Gründe für diese Unfälle.
Klar – werden jetzt viele einwerfen, der Fahrer sitzt am Lenkrad und er trägt die Verantwortung für sein handeln.

Das ist vollkommen richtig, aber man muss auch sehen, was für Leute sitzen am Lenkrad und warum ist das so.
Das gesamte Transportwesen befindet sich in einem selbst zu verantwortendem Dilemma – einerseits hat man sich mit Haut und Haaren an die Industrie, bzw. die Discounter und Lebensmittelketten verkauft und andererseits findet man keine Fahrer mehr.

Die Preise fallen immer tiefer in den Keller, das Frachtaufkommen wird immer größer und die Fahrer bleiben, im wahrsten Sinne des Wortes, auf der Strecke.
Und weil es noch immer nicht reicht – kommt auch noch Corona mit all seinen „Annehmlichkeiten“ oben drauf.

Will man von den Unfallzahlen runter, muss man als allererstes mal dafür sorgen, dass das Verkehrsaufkommen massiv reduziert wird. Dann muss dringend die Qualität der Fahrer verbessert werden. Es kann nicht sein, dass jedes dahergelaufene Männlein oder Weiblein eine Fahrerlaubnis erhält.
Ebenso sind kontinuierliche Kontrollen dringend erforderlich und eine konsequente Strafverfolgung.

Der alte Mann

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Nix halbes und nix ganzes

Ein bissel beleidigt bin ich ja schon. Da lasse ich mir gestern morgen ein Wattestäbchen in die Nase bis kurz unters Gehirn rein schieben und dann war sprichwörtlich alles für die Katz. Ja, ich weiß jetzt das ich nicht an Corona erkrankt bin, wenn man diesem Test glauben kann, aber davon bin ich eh ausgegangen.

Spätestens auf dem Autohof Sadobre bei Sterzing in Südtirol kann sich jeder Fahrer der in Richtung Norden unterwegs ist, testen lassen. Oder auch nicht. Denn der Test kostet dort vierzig Euro.
Wer sich die Kohle sparen will und direkt hoch zum Brenner fährt, auch gut. Denn einen Nachweis will oder wollte zumindest heute keiner sehen. Ein Auto der Polizia stand einsam hinter der Mautstelle Sterzing, die beiden Polizisten starrten desinteressiert auf ihre Handys.

Oben am Brenner das gleiche Spiel. Freie Fahrt nach Österreich. Nur mit dem Unterschied, dass ich nicht mal einen Uniformierten zu Gesicht bekam. Also auf durch Nordtirol.

Bis kurz vor Angath. So heißt die letzte Raststätte, vielleicht sechzehn, siebzehn Kilometer vor der deutschen Grenze.
Ab dort staute es sich. Klar, die Bundespolizei will ja die Testnachweise sehen. Dachte ich zumindest.

Stau vor Kiefersfelden
Ein Stau in Tirol

Nach zwei, zweieinhalb Stunden hatte ich es fast geschafft. Der Grenzübergang kam in Sicht.
Und dann? Nix. Ich fuhr ganz normal durch. So wie immer. Auch die deutschen Bundespolizeibeamten wollten meinen Test nicht sehen. Jetzt mal ehrlich. Das ist doch eine Farce.

Viele die aus Italien hoch kommen müssen zusehen, wo sie sich testen lassen können. Zahlen dafür dann vierzig, fünfzig Euro. Oder halt deren Firma. Ist ja jetzt kack egal.
Andere fahren teilweise lange Umwege durch die Schweiz oder über die Tauern, um nach Deutschland zu kommen.

Dieser Zettel interessierte heute keinen, zumindest als ich durchgefahren bin. Trotzdem. Irgendetwas läuft da falsch. Ich stand immer und stehe auch heute noch hinter vielen Aktionen, um die Pandemie einzudämmen. Aber irgendwie sind die Maßstäbe dafür mittlerweile so verschoben.

richtige Spur beachten
Der Spureinweisung bitte unbedingt Folge leisten

Wie diese Grenzkontrollen. Vorletztes Wochenende hoppla Hop beschlossen, dass nachfolgende Chaos wurde wissentlich und billigend in Kauf genommen. Ist ja schließlich für die Gesundheit.
Nur dann sollten diese Maßnahmen auch voll und ohne Kompromisse durchgezogen werden. Ansonsten könnte, nein sollte, man es auch gleich sein lassen.

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Positiv oder negativ?

Da habe ich doch gestern gelesen, dass ab heute früh fünf Uhr am Rastplatz Münster-Nord an der Inntalautobahn eine neue Corona-Teststation eröffnet wird. Der Test ist 48 Stunden gültig, mit meiner Easy-Tour könnte ich es schaffen, bis Donnerstagfrüh wieder in Deutschland zu sein.

Wieso also mich nicht gleich testen lassen? Allein schon deshalb, um diesen ganzen Chaos in Italien aus dem Weg zu gehen.
Kurz vor sechs war ich da, der Container nicht zu übersehen. Davor nur ein Fahrer.

Teststation in Tirol

Das erste Problem? Einen Parkplatz zu finden. Viele schliefen um diese Zeit noch. Das zweite? Die Ungewissheit, vielleicht doch positiv getestet zu werden.
Ich fühlte mich zwar gesund, aber man weiß ja nie.

Problem Nummer eins war eigentlich keins. Ein Kollege fuhr gerade weg, Stellplatz gesichert.
In der Station zwei Männer, ein Schriftführer und der Arzt. Der erste möchte den Führerschein oder den Personalausweis, dafür bekommt man einen Zettel mit einer Nummer.

Diese dient der Identifikation des Probanden, soll ja keiner verwechselt werden. Dann geht’s zum Arzt, der steckt einem das Stäbchen in die Nase, rührt ein bissel drin herum, fertig.
Danach noch einige Minuten warten, bis das Ergebnis da ist. War bei mir natürlich negativ. Was auch sonst. Damit hatte sich auch Problem Nummer zwei, die Ungewissheit, erledigt.

Mein positives, negatives Testergebnis

Also alles richtig gemacht, dass ich mich bereits in Tirol habe testen lassen. Denn wenn es normal läuft, schaffe ich es morgen bis nach Deutschland. Natürlich mit der Hoffnung, dass mir die Italiener keinen Strich durch die Rechnung machen. Aber warum sollten die? Hab ja einen gültigen negativen Test.

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Die ultimative Lösung. Ab in den Süden.

Die letzten drei Tage waren wirklich schwierig und auch die kommenden anderthalb, zwei Wochen werden nicht einfach. Erst diese Unmengen an Schnee und jetzt die sibirische Kälte.

Viele Lkw kamen nicht mehr vorwärts, standen quer oder rutschten in Leitplanken oder Straßengräben. Autobahnen und Landstraßen waren über Stunden blockiert, in Teilen von NRW und Niedersachsen wurde sogar ein zeitweiliges Fahrverbot für schwere Lastwagen verhängt. Was für ein Dilemma.

Wer dieser Misere sprichwörtlich aus dem Weg gehen fahren will, es gibt da eine gute Lösung: Alle die wie ich auch so viel Angst und Schiss vor Eis und Schnee auf den Straßen haben. Fragt doch mal Euren Chef oder Disponenten nach einer Tour Richtung Italien.

Winter in Italien

Zweistellige Plusgrade, weiß – blauer Himmel und sollte es wider Erwarten doch mal schneien, kein Problem. Italiener schieben dann noch mehr Panik. Wir Angsthasen fallen da gar nicht mehr auf.

Himmel über Bayern Italien
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