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Kategorie: Unterwegs

Kalt isses

Über eine Stunde lang hielt ich mich in einer großen, zugigen Lagerhalle auf. Mittlerweile war ich so durchgefroren, dass ich mich auf den warmen Lkw freute.
Nur hatte ich Depp vorher vergessen, die Standheizung anzuschalten. Jetzt warte ich seit einer halben Stunde, dass es in der Hütte einigermassen warm wird.

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Neue Züge bekommt das Land

Das klingt doch toll: RAlpin kauft gebrauchte Liegewagons von der SBB und lässt diese für den RoLa-Einsatz umbauen.
So wird u.a. eine Videoüberwachung eingebaut. Vielleicht kann mich der Lokführer dann beim Schlafen beobachten und versucht, etwas vorsichtiger zu rangieren.
Was noch wichtig ist – diese Dinger sind klimatisiert und haben ein geschlossenes Toilettensystem. Gut, letzteres interessiert mich jetzt nicht unbedingt. Aber man sollte es wenigstens mal erwähnt haben.

Aber bis es soweit ist, fließt noch viel Wasser die Aare hinunter: Erst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 sollen diese Wagen des Typs Bcm61 eingesetzt werden.

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Ein Beitrag für Nachtschwärmer

In der Früh um halb drei zu tanken, hat auch Vorteile: Der Kaffee ist frisch aufgebrüht und die Brötchen kommen gerade aus dem Ofen.
Ausserdem bleibt etwas Zeit für ein Gespräch mit der Frau hinterm Tresen. Es ist ja sonst keiner in der Tanke.

PS. Ich warte noch immer auf den „kräftigen Schneefall“.

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Wer mir Spanngurte vom Auflieger klaut, während ich selig in meiner Koje schlummere, dem wünsche ich alles schlechte dieser Welt.

Letzte Nacht stand ich auf einem Rasthof in der Nähe von Brescia in Oberitalien. Bei meinem morgendlichen Rundgang um den Lkw ist mir nichts aufgefallen – alle Staukästen waren verschlossen, die Türen des Aufliegers ebenfalls.
Beim ersten Kunden bemerkte ich, dass ca. acht Spanngurte und die dazugehörigen Schlösser fehlten. Diese lagen in einer Kiste, welche wiederum auf dem Auflieger stand. Tja, nun ist die Kiste leer und ich muß mich bei meinen Arbeitgeber rechtfertigen, wieso ich besagte Gurte nicht in eine der verschließbaren Kisten am Auflieger deponiert habe. Boah, was mich das anstinkt.

Aber manchmal siegt halt die Bequemlichkeit. Da läßt man sein Arbeitsmaterial auf dem Auflieger, da man eh damit rechnet, dieses am nächsten Tag wieder gebrauchen zu müssen.

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Wieso Stau? Vor mir ist alles frei!

Tagesbaustellen sind toll. Da sieht man wenigstens, dass gearbeitet wird – was man ja von Dauerbaustellen nicht immer behaupten kann.
Wenn man aber nachmittags um kurz vor vier auf der A3 bei Aschaffenburg die linke Spur sperrt, damit die Strassenmeisterei mit einem Unimog die Leitplanken säubern kann, dann finde selbst ich, dass eine Pause für die Wärter der Strasse nötig wäre. Erst recht, wenn sich dahinter mehrere Kilometer Stau gebildet haben.

Tagesbaustelle

Aber vielleicht haben das die Männer im Unimog auch nicht mitbekommen. Vor Ihnen war ja alles frei.

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Eine fromme Hoffnung

Manchmal ist es angenehm, einige Tage zu spät bei einem Kunden einzutreffen – so wie heute bei einer Spedition in einer osthessischen Stadt. Normalerweise ist dort langes stehen angesagt. Warten die jedoch auf Ihre Ware, geht das Entladen ziemlich fix.
Selbst als ich bemerkte, dass von der Seite abgeladen werden muß, gab es keine Widerworte. Da fragt man sich zwangsläufig, warum das nicht immer so geht.

Jetzt habe ich aber ein Problem: Auf den ersten vier Metern des Aufliegers steht nichts. Dann kommen einige leichte Paletten und auf dem letzten Drittel steht eine Maschine. Die wiegt ungefähr fünf oder sechs Tonnen.
Sollte es morgen Vormittag schneien und das weiße Zeug liegen bleiben, war es das für mich. Ohne Druck auf die Hinterachse der Zugmaschine komme ich nicht mal den kleinsten Hügel hoch. Na ja, erstmal abwarten – vielleicht hat Petrus ja ein wenig Mitleid mit mir.

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Mit Überwachung schläft es sich am besten

Videoüberwachung

Was seht Ihr auf diesem Bild? Etwa nichts? Gut! Denn dann geht es Euch genau wie mir. Aber Angst brauche ich deshalb nicht zu haben – denn dieser Autohof ist Video überwacht. Was man jedoch auf diesen Filmen sieht, weiss ich nicht. Denn des Nacht’s sind bekanntlich alle Katzen grau. Oder sogar schwarz.
Aber vielleicht ist die Technik auf diesen sogenannten Maxi – Autohöfen mittlerweile so hochgerüstet, dass selbst vermummte Bauernfänger zweifelsfrei erkennbar sind.

Vom finanziellen her, dürfte es für diese Aufrüstung keine Probleme geben. Denn schließlich finanziert jeder Fahrer, der länger als zwei Stunden parkt, diese Technik mit. Ob er will oder nicht, denn eine Ausweichparkmöglichkeit gibt es nicht. Es ist also eine Art Zwangsüberwachungsfinanzierung.

Achso. Was mir noch aufgefallen ist: Auch für die Nutzung der Toiletten muß man zahlen. Das ganze läuft ähnlich ab, wie bei SaniFair – erst nach einer Spende von 50 Cent darf man durch ein Drehkreuz gehen und sein Geschäft erledigen.
Ob man dabei auch gefilmt wird, habe ich nicht heraus gefunden. So tief wollte ich nun nicht in’s Becken schauen.

Fairerweise sollte ich aber erwähnen, dass man für diesen Obulus einen Bon bekommt. Dieser kann anschließend im Shop der Tankstelle eingelöst werden. Ausser natürlich für Zigaretten. Und Zeitungen.
Der Pächter will ja auch was davon haben.

Der Parkplatz selber, ist nur halb gefüllt. Demnach haben nur wenige Fahrer ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis. Trotzdem klingt aus verschiedenen Richtungen das Brummen von Kühlaggregaten an mein Ohr. Warum es nicht möglich ist, diese Lkw seperat zu parken, verstehe ich nicht.
Gut, dass muß ich auch nicht. Hauptsache, ich bin bereit zu zahlen. Für’s parken und für’s pissen.

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