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Kategorie: Gedanken

Irgendwie hat er ja recht…,

…der Volker. Im und während des Verkehr’s sind wir alle angespannt. Mehr oder weniger. Aber ich möchte das nicht weiter vertiefen.

Voll in die Eier

An diesem Tweet stört nur das Wort „irgendwann“. Das klingt so wie „nie“. Oder: Ich habe selber keine Glocken!
Ein Mensch der seinen Worten keine Taten folgen lässt, ist ein furchtbarer Kerl. Oder unglaubwürdig. Ist halt so.

Als 14-jähriger fuhr ich mit einem Kumpel zu einem Fußballspiel. Das erste was der mir damals sagte: „Wenn wir auf gegnerische Fans treffen, sage niemals zu einem:Ich schlag Dir auf die Fresse. Dann mußt Du es machen. Wenn nicht, bist Du die Lachnummer schlechthin!“

Ok., Twitter ist kein Fantreffen in irgendeinem Hinterhof. Lächerlich machen kann man sich trotzdem. Und das sogar bei völlig unbeteiligten Menschen.

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Licht und Schatten

Ungewohnt aber gut: Das erste Teilstück der elendlangen Dauerbaustelle auf der A5 zwischen Baden Baden und Offenburg ist offen. Zumindest Richtung Süden.

Freie A 5

Etwas später am Rasthof Mahlberg. Ich kaufe eine Zeitung.

Angestellte: „Wollen Sie vielleicht noch einen Kaffee oder etwas zu Essen?“
Ich: „Nö. Danke.“
Angestellte: „Keine Bockwurst? Kostet bei uns auch nur 3.50 Euro!“

War das Ironie oder gewöhnen sich die Leute mittlerweile an diese Preise?

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Zum Glück habe ich Ohren

Ich finde es faszinierend, anderen Leuten beim Reden zuzuhören. Nicht das ich mir deren Meinung aneigne, nein, einen großen Teil des gesprochenen habe ich oft nach kurzer Zeit schon wieder vergessen. War also nicht immer so wichtig, zumindest für mich.
Trotzdem finde ich solche Gespräche spannend. Sowas wie eine Art Momentaufnahme oder thematischer Schwerpunkt. Wenn am Ende ein Ergebnis greifbar bleibt, war nichtmal alles umsonst. Wenn doch, bleibt die Erinnerung an einen schönen Abend. Das ist doch auch was.

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Mit viel Risiko

Mal schaun, wie lange diese Seite erreichbar ist: Schwarzbuch24.com.

Firmen zu diskreditieren, kann teuer werden. Zumal keiner weiss, ob unzufriedene Mitarbeiter und Kunden oder neidvolle Wettbewerber hinter diesen Anschuldigungen stehen. Denn der Schaden, egal ob im Hinblick auf das Image oder finanziell, kann für die angeschwärzte Firma beträchtlich sein.

Gerüchte und Firmengeheimnisse sind schnell verbreitet. Die Kreativität von Online – Postern kennt bekanntlich keine Grenzen. Allein deshalb ist es schwierig, zwischen tatsachenorientierter Meinung und geschäftsschädigender Äußerung zu unterscheiden. Die Forenbetreiber können wohl kaum jeden Eintrag persönlich prüfen.

Dazu kommt, dass viele Firmen das Internet noch immer nicht verstehen. Abmahnungen werden schnell verschickt. Die Chancen dafür stehen gut. Denn kaum ein privater Webseitenbetreiber hat die finanziellen Mittel, sich dagegen zu wehren.
Bei den Machern dieses Speditionsschwarzbuches kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Welcher Fahrer hat die Zeit, sich in der Woche um private Sachen zu kümmern?

Nicht das ich falsch verstanden werde. Schwarze Schafe an einen Pranger zu stellen, ist nicht verkehrt. Nur würde ich mir das nicht antun. Auf den bereits genannten Stress kann ich gerne verzichten.

Achso. Eines noch: Roland Graf wird sicher wissen, dass sein Longliner neben einem Ausbeuteroscar abgebildet ist.

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Ein Staatssekretär als 2 – Tage Fernfahrer

Mach auch das Tor zu„, waren die letzten Worte, die ich heute früh von einer Lagerfachangestellten eines Lebensmittelgroßlagers irgendwo in NRW zu hören bekam. Vorher durfte mußte ich dieses Tor öffnen, die Rampe bedienen und natürlich auch selber entladen.

Die Paletten sollten ordnungsgemäß in einer Reihe stehen, natürlich mit einen Zwischenraum von 40 Zentimeter. Diese müssen schließlich von allen Seiten begutachtet werden. Mit dieser Kontrolle und dem abschließenden Abhaken auf einem Lieferschein endete schon die Arbeit der für mich zuständigen Lageristin.

Wir leben in Deutschland im 21. Jahrhundert. Da sollte es doch zum Standard gehören, den Kollegen einen Kaffee, einen Warteraum und eine Toilette zur Verfügung zu stellen

Das sagte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. In dieser Funktion begleitete er zwei Tage einen Lkw – Fahrer einer Fuldaer Spedition als Beifahrer.

Es ist toll, wenn ein Politiker auch ein wenig Praxis kennen lernen will. Nur was bringt das im Endeffekt? In zukünftige Entscheidungen fließen diese Erfahrungen eh nicht mit ein. Was bleibt, sind persönliche Erlebnisse eines Beamten, die mir als Fahrer aber kaum weiter helfen.

Mißstände wie die am Anfang beschriebenen, müssen weg. Nur geht das nicht auf politischen Wege. Nein, dass muß von den Spediteuren kommen. Nur werden die sich hüten, dagegen vorzugehen. Wer sägt schon an dem Ast, auf dem er sitzt.

Hermann Grewer ist Präsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Er freute sich über diesen Praxistest. Schließlich gehe es nicht an, dass Fahrer „allgemein und in der Öffentlichkeit wie Kriminelle behandelt“ werden.
Eine schöne Aussage. Nur sollte er dieser auch Taten folgen lassen und selbst einige Tage auf einem seiner Lkw mitfahren und diesen Vorschlag auch seinen Verbandskameraden unterbreiten. Das würde eher zu einer Verbesserung – auch meiner Arbeitsbedingungen – beitragen.

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Familienausflug

Vor einiger Zeit fragte ich, wieviel Platz man in einer Lkw – Hütte zur Verfügung hat. Auf vier oder fünf Quadratmeter kam ich damals und verglich diesen Raum mit einem Hundezwinger.

Das ist nicht wirklich viel. Da stellt sich (zumindest mir) die Frage, wie es sich drei Menschen (Papa, Mama, Kind – der linke in der roten Hose gehörte nicht dazu) auf diesen engen Raum einrichten.

Zu dritt unterwegs

Sei es auch nur für ein oder zwei Wochen, aber angenehm ist was anderes. Das Führerhaus, welches mir mein Arbeitgeber zur Verfügung stellt, ist ungefähr doppelt so groß. Trotzdem würde ich – falls vorhanden – Frau und Kind so schnell wie möglich, zuhause absetzen. Oder besser erst überhaupt nicht mitnehmen. Denn so groß kann keine Liebe sein, um sich diesen Qualen auszusetzen.

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Mit nix zufrieden

Drei Abladestellen gestern. Jedes mal von der Seite. Heißt Schlösser vom Auflieger öffnen, Seite aufziehen, Alulatten entfernen, Gurte lösen und schauen, was der Staplerfahrer so treibt. Eigentlich nicht weiter schlimm. Es sei denn, Regen klatscht mir von oben und der Seite an den Körper. Das mag ich nicht. So wie gestern.

Null Ladestellen heute. Die für mich vorgesehene Ladung ist nicht fertig. Morgen früh – oder eher vormittag – soll ich mal nachfragen. Heißt: Seit Mittag gammeln. Oder Zeit sinnlos totschlagen. Dazu bewegen sich die Temperaturen irgendwo oberhalb der dreißig Grad.
Ich wollte an den gar nicht mal so weit entfernten Strand pilgern. Nur gibt es nicht mal einen Ausgang, durch den ich die Raststätte, auf der ich stehe, verlassen könnte. Oder ich habe Ihn nicht gefunden. Tolle Show.

Sonne Adria

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