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Kategorie: Gedanken

Sabine macht mich ratlos

Hab die Nacht um halb drei meinen Chef angerufen, um Ihm zu sagen, dass da draußen ein Monsterorkan wütet und ich auf keinen Fall losfahren werde.

Er sagte „Maik, Du bist doch sonst so realitätskonform, was ist denn los mit Dir?“ Ich antwortete: „Joa, aber die Bahn hat ihren Betrieb bundesweit eingestellt, landesweit sind Schulen geschlossen und auf Facebook teilen Freunde Artikel, die vor meinem letzten Tag auf Erden warnen.“ Am Telefon hörte ich ein kurzes Schnaufen und dann nix mehr.

Tja, nun sitze ich seit Stunden rum und weiß auch nicht weiter. Und schuld ist diese neue kack immer informative Nachrichtenwelt.

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Achtung Kontrolle

Vorhin habe ich auf Facebook einen Beitrag gelesen, in dem jemand vor einer Polizeikontrolle auf der A 45 warnte.
Früher als ich noch ein Funkgerät im Lkw hatte, hörte ich öfter solche Meldungen. So nach dem Beispiel: „Achtung Kollegen, an der Abfahrt Erfurt-Ost steht ein Abfangjäger.“ Oder so ähnlich.
Und ganz früher, zu meinen wilden Zeiten, war ich auch dankbar für solche Infos. Da fuhr ich auch mal von der Autobahn ab, nur um einer Polizeiansammlung aus dem Weg zu fahren.

Heute dagegen? Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich in Deutschland mal kontrolliert wurde. Das ist bestimmt schon sechs, acht, neun Jahre her. Ich weiß es echt nicht mehr.

Dann kam mir ein Foto in den Sinn, passend zum Thema. Hatte ich in einer Cloud gespeichert. Mal fix durchforstet und zack, da ist es. Muss so 1995/96 gewesen sein, irgendwo oberhalb von Stendal. Steht ja auch auf dem Autodach. Wieso ich da angehalten wurde? Keine Ahnung. Ist ja schon fast 25 Jahre her.

Auch warum die Kameraden mich mitten auf einer Bundesstraße gestoppt haben, kann ich nicht mehr sagen. Vielleicht war ich ein wenig fix unterwegs.
Hätte ich damals geahnt, dass ich dieses Bild viele Jahre später in (m)einem Blog verwurste, ich hätte eine Notiz hinterlassen. Ehrlich.

Lkw wird von Polizei kontrolliert
Achtung Kontrolle

Kann aber wirklich nichts schlimmes gewesen sein, denn meinen Führerschein musste ich damals nicht abgeben. Und eine Privatinsolvenz stand auch nie im Raum.
Geblieben ist das Bild einer Kontrolle. Also Erinnerungen an damals. Ist doch auch schön.

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Oh je

Hab erst „Trucker-Walze“ gelesen und gedacht, ich bin doch gar nicht in Bonn. Voll Job geschädigt. Und das an Tag zwei nach meinem Urlaub 🙂 .

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Mobilitätspaket im Zwielicht

Ende 2017 hat der Europäische Gerichtshof klargestellt, dass es eigentlich schon immer verboten war, die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit im Lkw zu verbringen. Nur hat sich nie einer daran gehalten. Dieses ignorieren ist einer der Gründe, die zur massenhaften Ausbreitung des Nomadentums der osteuropäischen Fahrer im Westen geführt haben.

Anfang April dieses Jahres hat das Europäische Parlament seine Position bei den hoch umstrittenen sozialen Themen des ersten Mobilitätspakets festgelegt. In einer Mammutabstimmung entschieden die Abgeordneten über rund 1 100 Änderungsanträge.
Mit diesem Mobilitätspaket möchte die EU die Arbeitsbedingungen im europäischen Güterverkehr verbessern. Fernfahrer sollen fair bezahlt werden und nicht wochenlang in ihren Fahrerkabinen campieren müssen. Damit war der Weg frei für die Kompromisssuche zwischen Rat, EU-Kommission und EU-Parlament, die sogenannten Trilog-Verhandlungen.

Jeweils zwei Stunden Gespräche

Am 3. Oktober, also vor drei Wochen, begannen in Brüssel die ersten Verhandlungen im Trilog. Diese dauerten etwa zwei Stunden. Am 4. und 5. November folgen die nächsten Termine. Auch für diese sind jeweils (nur) zwei Stunden vorgesehen. Dazwischen gibt es immerhin Gespräche auf Arbeitsebene, also zwischen den jeweiligen Mitarbeitern der politisch Verantwortlichen.

Ein Kommentar

Hier ein Kommentar von Ingo Schulze vom 12. April 2019 zum anstehenden Mobilitätspaket I, den ich hier mit seiner Erlaubnis widergeben darf:

Ich halte grundsätzlich die Bemühungen mit dem Mobilitätspaket für gut. Aber ich möchte hier nun mal MEINE persönliche Meinung dazu äußern:
Das endlich etwas gegen das Nomadentum auf europäischen Straßen passieren muss, ist absolut richtig und notwendig! Der Ansatz mit dem Mobilitätspaket ist dabei sicher auch schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Aber! Was hat man denn nun damit erreicht? Das die Fahrer jetzt in irgend welchen Hotels übernachten sollen, was sie oft selbst gar nicht wollen?
Die Fahrer sind oft in ihren Lkw so eingerichtet, dass sie dort alles haben, was sie für eine längere Verweildauer brauchen. Dem entziehen sie sich, wenn sie in ein Hotel müssen.
Die Vorschriften sagen aber nicht, dass sie in ein Hotel müssen, sondern, dass sie NUR NICHT im Lkw übernachten dürfen. Das heißt, wenn die westeuropäischen Firmen Containerdorfer aufbauen und die Fahrer dort übernachten lassen, ist die Vorschrift erfüllt.Trotz alledem bleibt es dabei, dass die Fahrer weiterhin NICHT nach Hause kommen. aber genau das sollte doch eigentlich das Ziel des Mobilitätspaketes sein!

In Gesprächen mit osteuropäischen Fahrern kommt immer wieder zum Ausdruck, dass sie selbst als Betroffene gar nichts gegen drei Wochen am Stück Fahren haben. Und in diesen drei Wochen möchten die meisten in ihrem Lkw verbleiben.
Ziel des Mobilitätspaketes sollte es viel mehr sein, dass es in Europa endlich aufhört, dass Fahrzeuge zum Teil das ganze Jahr nicht mehr in ihre Zulassungsländer zurückkehren, teilweise mit korrupten Mitteln der TÜV nur auf dem Papier im Ausland gemacht wird, Kabotage betrogen wird und Briefkastenfirmen nicht wirksam bekämpft werden. Viele Firmen entziehen sich dadurch einem ganz normalen Sozialgefüge.

Sozialbetrug wird zur Normalität, siehe Belgien. Belgien geht momentan gegen genau solche Firmen vor. Aber ich glaube, dass ist nur die Spitze des Eisberges. Es wird den Firmen durch Ausflaggen viel zu leicht gemacht, gegen Sozialstandards zu verstoßen und sich einer ordentlichen Gerichtsbarkeit zu entziehen.
Der Fehler allerdings liegt doch schon im gesamten europäischen System. Wie kann man Arbeitnehmerfreizügigkeit und Liberalisierung der Kabotage durchsetzen, wenn es in der EU so viele so unterschiedliche Sozialsysteme gibt?

Die Forderung nach einem einheitlichen Mindestlohn in Europa ist da genauso absurd. Nach was sollte der sich denn richten, nach dem Land mit den niedrigsten Löhnen?
Es war abzusehen, dass es in Europa eine Schieflage in der Verteilung geben wird.
Konzerne und Dienstleister haben nun in Europa die Möglichkeit, ihre Produktion oder Dienstleistungen danach auszurichten, wo sie am billigsten anbieten können. Mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit brauchen sie nicht mal mehr den Produktionsstandort verlegen.

Leidtragende sind die Länder, in denen hohe Mindestlöhne oder Tarife gelten. Dazu gehört in der Industrie auch noch immer Deutschland, auch wenn hier immer mehr Werks- und Leiharbeiter eingesetzt werden. Bestes Beispiel ist hier die Fleischwirtschaft. Niemand glaubt wirklich daran, dass hier irgend welche deutschen Lohnmindeststandards eingehalten werden. Dazu lässt das Mindestlohngesetz viel zu viele Schlupflöcher.

Aber zurück zur Transportbranche. Als 2009 die Verordnung zur Kabotage in Europa neu geregelt wurde, waren die osteuropäischen Firmen und Firmen die nach Osteuropa ausgeflaggt haben, von vornherein bevorteilt.
Eine flächendeckende Kontrolle auf Einhaltung dieser Regeln ist so gut wie unmöglich. Korruption, Mangel an Kontrollpersonal und nicht vorhandene ausreichende Kontrolltechnik begünstigen all die, die sich eh an keine Regeln halten.

Die weitaus billigeren Arbeitskräfte aus Rumänien, Bulgarien, Litauen usw. verführen dazu, ganze Fuhrparks umzustellen, siehe Hegelmann (deutsche Firma mit PL, LT- Kennzeichen).
Der angebliche Fachkräftemangel ist dabei nur selbst produziert und vorgeschoben, um noch bestehende beschränkende Regeln aufzuweichen.
Mit dem Mobiltätspaket hätte man die Chance gehabt, wirklich sozial zu agieren. Man hätte die Heimfahrten der Lkw regeln sollen. Nicht die Hotelaufenthalte.

Ein norwegischer Kollege war vor Jahren mal in Litauen. Girteka und Vlantana sind zwei sehr große Firmen im Baltikum. Der Kollege stellte damals fest: Je näher man Richtung Litauen kam, also je weiter von Westeuropa weg, desto weniger Fahrzeuge dieser Firmen bekam man zu sehen. Soll heißen, dass sie fast ausschließlich in West- und Nordeuropa agieren.

Einer vernünftigen Regelung durch das Mobilitätspaket stehen die derzeitigen EU-Verordnungen und Regelungen sowie die Konzerninteressen der Transportbranche entgegen. Normalerweise müsste, wenn die EU menschlich und sozial ausgelegt wäre, die Transportbranche von Grund auf neu geregelt werden. Arbeitnehmerfreizügigkeit und Liberalisierung der Kabotage sind nach heutigem Stand eigentlich federführend für Sozialdumping!

Und nun noch eine ganz persönliche Erfahrung: Ich bin selbst ab und an mal am Wochenende draußen. Das Verbot, die 45-Stunden Wochenendpause nicht mehr im LKW verbringen zu dürfen, führt dabei zu sinnlosen Maßnahmen.
Wenn es hoch kommt, bin ich einmal im Monat am Wochenende nicht zu Hause. Seitens meiner Firma werde ich gefragt und ich werde dann rechtzeitig informiert, um mich auch darauf einzurichten.

Wenn ich dann am Freitag Feierabend mache und aber eigentlich noch Lenkzeit habe, um einen geeigneten Parkplatz in der Nähe des am Montag zu beliefernden Kunden habe, muss ich trotzdem halten und am Samstag den Rest fahren, nur um die 45 Stunden zu unterbrechen. Das ist absolut absurd!
Es ist deutlich an meiner Fahrerkarte ersichtlich, dass es nicht oft ist, dass ich am Wochenende nicht zu Hause bin. Darauf sollten solche Regelungen auch eingehen. Tun sie aber nicht, sie pauschalisieren unsere Tätigkeit.

Deshalb halte ich persönlich das ganze Paket für unausgegoren und nicht besser, als das, was wir eh schon haben. Es ist nur wieder der Fahrer, dem das Leben schwer gemacht wird, durch noch mehr Reglementierung. Außerdem gebe ich denen Recht, die da sagen, wer schützt in der Zeit, in der die Fahrer außerhalb des LKW übernachten, den LKW und dessen Ware? Dafür gibt es in ganz Europa gar keine Infrastruktur!

Sie hätten einfach nur regeln sollen, dass die Lkw mindestens alle drei Wochen in das Zulassungsland fahren müssen und der Fahrer dort dann mindestens eine Woche verbringen muss.
Wir haben vor einigen Jahren mal Vorschläge unterbreitet, wie man das besser regeln, kontrollieren und durchsetzen könnte. Davon ist heute nirgends mehr etwas zu lesen. Schade!

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Ein Lkw mit rechtsextremen Symbolen? Ist ein wenig übertrieben. Es geht um eine Reichsfahne auf dem Beifahrersitz, einem Aufkleber mit dem altdeutschen Schriftzug „Führerhaus“ und ein Schild mit dem Namen „Adolf H.“.

Tja nun. Der Fahrer heißt bestimmt Adolf Häßlich. Und die Fahne hat er von seinem Opa mal zur Jugendweihe bekommen. Da seine Frau Eva den Lappen nicht auf der heimischen Couch haben will, ist der halt im Führerhaus gelandet. Zack, Story aufgeklärt.
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Die Gemeinde Grafschaft in Rheinland-Pfalz verweigert parkenden Lkw-Fahrern ein Mindestmaß an Lebensqualität. Dabei ist es eigentlich ganz einfach: Wenn die Gemeinde keine Lkw will, muss sie halt das Gewerbegebiet schließen.
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In den kommenden vier Jahren will der Bund pro Jahr 100 Millionen Euro in den Ausbau von Lkw-Parkplätzen investieren. Also insgesamt 400 Millionen Euro.
Da kommt viel Arbeit auf bestehende und neu gegründete Bürgerinitiativen zu. Denn Park- und Rasthöfe will ja keiner vor seiner Haustür. Selbst wenn die fünf Kilometer entfernt ist.
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Durch die Tiroler Blockabfertigung bei Kufstein sieht der Bundesverband der deutschen Industrie die Versorgungssicherheit gefährdet. Tja nun, was interessiert mich die Versorgungssicherheit?
Klar, zum einen kann ich die Anwohner verstehen. Keiner hat Bock auf eine Verkehrslawine sprichwörtlich vor seiner Haustür. Auf der anderen Seite verliere ich durch diesen Humbug zig Stunden, die mir fehlen. Vielleicht nicht an dem Tag, in dem ich im Stau stehe. Aber am nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Tag. Denn was der Platter oder die Felipe da in Innsbruck treiben, sind Machtspielchen mit München, Berlin und Brüssel – und die Spielfiguren sind Fahrer wie ich, deren Weiterfahrt um Stunden verzögert wird.
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Die Grünen fordern den Aus- und Neubau von Park- und Rastanlagen? Wie schnell sich die Zeiten manchmal ändern.
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Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat wohl mehr als 100 Kontroll-Fahrzeuge vom Typ Mercedes Vito bestellt. Das findet der FDP-Bundestagsabgeordnete und Verkehrspolitiker Christian Jung etwas seltsam. Denn seiner Meinung nach, sollten diese zur Überprüfung der Infrastrukturabgabe (ISA-Kontrollen), dienen.
Vielleicht sollen aber auch nur die bisherigen VW-Bullies ausgetauscht werden. Denn wäre das Bundesamt überhaupt für die Kontrolle der Pkw-Maut zuständig? Oder es werden demnächst so einige Stellen neu zu besetzen sein.
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Intime Geständnisse

Wenn ich unterwegs bin, also oft, habe ich Probleme damit, Türklinken oder ähnliches anzufassen. Das finde ich schon eklig. Keine Ahnung, ob das eine Störung oder Neurose bei mir ist. Aber ich habe immer das Bedürfnis, mir danach die Hände waschen zu müssen.
Nutze ich z.B. öffentliche Toiletten, versuche ich immer, die Türklinke mit dem Ellenbogen zu öffnen oder die Ärmel meines Pullover soweit über die Hände zu ziehen, um so die Tür zu öffnen, anstatt die mit der bloßen Hand zu berühren.

Gibt es da noch Papierhandtücher , nehme ich die. Affig? Mir egal. Denn wenn ich mich früh in solch einer Örtlichkeit wasche, sehe ich es immer wieder. Da kommen Leute rein, die erledigen Ihren Morgenkack oder urinieren und haben dabei logischerweise den Pimmel in der Hand und gehen danach, ohne Ihre Pfoten unter den Wasserstrahl zu halten.

Dann warte ich auch mal, bis der nächste rein kommt und schlüpfe dann durch die halb geöffnete Tür. Hauptsache nix anfassen. Dann diese Handtrockner. Ich habe mal gelesen, in der warmen Luft die diese Geräte erzeugen, fühlen sich Bakterien sprichwörtlich pudelwohl. Nutze ich nicht. Bin doch nicht lebensmüde. Also. Großen Bogen auch darum.

Anderes Beispiel. Tanken tue ich meist in Österreich. Die Einheimischen nennen das Tanktourismus. Ich nenne es ökonomisches denken. Denn wenn ich für die Firma, für die ich fahre, Geld sparen kann, mache ich das natürlich. Zumal ich eh an der Tankstelle dran vorbei fahre.
Aber zurück zum Thema. Das ist eine Automatentankstelle. Dieses Bedienfeld, auf dem ich die PIN der Tankkarte und den Kilometerstand des Lkw eingeben muss, ist oft so verschmiert und verkeimt, keine Ahnung was da so alles drauf hängt. Eigentlich will ich es auch nicht wissen.

Bevor ich darauf rum tippe, wische ich mit einem Feuchttuch drüber.
Davon habe ich mal ein Foto gemacht. Das ist so eklig, danach faulen einem die Fingerkuppen ab.

Bedienfeld einer Tankstelle

Jetzt mal ernsthaft. Das kann oder will ich nicht anfassen. Das kleben meine Finger drauf fest.

Aber vielleicht bin ich auch nur überempfindlich. Keine Ahnung. Mit meiner Vorsicht habe ich es aber geschafft, fast fünfzig Jahre alt zu werden. Nee, dass klingt Gülle.

Also nochmal. Mit meiner Vorsicht habe ich es geschafft, 49 Jahre alt zu werden. Da kann ich also nicht allzusehr viel falsch gemacht haben.

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Vom Streit um Paletten und einer Nominierung

Momentan herrscht hier im Blog ein wenig Tristesse. Urlaub für mich, „zwischen den Jahren“ ein bissel abschalten und auch sonst passiert nix groß interessantes, was aufschreibenswert wäre. Oder habe ich was übersehen? Oh ja, klar. In der Woche vor Weihnachten wurde die Shortlist mit den Nominierten für den Goldenen Blogger veröffentlicht.
Die goldenen Blogger. Klingt lustig. Wie eine Spassveranstaltung. Gut, ich muss zugeben, so richtig wahrgenommen habe ich diese Abstimmung und alles drum herum auch nie. Ging immer etwas an mir vorbei.

Aber jetzt wo dieser Weblog nominiert wurde, habe ich ein bissel rumgestöbert im weltweiten Netz. Spaßig gemeint war es vielleicht in den Anfangsjahren. Mittlerweile ist daraus eine Gala mit viel Vor- und Nacharbeit geworden, die es selbst in die klassischen Medien schafft.
***
Aber gut. Noch ist dieser Blog nur nominiert. Klickt mal hier >>> und scrollt ziemlich weit runter bis zur zehnten Kategorie „Themen- & Nischen-Blog“. Da seht Ihr auch die beiden anderen Blogs, die in dieser Rubrik zur Auswahl stehen.
Wer den Preis bekommt, entscheidet sich am 28. Januar. In vier Wochen also. Entschieden wird entweder per Online-Voting, Jury-Entscheid oder durch die Zuschauer im Saal. Das wird erst kurz vorher beschlossen .
Wie auch immer. Gewinne ich das Ding nicht, darf ich wenigstens rum floskeln: Auf den Sieg kommt es nicht an, ich war immerhin nominiert. Auch schön.
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Fast acht Jahre ist das schon wieder her. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Und das ist keine Floskel.

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Hier >>> der geschriebene Text dazu. Noch einige Monate älter.
***
Was bin ich froh, dass im Italienverkehr meist keine Paletten getauscht werden. Denn dort gibt es für Transportunternehmen keine Verpflichtung, Paletten zu tauschen. Denn Paletten gelten als Ladehilfsmittel, die ein Teil des Verpackungsmaterials sind und entweder im Produktpreis mit eingerechnet oder separat in Rechnung gestellt werden.

Der Europäische Palettenverband Epal und der Internationale Eisenbahnverband (UIC) wollen ihren Streit um den Tausch von Ladungsträgern beider Organisationen in einem gemeinsamen Pool beilegen.

Logistikunternehmen, Speditionen, Transportunternehmen haben am Tausch von Paletten kein Interesse. Das ist Sache von Industrie und Handel und sollte von denen anständig vergütet werden. Denn das sind deren Verpackungsmaterialien. Der Palettentausch wie er jetzt fabriziert wird, ist nur ein Verlustgeschäft für Speditionen und Transporteure.
***
Ein Lkw-Fahrer erzählt von seinen Beobachtungen auf der Straße. Manches kann man kaum glauben.

Sind die Menschen inFranken nicht von dieser Welt? Es ist doch allgemein bekannt, dass während der Fahrt nicht nur nach vorn geguckt wird. Ein jeder hat doch schon mal aufs Handy, in Lieferpapiere, Straßenkarte oder worauf auch immer, geschaut. Man kann es also schon glauben.

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