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392 Ergebnisse für "unterwegs"

Nix halbes und nix ganzes

Ein bissel beleidigt bin ich ja schon. Da lasse ich mir gestern morgen ein Wattestäbchen in die Nase bis kurz unters Gehirn rein schieben und dann war sprichwörtlich alles für die Katz. Ja, ich weiß jetzt das ich nicht an Corona erkrankt bin, wenn man diesem Test glauben kann, aber davon bin ich eh ausgegangen.

Spätestens auf dem Autohof Sadobre bei Sterzing in Südtirol kann sich jeder Fahrer der in Richtung Norden unterwegs ist, testen lassen. Oder auch nicht. Denn der Test kostet dort vierzig Euro.
Wer sich die Kohle sparen will und direkt hoch zum Brenner fährt, auch gut. Denn einen Nachweis will oder wollte zumindest heute keiner sehen. Ein Auto der Polizia stand einsam hinter der Mautstelle Sterzing, die beiden Polizisten starrten desinteressiert auf ihre Handys.

Oben am Brenner das gleiche Spiel. Freie Fahrt nach Österreich. Nur mit dem Unterschied, dass ich nicht mal einen Uniformierten zu Gesicht bekam. Also auf durch Nordtirol.

Bis kurz vor Angath. So heißt die letzte Raststätte, vielleicht sechzehn, siebzehn Kilometer vor der deutschen Grenze.
Ab dort staute es sich. Klar, die Bundespolizei will ja die Testnachweise sehen. Dachte ich zumindest.

Stau vor Kiefersfelden
Ein Stau in Tirol

Nach zwei, zweieinhalb Stunden hatte ich es fast geschafft. Der Grenzübergang kam in Sicht.
Und dann? Nix. Ich fuhr ganz normal durch. So wie immer. Auch die deutschen Bundespolizeibeamten wollten meinen Test nicht sehen. Jetzt mal ehrlich. Das ist doch eine Farce.

Viele die aus Italien hoch kommen müssen zusehen, wo sie sich testen lassen können. Zahlen dafür dann vierzig, fünfzig Euro. Oder halt deren Firma. Ist ja jetzt kack egal.
Andere fahren teilweise lange Umwege durch die Schweiz oder über die Tauern, um nach Deutschland zu kommen.

Dieser Zettel interessierte heute keinen, zumindest als ich durchgefahren bin. Trotzdem. Irgendetwas läuft da falsch. Ich stand immer und stehe auch heute noch hinter vielen Aktionen, um die Pandemie einzudämmen. Aber irgendwie sind die Maßstäbe dafür mittlerweile so verschoben.

richtige Spur beachten
Der Spureinweisung bitte unbedingt Folge leisten

Wie diese Grenzkontrollen. Vorletztes Wochenende hoppla Hop beschlossen, dass nachfolgende Chaos wurde wissentlich und billigend in Kauf genommen. Ist ja schließlich für die Gesundheit.
Nur dann sollten diese Maßnahmen auch voll und ohne Kompromisse durchgezogen werden. Ansonsten könnte, nein sollte, man es auch gleich sein lassen.

2 Kommentare

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Verkehrsminister Scheuer fordert Konsequenzen. Nein. Nicht für sich. Sondern für Lkw-Fahrer nach dem Wetterchaos auf Autobahnen Anfang der Woche. Nämlich die, die trotz des immer wieder verlängerten Fahrverbotes gefahren sind.

Im „Bild“ – Bericht wird die A 4 in Osthessen thematisiert. Da gab es überhaupt kein Fahrverbot. Sondern nur in OWL und Südwestniedersachsen. Ob das dort alle Fahrer mitbekommen haben, darf ich bezweifeln.
Aber davon abgesehen. Vielleicht erinnert mich in einem halben Jahr jemand daran, ob irgendwo erwähnt wurde, wie viele Euro als Folge der Missachtung der verhängten Fahrverbote eingenommen wurden? Auch oder besonders von osteuropäischen Firmen?
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Auf Grund der neuen deutschen Einreiseregeln will Tirol den Durchgangsverkehr nach Deutschland bereits am Brenner stoppen. Denn Tirol soll nicht der Parkplatz Europas werden. Sagt deren Landeshauptmann Blatter.

Ich denke, der meint das eher ironisch. Denn seit Jahren stehen Lkw regelmäßig auf bayerischen Autobahnen herum. Nämlich dann, wenn Tirol wieder nur eine begrenzte Anzahl Laster ins Land lässt. Nennt sich Blockabfertigung. Stau zurück bis zum Inntaldreieck ist da nicht selten.
Aber es ist und es bleibt. Der am Ende diese verfehlte Politik ausbaden muss, ist doret vor Ort der Lkw-Fahrer.
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Wer kontrolliert eigentlich das Bundesamt für Güterverkehr?

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Weitere Informationen

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Ein Redakteur vom „Spiegel“ telefoniert mit einem Lkw-Fahrer, der sich Anfang der Woche durch Schnee und Eis kämpfen musste. Heraus kam ein wahres journalistisches Meisterstück. Bei der „BILD“ hätte man es nicht schlimmer hinbekommen.
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Schlappe für den Landeshauptmann. Denn ein Gutachten belegt, dass das sektorale Fahrverbot in Tirol rechtswidrig ist.
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Drei Tage Schnee und Eis, Lkw blieben stecken oder durften nicht fahren. Zack, viele Regale in Supermärkten blieben leer. Mir persönlich sind Lieferengpässe eigentlich ziemlich egal. Trotzdem bin ich gegen Grenz-Kontrollen des fahrenden Lkw-Personals. Ja, auch weil ich selber davon betroffen wäre.

Denn wie das funktioniert, sorry, nicht funktioniert, habe ich letzten März am Brenner erlebt. Tiroler richteten Kontrollen auch für Lkw-Fahrer ein, der Stau ging über vierzig, fünfzig Kilometer bis hinter Klausen. Wartezeit fast anderthalb Tage. Nur, denn dann wurden die Kontrollen sang und klanglos beendet.

lkw stau vor dem kanal tunnel folkestone in england
Warten in England

Oder viele haben noch die Bilder der Weihnachtswoche vor Augen. Franzosen machten die Einreise aus England dicht, Chaos war da. Und die Engländer hatten noch Glück im Unglück, zauberten ein verlassenes Flugfeld aus dem Ärmel. Das haben weder die Tschechen, noch die Tiroler. An Mega-Staus und vollgekackte Randstreifen sollten wir uns also wieder gewöhnen.
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Kurze Durchsage von Verdi: „Lkw-Fahrer sind nicht zum Vergnügen unterwegs“.
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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Der Brexit und seine kuriosen Folgen: Britische Lkw-Fahrer dürfen keine Wurstbemmen aufs Festland einführen. Gilt übrigens auch für Milchprodukte.
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Öffentlicher Verkehrsraum wird zweckentfremdet und als Parkraum zweier Speditionen kostenfrei genutzt. Dabei könnten Behörden viel schneller und effektiver dagegen vorgehen. So benötigten Polizeibeamte nicht nur eine gute Aus- und Fortbildung im Straßenverkehrsrecht, sondern auch im thematisch angrenzenden Straßenrecht.
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Es gibt eine neue Einreiseverordnung, die auch für Lkw-Fahrer kaum Ausnahmen vorsieht. Heißt, Einreisende aus Staaten, in denen die zunächst in Großbritannien und Südafrika entdeckte, nun aber auch in Europa verbreitete Corona-Virusvariante verbreitet ist, müssen sich vor der Einreise digital anmelden. Auch müssen sie darüber einen Nachweis führen sowie einen Coronatest vorlegen oder an der Grenze vornehmen lassen. Die Verordnung soll bis Ende März gelten.

Auch wieder so ein Sockenschuss. Als Fahrer bin ich eh die meiste Zeit isoliert, ich darf kaum noch ein Lager betreten, Firmen-Toiletten sind tabu, Abstand und Mundschutz sind normal geworden. Also warum weiterhin keine Ausnahmen?
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Das Buch ist übrigens vergeben. Danke an alle, die mitgemacht haben.
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Wer bremst verliert.
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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Eine neue Variante des Coronavirus breitet sich derzeit rasch im Südosten Englands aus. Frankreich hat deshalb die Grenzen zum Vereinigten Königreich dicht gemacht. So wurden der wichtige britische Hafen Dover am Ärmelkanal sowie der Eurotunnel geschlossen.

Gut das ich seit Freitag aus England raus bin. Ich hoffe mal, dass diese 48h-Frist nicht verlängert, bzw. eher noch ausgesetzt wird was Lkw-Fahrer angeht. Denn kein Fahrer darf tagelang auf einer Autobahn hausen, ohne zu wissen, wann es weiter geht.
Trotzdem finde ich es verantwortungsvoll, die nationalen Grenzen zu schließen. Denn vor einem dreiviertel Jahr hat man an Ischgl gesehen, dass offene Grenzen in der Pandemie ein großes Risiko sind.
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Kurze Erklärung zur Wochenruhezeit: Diese hat mindestens 45 Stunden lang zu sein und muss vom Fahrer am Stück genommen werden. Die wöchentliche Ruhezeit muss spätestens nach einem Zyklus von 6 x 24 Stunden nach der letzten Wochenruhezeit genommen werden.
Allerdings ist auch eine verkürzte Wochenruhezeit möglich. Diese kann vom Fahrer auf mindestens 24 Stunden verkürzt werden. Dabei ist aber darauf zu achten, dass in der vorherigen Woche und in der darauffolgenden Woche die normale Wochenruhezeit von 45 Stunden eingehalten wird.

Am 25. Mai 2017 ist ein geändertes Fahrpersonalgesetz in Kraft getreten. Unter anderem verbietet es dieses Gesetz, dass Fahrer ihre Wochenruhezeit im LKW verbringen dürfen. Dieses Verbot beinhaltet natürlich auch das übernachten im Lkw. Deshalb müssen Fahrer für diesen Zeitraum Ihre Ruhezeit in einer geeigneten Unterkunft verbringen.

Pennen Fahrer während ihrer wöchentlichen Ruhezeit also jetzt alle in einer Pension, Motel oder Hotel? Klar, deshalb sind übers Wochenende die Parkplätze auf den Raststätten auch so schön leer. Ok., kleiner Scherz.
Natürlich nicht. Auch weil diese Vorschrift in Deutschland so gut wie nie kontrolliert wird. Wieso es so wenig Kontrollen gibt, wollte der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung wissen.

Ich kenne da einen Fahrer, der das wirklich so macht. Verbringt er seine wöchentliche Ruhezeit irgendwo draußen, geht es ab in ein Hotel oder zu Freunden. Klappt. Setzt natürlich auch eine clevere Tourenplanung voraus.
Für den oder auch andere, die ihre Ruhezeit außerhalb vom Lkw verbringen, ist diese Art der Kontrollen, wie sie von Jung beschrieben in Deutschland stattfinden, sprichwörtlich ein Schlag in die Fresse. Einige halten sich dran, aber die Mehrzahl kackt auf diese Verordnung. Wird ja eh kaum kontrolliert.

Warum nicht? Tja, kein Personal, der Fahrer schläft gerade oder ist anderweitig beschäftigt, vielleicht sind Kontrollen gerade auch generell nicht machbar. Wieso auch immer. Aber irgendwie ist das alles nur Palaver und Gelaber.
Und die Franzosen, Belgier, selbst die Italiener? Die schütteln sicher den Kopf über so viel Unvermögen und Inkompetenz der Deutschen.
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Nochmal nach Großbritannien. Ohne Corona, dafür in den Brexit. Denn die Unterwegsverpflegung von uns Lkw.Fahrern dürfte ab Januar unter ein EU-Importverbot fallen. Denn sollten die Brexit-Gespräche scheitern, werden Nahrungsmittel mit Fleisch- oder Milcherzeugnissen aus Großbritannien ab Anfang 2021 in der EU verboten sein.
Mit der Regelung soll verhindert werden, dass Nahrungsmittel in die EU eingeführt werden, die Krankheiten verbreiten könnten.

Hmm, so langsam wird es eng für die Zukunft der Insel. Die sind vom Festland abhängig. Aber das werden die hoffentlich auch noch begreifen.
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Links und rechts der (Daten-) autobahn

1053 Verstöße gegen das Verbot, die regelmäßige Wochenruhezeit im Fahrzeug verbringen. Das Ergebnis eines Kontrollwochenendes? Ach nee, eines ganzen Jahres.
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Eine dänische Firma wirbt über eine polnische Tochterfirma philippinische Fahrer an, damit diese in Westeuropa arbeiten. Natürlich unter miserablen Bedingungen.
Sie lebten in ihren Fahrzeugen, kochten provisorisch im Freien, wuschen ihre Wäsche auf Parkplätzen.

Nach der Enthüllung hatte das Unternehmen Nordic Transport Group (NTG) auf Drängen von Kunden die Zusammenarbeit mit Kurt Beier beendet mit der Begründung, dass durch die schlechte Behandlung der Fahrer ein Vertragsbruch vorliegt.

Jetzt streiten sich beide Transporteure vor Gericht. NTG fehlten plötzlich fünfzig Lkw, die Beier bisher einsetzte. Der Schaden ca. zwei Millionen Kronen. Geld, dass die Firma als Schadenersatz von Kurt Beier fordert.
Beier wiederum fordert seinerseits zwei Millionen Kronen von NTG mit der Begründung, dass Vereinbarungen nicht eingehalten wurden und damit Einbußen entstanden. Wird bestimmt spannend.
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Wo bleiben eigentlich meine bestellten Pakete mit all dem Zeug, welches ich an Weihnachten verschenken wollte? Oh, hängen sicher noch irgendwo in einem Container aus China fest.
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Eine Sicherheitsübung der Verkehrssicherheitsberatung der Kreispolizeibehörde Höxter, bei der Kinder lernen, welche Gefahren von Lkw ausgehen. Gute Sache. Nicht ganz so gut finde ich, dass das Unheil im „toten Winkel“ lauern soll.

Den gibt es tatsächlich. Nämlich genau hinter dem Lkw. Um den zu umgehen, gibt es Einweiser. Der Rest ist durch Spiegel einsehbar. Das Problem dabei ist, dass ich als Fahrer nicht sechs Spiegel und den Verkehr links und vor mir gleichzeitig im Blick behalten kann. Sollten Verkehrssicherheitsberater wissen und das so ihren Schützlingen mitteilen. Stattdessen wird die Mär verbreitet, dass der tote Winkel, in dem einen der LKW-Fahrer nicht sehen kann, riesig groß ist.
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keine coca cola trucktour im jahr 2020
Die Coca-Cola Weihnachtstrucks bleiben in der Garage

Apropo Weihnachten. War irgendwie klar, dass auch die Coca-Cola-Weihnachtstrucks dem Coronavirus zum Opfer fallen. Während die Trucks im vergangenen Jahr noch in zehn deutschen Städten Halt machten, fällt die Tour im Jahr 2020 komplett aus.
Aber alles kein Grund zur Beunruhigung. Denn dafür gibt es ein Video, welches an die wahre Magie von Weihnachten erinnern soll. Wie schön.

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Die eigene Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen

Die Grünen wollen Radfahrer und Fußgänger besser vor Unfällen mit Lastwagen schützen. Die Bundestagsfraktion spricht sich für Verkehrssicherheitszonen in Städten aus, in die nur noch Lastwagen mit einem Abbiegeassistenten fahren dürfen.

Hier die Gedanken von Andreas Kernke, Begründer des ehemaligen „Kraftfahrerkreis Hannover-Hameln„:

Gegeneinander geht nicht, nebeneinander ist zu wenig. Es geht nur miteinander. Die tödlichen Abbiegeunfälle sind eine unerträgliche Situation. Keiner von uns Berufskraftfahrern möchte so etwas erleben. Die Unternehmer ordern Lkw mit Abbiegeassistenten. Richtig und gut so. Ob das wirklich das richtige Mittel der Wahl ist? Erst in einigen Jahren werden wir das erfahren. Nämlich dann, wenn alle Fahrzeuge damit ausgerüstet sind.

Natürlich müssen wir auch darüber reden, dieses Thema in den Schulungen intensiv zu besprechen. Derweil wird unser Ruf in Deutschland systematisch schlecht geredet. Auch die Medien stürzen sich geil und sabbernd auf uns.

Wen wundert es dann, wenn nur noch gefrustete Kraftfahrer unterwegs sind? Eine Sache fällt mir immer wieder auf. Alles was die Politik in dieser Angelegenheit unternimmt, kostet nicht ihr Geld. Es ist immer das Geld der Wirtschaft. Warum werden nicht zeitnah Spiegel an den Ampelkreuzungen angebracht? Warum werden Radfahrer nicht geschult oder die Räder nicht mit Kennzeichen ausgerüstet (Wiedererkennung)? Warum werden die Ampelschaltungen nicht angepasst?

Mehrheitlich werden nur Fahrräder verkauft, die überhaupt keine Zulassung für die Straße haben. Niemand macht die Käufer darauf aufmerksam.Technisch einwandfreie Räder? Meist Fehlanzeige. Leuchtende Kleidung?
Schwarz ist schick. Wer die Statistik bemüht wird feststellen, dass es kaum einen Unterschied bei Rad- Unfällen mit Pkw gibt. Nur, kein Mensch spricht darüber. Ist das eine andere Art Unfall?

In Zukunft wird der mobilisierte Verkehrsraum in den Städten weiter schrumpfen und der Raum für Radfahrer, Fußgänger und all den anderen mit ihrer neuen Fortbewegungstechnik, wird wachsen. Wir sollten den Dialog suchen zu den Radfahrern.

Gegeneinander geht nicht, nebeneinander ist zu wenig. Es geht nur miteinander. Das bedeutet aber auch, dass wir mit allen gefährdeten Verkehrsteilnehmern einen tragbaren vernünftigen Weg finden sollten. Ich selbst habe vor etwa zwei Jahren den Dialog zum ADFC in Hannover gesucht. Leider wollte man mit einem Berufskraftfahrer nicht zusammen arbeiten. Heute reiche ich noch einmal die Hand. Wir müssen miteinander sprechen.

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