Ein Lkw bleibt in Norwegen an einem schneebedeckten Anstieg hängen. Bei dem Bergungsversuch wird ein Abschleppwagen mit in die Tiefe gerissen. 60 Meter rutschten der Lastwagen und der Abschleppwagen einen Hang hinunter.
Der Fahrer des Bergungsdienstes kann sich mit einem Sprung aus dem Führerhaus retten, der Lkw – Lenker wird verletzt.
Kategorie: Unterwegs
Blogleser Zeyringer schreibt:
Und wenn du demnächst wieder die A13 entlang fährst, dann behalte die Stützmauern im Auge: derStandart.at
Demnächst ist gut. Keine zwölf Stunden vorher bin ich über die Brennerautobahn Richtung Süden gefahren. So wie fast jede Woche.
Dieser Mauersturz ist kurz vor der Mautstation bei Schönberg passiert. Da fahren Laster langsam über die äusserste rechte Fahrspur. Trotzdem ist es kaum zu glauben, dass ein Lkw auf seiner gesamten Länge von einer herabstürzenden Stützmauer zerquetscht wird.
Zur falschen Zeit am falschen Ort. Klingt blöd, trifft aber hier zu. Im oben verlinkten Artikel gibt es einen Kommentar, der in etwa so lautet: „Lkw fahren 100 000 km im Jahr und dann sowas. Unglaublich dieses Pech.“ So kann man es auch ausdrücken.
3 KommentareWozu muß ein Lkw per Satellit überwacht werden, wenn es auch einfacher geht. Zumindest in Österreich sind die Autobahnen mit Webcams mittlerweile sprichwörtlich zugepflastert, so das jede Fahrt einem ein „BigBrother – Feeling“ beschert.
Aber mal im ernst: Sich per Livebild vorab über Verkehrssituationen oder den Strassenzustand zu informieren, ist was feines. Ich nutze das Angebot der Asfinag oft. So ist es z.B. im Winter beruhigend, am Brenner den Strassenbelag zu erkennen.
Achso. Eh ich es vergesse: Das auf dem Foto ist übrigens mein Arbeitsgerät. Der Familie daheim zu zeigen, wo man gerade in’s Tal rauscht, hat schon was. Big Brother halt.
7 KommentareStau hinter der letzten Mautstelle vor Turin. Normalerweise ordnet sich der Verkehr von sieben oder acht Spuren auf drei Fahrstreifen ein. In Italien sieht man das aber nicht so eng. Da passen auch zwölf Autos nebeneinander. Im Süden des Landes auch fünfzehn. Mindestens.
Nachgeben ist nicht. Sonst steht man sich dumm und dämlich. Also hängt man stur am Vordermann und rollt zentimeterweise vorwärts. Der Blick wandert dabei abwechselnd vom linken Spiegel nach vorn und weiter zum rechten Spiegel. Passt eigentlich immer. Na ja, fast.
Am Dienstag knirschte es plötzlich auf der Beifahrerseite. Keine Ahnung, ob ich das Auto übersehen hatte oder einfach eine Lücke vom Pkw ausgefüllt wurde. Auf jeden Fall war nicht genügend Platz für beide vorhanden.
Während ich mir den Schaden ansah, quälte sich die Fahrerin aus Ihren Opel. Der linke Aussenspiegel war hinüber, die Fahrertür zerkratzt und etwas eingedrückt.
Am Lkw wurde die untere Trittstufe des Einstiegs etwas nach oben gedrückt. Sonst nix. Fällt kaum auf.
Beim Anblick des Schadens an Ihrem Auto begann die Frau zu brüllen. Ich kenne keine italienischen Schimpfwörter. Trotzdem konnte ich mir vorstellen, mit was ich betitelt wurde. Aber das kann ich auch – zwar nur auf deutsch und englisch. Dafür aber lauter als jedes hupende Auto um uns herum.
Keine Ahnung, ob die davon beeindruckt war. Sie stieg in’s Auto und verschwand zickzack fahrend im mittlerweile zähfliesenden Verkehr. Und ich stand da wie ein Trottel. Nicht einmal das Kennzeichen habe ich komplett notiert.
Gut, dass wäre eh sinnlos gewesen. Im Endeffekt bin ich froh, dass die abgehauen ist. Mein Schaden war minimal und mir wurde nerviger Schreibkram erspart.
Die Fahrleistung von Lkw ab 12 Tonnen zulässige Gesamtmasse hat sich im Jahr 2011 weiter erhöht. Diese betrug 26,7 Milliarden Kilometer und liegt damit 3,7% über dem Vorjahreswert. Trotz dieser Zuwachsraten reichen die Fahrleistungen noch nicht wieder an das Vorkrisenniveau des Jahres 2008 heran.
Der Anteil deutscher Fahrzeuge war mit 63,5% wieder rückläufig. Die Länder mit den stärksten Zuwachsraten waren Rumänien (+24,7% im Vergleich des Vorjahres), Bulgarien (+23,2%) und die Slowakei (+15,6%). Abgesehen von deutschen Lkw waren in Polen zugelassene Lkw mit einer Fahrleistung von 2,63 Milliarden Kilometer führend bei der Gesamtfahrleistung. Das entspricht einem Anteil von 9,8%.
Im Zeitraum von 2007 bis 2011 sanken die mit deutschen Lkw erbrachten Mautkilomter um 6,1%, die der übrigen westeuropäischen Flotten sogar um 20,6%. Dagegen stiegen die mautpflichtigen Kilomterleistungen der ost- und südosteuropäischen Flotten um 22,6%. Spitzenreiter hier waren bulgarische (+116,4%) und rumänische (+95,6%) Laster.
Dies führte zu einer Verdoppelung des Marktanteils der Flotten aus diesen beiden Ländern.
Link: BAG Mautstatistik
3 KommentareTanken kann so schön sein. Zumindest dann, wenn man von den hohen Spritpreisen abgelenkt wird. Ist der Tank aber voll, macht es klick und das lustige Video endet abrupt. Schon irgendwie blöd. Immerhin bleibt die Vorfreude auf den nächsten Tankstop. Ist doch auch schon was.
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Am Gründonnerstag und Pfingstfreitag gibt es laut dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) kein Ferienfahrverbot für Lkw. Die Einführung eines Fahrverbots auf normale Tage in den ohnehin durch die Feiertage verkürzten Wochen hätte den Fernverkehr für Lkw nahezu unmöglich gemacht.
Der Transport von Gütern über Bundes- und Landstraßen an diesen Tagen sei weder für die Bevölkerung noch für die Kraftfahrer zumutbar gewesen.
Zur Meldung: Bürokratiemonster gestoppt
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