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Kategorie: Presse

Lohndumping bei Lkw-Fahrern

In Flensburg, in einer kleinen Nebenstraße direkt am Hafen: Vor einem verlassen wirkenden Haus hat sich eine kleine Gruppe Demonstranten versammelt. „Lkw-Fahrer gegen Briefkastenfirmen und Lohndumping“ heißt es auf einem Transparent. Auf einem Firmenschild an der Haustür sind unter dem Namen „EHJ Transport und Spedition GmbH“ gut ein Dutzend Unternehmen aufgelistet, überwiegend Transportfirmen aus Dänemark. Etikettenschwindel lautet der Vorwurf der Demonstranten.

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Fundstücke Teil LXXIII

Oh. Dieser Express ist doch immer wieder für einen Lacher gut:

Die Polizei musste mehrfach einschreiten und die Brummi-Fahrer auffordern, die Hände von den Hupen zu lassen. Dann erst herrschte wieder Stille.

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Diese Einsicht kommt ein bissel spät

Nach dem Unfall auf der belgischen E42, bei dem am Mittwoch ein 24-jähriger Arbeiter ums Leben gekommen war, hat sich am Freitagabend der Unfallfahrer zu Wort gemeldet. Ob er sich dagegen gewehrt habe?

Man hat die Wahl, ohne wirklich die Wahl zu haben. Sie spielen mit den Nerven der Fahrer, haben so ihre Tricks. Und bei der aktuellen Wirtschaftslage will man nicht entlassen werden. Jobs sind Mangelware

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Ohne Hintergrund

Bei der „BILD“ hat man Angst um die Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen. Schuld daran sind die philippinischen Billig-Trucker. Genau. Das sind die, um die es bereits in diesem Beitrag ging.
Der Artikel selber ist in typischer Bild-Manier geschrieben. Kurz und ohne Hintergrund. Also wie immer. Vielleicht will man aber auch nur dem SPD-Verkehrsexperten Sören Bartol zur Seite stehen. Denn auch er ist (laut BILD) der gleichen Meinung:

SPD-Verkehrsexperte Sören Bartol (38) zu BILD: „Die Billig-Trucker gefährden die Verkehrssicherheit.“

Was mir nicht klar ist: Wie kommt der darauf, dass diese Leute die Verkehrssicherheit gefährden? Hat er schon einen bei deren Arbeit beobachtet? Oder wurde er gar durch einen Philippino während einer Autofahrt ausgebremst und durfte anschließend zehn Minuten auf einer deutschen Autobahn hinter dem herzuckeln?

Wie auch immer. Bei diesen Fahrern geht es wohl kaum um Verkehrssicherheit. Sondern eher, dass die Spedition die diese Fahrer einsetzt, westeuropäische Arbeitsplätze gefährdet. Der Herr Bartol weiss sicher, was diese Menschen verdienen. Falls nicht, erwähne ich es mal nebenbei: Keine 700 Euro im Monat. Die Wettbewerbsvorteile dadurch sind enorm. Vielleicht sollte er sein Augenmerk darauf richten. Auch wenn es weniger Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit bringt.
Klar. Es ist Wahlkampf. Da zählt jede Stimme und mit Themen wie „Verkehrssicherheit“ kann man bei potenziellen Wählern punkten. Vielleicht klappt das ja auch. Nur allzu populistische Sprüche sind da wohl reichlich kurz gedacht.

Zum BILD-Artikel: Philippinische Trucker machen deutsche Straßen unsicher
Homepage von Sören Bartol
Homepage Dinotrans

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Idioten

Laut einem Bericht der belgischen Zeitung „Le Soir“ sind belgische Lkw-Fahrer bereit, osteuropäische Lastwagen zu sabotieren.
So bereitet eine Gruppe belgischer Lastwagenfahrer Gewaltaktionen gegen osteuropäische Lkw vor. Die Rede ist von einer Belohnung von 250 Euro für jeden sabotierten Laster.

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Es brennt an allen Ecken und Enden

Interessantes Interview mit Verkehrsminister Peter (Ramsi) Ramsauer in der „Welt„: „Es brennt an allen Ecken und Enden“. So hält Ramsauer eine Pkw-Maut auch auf Bundesstraßen für vorstellbar, natürlich ohne deutsche Autofahrer zu belasten. Auch müsse man darüber nachdenken, „ob Bundesstraßen wirklich auf 7,50 Meter ausgebaut werden müssen, oder ob es nicht auch 6,50 Meter tun“.

Zum Interview >>>

Fehlt noch die Forderung nach einem generellen Überholverbot für schwere Lastwagen auf Autobahnen. Dadurch könnte viel Geld einspart werden. Schließlich wird dann nur die rechte Spur belastet. Aber Spaß beiseite: Statt zukunftsfähige Politik zu gestalten, macht er populistische Vorschläge. Dazu passen auch die neuen Kennzeichen oder eine Punkte-Reform, die jeder Depp besser gemacht hätte. Nicht zu vergessen, die Unfähigkeit beim Flughafen Berlin.

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