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Kategorie: Lkw

Familienausflug

Vor einiger Zeit fragte ich, wieviel Platz man in einer Lkw – Hütte zur Verfügung hat. Auf vier oder fünf Quadratmeter kam ich damals und verglich diesen Raum mit einem Hundezwinger.

Das ist nicht wirklich viel. Da stellt sich (zumindest mir) die Frage, wie es sich drei Menschen (Papa, Mama, Kind – der linke in der roten Hose gehörte nicht dazu) auf diesen engen Raum einrichten.

Zu dritt unterwegs

Sei es auch nur für ein oder zwei Wochen, aber angenehm ist was anderes. Das Führerhaus, welches mir mein Arbeitgeber zur Verfügung stellt, ist ungefähr doppelt so groß. Trotzdem würde ich – falls vorhanden – Frau und Kind so schnell wie möglich, zuhause absetzen. Oder besser erst überhaupt nicht mitnehmen. Denn so groß kann keine Liebe sein, um sich diesen Qualen auszusetzen.

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Unterwegs mit dem grünen Herz

Der Lastzug einer Thüringer Spedition steht auf irgendeinem italienischen Rasthof. Der Schriftzug „Ich bin ein großer Anhänger von Thüringen“ und die Adresse „Standort Thüringen.de“ sollen wohl für eine Ansiedlung von Unternehmen im Freistaat werben.

Die Denkfabrik in Deutschland

Blöd nur, dass ganze in deutscher Sprache durch die Lande fahren zu lassen. Englisch ist der Maßstab – gerade wenn Reklame international ausgerichtet ist. Aber man ist ja sehr heimatverbunden im grünen Herz Deutschland’s.
Da wundert es mich nur, dass dieser Slogan keinen Platz auf der Plane gefunden hat.

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Elf Freunde müsst Ihr sein

Da ich heute in der Nähe von Köln bin, passt zumindest das erste der Bilder ganz gut:

1. FC Köln

Bayern München

Ich persönlich würde beide Lkw nie waschen. Nach nicht allzulanger Zeit dürften die Logos nicht mehr sichtbar sein.
Wo ich schonmal beim Thema Fußball bin. Zur WM 2006 fuhren einige mit dieser Werbung rum:

WM 2006

Nun ja. Geschmackssache halt.

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Jan hat einen Tipp, wie man eine verschlossene Tür von aussen ohne Schlüssel öffnen kann:

Hallo Maik,
die Scania (4er) meines Ex-Scheffes verschlossen sich auch gerne mal von selbst.

Der Werkstattmeister meines geringsten Mißtrauens zeigte mir daraufhin mal folgenden Trick: Die Frontklappe öffnen, Seitenteil auf Fahrerseite ausklappen. Dort ist ein Kabelbaum. Wenn man die einzelnen Kabel freilegt findet man dort ein Weisses.
Dieses abisoliert und gegen Masse gehalten: Schwupps war die Karre wieder auf. Wäre mit Sicherheit auch bei Deinem doch etwas moderneren Gefährt einen Versuch wert.

Grüsse Jan

Hallo Jan,

beim 4er ist das eventuell machbar. Allein schon deshalb, weil die Frontklappe nicht entriegelt werden muß.
Bei der R – Reihe läßt sich diese aber nicht mehr ohne Entriegelung von aussen öffnen. Also muß man trotzdem erst in’s innere kommen – denn da befindet sich der Hebel für diese Klappe.

Und schon stehen wir wieder am Anfang… 🙂

Kurzer Nachtrag: Mit ein wenig Gefühl und dünnen Fingern bekommt man die Klappe trotz Verriegelung auch von aussen auf. Habe ich gestern mal ausprobiert.
Der von Jan erwähnte Kabelbaum ist auf der Beifahrerseite. Dort wird auch der von Ralf beschriebene Schalter eingebaut.

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Aus eins mach vier

„Ich lade seit mehr als zehn Jahren Maschinen ab„, tönte ein Staplerfahrer quer über den Hof einer Firma, irgendwo im Bergischen Land. Ich habe Ihn machen lassen, auch wenn es eher nach Stückwerk aussah, was er fabrizierte.

So verzweifelte er schon bei der ersten Kiste. Weder von der Seite, noch von hinten über die Rampe gelang es Ihm, dass Teil abzuladen. Es war einfach zu schwer für seinen Stapler. Irgendwann hantierte er mit Hammer und Brechstange, natürlich ohne Erfolg. Letztlich sägte er die Teile auseinander – nach dem Motto: Aus eins mach wieder vier*.

Aus vier mach eins

*Es waren eigentlich vier Holzkisten. Aus Platz- und Kostengründen wurden diese gestapelt und zwecks Ladungssicherung mitteinander verbunden.

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Teo schickte mir folgenden Hinweis:

Hier ein 30 Minüter vom SWR zur Truckporduktion von Mercedes…gut!

SWR – Mediathek

Danke für den Hinweis. Interessant ist der Unterschied in der Herstellung zwischen Lkw und Unimog. Während beim ersteren der Mensch kaum eine Rolle spielt und vieles automatisch abläuft, ist bei der Konstruktion des Unimog Handarbeit angesagt.

Und gleich noch ein Tipp – diesmal von Ludger:

www.2m40.com ein Blog aus Paris, der sich eigentlich nur mit einem Thema beschäftigt: was passiert, wenn ein LKW mit über 2,40m Höhe eine Brücke zu passieren versucht, die nur 2,40 m hoch ist… Und warum passiert das immer wieder?

Schöne Grüße und allzeit gute Fahrt!

Warum so etwas passiert? Ich weiss es nicht! Vielleicht zu sehr auf’s Navigationsgerät verlassen oder einfach nicht geschnallt, dass das Fahrzeug, welches man gerade bewegt, höher als die auf einen zukommende Brücke ist. Das soll ja häufig bei Mietfahrzeugen der Fall sein.

Aber auch gestandene Lkw – Fahrer ignorieren häufig Höhenangaben. In Köln gab es diese sogenannte Idiotenbrücke. Selbst durch frühzeitige und deutliche Ausschilderung krachten dort Lkw regelmäßig gegen dieses Bauwerk.

Gründe dafür sind wohl häufig Unkonzentriertheit oder Ablenkung am Steuer. Eine andere Erklärung habe ich dafür auch nicht.

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Verarschung als Stilmittel

Montagvormittag. Klamotten in den Lkw werfen, an die Zapfsäule fahren, Auflieger suchen und aufsatteln. Alles ganz easy bisher. Dieses Gefühl wandelt sich aber spätestens dann, wenn man die Seite des Anhängers öffnet.

Da wo nichts ist, ist vorn

Da wo nichts ist, ist vorn. Oder anders ausgedrückt: Beim ersten Halt purzeln die oberen Paletten in’s Nirvana. Und sind hinüber. Mindestens. Schuld hat dann natürlich der Fahrer. Der hätte ja mal schauen können.
Genau das habe ich gemacht – und anschließend einen Staplerfahrer geholt. Der guckt sich das an, glotzt auf seine Uhr und erzählt mir, er hätte in fünf Minuten Feierabend. Ich brachte noch nicht einmal das Wort „wie“ heraus, da war der schon verschwunden.

Warum soll ich mich ärgern. Dafür sind andere da. Also rufe ich meinen Disponenten an. Nach fünf Minuten erscheint er, im Schlepptau folgt Ihm ein Lagerkappo Verantwortlicher des Lagers.
„Du bist ja noch immer hier„, höre ich Ihn rufen. Eine Antwort ersparte ich mir. Immerhin sind beide der Meinung, dass ich mich so nicht fortbewegen kann. Hätte ich eh nicht gemacht.

Plötzlich kommt der Staplerfahrer, der eigentlich längst hätte daheim sein müssen. Nach kurzen Anweisungen meinerseits, beginnt er mit umladen. Die ganze Aktion dauerte nicht einmal zehn Minuten. Die Frage, warum der nicht gleich begonnen hat, verkniff ich mir. Ganz einfach, weil es mich nicht interessert.
Was mich letztlich doch noch ärgert, ist, dass selbst das Lagerpersonal die eigenen Fahrer belügt. Oder – was noch schlimmer ist – versucht diese zu verarschen. Dafür habe ich nur einen Begriff übrig: Armselig!

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Arschige Holzköpfe oder Wenn man den Hals nicht voll genug bekommt

Gestern habe ich in einer Firma entladen, die Gläser herstellt und vertreibt. Also nicht in Form von Glasscheiben, sondern Biergläser. Oder Colagläser. Und auch Schnapsgläser. Ihr wißt, was ich meine.
Auf jeden Fall war es bisher so, dass B-Ware in der Nähe der Rampen zwischen gelagert wurde und Fahrer sich dort bedienen durften. Ich fand das toll und habe auch immer einige Kartons für den Eigenverbrauch mitgenommen.

Leider haben es einige übertrieben und das Zeug palettenweise abgeschleppt. Natürlich landete ein großer Teil davon auf Flohmärkten und bei eBay. Seitdem man das dort mitbekommen hat, wird diese Ware sofort vernichtet. Logisch. Würde ich genauso machen.
Was bleibt, ist ein Kopfschütteln über die Dumpf- und Frechheit einiger Fahrer. Arschlöcher halt.

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