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Kategorie: Lkw

Alarmstufe Rot

Letzten Donnerstagfrüh, auf einem Wald- und Wiesenparkplatz im tiefsten Bayerischen Wald. Ich starte den Lkw und sofort piepste es unaufhörlich nervtötend. „Stop, Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig, sofort stehenbleiben„, blinkte vorn in der Anzeige. Und das alles in rot. Oh je.
Dabei war ich noch leicht tranig und nicht mal losgefahren. Die nächste Tankstelle natürlich kilometerweit entfernt. Wie es eben so ist.

kühlwasserstand zu niedrig. Alarmstufe rot
Was soll das denn?

Tja, musste ich meinen privaten Wasservorrat anzapfen. Aber der ist ja nicht nur zum waschen und Zähne putzen gedacht, sondern auch für Notfälle. Wie das einer war. So kam ich bis zur nächsten Tankstelle.

Heute, wieder in Bayern, hatte ich etwas Zeit. Im Internet geschaut, wo die nächste Werkstatt ist, fix angerufen, Problem geschildert und gefragt, ob ich kommen darf. „Klar, könnte aber etwas dauern. Wir haben nur eine Notbesetzung„, kam als Antwort.

Kurz mit meinem Boss telefoniert, klar, soll hinfahren. Die ganze Reparatur hat dann inclusive Fehlersuche keine zehn Minuten gedauert. Eine Schelle hatte sich gelockert, dadurch drückte an der Verbindung das Wasser raus. Kleine Ursache, große Wirkung.

Warum der Kühlwasserbehälter aber so leer war, dass gleich „Alarmstufe Rot“ ausgelöst wurde? Keine Ahnung. Ich habe auch keine Pfütze unterm Lkw gesehen. Aber letztlich egal. Jetzt ist wieder Ruhe.

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Deppen in Aktion

Zwei Tage in Deutschland unterwegs und schon passiert das, was ich in den letzten sechs, sieben Jahren in Italien nicht erlebt habe.

auflieger plane geschnitten
Nicht zu verstehen

Abgesehen davon, dass der Schnitt eh zu klein ist, um den Inhalt des Aufliegers auszuspionieren. Genau dahinter steckt eine Alulatte, also war diese kack Aktion erst recht sinnlos.

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Mal in die andere Richtung

So, Feierabend. Nicht wie üblich am Brenner Richtung Italien, sondern im Siegerland. Meine Touren in den Süden wurden erstmal gestrichen. Fahre ich halt eine Zeitlang durch Deutschland. Das ist mein Opfer, welches Corona mir abverlangt.

auflieger mit gefahrgut
Auch Gefahrgut war dabei

Plane auf, Plane zu, und das gleich fünf mal heute, kenne ich überhaupt nicht zum Montag. Dazu mal fünfzig, dann zwanzig oder keine dreißig Kilometer Entfernung zwischen den Kunden. Das artet schon fast in Stress aus.

Aber Spass beiseite. Nur in eine der Firmen wo ich heute war, wurde ich gebeten, Einweghandschuhe zu tragen. Das übrigens auch erst, nachdem ich schon mehrere Türklinken anfassen musste.
In allen anderen gab es null Vorsichtsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus. Also weder Handschuhe, keine Desinfektionsmittel, von Abstand zu den Mitarbeitern oder zumindest Mundschutz ganz zu schweigen. Das wird wohl doch noch nicht überall so eng gesehen.

Überhaupt kein Vergleich zu Italien. Da kam ich keinem zu Nahe, nicht nur weil die Leute es so wollten, sondern auch ich. Regelmäßiges Hände desinfizieren und Gesichtsschutz war da usus. Na ja, mal sehen wie es morgen läuft.

Da bin ich übrigens im Norden, genauer in der Wesermarsch. Keine Ahnung, wann ich da zum letzten Mal war. Ist gefühlte hundert Jahre her. Hoffentlich verfahre ich mich nicht. Aber mal eine ganz andere Richtung. Hat auch was schönes und vor allem 360 Kilometer, ohne das ich die Plane öffnen muss. Wow.

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Es ist soweit

Was für ein Winter. Bis zum 2. März musste ich warten, um zum ersten Mal in dieser Jahreszeit ein bissel Eis vom Auflieger zu kratzen. Auch wenn es mehr flüssig als fest war.

Nicht das ich drauf gewartet habe, aber ich war voll motiviert. Zumal, wenn schon ein Schneegerüst in der Firma steht, muss es auch mal genutzt werden.
Aber reicht dann auch. Es ist März, jetzt kann der richtige Frühling kommen.

Das erste und letzte Eis
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Nur noch Gauner unterwegs

Die letzte Nacht am Rand des Parkplatzes eines Supermarktes bei Piacenza verbracht. Wohnhäuser nicht weit weg, alles hell erleuchtet, Hauptstraße gleich nebenan. Also eigentlich ein guter Standplatz. Sollte man meinen.

Wohl auch für Dieseldiebe. Während ich friedlich schlummer, machen die sich an den Tanks des Lkw zu schaffen. Keine zwei Meter von mir entfernt.
Es werden so sechs-, siebenhundert Liter sein, die da rausgepumpt wurden. Kack Mistsäue.

Zumindest haben die mir dieses mal so viel drin gelassen, dass es bis Österreich reicht und ich nicht in Italien nachtanken muss.
Ach ja, die Tankdeckel wurden auch wieder aufgeschraubt. Ordnung muss sein, auch unter Kriminellen. War ja beim letzten Klau ähnlich.

Diesel fehlt

Polizei holen lohnt nicht. Früh um halb fünf eh sinnlos, man wartet ewig, bis die kommen. Die Anzeige, falls überhaupt eine geschrieben wird, läuft sowieso ins leere.
Tja, rufe ich nachher meinen Boss an, erstatte kurz Meldung und das war es. Bis wieder ein paar hundert Liter fehlen oder die Plane zerschnitten wird.

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Boah…

Staub wischen, während die Sonne in den Lkw scheint.
Mein innerer Monk läuft Amok.

Staub wischen im Lkw
Freitagsputz
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