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Kategorie: Gedanken

Neues in Kürze

Truck Robbery

In dieser Nacht werden in Los Angeles die Oscars verliehen. Ob ein Film einen dieser begehrten Preise erhalten würde, in dem Transporter und Lkw bei voller Fahrt geplündert werden, weiss ich nicht. Spektakulär ist das aber schon – und real.
So wurden allein in Nordrhein-Westfalen 46 Fälle innerhalb eines halben Jahres aktenkundig. Laut „express.de“ spielt sich das ganze so ab:

Ein unbelichteter Pkw nähert sich einem Lkw bis auf wenige Zentimeter. Bei voller Fahrt klettert dann jemand durch das Schiebedach aus dem Auto in den vorausfahrenden Lkw. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h sägt der Dieb mit einer Akku Flex das Schloss auf. Direkt aus dem fahrenden Laster werden dann die darin liegenden Waren in das eigene Auto geworfen.

Die Polizei geht davon aus, dass die Serie auf das Konto einer darauf spezialisierten Bande geht. Opfer sind nach WDR-Informationen zwei internationale Paketdienste.

Brücke wieder befahrbar

Am 3. März soll die Sperrung der Rheinbrücke auf der A1 bei Leverkusen aufgehoben werden. Seit Ende November war die Brücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt, da gravierende Risse an dem Bauwerk festgestellt worden waren.
Lastwagen dürfen dann wieder über den Rhein fahren. Zunächst bleibt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern bestehen und der Verkehr wird weiterhin nur über zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung gelenkt.

Eine Woche später wird die spezielle Verkehrsführung in der Baustelle zurückgebaut und es stehen wieder drei verengte Fahrstreifen zur Verfügung. Um die Brücke zu schonen, soll der Verkehr aber weg von den Rändern und mehr in die Brückenmitte verlagert werden.

Als Rentner durch Europa

Ein 73-jähriger Lkw-Fahrer kutschiert mehrere hundert Ferkel von Dänemark nach Italien. Irgendwo bei München kommt er mit seinem Gefährt von der Straße ab. Der Lastwagen kippt in eine Böschung und bleibt auf der Seite liegen.
Alle Tiere müssen notgeschlachtet werden. So grausam das ist – aber das will ich jetzt nicht vertiefen. Mir geht es um was anderes: Warum fährt ein 73 Jahre alter Mann mit einem Lkw durch halb Europa? Hat man in diesem Alter nicht genug vom Leben auf der Straße?

Klar, der muß sich regelmäßig medizinisch durchchecken lassen. Auch das Lenken eines Lasters ist angenehmer geworden, die Technik hat halt auch im Nutzfahrzeugbereich Fortschritte gemacht. Trotzdem werden die Anforderungen nicht leichter. So fordert u.a. der immer dichter werdende Verkehr seinen Tribut. Auch ich, der dreißig Jahre jünger bin, merke das. Abends bin ich oft merklich geschlaucht.

Apropo Schlauch

Laut „AutoBild“ ließen sich rund 20 Prozent aller Lkw-Fahrten einsparen, wenn Transport- und Verkaufsverpackungen von Waren auf das kleinstmögliche Maß reduziert würden. Überdimensionierte Kartons dienen vielfach dazu, Kunden einen größeren Inhalt zu suggerieren. In anderen Fällen rühren sie von ineffizienter Verpackungslogistik her. Neben einer höheren Pack-Disziplin ließe sich auch mit der Vermeidung von Leerfahrten Umwelt und Verkehr entlasten.

Firmen wie die „Otto Group“ wollen das jetzt ändern. So wolle man künftig auf 500 LKW-Fahrten pro Jahr verzichten, in dem per Computerberechnung die Pakete an die tatsächliche Warengröße angepasst werden.

Zum Schluß noch ein Hinweis

Der ORF erinnert an die Fristen für Weiterbildung. So dürfen ab dem 11. September 2013 nur noch Busfahrer ihren Beruf ausüben, die eine entsprechende Grundqualifizierung absolviert haben. Für Lkw-Fahrer gilt der Stichtag ein Jahr später.

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Erst noch ein Danke

Seit einigen Tagen fühle ich mich nicht besonders. Husten, eine dicke Nase und Schlappheit machen mir zu schaffen. Gestern Abend war es arg schlimm. Der Schlaf übermannte mich bereits beim Lesen einer Zeitung.
Ein Grund war sicher auch die Wärme in der Hütte. Die Standheizung pulverte auf hoher Stufe Hitze in’s innere der Kabine. Aber es fühlte sich gut an.

Mit dem Kopf auf dem Lenkrad döste ich vor mich hin. Irgendwann wurde es doch zu warm und ich öffnete im Halbschlaf ein wenig die Fahrertür. Dann schlief ich wieder ein. Plötzlich klopfte jemand. Durch meine noch halb geschlossenen Augen sah ich einen älteren, bärtigen Mann: „Hallo Kollege, ist alles gut bei Dir?“, hörte ich Ihn reden. „Ich sah die offene Tür und Deinen Kopf auf dem Lenkrad. Da dachte ich, schau besser mal nach„!
Alles in Ordnung„, antwortete ich. Dann ging er wieder. Und ich brachte nicht einmal mehr ein simples „Danke“ heraus. Danke für soviel ehrliche Fürsorge und Aufmerksamkeit.

Der Kollege stieg in einen Lkw mit der Aufschrift „Kraftverkehr Münsterland“. Zumindest dachte ich das. Nur ist unter dem Namen bei Google nur ein Busunternehmen zu finden. Vielleicht habe ich mich auch nur verlesen.

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Der letzte Tag des Jahres…

…und damit der beste Zeitpunkt, einfach mal DANKE zu schreiben: Für Eure Kommentare, Euer Feedback und einfach dafür, dass Ihr diesen, meinen Blog anklickt. Das ist für mich nicht selbstverständlich.

Egal was 2013 passiert. Ich wünsche Euch, dass Ihr alle Herausforderungen meistert. In diesem Sinne: Auf ein schönes, spannendes und vor allem ein gesundes Jahr!

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Schnee in der Früh

Ich zitiere mal einige Zeilen aus einem Lied von „Truck Stop„:

Schneesturm auf der Autobahn und vor mir keine Spur.
Ich seh die blauen Schilder kaum und ahn die Fahrspur nur.

Soweit die Kunst. Nun aber zum Ernst des Lebens: Wenn es bis gegen fünf in der Früh so weiter schneit, wird es mir wohl ähnlich ergehen.

Schnee am Abend

PS. Gerade hält neben mir ein Lkw mit der Aufschrift „Polar-Truck.pl„. Passt irgendwie.

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Was war das schön

Heute Mittag auf der Südseite der Alpen: Blauer Himmel, für Dezember angenehme Temperaturen, der Schnee noch weit weg:

Tessin

Nördlich vom Gotthardtunnel ein genau entgegengesetztes Bild – Trübes Wetter, dazu Schnee und Minusgrade. Aber auch das fand ich cool. Passt halt schon eher zur Jahreszeit:

Nordseite Gotthard

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Sie haben Post

Johanna hat ein Mysterium entdeckt:

Guten Morgen,

Meine Freunde und ich stellen sich schon seit einigen Jahren immer mal wieder die Frage warum einzelne Schuhe am Autobahnrand immer mal wieder gefunden werden und wer sie verliert. Im Internet kursiert die Antwort, das LKW Fahrer beim Umziehen der Schuhe, ihre getragenen Schuhe kurzerhand vergessen und sie somit während der Fahrt vom LKW rutschen….

Das glaube ich einfach nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, das alle LKW Fahrer ihre Schuhe verlieren. Ich weiß die Frage ist ziemlich blöd, aber ich würde mich gerne daran beteiligen dieses Missverständnis aufzuklären.

Und dazu brauche ich die Hilfe von LKW Fahrern.

Also über eine Antwort bin ich sehr dankbar und NEIN das ist kein Fake!

Mit freundlichen Grüßen von
Johanna

Das Lkw-Fahrer irgendwelche Gegenstände auf Trittstufen, Tanks o.ä. vergessen, kann ich bestätigen. Das ist mir auch schon passiert. Selbst Schuhe habe ich auf diese Art bereits verloren. Die lagen also auch eine gewisse Zeit auf oder an irgendeiner Strasse.
Ich hätte aber nie gedacht, dass sich andere Menschen Gedanken machen, wieso und warum diese Teile am Wegesrand liegen.

Eine andere Möglichkeit wäre eine lebhafte Diskussion zwischen Ehepartnern. Ein Mann kann seine Frau schließlich am ehesten ärgern, wenn er Ihre Schuhe entsorgt. Oder der Fußgeruch eines Mitfahrers ist so unerträglich, dass dessen Schlappen auf der Strasse landen.

Das sind aber nur Vermutungen meinerseits. Sicher gibt es noch andere Ursachen, weshalb man Schuhe in der Natur findet. Vielleicht habt Ihr ja noch Ideen?

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Veränderungen

Im Juli habe ich mich kritisch über all die Vereine, Gewerkschaften, Clubs oder Foren geäußert, deren Mitglieder sich darüber Gedanken machen, wie man die Arbeitsbedingungen und das öffentliche Ansehen der Berufskraftfahrer in Deutschland verbessern kann.
Meine Bilanz war eher ernüchternd.

An dieser Einstellung hat sich bis heute nichts geändert. Noch immer kocht jede dieser Verbindungen ihr „eigenes Süppchen“. Auch Neid und Zoff ist nicht aus der Welt. Im Gegenteil. So löscht z.B. ein Admin des „Kraftfahrerclubs Deutschland“ (KCD e.V.) seine Gruppe auf Facebook. Einer der Gründe ist – wen überrascht es – Missgunst einiger Gruppenmitglieder. Das genau die ähnliche Ziele wie der „KCD“ verfolgen, macht das ganze nicht besser.
Was mich aber ein wenig stutzig macht: Dieser Kraftfahrerclub(s) scheitert bereits daran, eine kleine virtuelle Gemeinschaft sauber zu halten. Wie wollen die große reale Aufgaben bewältigen?

Einer der ebenfalls etwas verändern will, ist Chris Radüge. Seit Dezember 2011 verdient er als Lkw-Fahrer seinen Lebensunterhalt. In dieser relativ kurzen Zeit ist Ihm aufgefallen, dass es vor allem an einem fehlt: Gemeinschaft in allen Belangen. Also auf der Straße, an der Rampe und ebenso auf den Rastplätzen.
Zumindest liest man das auf einer seiner Facebookseiten. Wo auch sonst.

Also hat auch er eine weitere Gruppe gegründet unterstützt. Diese nennt sich passenderweise „5 vor 12„. Sein Anliegen habe ich ja bereits erwähnt: Gemeinschaft in allen Belangen. Dafür hat er einen Flyer entworfen, den man ausdrucken kann.
Aber auch das ist nichts neues. Seit längeren gibt es eine ähnliche Aktion, welche sich „Hand in Hand“ nennt. Darauf wird sogar auf Radüges Blog hingewiesen. Warum also nicht gleich mit unterstützen?

Stattdessen wird eine neue Aktion gestartet. Immerhin hat er es geschafft, einige andere Gruppenbesitzer zu animieren, Ihn zu unterstützen. Darunter einen, dessen Gruppe mehr als zehntausend Likes hat. Da dieser immer wieder auf seine Aktion verweist, ist Ihm immerhin Aufmerksamkeit gewiss.
Vielleicht werden so ja doch einige Fahrer erreicht, die mit gutem Beispiel voran gehen. Auch wenn ich meine Zweifel habe. Von der virtuellen (Daten-)Autobahn zur realen Strasse ist es schließlich ein weiter Weg. Da kann man sich schon mal verfahren.

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Ein Lkw, der keiner ist

Ich zitiere mal aus dieser Meldung Lkw-Fahrer rettet Unfallopfer aus zehn Metern Tiefe:

Ein 40 Jahre alter Lkw-Fahrer ist in der Nacht zu Mittwoch bei einem Unfall auf der Autobahn 45 nahe Siegen schwer verletzt worden. Sein Lkw durchbrach aus noch ungeklärter Ursache auf regennasser Fahrbahn die rechte Leitplanke und überschlug sich, wie die Polizei mitteilte…

Die WAZ beantwortet die Frage nach dem „wer“ ungefähr fünf mal – und genauso oft wird aus einem Kleintransporter ein Lkw. Gut, streng genommen ist er das ja auch. Nur würde wohl keiner eine Simson oder Piaggio als Motorrad bezeichnen.
Warum also macht man das bei Liefer- oder Nutzfahrzeugen?

Weil es spektakulärer klingt? Oder einfach Fremdmaterial kopiert wird? Vielleicht von allem etwas. Nur sollte ein möglichst objektiver Journalist seine Leser nicht einfach nur informieren? Schließlich betont die Print-Presse immer wieder, dass sie qualitativ besser ist als das Medium Internet oder gar diese unqualifizierten Blogger.

Aber vielleicht habe ich auch nur etwas missverstanden.

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