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Kategorie: Gedanken

Schnee in der Früh

Ich zitiere mal einige Zeilen aus einem Lied von „Truck Stop„:

Schneesturm auf der Autobahn und vor mir keine Spur.
Ich seh die blauen Schilder kaum und ahn die Fahrspur nur.

Soweit die Kunst. Nun aber zum Ernst des Lebens: Wenn es bis gegen fünf in der Früh so weiter schneit, wird es mir wohl ähnlich ergehen.

Schnee am Abend

PS. Gerade hält neben mir ein Lkw mit der Aufschrift „Polar-Truck.pl„. Passt irgendwie.

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Was war das schön

Heute Mittag auf der Südseite der Alpen: Blauer Himmel, für Dezember angenehme Temperaturen, der Schnee noch weit weg:

Tessin

Nördlich vom Gotthardtunnel ein genau entgegengesetztes Bild – Trübes Wetter, dazu Schnee und Minusgrade. Aber auch das fand ich cool. Passt halt schon eher zur Jahreszeit:

Nordseite Gotthard

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Johanna hat ein Mysterium entdeckt:

Guten Morgen,

Meine Freunde und ich stellen sich schon seit einigen Jahren immer mal wieder die Frage warum einzelne Schuhe am Autobahnrand immer mal wieder gefunden werden und wer sie verliert. Im Internet kursiert die Antwort, das LKW Fahrer beim Umziehen der Schuhe, ihre getragenen Schuhe kurzerhand vergessen und sie somit während der Fahrt vom LKW rutschen….

Das glaube ich einfach nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, das alle LKW Fahrer ihre Schuhe verlieren. Ich weiß die Frage ist ziemlich blöd, aber ich würde mich gerne daran beteiligen dieses Missverständnis aufzuklären.

Und dazu brauche ich die Hilfe von LKW Fahrern.

Also über eine Antwort bin ich sehr dankbar und NEIN das ist kein Fake!

Mit freundlichen Grüßen von
Johanna

Das Lkw-Fahrer irgendwelche Gegenstände auf Trittstufen, Tanks o.ä. vergessen, kann ich bestätigen. Das ist mir auch schon passiert. Selbst Schuhe habe ich auf diese Art bereits verloren. Die lagen also auch eine gewisse Zeit auf oder an irgendeiner Strasse.
Ich hätte aber nie gedacht, dass sich andere Menschen Gedanken machen, wieso und warum diese Teile am Wegesrand liegen.

Eine andere Möglichkeit wäre eine lebhafte Diskussion zwischen Ehepartnern. Ein Mann kann seine Frau schließlich am ehesten ärgern, wenn er Ihre Schuhe entsorgt. Oder der Fußgeruch eines Mitfahrers ist so unerträglich, dass dessen Schlappen auf der Strasse landen.

Das sind aber nur Vermutungen meinerseits. Sicher gibt es noch andere Ursachen, weshalb man Schuhe in der Natur findet. Vielleicht habt Ihr ja noch Ideen?

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Veränderungen

Im Juli habe ich mich kritisch über all die Vereine, Gewerkschaften, Clubs oder Foren geäußert, deren Mitglieder sich darüber Gedanken machen, wie man die Arbeitsbedingungen und das öffentliche Ansehen der Berufskraftfahrer in Deutschland verbessern kann.
Meine Bilanz war eher ernüchternd.

An dieser Einstellung hat sich bis heute nichts geändert. Noch immer kocht jede dieser Verbindungen ihr „eigenes Süppchen“. Auch Neid und Zoff ist nicht aus der Welt. Im Gegenteil. So löscht z.B. ein Admin des „Kraftfahrerclubs Deutschland“ (KCD e.V.) seine Gruppe auf Facebook. Einer der Gründe ist – wen überrascht es – Missgunst einiger Gruppenmitglieder. Das genau die ähnliche Ziele wie der „KCD“ verfolgen, macht das ganze nicht besser.
Was mich aber ein wenig stutzig macht: Dieser Kraftfahrerclub(s) scheitert bereits daran, eine kleine virtuelle Gemeinschaft sauber zu halten. Wie wollen die große reale Aufgaben bewältigen?

Einer der ebenfalls etwas verändern will, ist Chris Radüge. Seit Dezember 2011 verdient er als Lkw-Fahrer seinen Lebensunterhalt. In dieser relativ kurzen Zeit ist Ihm aufgefallen, dass es vor allem an einem fehlt: Gemeinschaft in allen Belangen. Also auf der Straße, an der Rampe und ebenso auf den Rastplätzen.
Zumindest liest man das auf einer seiner Facebookseiten. Wo auch sonst.

Also hat auch er eine weitere Gruppe gegründet unterstützt. Diese nennt sich passenderweise „5 vor 12„. Sein Anliegen habe ich ja bereits erwähnt: Gemeinschaft in allen Belangen. Dafür hat er einen Flyer entworfen, den man ausdrucken kann.
Aber auch das ist nichts neues. Seit längeren gibt es eine ähnliche Aktion, welche sich „Hand in Hand“ nennt. Darauf wird sogar auf Radüges Blog hingewiesen. Warum also nicht gleich mit unterstützen?

Stattdessen wird eine neue Aktion gestartet. Immerhin hat er es geschafft, einige andere Gruppenbesitzer zu animieren, Ihn zu unterstützen. Darunter einen, dessen Gruppe mehr als zehntausend Likes hat. Da dieser immer wieder auf seine Aktion verweist, ist Ihm immerhin Aufmerksamkeit gewiss.
Vielleicht werden so ja doch einige Fahrer erreicht, die mit gutem Beispiel voran gehen. Auch wenn ich meine Zweifel habe. Von der virtuellen (Daten-)Autobahn zur realen Strasse ist es schließlich ein weiter Weg. Da kann man sich schon mal verfahren.

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Ein Lkw, der keiner ist

Ich zitiere mal aus dieser Meldung Lkw-Fahrer rettet Unfallopfer aus zehn Metern Tiefe:

Ein 40 Jahre alter Lkw-Fahrer ist in der Nacht zu Mittwoch bei einem Unfall auf der Autobahn 45 nahe Siegen schwer verletzt worden. Sein Lkw durchbrach aus noch ungeklärter Ursache auf regennasser Fahrbahn die rechte Leitplanke und überschlug sich, wie die Polizei mitteilte…

Die WAZ beantwortet die Frage nach dem „wer“ ungefähr fünf mal – und genauso oft wird aus einem Kleintransporter ein Lkw. Gut, streng genommen ist er das ja auch. Nur würde wohl keiner eine Simson oder Piaggio als Motorrad bezeichnen.
Warum also macht man das bei Liefer- oder Nutzfahrzeugen?

Weil es spektakulärer klingt? Oder einfach Fremdmaterial kopiert wird? Vielleicht von allem etwas. Nur sollte ein möglichst objektiver Journalist seine Leser nicht einfach nur informieren? Schließlich betont die Print-Presse immer wieder, dass sie qualitativ besser ist als das Medium Internet oder gar diese unqualifizierten Blogger.

Aber vielleicht habe ich auch nur etwas missverstanden.

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Höheres Bußgeld für Verstöße

Gefunden und gelesen in der Verkehrsrundschau:

Beim Neuerlass der Bußgeldkatalog-Verordnung ist neben redaktionellen Anpassungen an die neue StVO, die zum zum 1. April 2013 in Kraft treten soll, das Verwarngeld wegen Übertretungen von LKW-Fahrverboten wie dem Missachten von Einfahrverboten angehoben worden (Lfd. Nr. 141.1 des Bußgeldkataloges)

Das bedeutet nichts anderes, als das Verstöße gegen durch Verkehrszeichen angeordnete Fahrverbote für Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse demnach künftig mit 75 Euro statt bisher 20 Euro geahndet werden.

Weiter heißt es im Text:

Präventiv wirken wird nach Überzeugung des AvD, dass Verkehrssünder nicht nur mit einem höheren Bußgeld, sondern auch mit Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen müssen.

Wenn es um die eigene Klientel des AvD geht, klingt das natürlich ganz anders (zu lesen hier >>> )

Im Gegenzug für bestimmte Tatbestände die Geldbußen anzuheben, lehnt der AvD jedoch ausdrücklich ab

Das ist natürlich ein weitsichtiger Standpunkt. Denn nur so lassen sich eigene Interessen durchsetzen. Oder etwas anders ausgedrückt: Lobbyarbeit vom feinsten.

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Ab heute ist Diät angesagt

Vor einigen Wochen begleitete mich ein Team vom ZDF für einen Tag. Die drei – Redakteurin, Kameramann und Tononkel – waren super nett, was meiner anfänglichen leichten Nervosität durchaus entgegen kam. Gut, letzterer war sicher froh, dass der Tag vorüber war. Über Stunden hinter mir herfahren, kann halt schon in Stress ausarten.

Das ganze war übrigens an einem Montag und ganz ohne Stau. Kaum zu glauben.
Bereits am Sonntagabend trafen wir uns kurz und besprachen, was sich wer wie vorgestellt hat. Der (Dreh-) Tag selbst begann auf dem Autohof in Regensburg um kurz nach sechs.

Die erste Abladestelle war bei einem Automobilzulieferer in einem kleinen Ort im Altmühltal. Termin: Sieben Uhr. Das Telefonat der Redakteurin zwecks Drehgenehmigung zog sich etwas in die Länge. Um diese Uhrzeit ist halt niemand zu erreichen, der so etwas entscheiden kann oder darf. Letztlich fand sich doch jemand, der die Erlaubnis gab.
Natürlich mit der Einschränkung, keine Teile zu filmen. Ist ja auch verständlich.

Anschließend ging es über Nürnberg, Würzburg und Kassel weiter nach Paderborn. Eine externe Firma baute für einen dort ansäßigen Konservenhersteller eine neue Förderanlage. Einige Teile dafür durfte ich anliefern. Im Gegensatz zum Vormittag gab es hier keine Drehgenehmigung. Das muß man halt akzeptieren.
Für die Fernsehleute ist das wohl Normalität. Viele Firmen oder auch Privatleute lehnen es ab, gefilmt zu werden. Auch ich habe überlegt, ob ich überhaupt zu sage.

Bereut habe ich es nicht. Der Tag war toll und es hat Spass gemacht.

ZDF Tweet

Vor kurzen wurde der Beitrag gesendet. Zu sehen ist er für einige Tage in der ZDFmediathek >>>

PS. Die Überschrift ergibt einen Sinn, wenn Ihr mich in dem Film erkennt.

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Intimes

Seit vier Wochen ist es so heiß. Und geregnet hat es zuletzt Anfang Juni!“ Damit war das Thema „Wetter“ während einer kurzen Unterhaltung am letzten Mittwoch mit dem Leiter der italienischen Niederlassung einer deutschen Firma in einem Ort oberhalb von Pescara beendet.

Zumindest bis letzte Nacht. Da träumte ich, dass es nächste Woche heiß wird. Mindestens 50 Grad. Ich bin halt kreativ – wenn auch nur in meinen Träumen.

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