Thüringen feiert heute 90. Jubiläum. Damit ist das Land so alt wie 2/3 seiner Bewohner.

Thüringen feiert heute 90. Jubiläum. Damit ist das Land so alt wie 2/3 seiner Bewohner.

Gestern, gegen Mittag, im firmeneigenen Lager. Zehn Paletten mit Bigbags sollen entladen werden, jede wog ungefähr eine Tonne.
Vor der vierten Palette begann folgendes Gespräch:
Staplerfahrer: „Du, ich glaube das Ding kippt um. Halte den Sack mal fest!“
Ich: „Häh? Glaubst Du, ich halte das?“
Staplerfahrer: „Stemme Dich doch mal dagegen!“
Ich: „Hallo! Wenn das Teil kippt und ich liege drunter, bin ich platt!“
Staplerfahrer: „Ach komm. So schwer sehen die doch gar nicht aus!“
Ich: „Du tickst doch nicht mehr richtig!“
Dieses Teil ist natürlich nicht umgekippt. Nur, dass ich mein Leben für einen tonnenschweren Sack opfern sollte, finde ich schon ein wenig – nun ja – seltsam.
1 KommentarDie meisten Kunden sind konservativ. Es dauert mindestens zehn Jahre, bis eine neue Form akzeptiert wird.
Walter de Silva (Designer)
1 KommentarIn einer Firma in Settimo bei Turin gibt es einen Staplerfahrer, der den Ort kennen will , aus dem ich komme.
Ja ne, ist klar…
Wohnwagengespanne: Hinter Lkw fahren die ungern her – da sieht man zu wenig von der Landschaft. Also überholen sie mit Tempo 100 bis der Wohnwagen wackelt, scheren ein, dass die Fuhre hin und her schlingert und bremsen dann vor Angst auf 70 Sachen ab.
Aber nicht jeder schafft es – bei einigen endet es so:

Lagerkappo einer Firma, irgendwo in Nordhessen:
Sie sind aber ganz schön spät dran, junger Mann.
Den „jungen Mann“ verstehe ich als Kompliment und die Ermahnung nehme ich einfach mal so hin.
4 KommentareGelesen in der Badischen Zeitung:
Die Aktion fand in dieser groß angelegten Form zum ersten Mal statt. Einen konkreten Anlass hierfür gab es laut Gerbert jedoch nicht. Nach den erschreckenden Ergebnissen ist sich die Bundespolizei aber sicher, dass es zukünftig häufiger Kontrollen an der „Rollenden Landstraße“ geben wird.
Kaum steigt man matt und erschöpft aus diesen keimigen Zug aus, erwartet einem das nächste Unheil: Kontrolle durch Polizei, Zoll und BAG.
Wenn man an diesem Ort schon Lkw auseinander nimmt, könnte man ja mit den eingenommenen Strafen – für was auch immer – ordentliche Sanitairräume errichten. Ein anständiger Parkplatz wäre auch nicht schlecht und im Container für die Ticketausgabe riecht es wie in der Umkleidekabine einer Frauenfußballmannschaft.
Gut, letzteres hat etwas erotisches, also positives an sich. Aber ich bin ja nicht in Freiburg, um mich an diversen Gerüchen aufzugeilen.
Schade finde ich es trotzdem, dass eingenommene Strafgelder nicht zweckgebunden verwendet werden, sondern in irgendeinem zentralen Steuertopf landen.
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