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TruckOnline.de Posts

Diese Laderei

Diese und die folgenden drei Wochen haben nur vier Arbeitstage. Also erst Ostern, dann Tag der Befreiung in Italien und schließlich der 1. Mai. Da ist es gut, wenn der Auflieger am Anfang der Woche schon beladen ist und ich fix weg komme.

Aber warum laden die Leute bei uns am Lager so?

Schlecht geladen

Die Paletten mit den Kartons doppelt gestellt, ohne die Möglichkeit anständig nach vorne zu sichern. Gurten bringt da nichts. Das Spannbrett ist ebenso sinnlos. Jeder Polizist würde sich darüber kaputt lachen. Zumindest in Deutschland. In den zwei flachen Paletten davor, befindet sich Gefahrgut. Ein Grund mehr, so nicht loszufahren.

Das kuriose mal wieder: Zwei Paletten konnten noch ebenerdig gestellt werden. Dafür war auf dem Sattel noch Platz. Die anderen drei hätten die Kameraden aus dem Lager einfach weiter hinten doppelt stellen können. Ein Spannbrett davor, eines dahinter, lange Kantenschoner links und rechts, einen Gurt drüber, fertig.
Sieht gleich viel besser aus und hält. Wenn ich dran denke, mache ich morgen mal ein Foto.

So habe ich das dann auch umladen lassen. Nur haben die Lageristen früh keine Zeit, da der Nahverkehr beladen wird. Klar, die müssen los.
Ich durfte warten und kam wegen der Umladerei erst später weg. Wenn ich morgen leer werde, ist alles gut. Dann lade ich Mittwoch zurück und stehe Abends am Brenner. Von da schaffe ich es Donnerstag nach hause.

Falls nicht, wird es Samstag. Aber mal abwarten. Wird schon gut gehen.

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Michael fragt:

Hallo,

Stammtischfrage:

Gibt es Lastkraftwagen mit Anhänger die keine Maut bezahlen müßen, ich denke nicht?

Vielen Dank!
MFG

Hallo,

eine Mautpflicht bestand bis 30. September 2015 für Lkw ab einem zulässigen Gesamtgewicht von zwölf Tonnen. Viele der sogenannten Jumbozüge wurden deshalb auf 11,99 Tonnen abgesenkt. Dadurch fuhren diese Lkw mautfrei durch Deutschland.

Die Gewichtsgrenze wurde ab dem 1. Oktober 2015 deutlich gesenkt. Nun gilt in Deutschland auch für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen ab 7,5 Tonnen die LKW Maut auf Autobahnen und bestimmten Bundesstraßen.

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Vergleiche

Bei einer Firma im Siegerland soll ich leere Kisten und Gestelle entladen, die ich in Italien geladen habe. Ich melde mich in der Warenannahme:

Moin, ich bringe leere Gestelle von yxz.
Schön. Darauf warten wir schon“.

„Oh, dann geht es ja sicher fix?“
„Klar doch. Wir sind ja nicht in Italien.“

Das war vor zwei Stunden. In der Zwischenzeit haben die einen anderen Lkw mit 14 Paletten beladen. Wow. Nur bei mir passiert nix.

Aber so unrecht hatte der Typ aus der Warenannahme nicht. Beim Belader in Italien war nach dreißig Minuten alles erledigt.

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Wir müssen reden…

…und zwar über Dieselgestank. Und mich als ungeschickten Depp. Es ist auch nur ein kurzes Gespräch.

Die Anzeige der Zapfsäule meiner Stammtankstelle in Österreich zeigte 796 Euro an. Da packte mich der Ehrgeiz, die 800 rund zu machen. Ihr kennt das sicher. Wenn auch nicht in diesen Dimensionen.

Aber gut. Bis 799 ging alles prima. Dann begann ich, in Stößen zu tanken. Also den Zapfhahn drücken und loslassen. Und wieder drücken und loslassen. So das nur wenig Sprit in den Tank läuft.
Dann passierte es. Irgendwie flutschte der Zapfrüssel aus dem Tank und die Brühe landete auf Pullover, Hose, Schuhe und Strümpfe. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Da merkt man erst, wie Diesel stinkt. Einfach nur eklig.

Die Klamotten habe ich gleich gewechselt, Schuhe und Strümpfe entsorgt. Ja, und trotz duschen kurze Zeit später, hatte ich den ganzen Tag das Gefühl, diesen Geruch an mir zu haben. So hing der in der Nase.
Aber war ja meine Schuld. Ungeschickt lässt grüßen.

Jetzt hoffe ich, dass bis Samstag der Muff aus Hose und Pullover etwas verschwindet. Zumindest so weit, dass ich die Sachen reinigen kann, ohne meine Waschmaschine zu versauen.

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Neues in der Linkliste

Vor acht Wochen fragte ich Euch nach neuen Vorschlägen für meine Linkseite. Zuerst mal danke für Eure Antworten.
Den Verweis zum „Taxi-Blog“ von Torsten aus Paderborn habe ich entfernt. Der war ja leider nicht mehr erreichbar. Dafür gibt es jetzt zwei neue Taxifahrerblogs. Und zwar aus München und dem Cuxland. Gegensätzlicher geht es nicht. Ganz unten und ganz oben, Großstadt und plattes Land. Passt doch.

Die drei anderen Weblogs werden von einem Feuerwehrmann, einem Medizinstudenten und einem Journalisten geschrieben. Sehr interessant das ganze.

Achso. Es gibt auch zwei neue Fahrerblogs. Obwohl, so neu sind die gar nicht. Und bei einem bin ich mir nicht sicher, ob der noch lange erreichbar sein wird. Das wäre dieser hier von Martina. Aber vielleicht kommen ja noch ein paar Erzählungen. Das wäre prima, zumal aus weiblicher Sicht. Sie könnte sich ja mit Dani austauschen. Aber na ja, mal schaun.

Der andere wird von „Der Hausen“ geschrieben und ist nennt sich schlicht „Der Fernfahrer„. So einfach kann es gehen.

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Kurzes Gespräch

Freitag, erster Kunde:

„Moin. Ich soll für Italien laden.“
„Moin. Hast Du eine Ladenummer?“

„Klar. ABC9876 und ABC9875.“
„Wo geht das hin?“

„Nach Italien.“
„Ah ja. Da musst Du aber warten. Mindestens eine Stunde. Unser Stapler ist kaputt.“

„Das macht nichts. Ich warte gerne.“

Ich mag solche unkomplizierten Gespräche.

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Hach…

…wie schön. Ich habe den Frühling gefunden:

Bäume blühen

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