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Kategorie: Internes

Land unter

Das Wasser ist da. Oder besser gesagt: Es war da. Und es nahm sich Wiesen und Felder. Gut. Es verschwanden auch einige Strassen und Plätze. Aber so ist das nun mal. Des einen Leid, des anderen Freud.
Früher – also zu der Zeit, in der ich noch als Kind durch die Welt gewandert bin – war das normal. Jedes Jahr überschwemmte die Werra ufernahe Gebiete. Interessiert hat es eigentlich keinen.

Hochwasser der Werra

An das letzte richtige Hochwasser der Werra – also dem Fluß, an dem ich aufgewachsen bin – kann ich mich nicht mehr erinnern. Und so geht es sicher vielen. So strömten am letzten Wochenende hunderte Menschen an die Ufer des kleinen Flußes, um sich dieses Naturschauspiel anzuschauen. Denn was gibt es schöneres, als das Wasser an sich vorbei rauschen zu sehen.
Gut, wer ein Haus in Ufernähe hat, sieht das wahrscheinlich nicht so entspannt…

Hochwasser der Werra

Hochwasser der Werra

Hochwasser der Werra

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Was bin ich blöd

Ach Leute – ich werde alt. Und vergesslich. Und überhaupt. Nur so kann ich es mir erklären, meine Freßkiste vergessen zu haben. Das Teil steht noch im Kofferraum meines Autos. Voll mit Brot, Wurst und Getränke. Prima.

Das ist mir noch nie passiert. Nein. Viel Schlimmer: Das war bisher undenkbar.
Navi vergessen? Egal! Tankkarten vergessen? Auch nicht so schlimm. Dann zahle ich mit Kreditkarte und hole mir das Geld vom Alten wieder. Aber mein Essen für die gesamte Woche? Katastrophe!

Klar. Ich kann nochmal unterwegs einkaufen. Nur dann muß ich irgendwo abfahren und einen Supermarkt suchen, wo man parken kann, ohne andere zu behindern. Darauf habe ich wenig Lust.
Am Zollhof in Weil am Rhein gibt es einen Lidl und nen Aldi. Bis ich dort bin, ist es später Abend – und ich bin verhungert oder verdurstet.

Oh je. Der Tag ist für mich gelaufen…

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Gewinne einen erotischen Kalender – Gewonnen haben…

…oh je. Jetzt habe ich es doch fast verpennt, die vier Gewinner der mehr oder weniger erotischen Kalender zu ziehen. Gut, dass es stille Mitleser gibt.

Also gut – zunächst erstmal folgendes: Zu gewinnen gibt es bekanntermassen vier Kalender – jeweils zwei mit und zwei ohne weiblichen Gedöns. Die meisten wollen aber einen mit Busen. Deshalb mache ich folgendes: Die erste und dritte Zahl, die ich mittels random.org ziehe, gewinnt einen mit Frauen und die zweite und vierte Zahl, einen ohne Frauen.

Achso: Bitte vertraut mir. Es geht alles gerecht zu. Allen die nicht gewonnen haben, danke ich natürlich für’s mitmachen.

So – nun aber:

Einen Kalender mit Frauen haben die Kommentare 36 (Christian) und 18 (cohn structa) gewonnen.

Einen Kalender ohne Frauen bekommen 31 (Spottdrossel) und 3 (Robert).

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte teilt mir Eure Adressen mit, damit ich die Kalender verschicken kann >>>

PS. Nochmals vielen Dank an Jürgen für die vier Kalender.

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Presserat missbilligt BILD-Berichterstattung

BILD berichtete am 19. August diesen Jahres unter der Überschrift „Brummifahrer tot im Bordell über einen Lastwagenfahrer, der zu viel Viagra genommen hatte und im Bett einer Prostituierten in Halle/S. starb.
Über den Mann schreibt die Zeitung, dass er Rainer H. heißt, 55 Jahre alt ist und aus Quedlinburg in Sachsen – Anhalt stammt. Die Veröffentlichung ist mit einem Foto von Rainer H. bebildert.
Die Augenpartie ist mit einem schwarzen Balken versehen.

Ein Leser (also ich) sah in dieser Berichterstattung die Ziffer 11 des Pressekodex verletzt. Nach dieser verzichtet die Presse auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid.
Er sieht zudem die Würde des Verstorbenen missachtet. Ausserdem werde der Verstorbene unter dem Vorwand, auf die Gefahren von Viagra hinzuweisen, zu einem Objekt herabgewürdigt.
Dieses Verfahren wurde in der Vorprüfung des Presserat auf die Ziffer 8 ausgeweitet.

Die Rechtsabteilung von BILD weist in einem Schreiben vom 8. September den Vorwurf zurück, der Mann werde in dem Artikel zu einem blosen Mittel herabgewürdigt.
Eine Woche vor dem Erscheinungsdatum habe die Redaktion von einem „nicht natürlichen Todesfall“ in einem Bordell erfahren. Die Polizei habe auf Nachfrage eine Straftat ausgeschlossen. Die Redaktion habe zunächst entschieden, nicht zu berichten.

Zwei Tage später habe der Notarzt darüber informiert, dass die Todesursache „Herzinfarkt, ausgelöst durch missbräuchliche Verwendung von Viagra“ gewesen sei. Desweiteren habe er erklärt, dass Männer häufig Potenzmittel in Unkenntnis der damit verbundenen Gefahren anwendeten.
Daraufhin habe sich die Redaktion für einen Bericht entschieden, um auf die Gefahren missbräuchlicher Verwendung von Potenzmitteln hinzuweisen.
Wie wichtig diese Entscheidung gewesen sei, belege ein Schreiben, dass der Viagra – Hersteller Pfizer an die Redaktion gerichtet habe. Der Pharmakonzern habe den Todesfall als „Verdachtsfall einer unerwünschten Arzneimittelnebenwirkung“ verzeichnet und bitte um weitere Informationen.

Anders als vom Beschwerdeführer (also ich) behauptet, sei der Hinweis auf die Schädlichkeit von Viagra in der Berichterstattung also nicht vorgeschoben, sondern vielmehr Kern der Berichterstattung.
Dies ergebe sich bereits auch aus der Dachzeile „Zu viel Viagra“, sowie aus dem Infokasten „Wie gefährlich ist Viagra?“
Es bestehe somit ein öffentliches Interesse an dem Vorgang. Im übrigen sei der Bericht sehr sachlich gehalten.

Mit Schreiben vom 16. 11. 2010 ergänzt die Rechtsabteilung Ihre Stellungsnahme in Bezug auf Ziffer 8. Ein Verstoß läge auch hier nicht vor.
Der Mann sei durch einen großen Augenbalken auf dem Foto und der nur abgekürzten Wiedergabe seines Namens für niemanden erkennbar, der Ihn und damit die Umstände seines Todes nicht schon vorher gekannt habe.

Der Beschwerdeausschuss 1 gelangt zu dem Ergebnis, dass die BILD – Zeitung mit Ihrer Berichterstattung unter der Überschrift „Brummifahrer tot im Bordell“ auf der Titelseite, sowie der fortgesetzten Berichterstattung unter der Überschrift „Als diese Hure sich auszog, kippte der Trucker um“ im Innenteil der Ausgabe gegen die Ziffer 8, Richtlinie 8.1 verstoßen hat.

Nach Richtlinie 8.1 veröffentlicht die Presse bei Unglücksfällen in der Regel keine Informationen in Wort und Bild, die eine Identifizierung von Opfern ermöglichen. Der Ausschusses ist der Ansicht, dass der Mann, der im Verlaufe eines Bordellbesuches verstarb, durch die Details der Berichterstattung identifizierbar wird.
Er sieht deshalb die Kriterien der Richtlinie 8.1 verletzt. Eine Ausnahme für die identifizierende Abbildung kann nicht erkannt werden. Zwar durfte über den ungewöhnlichen Todesfall aufgrund der Überdosierung des Medikaments grundsätzlich berichtet werden, um vor den möglichen Folgen der Einnahme von Potenzmitteln zu warnen. Ein öffentliches Interesse an einer identifizierenden Darstellung des einzelnen Betroffenen sieht das Gremium jedoch nicht gegeben.

Presseethisch bewertet der Ausschuss den Verstoß gegen die Ziffer 8 des Pressekodex als so schwerwiegend, dass er gemäß §12 Beschwerdeordnung eine Missbilligung ausspricht.

Insgesamt wurden in den zwei Beschwerdeausschüssen 81 Beschwerden behandelt. Neben 15 öffentlichen Rügen gab es 16 Missbilligungen und 19 Hinweise. In 29 Fällen wurden die Beschwerden als unbegründet erachtet. In einem Fall wurde eine Beschwerde als begründet angesehen, auf eine Maßnahme wurde verzichtet. Eine Beschwerde war nicht aufklärbar.

Wurde gegen den Pressekodex verstoßen, kann der Presserat folgendes aussprechen:

1. einen Hinweis
2. eine Missbilligung
3. eine Rüge.

Gerügte Presseorgane werden in der Regel vom Presserat öffentlich gemacht. Rügen sollten in der Regel von den jeweiligen Medien veröffentlicht werden. Wer es aber nicht macht, dem passiert auch nichts.

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Picture my day Day 4 – Nikolaus Edition

Basti hat zum vierten mal dazu aufgerufen, einen Tag nur in Bildern zu präsentieren.
Hier ist meiner – ich hoffe, Ihr blickt auch diesmal durch:

Tag in Bildern

Tag in Bildern

Den Rest des Tages gibt es hier >>>

Achso: Weitere Storys in Bildern zeigen der Inselblog, hombertho, Chaospueppi, Frank´n´run, der Sunblogger, die Vorstadtprinzessin, Verena, TheLarsen, Anja, Ohrenporno, Atomlabor, Chaosmacherin und viele tausende andere Blogs.

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Advent Advent

In den Tagen vom 01. bis zum 24. Dezember erwartet Euch bei Gorden wieder ein Adventskalender-Rätsel.
Ein was? Hmm, also – es ist eigentlich ganz einfach: Hinter jedem der 24 Türchen verbirgt sich ein Link zu einem Blog. Auf diesen Weblogs gibt es Hinweise zu einem gesuchten Bild, welches sich in den Weiten des Internets versteckt. Aber keine Angst – das gesuchte Foto zu finden, ist nicht so schwer.

Mitmachen und mitraten kann natürlich jeder. Nach dem 24. Dezember wird ein Gewinner ermittelt. Dieser bekommt ein riesengroßes Paket, denn alle teilnehmenden Blogs spenden etwas. Neben dem Rätselspaß ist es auch eine schöne Art, neue und verschiedene Blogs kennen zu lernen. Wer braucht da schon solche Aktionen?

Aber zurück zum Thema: Wenn das kein lohnenswerter Dezember wird, dann weiß ich es auch nicht.

Kalender ohne Marzipan

Noch sind einige Türchen frei. Wer also Lust und Laune hat, bei diesem Projekt mit zu machen, meldet sich einfach bei Gorden.

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Es gibt Menschen, die sind schwindelfrei und es gibt mich

Es gibt Strassen, die hätten nie gebaut werden dürfen. Einfach deshalb, weil diese ein Unbehagen in mir auslösen, welches ich hier nicht beschreiben will.

Sollte ich nochmals da entlang fahren müssen, werde ich eine Mittelohrentzündung aus Kindertagen erfinden, wegen welcher ich Probleme mit dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr habe und deswegen nicht schwindelfrei bin und mir megaübel wird.

Nicht schwindelfrei

Nein: Es macht mir nichts aus, auf dem Berliner Fernsehturm zu stehen und die Menschen 200 Meter unter mir zu beobachten. Genauso wenig stört es mich, bei offenem Fenster im 5. Stock auf einem Fensterbrett zu sitzen.
Nur solche Strassen – die sind mein Untergang.

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