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Kategorie: Allgemeines

Nette Idee

Du erfüllst wichtige Voraussetzungen, um „Profi am Steuer“ zu werden. Denn du besitzt Leistungsbereitschaft, Standfestigkeit, Anpassungsfähigkeit sowie einen starken Charakter. Deshalb bringen dich Schwierigkeiten oder Pannen kaum aus der Fassung.

Wenn du zudem technisch interessiert bist, gewinnst du einen weiteren Pluspunkt in deinem Profil. Allerdings: Bevor du deine Kräfte mobilisierst, wägst du gründlich ab, ob sich eine größere Anstrengung überhaupt lohnt. So kann es leicht passieren, dass du deine Fähigkeiten nicht voll entfaltest.

So klingt das Ergebnis eines Test’s, den jeder auf „werde-kraftfahrer.de“ machen kann.

Ob das genau passt, will ich jetzt mal nicht kommentieren. Gut, diese Seite ist ja auch für den angehenden Nachwuchs gedacht. Ob sich jedoch mit solchen Aktionen noch unentschlossene Jugendliche für eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer begeistern und überzeugen lassen, glaube ich aber weniger.
Eine nette Idee ist es aber allemal.

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Ertrunken in Papier

Gestern bin ich abgetaucht – in die Welt der Bücher. Auch wenn das aufgrund der Besuchermassen auf der Leipziger Buchmesse ein mitunter schwieriges Unterfangen war. Aber ich lies mich treiben und war wirklich erstaunt über die große Anzahl von Verlagen, die es allein in Deutschland gibt.
Und ja. Irgendwie hat wohl jeder seine Daseinsberechtigung.

Die Geräuschkulisse in der Eingangs- und Glashalle war unglaublich. In den Messehallen selber war es nicht unwesentlich leiser. Sinnliche Poesie kommt da nicht unbedingt auf.
Was mir aber auffiel: Trotz der Besucherströme nahmen sich die Verlagsmitarbeiter Zeit für ausführliche Gespräche. Auf anderen Messen ist das nicht immer so.

Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse

Buchmesse Leipzig Manuel Andrack

Der Wanderer Manuel Andrack signierte seine Bücher im sitzen. Das verstehe ich – ist ja auch bequemer.

Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse Taeve Schur

Druck von Links? Da happert es aber an der Lautstärke. Gustav Adolf (genannt Täve) Schur war kaum zu verstehen. Die vom „Neuen Deutschland“ sind doch sonst nicht so zurück haltend.

Leipziger Buchmesse Toto Harry

Eins, zwei Polizei: Toto & Harry – die netten Cops von nebenan.

Leipziger Buchmesse

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Neuer Job gesucht

Nein, nicht ich. Warum auch – habe ja seit sechs Wochen Urlaub. Aber genug der Selbstbeweihräucherung.
Karsten sucht für seine Firma einen zuverlässigen und erfahrenen Fahrer (oder auch Fahrerin) mit FS Klasse II / CE. Da es sich um eine Messebaufirma handelt, wäre handwerkliches Geschick von Vorteil.

Alles weitere, sowie die Kontaktadresse erfahrt Ihr hier >>>

Viel Glück…

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Wenn der Nachwuchs übt

Kennt jemand Alexander Fischer? Nein? Auch nicht schlimm. Der ist nur Bezirksvorsitzender der Jungen Union in der Oberpfalz. Also ein kleines Licht am Firmament.

Aber gestern, da leuchtete er. So hell war es in seiner Himmelssphäre noch nie. Er durfte einem provinziellen Radiosender ein Interview geben. In diesem verkündete er, dass sogenannte Elefantenrennen auf vierspurigen Autobahnen sehr gefährlich wären. Gleichzeitig verweist er auf Nordrhein – Westfalen: Dort würde das Verbot auch zu einem besseren Verkehrsfluss führen.

Joa. Deshalb werden in den dortigen Verkehrsnachrichten Staus oftmals erst ab drei Kilometer Länge angesagt. Oder ab fünf. An Tagen mit einem besonders guten Verkehrsfluss auch erst ab sieben Kilometer. Darunter lohnt eh nicht. Warum auch? Es läuft doch gut auf den Strassen in NRW.

Aber zurück in die Oberpfalz – klar ist es ärgerlich, wenn auf der vielbefahrenen* A 93 dreihundert Meter vor einem plötzlich ein Lkw ausschert. Das Abbremsen von 230 auf knapp 90 Sachen kann schon zu Herzrasen und einer trockenen Mundhöhle bei dem einen oder anderen Hobby – Rennfahrer führen.
Deshalb habe ich für solch populistisches Geschwätz eines Nachwuchspolitikers vollstes Verständnis.

*Anmerkung: Ironie

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Bewusstseinsstörung und die Folgen

In zwei Beiträgen habe ich letzte Woche zurück geblickt. Also rein gedanklich. Dabei fiel mir eine Geschichte ein, welche mir ein damaliger Kollege erzählte: Also – dieser fuhr mitten in der Nacht auf einen Rasthof, irgendwo in Deutschland. Bereits etwas übermüdet, parkte er seinen Lastzug automatisiert hinter einem anderen Lkw und schlief – den Kopf auf die Arme gestützt – über dem Lenkrad ein.
Plötzlich wurde er munter, sah den anderen Lkw vor sich und trat unvermittelt mit der gesamten Kraft seiner Bein- und Fußmuskulatur auf die Bremse.

Ausser einer Schrecksekunde seinerseits ist nichts passiert. Schließlich stand er ja. Nur war Ihm das beim aufwachen nicht bewußt.

Ähnlich, wenn auch etwas anders, erging es sicher auch dem Fahrer im folgenden Video. Er sparte vielleicht nicht mit einer Pause, sondern bei der Ladungssicherung. So kam das, was kommen mußte: Beim Halt an einer Mautstation machte sich die Ladung hinter Ihm selbstständig und…

…peng. Ende, aus, vorbei. So schnell kann es gehen. Zumindest dann, wenn man sich den Folgen seines Handelns nicht bewußt ist. Oder schlimmer: Nicht bewußt sein will.

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Montag ist Schontag

Moin. Na Ihr da draussen in der großen, weiten Welt. Alle ein schönes Wochenende gehabt? Bevor Ihr fragt: Meines war normal. Neben Hausarbeit war gammeln angesagt. Oder chillen wie es auf neudeutsch heißt.
Tja. Jetzt hat mich der Alltag wieder. Montag halt.

Achso. Ihr erinnert Euch an dieses Video mit dem chaotischen Kreisverkehr in Erfurt? Bestimmt – der Beitrag ist ja noch keine zwei Wochen alt. Am Samstag hat es dort den ersten Unfall gegeben.
Laut „Thüringer Allgemeinekrachte ein Kleinwagen in die Fahrerseite eines Ford. Der Unfallverursacher wird wohl auch geradeaus gefahren sein.

Joa. Dann seht zu, dass Ihr heute die Kurve griegt und laßt Euch nicht stressen. Denn schließlich ist Montag ein Schontag…

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Ein Holzgestell wird fuffzig

800–144–1200: Das sind die Masse der hölzernen Europalette in Millimetern. Vor fünfzig Jahren bestimmte die Vereinigung der Internationalen Eisenbahnen diese Normierung, um den Tausch der Transporthelfer zu erleichtern.

Bei Wikipedia erfährt man mehr:

Eine Europoolpalette (umgangssprachlich: Europalette; in abgekürzter Form auch FP für Flachpalette) kann eine beliebige Palette aus dem Tauschsystem des Europool sein. Typischerweise (wie im Nachfolgenden) ist die durch DIN EN 13698 Teil 1 genormte, mehrwegfähige Transportpalette mit einer Grundfläche von 0,96 Quadratmeter und den Maßen 1200×800×144 mm (Länge×Breite×Höhe) sowie einem Eigengewicht von 20–24 kg (je nach Holzfeuchte) gemeint. Sie wird von 78 Spezialnägeln zusammengehalten (gelegentlich auch 81 Nägel).

Neben der Größe ist auch das Erscheinungsbild einer Europalette klar definiert: Sie muss ein EPAL-Brandzeichen am linken Eckklotz aufweisen. Am rechten Eckklotz befindet sich das Zeichen des Europäischen Paletten-Pools EUR mit ovaler Umrandung. Diese einheitliche Kennzeichnung ist notwendig, damit die Paletten in Bauart und Zustand bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.

Wer das nicht beachtet, wird bestraft. So verlor 2004 die Polnische Eisenbahn das Vergaberecht von Europaletten, da diese mehr oder weniger willkürlich Herstellungslizenzen verteilte, ohne dass die Europaletten auch durch sie kontrolliert wurden.
Aber das ist mittlerweile eine der vielen Geschichten der Europalette.

In diesen Tagen feiert die Euro-Palette 50. Geburtstag. Für mich als Fahrer eigentlich kein Grund zum feiern – getauscht wird nicht immer. Oder man liefert gute ab und bekommt schlechte wieder. Vom Papierkram ganz zu schweigen. Palettenscheine gehören zum Alltag und viele Firmen beschäftigen extra Mitarbeiter, die den Palettentausch kontrollieren und protokolieren. Bürokratie hausgemacht.

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