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TruckOnline.de Posts

Mama ist die beste…

…auch wenn Ihr dieser Wessimuttertag sowas von egal ist. Deshalb bekommt Sie heute auch keine Hansi Hinterseer – CD geschenkt. Und erst recht keine Blumen. Das ist eh alles nur blah, blubb, gurgel.
Ich werde Sie nachher besuchen und einfach nur Danke sagen. Und Ihr alles gute wünschen – zu welchen Tag auch immer.

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Invasion der Killermoskitos

So. Ich bin wieder im Lande. Hier kann man wenigstens noch die Fenster offen lassen, ohne das gleich eine Armada blutrünstiger Killermoskitos das innere des Lkw bevölkert.
Gestern Abend – auf einer Raststätte zwischen Mailand und Turin – sah das anders aus: Nach gerade einmal fünf Minuten wimmelte es im Führerhaus von Stechmücken. Leider habe ich nicht alle erwischt. Zwei oder drei haben meinen Feldzug überlebt und gingen Ihrerseits im Lauf der Nacht zum Angriff über. Elende Mistgeburten!

Jetzt wird es nochmal eklig: Zwei der getöteten Insekten hinterliesen kleine, aber durchaus sichtbare Blutspuren. Hat jemand einen Tipp, wie man diese Flecken entfernt?

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Picture my day Day #5

Basti ist der Papa und Jens hat das Sorgerecht übernommen. Na ja, zumindest vorläufig. Hier ist mein Beitrag dazu:

Der Rest des Tages spielt sich in der Schweiz ab – und da dieses Land für mich internetfreie Zone ist, denkt Euch Euren Teil.

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Der Inbegriff von Logik

Wenn ein Staplerfahrer schon sieht, dass ein Bigbag an der Unterseite aufgerissen ist und diesen trotzdem ablädt, brauch er sich nicht zu wundern, wenn der Sack kurz darauf leer ist.
Zur Strafe war schaufeln angesagt. Also nicht für mich. Ich war mit fotografieren beschäftigt.

Montagmorgen

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Es geht langsam… durch die Schweiz

Freitagnachmittag. Erst vor dem Gotthardtunnel wegen des Osterrückreiseverkehrs drei Stunden im Stau gestanden und fünfzig Kilometer weiter bei Luzern Polizeikontrolle. Was soll man von solch einem Tag halten?

Stau vor dem Gotthardtunnel

Polizeikontrolle vor Luzern

Die Kontrolle selber lief relativ easy ab. Erst wurde das Gewicht und die Höhe gemessen, dann durfte ich eine Runde um das Polizeigelände fahren. Anschließend wieder auf die Waage, um die Achslasten und den ganzen Rest überprüfen zu lassen.
Zum Rest zählten Dinge wie Fahrzeugpapiere, Führerschein, EU – Bescheinigung und Fahrerkarte. Gefunden wurde nichts. Mit einem „Gute Fahrt“ wurde ich nach rund dreisig Minuten wieder entlassen. Auch nicht schlecht.

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Eine Genehmigung für alles

Piacenza ist eine hässliche Stadt. Wer Berlusconien Italien wirklich kennen lernen will, sollte einen Abstecher dorthin machen. Große Industriebetriebe liegen mitten im Ort und lassen die Häuser noch grauer erscheinen, als diese in diesem Land eh schon sind.

Warum ich das erwähne? Hmm. Keine Ahnung. Passt halt gut als Einstieg für folgendes Ereignis: In eben diesem Piacenza gibt es eine Firma, die ich schon des öfteren beliefern durfte. Die Anfahrt dahin ist einfach – von der Autobahn runter, zwei Kreisverkehre gerade aus überqueren, beim dritten rechts ab und den vierten um 360 Grad umrunden. Muss leider sein, denn dieser Betrieb liegt auf der anderen Seite der Strasse und diese ist in der Mitte mit einer Art Grünstreifen verziert. Etwas Farbe tut auch unserer Stadt gut, meinten wohl die Stadtväter.
Wie auch immer. Zweihundert Meter zurück und man ist da. Zumindest war es bisher so. Gestern jedoch hing ein selbstgemaltes Schild am Tor. Diesem entnahm ich, dass die Firma Ihren Standort gewechselt hat.

Schild an Firma auf italienerisch

Das Navi umprogrammieren ging fix, ebenso die Suche. Keine zwei Kilometer entfernt sollte der neue Sitz der alten Firma sein. Frohen Mutes bewegte ich mich in diese Richtung. Am ersten Kreisel links, am zweiten ebenfalls – noch 400 Meter. Das war es dann aber – ein Schild verbot mir, diese Strasse zu nutzen.
Also wieder zurück und während der Fahrt das Navigationsgerät beauftragt, eine Alternativroute zu suchen. Auch diese war schnell gefunden und kaum weiter, als die herkömmliche Strecke. Erster Kreisverkehr rechts, zweiter geradeaus und dritter wieder rechts. Pustekuchen – wieder Durchfahrtverbot für Lkw.

Nun kam erneut diese Alternativsuchfunktion des Routenplaners ins Spiel. Danach waren es schon knapp sieben Kilometer. Tolle Show. Nach vier Kilometer war aber wieder Endstation. Weshalb könnt Ihr Euch sicher denken.

Jetzt hatte ich die Faxen dicke. Aber richtig. Sagt man doch so. Oder? Ich rief meinen Disponenten an und erteilte mal selber einen Befehl – er sollte den Auftraggeber anrufen, damit der widerum seinen Kunden die Anweisung gibt, mich am alten Standort der Firma abzuholen.
Genau das klappte wunderbar. Kaum angekommen, war bereits mein Vorrausfahrer da. Und was glaubt Ihr, wo der entlang fuhr? Richtig – erster Kreisverkehr links, zweiter ebenfalls. Das Durchfahrtverbot wurde einfach ignoriert. Klar. Ist ja auch Italien.

Natürlich sprach ich Ihn darauf an. Seine Erklärung klang einfach – man hätte eine Genehmigung. In dieser wird Lkw erlaubt, diese Firma auch über eigentlich gesperrte Strassen anzufahren.
Klar. Logo. Das glaube ich aufs Wort. Wer hat diese denn nicht?

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