Bericht im SWR vom gestrigen Abend:
1 KommentarTruckOnline.de Posts
Ich denke mal, die nächste Woche kann ich ruhig angehen lassen. Zumindest wenn ich das hier lese:
Wir möchten Sie darüber in Kenntnis setzen, dass die wichtigsten und größten Transportverbände UNATRAS und ANITA den von Montag, den 9. Dezember bis Freitag, den 13. Dezember geplanten fünftägigen Streik nach erfolgreich geführten Verhandlungen wieder abgesagt haben
Damit hätte sich dieser Beitrag auch erledigt: Streik in Italien geplant. Das bedeutet dann wohl freie Fahrt in Italien. Na ja, zumindest im gemäßigten Norden. Das hört sich doch gut an.
Streik der italienischen Frächter – TEILABSAGE
Kommentare geschlossenMal unter uns: Wenn ich nach vier Stunden Fahrt aus dem Lkw steige, knackt und zwickt es in vielen Ecken meines Skeletts. Das liegt am Alter, ganz klar. Deshalb ignoriere ich auch diesen Stunt eines Mannes, der gute zehn Jahre älter ist als ich.
Aber Spaß beiseite. Der olle Kerl hat’s echt noch drauf. Respekt. Diese Werbeaktion ist übrigens keine Fake. Anders Vilhelmsson, der PR-Manager von Volvo sagte auf Nachfrage der Nachrichtenagentur spot on news: „Der Stunt ist real. Das Video wurde in einem Stück ohne Schnitt gedreht!“
YouTube Direktlink
Offizielle Website von Jean-Claude Van Damme
Volvo Trucks
Agentur Spot On News
György Wáberer im Interview bei eurotransport.de:
Wettbewerb ist Wettbewerb. Schon während der Krise hat Waberer’s immer konsequent auf solche Herausforderungen reagiert. Natürlich gibt es im Wettbewerb Grenzen, aber wer in der Lage ist, bessere Preise zu machen als seine Wettbewerber, der gibt diese auch an seine Kunden weiter
Warum ist Waberer’s in der Lage, bessere Preise als die Konkurrenz anzubieten? Vielleicht weil bei denen Fahrer angestellt sind, die so viel kosten, dass die nicht mal geradeaus fahren können?
Oh halt, ich entschuldige mich. Das ist ja nur ein böses Vorurteil.
Zum gesamten Interview >>>
Website Spedition Waberer’s (engl.)
1 KommentarAn einer Tankstelle der Brennerautobahn in Österreich:
„Hallo, eine Leberkässemmel bitte.“
„Die sind leider schon aus.“
„Oh. Und das Mittag um halb zwei?“
„Ja, ich weiß. Aber vorhin waren zwei Busse mit Rentnern hier. Die haben alle weggekauft!“
Tja. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Oder hungrige Pensionäre…
2 KommentareGelesen im „Trucker„:
Das wundert mich nicht, dass sich gerade ein ostdeutscher Landesverband des Verkehrsgewerbes gegen einen Mindestlohn wehrt. Dessen Einführung würde wohl einen Einbruch der Gewinnmaximierung bedeuten. Da kann sich jeder ausrechnen, was ein in Thüringen angestellter Lkw-Fahrer momentan verdient.
Ein angemessenes Gehalt ist auch eine Art Wertschätzung des Arbeitgebers gegenüber eines Arbeitnehmers. Doch gerade die Arbeit eines Kraftfahrers wird gegenüber anderen Berufszweigen schlecht entlohnt. Viele Arbeitsstunden für gerade einmal 1 800 – 2 200 Euro sind in den alten Bundesländern Normalität. Im Osten unseres Landes verdienen, nein bekommen, Fahrer oftmals nur um die 1 300 – 1 600 Euro im Monat. Brutto versteht sich.
Selbst das scheint vielen Arbeitgebern noch zu viel zu sein. So werden deutsche Fahrer immer öfter „kalt gestellt“. Stattdessen sitzen Polen, Rumänen, Balten oder eben Philippinos hinter dem Lenkrad. Die fahren auch für 1 000 Euro Brutto im Monat. Oder für noch weniger.
So versucht eine ganze Branche, sich auch über die Gehälter ihrer Angestellten zu sanieren – und die Politik schaut zu. Für einige Firmen im Osten würde ich das noch krasser ausdrücken. Da werden die eigenen Mitarbeiter verachtet.
Ob die auf Hartz4 – Niveau landen? Das interessiert doch nicht.
Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes
Statistisches Bundesamt: Reallöhne im zweiten Quartal 2012 zum Vorjahresquartal um 0,6 % gestiegen
Prima. Der Kollege aus Weißrussland ist fertig mit seiner Beladung. Jetzt muss er noch die letzte Bordwand schließen, Papiere fertig machen und dann bin ich dran. Dürfte aber fix gehen, ich bekomme nur zwölf Paletten. Anschließend kann ich mich langsam aufs Wochenende vorbereiten.
Der Weißrusse fährt in die Schweiz. Zum entladen. Vielleicht ist er Weihnachten wieder zuhause. Hat er mir erzählt. Glücklich sah er dabei nicht aus.

