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Schlaue Dialoge

Das Klientel der Lkw-Fahrer interessiert uns nicht, die bringen keinen Umsatz. Die Lkw-Fahrer sollen weiter weg von den Autobahn-Raststätten, damit man direkt mehr Pkw- und Bus-Parkplätze errichten kann für die umsatzbringenden Reisenden

Eine Aussage zweier Vertreter von Tank & Rast im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten, zum Thema Lkw-Parkplätze an den Autobahn-Stationen

Diese Aussage ist nachzulesen auf Seite 3 der „Berufskraftfahrer Zeitung“ Ausgabe 11/13
Webseite Tank & Rast

Kurze Anmerkung – folgende gleichlautende nichtssagende Standartantwort bekamen mehrere Kollegen, die sich über die oben zitierte Aussage bei Tank & Rast beschwerten:

Sehr geehrter Herr XYZ,

vielen Dank für Ihre Mail vom 19.11.2013, die wir Ihnen gerne wie folgt beantworten.

Bei uns sind alle Kunden, selbstverständlich auch Berufskraftfahrer, rund um die Uhr herzlich willkommen. Wir bieten ihnen ein reichhaltiges Angebot, zu dem Kraftstoffe, eine abwechslungsreiche Gastronomie, ein breites Sortiment in unseren Shops und saubere sanitäre Anlagen gehören. Mit unserem Angebot ermöglichen wir gerade auch Berufskraftfahrern eine angenehme Pause zu verbringen, um sich für die Weiterfahrt zu erholen und so die notwendige Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten.

Wenn Sie weiterführende Fragen, Anregungen oder auch Grund zur Kritik haben, dann wenden Sie sich bitte erneut an uns.

Mit freundlichen Grüßen / Best regards

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Mit Schrott unterwegs

Gefunden und gelesen bei Osthessen-News:

Am 19.11.2013 fiel der Besatzung eines BAG-Kontrollfahrzeugs ein extrem langsam fahrender polnischer Sattelzug auf, der umgehend einer intensiven Kontrolle unterzogen wurde. Ein BAG-Kontrollbeamter stellte im Rahmen der technischen Kontrolle am Sattelzug über zehn Mängel fest, von denen mindestens sieben schwerste Mängel jeweils allein zum verkehrsunsicheren Zustand des Sattelzugs führten

Ein Wunder an Fahrtüchtigkeit. Haha. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man drüber lachen. Natürlich war der Pole innerdeutsch unterwegs. Gut, solange die Kabotageregelung eingehalten wird, ist das nicht verboten.
Trotzdem hoffe ich, dass der Verlader auch eine auf den Deckel bekommt. Wer ein Fahrzeug auf die Reise schickt, dessen Mängel schon so sichtbar sind, hat es eigentlich nicht anders verdient.

„Wunder an Fahrtüchtigkeit“ – Polnischer Schrott-Sattelzug auf A 5 gestoppt
Erklärung Kabotage

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Irgendwas ist immer

Wartet man nicht stundenlang bei einem Kunden und steht sich die Beine in den Bauch b.z.w. die Räder in den Asphalt, passiert das auf der Autobahn: Vollsperrung heute Mittag auf der A8 am Irschenberg. Ich war begeistert.
Immerhin hat die Rettungsgasse funktioniert. Das ist doch auch schon was.

Stau am Irschenberg

Der Text in der Abendzeitung ist Quatsch. Der Lkw kam aus Italien und fuhr Richtung München, nicht Richtung Salzburg. Es wird zwar schon so einiges mehr oder weniger sinnlos hin und her gekahrt, aber man soll es nicht völlig übertreiben. Olivenöl macht sich besser, wenn es aus Italien kommt.
Auch fackelte der Lkw nicht am Beginn der Steigung ab, sondern mittendrin. So schmalbrüstig ist selbst eine Actrose nicht.

Bericht in der Abendzeitung München

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Der Trick mit der Urlaubsbescheinigung

Auf der B304 führte die Verkehrspolizei Traunstein bei einem rumänischem Sattelzug eine Verkehrskontrolle durch. Hierbei händigte der 42-jährige Fahrer seine Diagrammscheibe und eine Urlaubsbescheinigung aus. Wenn es nach der Urlaubsbescheinigung gegangen wäre, hätte der Fahrer erst seine Fahrt in Salzburg begonnen und hätte die letzten sechs Wochen Urlaub gehabt.

Weiter (externer Link) >>>

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Streik in Italien geplant

So wie es momentan ausschaut, plant die Unatras – eine Vereinigung italienischer Spediteure – vom 09.12 bis zum 13.12. eine landesweite Protestaktion. Wie so etwas abgeht, durfte ich bereits vor sechs Jahren miterleben. Lustig fand ich das nicht.

Damals wurde ich südlich von Rom mit Eisenstangen und Baseballschlägern zum Anhalten gezwungen. Nach zwei Tagen ging es weiter. Mit meinem Standplatz hatte ich noch Glück. Ein Schnellrestaurant war in der Nähe und die italienischen Fahrer waren relativ entspannt. Einige Kilometer weiter vor Neapel sah es etwas anders aus. Dort wurden reihenweise die Reifen von Lkw zerschnitten und Scheiben eingeworfen. Auf so eine Gülle habe ich keinen Bock.

Streik in Italien

Grund für den Ausstand ist die Unzufriedenheit italienischer Transporteure mit ihrer Regierung. Am letzten Mittwoch fand im Ministerium für Transport in Rom zwischen Regierung und Vertretern der Verkehrsverbände ein Treffen statt.
Dort forderte die Unatras eine Senkung verschiedener Verbrauchssteuern und das die Regierung schärfer gegen illegalen und unlauteren Wettbewerb vorgeht. Von Seiten der Regierung gab es keine konkreten Antworten.

Als Reaktion darauf beschloss die Unatras einen Fünf-Tage-Streik. Das würde bedeuten, dass für 120 Stunden kaum Lkw abseits der Autobahnen fahren würden. Noch soll es aber weitere Verhandlungen mit der Regierung geben, um mögliche Lösungen zu finden.

Link: Ankündigung der Proteste

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Termine der Coca-Cola Weihnachtstour

Ab Dezember sind die Coca-Cola Weihnachtstrucks wieder auf Tour durch ganz Deutschland. Alle Termine und Stationen der Tour sind ab Mitte November auf coke.de abrufbar.

Hier findet Ihr die Termine der Coca-Cola Weihnachtstour 2013 (in der Regel von 14.30 bis 19.30 Uhr) – alle Angaben natürlich ohne Gewähr:

30.11.2013 Samstag:
01069 Dresden (Weihnachtsmarkt, Prager Strasse)
78224 Singen (Rathausplatz bei Stadthalle)
40595 Düsseldorf-Garath (Freizeitstätte Garath, Fritz-Erler-Str. 21

01.12.2013 Sonntag:
04600 Altenburg (Weihnachtsmarkt auf dem Markt Altenburg)
45468 Mülheim an der Ruhr (Synagogenplatz)
77654 Offenburg (Rathausplatz)

02.12.2013 Montag:
98617 Meiningen (Marktplatz)
41061 Mönchengladbach (Kapuzinerplatz)
74072 Heilbronn (Lohtorstraße/Sülmerstraße)

03.12.2013 Dienstag:
99734 Nordhausen (Adventsmarkt am Theaterplatz)
71063 Sindelfingen (Marktplatz)
52222 Stolberg (Kaiserplatz)

04.12.2013 Mittwoch:
04668 Grimma (Markt)

05.12.2013 Donnerstag:
06449 Aschersleben (Markt, Am Hennebrunnen)
56564 Neuwied (Luisenplatz, Langendorfer Straße)

06.12.2013 Freitag:
06749 Bitterfeld (Goitzsche See – Seensuchtsalm)
46047 Oberhausen (CentrO Oberhausen, Am Luise-Albertz-Platz)
51373 Wiesdorf (Christkindchenmarkt Leverkusen, Fußgängerzone/Marktplatz Wiesdorf)

07.12.2013 Samstag:
45891 Gelsenkirchen (Clubheim Schalker Fan-Club Verband, Parkplatz P7 – an der Arena, Berni-Klodt-Weg 1)
41836 Hückelhoven (Hartlepooler Platz)

08.12.2013 Sonntag:
01968 Senftenberg (Am Schloßpark-Center)
48531 Nordhorn (Stadtplatz vor der Alten Kirche)
58540 Meinerzhagen (Parkplatz An der Stadthalle)

09.12.2013 Montag:
49124 Georgsmarienhütte (Kirmesplatz Oesede)

10.12.2013 Dienstag:
14467 Potsdam (Brandenburger Tor)
33129 Delbrück (Parkplatz Wiemenkamp)
97421 Schweinfurt (Marktplatz)

11.12.2013 Mittwoch:
16321 Bernau bei Berlinl (Am Steintor, Berliner Str. 1)
59494 Soest (Domplatz)
95444 Bayreuth (Bayreuther Winterdorf, am Ehrenhof)

12.12.2013 Donnerstag:
30175 Hannover (Weihnachtsmarkt am Winter-Zoo)
92224 Amberg (Marktplatz)

13.12.2013 Freitag:
18273 Güstrow (Markt)
38640 Goslar (Parkplatz Kaiserpfalz Nord, Zufahrt über Kaiserbleek)
94032 Passau (Ludwigsplatz)

14.12.2013 Samstag:
17109 Demmin (Demminer Marktplatz)
94469 Deggendorf (Oberer Stadtplatz am Alten Rathaus)

15.12.2013 Sonntag:
17438 Wolgast (Am Fischmarkt)
82110 Germering (Marktplatz/Untere Bahnhofsstraße)

16.12.2013 Montag:
23879 Mölln (Marktplatz)
60327 Frankfurt a. M. (Skyline Plaza Frankfurt; Eingang Kap Europa)

17.12.2013 Dienstag:
49661 Cloppenburg (Stadtmitte, Beckermann-Kurve, Bahnhofstraße/Sevelter Straße)
66424 Homburg (Talstraße am Christian-Weber-Platz)
86551 Aichach (Tandlmarkt)

18.12.2013 Mittwoch:
26160 Bad Zwischenahn (Parkplatz Am Badepark)
76437 Rastatt (Paradeplatz hinter dem Historischen Rathaus)
87437 Kempten (Fenepark, Ursulasrieder Str. 6)

19.12.2013 Donnerstag:
26919 Brake (Postplatz)
67655 Kaiserslautern (Stiftsplatz)
89073 Ulm (Münsterplatz)

20.12.2013 Freitag:
65510 Idstein (Löherplatz)
86720 Nördlingen (Marktplatz)

21.12.2013 Samstag:
23769 Burg auf Fehmarn (Marktplatz am Kaufhaus Stolz)
90762 Fürth (Ort wird noch bekannt gegeben)

22.12.2013 Sonntag:
23552 Lübeck (Klingenberg, Innenstadt)
68723 Schwetzingen (Schlossplatz)

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Es wird immer besser

So. Gegen sechs Uhr gestern Abend war ich wieder daheim. Der Tag war zwar anstrengend, aber klasse. Allmählich nimmt das ganze an Fahrt auf – wenn auch langsam. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Das einzige was mich während der Demo störte, waren meine kalten Füße. Aber auch das ist schon wieder vergessen.

Ich habe mich gefreut, viele Bekannte wieder getroffen zu haben. Achso: Danke an den Fischkopp Marco, dass ich bei Dir mitfahren durfte. Es war ein Erlebnis. Auch viele Aschaffenburger waren toll. So oft wurde mir noch nie zugewunken.
Ohne Scheiß. Nach dem Kommentaren, die ich am Freitag auf der Webseite einer örtlichen Lokalzeitung gelesen hatte, war ich mir der Gastfreundschaft der Aschaffenburger nicht ganz so sicher. Aber wie so oft lagen digitale Meinungen und reales Leben weit auseinander.

Mein Taxi

Gedenken

Bericht im Bayerischen Fernsehen
Brummi-Blockade in Aschaffenburg – Radio Primavera

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Haschisch im Beton

Der Zoll hat am 30. Oktober auf einem Parkplatz an der A3 einen Lkw aufgegriffen, der 686 kg Marihuana transportierte. Das Rauschgift war in einem Betonblock verbaut und hat einen Marktwert von bis zu drei Millionen Euro.

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Also ich bin unschuldig. Mit Geschichten aus der U-Haft kann ich demnach nicht dienen. Was mir aber auffällt – im Text heißt es weiter:

Der beschuldigte, ein 54-jährige Lkw-Fahrer, hat den Sachverhalt eingeräumt, er will aber nicht gewusst haben, was er transportiert.

Aufgrund der Gesamtumstände gehen aber sowohl die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth als auch der Ermittlungsrichter, der Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen hat, davon aus, dass er zumindest billigend in Kauf nahm, illegale Ware zu transportieren.

Ist klar, pauschal hat der Fahrer erst mal Schuld. Er kann ja riechen, was in solch einem Betonblock eingegossen wurde. Vielleicht hätte der neben der eventuellen Gefahrgutausrüstung auch einen Presslufthammer mitführen sollen. Das hätte dem einigen Ärger erspart.

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