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Kategorie: Unterwegs

Ramsi’s Sommerloch

Eigentlich mag ich unseren Verkehrsminister Ramsi Ramsauer. Der hat so eine treudumme Art an sich, die Ihn recht sympathisch erscheinen lässt. Besonders seine mittlerweile lange Liste von Vorschlägen, die er regelmäßig verbreitet, bringt immer wieder ein wenig Leben in die ansonsten recht tröge erscheinenden Politik- und Wirtschaftsnachrichten diverser Zeitungen.

Nun möchte Ramsauer „Elefantenrennen“ in der Hauptreisezeit verbieten. Klar, warum nicht. Die dauert ja nur acht Wochen. Solange man mich an den restlichen rund 300 Tagen des Jahres in Ruhe gewähren lässt, habe ich nichts dagegen.

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Unterwegs…

…in Civitanova:







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Letzte Woche…

…kurz erwähnt und heute folgt eine Übersicht aller Strecken, die bis Ende August jeweils Samstags von 7.00 – 20.00 Uhr für den Schwerverkehr gesperrt sind.
Zum Download >>>

Quelle: Verkehrssicherheitsberatung beim Polizeipräsidium Münster

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Mit nix zufrieden

Drei Abladestellen gestern. Jedes mal von der Seite. Heißt Schlösser vom Auflieger öffnen, Seite aufziehen, Alulatten entfernen, Gurte lösen und schauen, was der Staplerfahrer so treibt. Eigentlich nicht weiter schlimm. Es sei denn, Regen klatscht mir von oben und der Seite an den Körper. Das mag ich nicht. So wie gestern.

Null Ladestellen heute. Die für mich vorgesehene Ladung ist nicht fertig. Morgen früh – oder eher vormittag – soll ich mal nachfragen. Heißt: Seit Mittag gammeln. Oder Zeit sinnlos totschlagen. Dazu bewegen sich die Temperaturen irgendwo oberhalb der dreißig Grad.
Ich wollte an den gar nicht mal so weit entfernten Strand pilgern. Nur gibt es nicht mal einen Ausgang, durch den ich die Raststätte, auf der ich stehe, verlassen könnte. Oder ich habe Ihn nicht gefunden. Tolle Show.

Sonne Adria

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Ich will es mal so beschreiben…

…Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau Stau!

Oder anders ausgedrückt: Die A5 sollte S5 heißen. S wie Scheiße. Selbst die 46 Minuten Pause mache ich auf der Verzögerungsspur eines Parkplatzes.

Stau Stau Stau Stau Stau

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Macht 220 Euro

Montagmittag, Richtung Süden. Kurz unterhalb vom Brenner gibt mein Ösimautgerät undefinierbare Geräusche von sich. Statt einmal piept es vier oder fünfmal hintereinander. Das bedeutet, es liegt ein Fehler vor. Dann muß man das Teil bei nächster Gelegenheit überprüfen lassen und eventuell nachzahlen.
Kurz darauf war ich in Italien. Somit war das Problem erstmal vergessen. Die dortige Maut funktionierte, also war alles gut.

Freitagfrüh, Richtung Norden. Kurzer Stop am Brenner, um die Go-Box kontrollieren zu lassen. Natürlich war die Bude noch geschlossen. Toller Service. Nächster Halt am Rasthof Gries, zehn Kilometer weiter. Dort hat man mit diesen Boxen überhaupt nix am Hut. Immerhin wird man nach Schönberg verwiesen. An der dortigen Mautstation kann man das Gerät überprüfen lassen.

Weiter als nach Schönberg kam ich eh nicht. Dort winkte mich ein Mauteintreiber heraus. War mir bereits vorher klar, Mautpreller sind dort gern gesehen.
Wie gern, erfuhr ich kurze Zeit später. Die heutige nicht bezahlte Maut durfte ich nachzahlen. Kein Problem, schließlich habe ich Tiroler Autobahnen benutzt.
Für die geprellte Maut vom Montag sollte ich eine Ersatzmaut zahlen. Klingt gut und ich rechnete mit einer normalen Zahlung plus einer Strafe. Einer geringen Strafe. Denn schließlich war ich denen nicht mehr als drei oder vier Euro schuldig geblieben.

Aber die ASFiNAG Maut Service GmbH ist da anderer Meinung. 220 Euro wollten die von mir haben. Zweihundertzwanzig Euro! Und das an einem Freitagfrüh um 6.17 Uhr.
Ich hätte kotzen können. Und kann es noch immer. Immerhin weiss ich jetzt, wie die Ihren aufgeblähten Apparat finanzieren – mit völlig überzogenen Strafen.

Laut einem der Mauteintreiber von Schönberg hätte ich fünf Stunden Zeit gehabt, um die nicht bezahlte Maut auszugleichen. Das wäre bei der Ausreise am Brenner möglich gewesen. Nur wußte ich das nicht – sowohl die kurze Zeitspanne, wie auch die Möglichkeit, die andere Seite der Autobahn auf sicheren Weg zu erreichen, waren mir unbekannt.
Klar. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Trotzdem sind das Methoden aus dem Mittelalter.

Horrende Strafen für geringe Vergehen. Ein Staat kann sich das leisten. Für mich jedoch ist das Abzocke – und das ist nicht weniger schlimm als Korruption. Die Strafe habe ich bezahlt. Aus eigener Tasche versteht sich, war ja meine Schuld.
Zurück bleibt eine Wut. Nicht nur auf die, die es auf meine Kohle abgesehen haben, sondern auf dieses Land. Das ist primitiv, ich weiss. Aber manchmal hat man keine Lust mehr, zu unterscheiden.

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