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Kategorie: Unterwegs

Unglaublich

In einer Spedition bei Klagenfurt: Anmelden, an eine Rampe fahren, halben Auflieger entladen lassen, Papiere mit Unterschrift und gestempelt wieder ausgehändigt bekommen – und das alles in nicht einmal fünfzehn Minuten.
Dabei haben die nicht mal auf mich gewartet. Unglaublich.

Ach so. Den Wörthersee durfte ich auch bewundern. Und der Himmel über Kärnten ist strahlend blau.
Jetzt gönne ich mir noch einen Apfelstrudel und dann fahre ich zurück nach Villach und dann weiter Richtung Süden. Bin ja nicht im Urlaub.

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Pause verpasst

So etwas ist mir noch nicht passiert. Erst als das gelbe „T“ im Display aufleuchtete, merkte ich, dass eine Pause fällig war. Bis zum nächsten Parkplatz dauerte es natürlich einige Zeit. Letztlich waren es neun Minuten Überschreitung.

Sollte ich in den nächsten 28 Tagen kontrolliert werden, bin ich auf die Reaktionen der Beamten gespannt. Zumindest streng schauen werden die wohl. Auch eine Belehrung werde ich mir anhören dürfen. Aber damit kann ich leben.

Pause verpasst

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XY unbekannt

Die Abbiegespur von der A5 auf die A45 Richtung Giessen am Gambacher Kreuz ist großzügig bemessen. Autos können da lässig mit hundertzwanzig oder hundertdreißig durch fahren. Und das machen auch viele.
Komme ich aus Richtung Aschaffenburg, muss ich mich nach rechts einordnen. Denn hinter dem Kreuz werden aus zwei, drei Spuren. Aber alles kein Problem. Viele Pkw-Fahrer bremsen ab, sobald ein Lkw rechts blinkt.

Nur geht das natürlich nicht, ohne dass ich in den Spiegel schaue. Also quasi nach hinten. Wer mir da gerade entgegen kommt, entgeht mir dann für einen kurzen Moment.

Ey Maik Du Blindfisch!
Ja? Was?

Hast mich nicht gesehen?
Natürlich. Ich sehe alles und jeden!

Natürlich habe ich keine Ahnung, wer sich da mit mir über Funk unterhält.

Fährste nach Hause?
Heute ist erst Donnerstag. Wo lebst Du?

Aber Du fährst doch Richtung Firma!
Ja, Richtung Firma. Da wohne ich aber nicht. Da arbeite ich nur!

Weiss ich doch. Aber immerhin.
Joa joa, gute Fahrt
Tschüss. Ebenso!

Ich habe das Funkgerät dann ausgeschaltet. Ein Unbekannter am Tag reicht mir.

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Vierzehn Zentimeter

Mit den Abmessungen eines Lkw nimmt es die Schweizer Polizei sehr genau. Bereits kleinste Überschreitungen werden ohne Gnade gerügt. Ein Kollege von mir hatte sich vor Jahren zur Verschönerung seines Lasters einen Bullenfänger angebaut. Am Zollamt in Kreuzlingen wurde der Sattelzug gemessen. Er war zwanzig Zentimeter zu lang.
Erst nachdem das Teil abgeschraubt wurde, durfte er weiter fahren.

Wenn ich per Transit durch dieses Land fahre, wird des öfteren die Höhe gemessen. Nur komischerweise nicht in Basel, sondern erst in Chiasso. Also nicht bei der Einreise, sondern bei der Ausreise. Den Sinn dieser Aktion verstehe ich nicht.

Deshalb mußte ich bei dieser Polizeimeldung etwas schmunzeln:

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein mit Strohballen beladener Lastwagen mit Anhänger (Kennzeichen Frankreich) in den Tunnel Arisdorf und riss dabei mit der Abdeckplane des Anhängers Teile der Deckenbeleuchtung des Tunnels herunter. Durch die heruntergefallenen Teile wurden fünf Personenwagen sowie ein Lastwagen beschädigt, verletzt wurde niemand.

Zur Meldung >>>

Lkw zu hoch
Quelle: polizeiticker.ch

Ob dem Franzosen eine Kontrolle genutzt hätte, glaube ich aber nicht. Die Plane wird sich durch den Fahrtwind gehoben haben. Ist halt dumm gelaufen.

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Rammschutz in Gewerbebetrieben schützt Immobilien und Lkw

Rammschutz in Gewerbebetrieben schützt Immobilien und LKW und verhindet die Beschädigung von Gebäuden, Zuwegungen, Betriebseinrichtungen und an Fahrzeugen; nicht nur an Lkw, sondern auch an Transportfahrzeugen in Gebäuden.
Und dort, wo sie Beschädigungen nicht verhindern konnten, mindern sie die Schadenshöhe insgesamt. Dazu gehören im einzelnen die Ausfallkosten (z. B. zur Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe, da zeitweilig Ersatz für in der Reparatur befindliche Fahrzeuge beschafft werden muss), sowie Reparatur- und Instandsetzungskosten. Abgesehen davon verlängert der Rammschutz die Lebensdauer der Gegenstände. Nicht zuletzt soll daran erinnert werden, dass er auch der Verletzungsgefahr bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbeugt.

Bedenken sollte man, dass selbst Sachversicherungen, z. B. für Betriebseinrichtungen, ohne entsprechende Rammschutzmaßnahmen entweder gar nicht abgeschlossen werden können oder, wo dies noch möglichst ist, die Prämien sehr hoch sind.

Welche Rammschutzmöglichkeiten stehen für Nutzer zur Verfügung?

Ob nun für die zu schützenden Objekte im Einzelnen

• Rammschutzbügel,
• Rammschutzpoller oder
• Rammschutzplanken

geeignet sind, hängt von der zu schützenden Betriebseinrichtung, der Immobilie oder dem Lkw ab. Fest steht, dass für jedes Objekt, gleichgültig ob es sich um Trucks handelt oder um ein ganzes Betriebsgelände geht, zweckentsprechende Schutzeinrichtungen werden in vielen Varianten angeboten.

Innerbetrieblicher Transport

Auf welche Empfehlungen für die Verwendung von Rammschutzeinrichtungen sollte man achten?
Aus der Erfahrung ist bekannt, dass häufig an folgenden Stellen oder Situationen Schäden durch fehlenden oder unzureichenden Ramm- und Anfahrschutz entstehen:

• Lkw werden beim Zurücksetzen unzulänglich geleitet. Im Ergebnis können Reifenschäden und Schäden an Verladeeinrichtungen entstehen.
Ein wirksames Gegenmittel sind auf der Fahrbahn montierte Leitrohre.
• Beim Einsatz von Flurförderfahrzeugen fehlt es an entsprechendem Eckanfahrschutz an Regalen. Unter hohem Zeitdruck kommt es deshalb bei Ver- oder Beladeaktivitäten zu Beschädigungen an Regalen und Fahrzeugen. Vermeiden kann man das durch Schutzmaßnahmen, die auf den Regal Typ abgestimmt wurden.
• Die Trennung von Verkehrswegen ist nicht optimal geregelt. Das gilt sowohl für Fahrzeugverkehre als auch für Verkehrswege, auf denen sich Fußgänger und Fahrzeuge oder automatisierte Förderanlagen kreuzen.

Durch der Situation angepasst „Leitplanken“ kann die Unfallgefahr, insbesondere für das Personal, deutlich minimiert werden.

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Fundstücke Teil XCIX

Eine extra Einfädelspur für Linksabbieger ist z.B. in Italien eigentlich normal. Da sieht man diese Verkehrsführung an vielen Einmündungen. Hierzulande ist das dagegen noch Neuland.
Dieses Schild – gesehen bei Koblenz – soll Autofahrer darauf hinweisen.

Nur hatte ich da zwei Pkw-Lenker vor mir und keiner der beiden kapierte diese Regelung. Aber vielleicht ist das Schild auch nur zu kompliziert.

Schild mit Info zum Einfaedeln

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Der Trucker

Freie Übersetzung einer amerikanischen Fernfahrer-Legende:

Ich bin ein ganz normaler Versicherungsvertreter, der ein Gebiet von knapp 500 KM Umfang betreut. Durch dieses große Gebiet kommt es vor, dass ich meine Frau und meine Kinder immer nur im Abstand von 14 Tagen sehen kann.
Es ist hart aber ich liebe meinen Job und, na ja, ich sehe meine Betty und die 2 Kinder (Michelle und Debby) ja alle 14 Tage und dann bleibe ich ja auch 2 Wochen Zuhause und kümmere mich um sie.

Ich war nun wieder mal auf Tour und war mittlerweile auf dem Heimweg. Es waren noch gut 100 KM bis zu meiner Betty und es lief gut. Doch was war das; urplötzlich kam Nebel auf, und da auch schon die Dunkelheit hereinbrach, dachte ich mir, such ich mir halt ein Hotel und übernachte noch mal.
Nach etwa 2 Kilometer ging auf einmal der Motor meines Wagens aus und ich konnte ihn nicht mehr starten. Da auch mein Handy versagte und ich kein Netz bekam, konnte ich noch nicht mal Hilfe rufen.

Nach einigen Stunden – es war gerade Mitternacht und ich war schon in Richtung der nächsten Stadt gelaufen – hörte ich plötzlich ein Motorengeräusch. Hinter mir schien ein Truck zu sein. Der Fahrer stoppte sein Fahrzeug und öffnete die Beifahrertür. „Kann ich dich ein Stück mitnehmen Kumpel?“ hörte ich eine tiefe Stimme aus dem inneren des Trucks. Erfreut stimmte ich zu und erzählte ihm was passiert war und wo ich hinwollte.
Er meinte mit einem zustimmenden Nicken „Ok. Spring rein.„. Während der Fahrt unterhielten wir uns und ich erfuhr, das er diese Stecke seit 10 Jahren jede Woche fährt. Auch auf ihn warteten zuhause eine Frau und 2 Mädels und morgen wollte auch er endlich wieder bei ihnen sein. Weiterhin erfuhr ich, dass er sich große Sorgen um seine Familie machte, falls ihm was passieren würde, und na ja, was soll ich sagen, ich sprang sofort darauf an und schwatzte ihm eine Lebensversicherung auf.

Er war hell auf begeistert und wollte das ich sofort ein Vertrag aufsetzen sollte, was ich auch tat. Nach dem er unterzeichnet hatte bestand er auch drauf die ersten 6 Raten gleich zu bezahlen, so das sie gleich in Kraft trat.

Es war inzwischen kurz vor eins und wir näherten uns einer Raststätte. Nun teilte er mir mit, dass er nun abbiegen müsste, aber wenn ich in die Raststätte ginge und einen Gruß von Joe ausrichten würde, mich bestimmt jemand den Rest des Weges mitnehmen würde. Also verabschiedete ich mich von Joe und ging in Richtung des Gastraumes.

Im Hintergrund hörte ich noch den Motor des Trucks aufheulen, während ich den Schankraum betrat. Ich ging zum Tresen und fragte den Wirt, ob es jemand gibt, der in meine Richtung fahren würde. Der Wirt zeigt auf einen bärtigen Mann an einem Tisch, zu dem ich mich hin begab. Während ich mich abwandte, sagte ich etwas lauter „Ich soll euch einen Gruß von Joe ausrichten„.

Es wurde still im Lokal und der Wirt fragte erstaunt „Joe? Joe der Trucker„. Nach einem Kopfnicken von mir sagte er : „Das kann nicht sein, Joe ist Tot. Er starb genau heute vor einem Jahr. Als er hier losfuhr um endlich nach Hause zu kommen wurde sein Truck geschnitten und stürzte gleich an der Ausfahrt die Böschung hinunter. Wenn Sie wollen können sie den Truck noch sehen er liegt so tief das man ihn nicht bergen konnte.“ Nach meiner Frage nach seiner Familie erfuhr ich, dass er am Tage seines Todes eine hohe Lebensversicherung abschloss und somit die Zukunft seiner Familie gesichert war.

Ich sah in meine Tasche und der Versicherungsantrag war verschwunden und das Geld auch. Nun war ich neugierig geworden und ging zu der Ausfahrt, sah die Böschung hinunter und da lag der Truck in dem ich eben noch saß. Etwa 10 Meter vor mir erschien eine leuchtenden Gestalt, es war Joe und ich hörte diese tiefe Stimme:

Danke Kumpel

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Es gibt so Tage…

Fast zwei Stunden Wartezeit am Gotthard, Stau vor Luzern, bei Luzern und hinter Luzern. So dauerte meine Fahrt durch die Schweiz fast sieben Stunden.

Dazu meine geliebten Wohnmobilfahrer, die im Lkw-Überholverbot mit siebzig Sachen vor mir her kriechen und kaum ist es aufgehoben, plötzlich das Gaspedal finden.
Natürlich bin ich dann schon neben denen und komme nicht vorbei. So darf ich mich wieder zurück fallen lassen und mir das Gehupe der hinter mir fahrenden Autofahrer anhören.

Logisch das mich auch einige von denen erziehen wollen. So nach dem Motto „So mein Sohn, jetzt zeigt Dir Papa mal, wie man mit einem Opel einen Lkw-Fahrer ausbremst“.

Das sind Tage, an denen ich Abends wirklich alle bin. Selbst nach all den Jahren, die ich fahre. Oder vielleicht gerade deshalb.

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