Seit mehr als drei Stunden steh ich jetzt auf der A 8 am Irschenberg im Stau und der Radioschwätzer auf Bayern1 erzählt was von fünfzehn Minuten Stauzeit.
In Bayern gehen die Uhren wirklich anders.
1 KommentarSeit mehr als drei Stunden steh ich jetzt auf der A 8 am Irschenberg im Stau und der Radioschwätzer auf Bayern1 erzählt was von fünfzehn Minuten Stauzeit.
In Bayern gehen die Uhren wirklich anders.
1 KommentarIn den nächsten Tagen beginnt eine kleine Eiszeit. Dann fliegen auch wieder Schnee und Eisplatten durch die Gegend. Das Dach eines Pkw zu reinigen, ist relativ einfach. Bei einem Lkw ist das schon wesentlich schwieriger. Aber das wurde ja schon zig mal erwähnt.
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Via Kraftfuttermischwerk
Im Mai diesen Jahres fiel mir folgendes auf:

Im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sieht man das so:
Die Hinweisbeschilderung zum o.g. Verbot besteht im Zuge der BAB A5, A45, A480 und A485. Das Fahrverbot wird jedoch nur allgemein unter Angabe der betroffenen Streckenabschnitte vorangekündigt. Eine Angabe der Rahmenbedingungen des Verbots durch entsprechende Zusatzzeichen erfolgt im nachgeordneten Netz vor Beginn des Gültigkeitsbereiches des Verbotes. Die Systematik folgt dem Grundsatz, dass auf BAB nur übergeordnete Hinweise und Ziele anzuzeigen sind, die dann im nachgeordneten Netz detaillierter aufgeschlüsselt sind.
Logische Antwort, verstehe ich sogar. Nur komisch, dass auf dem hessischen Teil der A 4 dieser Grundsatz nicht gilt. Dort wird auf das Fahrverbot auf den Bundesstraßen 7, 27 und 400 bereits mit Zusatzschildern hingewiesen.
Die Systematik, dass auf Bundesautobahnen nur übergeordnete Hinweise und Ziele anzuzeigen sind, gilt dort demnach nicht.
Da bleibt natürlich der Verdacht, dass mit der Beschilderung auf den Autobahnen in Mittelhessen der Schwerverkehr von den Bundesstraßen 3 und 252 bewusst ferngehalten werden soll. Obwohl dort von 6 – 20 Uhr kein Fahrverbot für Lkw gilt.
1 KommentarIch stehe gerade in einer Firma, nördlich von Verona. Der Staplerfahrer – irgendwie lädt hier nur einer – hat gerade zwei Stunden gebraucht, um einen Container zu laden.
Jetzt wäre ich eigentlich dran. Nur macht der jetzt Mittag. Natürlich bis um zwei. Das wären dann vier Stunden, die ich hier rum stehe.
Bis der mich beladen hat und die Lieferscheine und der Frachtbrief fertig geschrieben sind, ist es sicher vier. Da ist der Tag so gut wie gelaufen.
Eigentlich wollte ich heute noch bis Ingolstadt oder Nürnberg fahren. Aber das kann ich schon abhaken.
Solche Firmen mag ich nicht. Den ihr gemächliches Arbeiten und mein sinnloses Rumstehen, geht mir auf den Wecker. Ja, dass ist so.
Eine kleine Firma, an der linken Seite einer Hauptstraße gelegen. Ich hielt schräg gegenüber des schmalen Eingangstor in einer kleinen Haltebucht.
Der Staplerfahrer sah mich kommen, fragte was ich bringe. Ich antwortete freundlich und sah über den engen Hof.
„Fahr bitte rückwärts rein„, bemerkte er. „Und beeile Dich dabei. Die Autofahrer werden hier schnell nervös. Aber lass trotzdem das Tor heil.“
Ich ging zurück zum Lkw, schaltete den Warnblinker an und wartete auf eine Lücke zwischen den vorbei fahrenden Autos. Dann sah ich, wie der Staplerfahrer heraus kam und den rückwärtigen Verkehr anhielt. Kurz darauf war auch von vorn frei. Ich fuhr auf die linke Fahrspur, dann etwas nach rechts.
Und plötzlich stand er vor mir, mit seinem Opel. Einem roten. Er schaute mich an, schüttelte seinen Kopf und zeigte mit seinen rechten Zeigefinger auf eine imaginäre Uhr an seinem linken Handgelenk.
Ich fuhr weiter rückwärts, der Auflieger kam dem rechten Torpfosten bedrohlich nahe. Kein Problem. Fahr ich nochmal einige Meter nach vorn um beim zweiten Versuch etwas später einzulenken.
Das konnte ich aber nicht, weil der Opelfahrer mit nach rückte. Nun stand er genau vor mir. Er lies die Seitenscheibe herunter und rief so etwas in der Art, ob ich zu blöd zum rückwärts fahren wäre. Ich nickte ihm zustimmend zu und wartete.
Dann begriff er wohl, dass es schneller geht, wenn er einige Meter zurück fuhr. Was er dann auch tat. Natürlich nicht ohne Schimpftiraden. Daber schoss der Speichel aus seinem Mund und landete in Tropfen auf der Frontscheibe.
Mein zweiter Versuch war erfolgreich. Noch während ich den Lkw in die Firma bugsierte, fuhr er mit laut aufheulenden Motor davon. Eindeutige Gesten inbegriffen.
Diese ganze Einfahraktion dauerte vielleicht eine Minute. Ich verstehe, dass es Leute eilig haben. Geht mir ja manchmal ähnlich. Nur letztlich bringt diese Art von Hektik gar nix. Ausser das man sich zum Affen macht. Und das ist es kaum wert.
Diese Nacht stehe ich auf dem Gelände des Schwerverkehrszentrum im schweizerischen Erstfeld. Also da wo Lkw von der Polizei gesammelt werden, um diese dann tröpfchenweise Richtung Gotthard weiter fahren zu lassen. Also quasi unter Polizeischutz.
Ich stehe demnach nicht nur sicher, sondern auch sauber. Das heißt, ich kann über den Platz laufen, ohne Angst zu haben, in undefinierbare Pfützen zu treten. Auch geruchsmäßig ist das toll. Die Schweizer Bergluft kann man hier wirklich genießen.
Jeder Fahrer geht brav in die am Rand des Platzes befindlichen Toiletten. Wirklich toll, wie das hier funktioniert.
2 KommentareAn der Bayerisch-Österreichischen Grenze finden ja zur Zeit Grenzkontrollen statt. In Suben und am Walserberg merkt man es mehr, bei Kiefersfelden dagegen halten sich die Staus im erträglichen Rahmen.
Heute früh waren es nicht mal fünfhundert Meter. Für einige wohl trotzdem zu viel.
Zwei Pkw scherten zwischen mir und meinem Vordermann ein, kein Problem. Platz war vorhanden. Nicht aber für einen dritten, der sich mit aller Gewalt nach rechts drängelte.
So was macht man doch nicht. Erst recht nicht vor den Augen der Polizei. Das der, übrigens ein Eichsfelder, anschließend kontrolliert wurde, war klar. Strafe muss halt sein.
1 KommentarStau auf der A3 bei Würzburg. Ich glaube, so etwas wie eine Rettungsgasse wird hierzulande nie funktionieren.
Kleine Anmerkung: Die Lkw auf dem Standstreifen fahren nicht zur nächsten Abfahrt, sondern parken um ihre Lenkzeit nicht zu überschreiten. Die in der mittleren Spur ziehen vor bis zum Hindernis und drängeln dann rechts rüber. Auch so kann man den Stillstand verlängern. Schon deshalb fände ich es gut, wenn es ein Rechtsfahrgebot für Lkw und Busse bei Stau und stockenden Verkehr geben würde.

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