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Kategorie: Unterwegs

Alkohol am Morgen

Heute früh gegen halb sechs am Hochschalter des Schweizer Zoll in Chiasso.

„Verstehen Sie deutsch oder italienisch?“
„Deutsch. Ein wenig.

„Gut. Dann parken Sie vorn und gehen zu meinem Kollegen in die andere Kabine.“
„Joa.“

Zwei Minuten später.

Moin. Ihr Kamerad von nebenan schickt mich.
„Guten Morgen. Trinken Sie Alkohol?“

„Klar. Nur so ertrage ich das Prozedere hier.“
„Wie bitte?
Nix.“

„Gut. Dann führen wir mal eine Alkoholkontrolle durch.“

Beim anschließenden kurzen Smalltalk erzählte mir der Zöllner, dass diese Kontrollen seit kurzem regelmäßig stattfinden. Und das aus guten Grund.
Tja…

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Verpasster Unfall trotz falscher OBU

Vor jeder Fahrt sollten Lkw-Fahrer das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs oder der Fahrzeugkombination auf der OBU kontrollieren und gegebenenfalls richtig einstellen. Denn das kann sich ändern, wenn beispielsweise ein Anhänger an- oder abgekoppelt wird. Oder man mit einer Sattelzugmaschine ins Nachbardorf fährt, um dort einen Auflieger zu holen.

Machen aber nicht alle. Denn das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat bei seinen Lkw-Maut-Kontrollen bemerkt, dass Fahrer von schweren Lastwagen vor allem die Gewichtsklasse bei der On-Board-Unit nicht immer korrekt einstellen:

Einige Lkw-Fahrer stellen OBU nicht richtig ein

Dabei ist es doch eigentlich ganz einfach.
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Was die Frühlingsblüte über den Klimawandel verrät
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Ups: Ein Lkw ist am Donnerstag gegen 6.30 Uhr auf der A8 in Richtung München umgestürzt. Die Bergung ist kompliziert. Mehrere Fahrstreifen blieben über Stunden gesperrt.

Stand in der Nacht zum Donnerstag am Irschenberg und wollte da gegen halb sieben losfahren. Hätte dann natürlich im Stau gestanden. Wegen einer Erkältung war ich aber halb fünf schon munter und konnte nicht mehr einpennen. Nase zu und so. Ihr kennt das. Bin ich halt zwei Stunden früher los. Freie Fahrt inclusive.
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Patrick Sensburg ist CDU-Innenexperte und mag keine Diskussionen über Tempolimits. Im Gegenteil. Er machte einen Vorschlag, ob für moderne LKW auf Autobahnen nicht mehr als 80 km/h erlaubt sein sollte, z.B. 100 km/h. Omnibusse dürften ja auch so schnell fahren.

tempo lkw einhundert sensburg cdu
Originaltweet >>>

Darüber sollte man nicht mal ansatzweise nachdenken. 80 km/h für Lkw auf Autobahnen reichen völlig. Herr Sensburg sollte sich lieber den Kopf darüber zerbrechen, wie man mehr Güter auf Wasser und Schiene verlagert. Das wäre einer Diskussion würdig.

Weniger Lkw auf Straßen bedeutet auch weniger Ausbeutung für osteuropäische Lkw-Fahrer. Dafür aber eine Verbesserung der unsäglichen allabendlichen Parkplatzsuche für meine Kollegen und mich. Darüber sollten wir diskutieren.
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Eine Fahrt mit dem Taxi:

„Also wenn Sie mich fragen, reicht es auch. Wir haben genug bezahlt.“
„Was meinen Sie, damit, was haben Sie bezahlt?“
„Naja, es ist doch so, was hab ich denn noch damit zu tun und meine Kinder? Was der Adolf da gemacht hat, hat mit uns doch nichts mehr zu tun und wir müssen immer noch zahlen dafür?“

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Guter Dienstag

Das heute war mal ein Bilderbuchdienstag. Fünf Abladestellen von Brescia bis hinter Mailand und es hat alles wunderbar geklappt,
Bei zwei Kunden musste ich Paletten umstellen lassen, sonst wären die nicht an ihre Ware gekommen. Selbst das machten die Mitarbeiter ohne zu mosern. Ein Staplerfahrer spendierte mir sogar noch nen Espresso. Sind halt nett, die Italiener. Na ja, lag vielleicht auch am Wetter.

Denn der Wetterbericht im Internet hat nicht geflunkert. Zehn Grad über Null heute Mittag in Mailand. Dazu strahlend blauer Himmel. Klar das sowas die Stimmung hebt.

Frühling im Januar

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Ohne Wäsche

Puh, es ist kalt heute früh. Minus fünf Grad. Und nach einer Nacht auf einem (Achtung) unbewirtschafteten Parkplatz stelle ich mich nicht neben den Lkw, um mich am Kanister zu waschen und Zähne zu putzen.
Nee, dass verschiebe ich auf später. Also irgendwann nachher in einem Rasthof. Pieseln kann ich in den Schnee und dann geht’s erstmal los.

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Dem Gesetz hörig

Fahrtenschreiber: „Du musst Pause machen. Unbedingt.“
Ich: „Oh nein. Die Parkplätze sind doch alle zugeschneit.“
Fahrtenschreiber: „Doch. Du musst. Sofort.“
Ich: „Na gut.“

*Wie man sich das Leben schwer macht.

Lkw im Schnee

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Das Arbeitsjahr beginnt

So. Auflieger war vorgeladen, Lkw ist eingeräumt, nun kann es losgehen. Obwohl, noch ein, zwei, drei Wochen Urlaub wären toll. Hätte ich kein Problem mit. Aber hilft ja nix.

Die erste Tour in diesem Jahr, geht nach Turin und drum herum. Vier oder fünf Abladestellen. Hab die Papiere nur kurz überflogen.
Passt. Kann ich über die Schweiz fahren. Das Wetter dürfte mich auch nicht ärgern, neuen Schnee soll es heute keinen geben. Bis Bellinzona oder Lugano dürfte ich also schon kommen. Und im Süden scheint eh die Sonne.

Soweit also alles gut. Da kann das Arbeitsjahr beginnen.

Lkw

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