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Der – doch nicht – letzte Zug nach Regensburg

13 Dez 2012

Am 1. November berichtete ich darüber, dass am 7. Dezember die letzte RoLa auf der Strecke Regensburg-Trento verkehrt. Mittlerweile stimmt das so nicht mehr.

Seit dem 8. Dezember bringt der Zug wieder täglich Lkw über den Brenner. Damit gelang es Bayernhafen – nach dem Aus durch den bisherigen Betreiber Ökombi – in Zusammenarbeit mit dem Terminalbetreiber in Trento, Interbrennero, der Trenitalia, dem Unternehmen Trasposervizi und dem privaten deutschen Eisenbahnverkehrsunternehmen Lokomotion, die Zukunft der Rollenden Landstraße zu sichern.

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Trenitalia, eine 100%ige Tochtergesellschaft der Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato, organisiert den Zug und fährt ihn von Trento bis zum Brenner. Von dort bis zum bayernhafen Regensburg übernimmt die Deutsche Bahn, die als Subunternehmer die Lokomotion Gesellschaft für Schienentraktion mbH beauftragt hat, ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen, an dem DB Schenker Rail mit 30% beteiligt ist.

Trasposervizi schließlich verkauft die RoLa-Dienstleistung an Speditionen. Mit an Bord sind natürlich auch die beiden Terminalbetreiber Interbrennero in Trento und bayernhafen in Regensburg. Geplant ist, dass die RoLa zukünftig auch über bayernhafen gebucht werden kann.

2 Tonnen geladen zu “Der – doch nicht – letzte Zug nach Regensburg”

  1. 1
    Mitleser meint:

    Meiner bescheidenen Meinung nach gehört die Rola ausgebaut und nicht eingestellt.

    Es müsste eben nur attraktiver sein.

    Wenn die Züge schneller als ein normaler LWK fährt, rechnet sich das auf langen Strecken schon.

    Ich nehme mal fiktiv Hamburg – München an. Das gibt schon einen Zeitvorteil, statt 80 km/h eben 120 km/h oder 130 km/h zu fahren. Für die (Luftlinie) 600 km würde man 2,5 h sparen, vom CO2 und der eingesparten Fahrzeugabnutzung mal abgesehen.

    Klar muss der LKW auch erst mal da an den Bahnhof kommen, aber wenn man das und das Beladen effizient macht…

    Man könnte es ja auch so planen, dass ein Fahrer den LKW zum Bahnhof fährt, aussteigt und mit einem angekommen wieder zurück fährt, am Zielbahnhof ist dann ein anderer Fahrer, der dann mit dem LKW ans Ziel fährt usw…

  2. 2
    maik meint:

    @Mitleser: Die Züge fahren aber nicht schneller als ein Lkw, der per Strasse unterwegs ist.

    Mal ein Beispiel: Von Wörgl zum Brenner sind es ungefähr 120 Kilometer. Mit der RoLa kostet diese Strecke 135 Euro. Ohne Umsatzsteuer.
    Auf der Strasse zahle ich momentan 72,32 Euro Maut. Rechne ich den Spritverbrauch dazu, komme ich auf zusammen rund 120 Euro. Mit der allgemeinen Fahrzeugabnutzung ist man bei rund 135 Euro. Dieses ist aber relativ zu sehen, da die Auf- und Abfahrt auf die RoLa ebanfalls „auf’s Material“ geht.

    Bleibt also der Zeitfaktor. Und da liegt die Strasse weit im Vorteil.

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