Seitlichen Abstand halten ist Ehrensache. Auch in Italien. Die Schlange hinter uns beiden ist zwar nicht mehr zu überblicken, aber das macht nichts.
Überrascht bin ich nur von der Klangvielfalt der Hupen. Ist mir bisher gar nicht so aufgefallen.

Seitlichen Abstand halten ist Ehrensache. Auch in Italien. Die Schlange hinter uns beiden ist zwar nicht mehr zu überblicken, aber das macht nichts.
Überrascht bin ich nur von der Klangvielfalt der Hupen. Ist mir bisher gar nicht so aufgefallen.

Heute früh auf der A 3 vor Erlangen der allmorgendliche Baustellenstau. Dachte ich. Aber weit gefehlt, die Baustelle war dieses Mal nicht Schuld am Stillstand.
Sondern neun Störche, die am Straßenrand ein Picknick veranstalteten. Natürlich bremsten viele ab, ist ja auch kein alltägliches Bild.
Ich fand es auch toll, nach fast dreißig Jahren unterwegs erlebt man ja nicht mehr allzuviel spannendes oder neues. Aber die großen weißen Vögel waren mal wieder ein Highlight.
2 KommentareHeute früh kurz nach fünf bei Brescia losgefahren, jetzt kurz vor Würzburg Feierabend. Und das mit zehn Minuten Abfahrtskontrolle und 9.49 Stunden Fahrzeit. Den Arbeitstag also voll ausgenutzt. So passt das.
Mir fällt aber auf, der Verkehr zieht wieder merklich an. Die ruhigen Wochen scheinen vorbei zu sein. Besonders hier in Deutschland.
Aber auch in Österreich. Was ich da nicht verstehe, wochenlang war auf den Straßen wenig los. Jetzt fällt denen von der Asfinag ein, oho, die Mittellinie könnte neue Farbe gebrauchen. Da sperren wir doch mal für einige Kilometer die linke Spur. Oder an anderer Stelle sollte an der Mittelleitplanke was ausgebessert werden. Zack, noch eine Tagesbaustelle. Die jeweiligen Staus davor nehmen wir mal so dahin.
Aber ich muss nicht alles verstehen. Mittlerweile sage ich mir, dass schon alles seinen Grund haben wird. Was auch sonst.
2 Kommentare
Tanken in Kufstein bedeutet, es geht wieder Richtung Süden. Nach sieben Wochen, in denen ich Deutschland unsicher machen durfte. Den richtigen Weg habe ich noch gefunden, auch ohne Navi. Hat sich ja nicht viel geändert.
Die erste Tour geht übrigens in einen bergigen Zwergstaat mitten in Mittelitalien und eine der ältesten Republiken dieser Welt. Der Euro ist zwar Zahlungsmittel, sind dafür aber nicht in der EU. Sollte also morgen den Zoll nicht verpassen. Wäre nicht so gut.
Hach. Fast so wie in der guten alten Zeit. Wie habe ich das vermisst.

…für unter einen Euro. Das ich das noch mal erleben darf.

Es gibt Typen, da fehlen mir die Worte.
Stau auf der A 7 bei Dinkelsbühl. Grund waren diese beiden Unfälle einige Stunden vorher. Mal stand es, dann rollte es langsam einige Meter weiter. Immer mit zehn, zwölf Meter Abstand zum Vordermann. Wie es eben so ist.
Dann kam er von einem Parkplatz gefahren. VW vorn, langen Anhänger dahinter. Rechts an mir vorbei, fünf Meter weiter rüber auf meine Spur.
Für das Auto aus Wolfsburg hat es gereicht, für den Hänger nicht. Es gab ein wirklich hässliches Geräusch.

Mein hupen lies ihn wieder bremsen und nach rechts auf den Standstreifen ausrollen. Ich langsam hinterher. Er stieg aus und legte los. Warum ich ihn nicht hätte einfädeln lassen, sondern extra noch schneller geworden wäre und überhaupt. Der Unfall wäre allein meine Schuld.
Ich fragte ihn, wie man in einem Stau schneller werden kann, was ich davon hätte, die Straße dicht zu machen und ob er einfach nur zu dumm ist, Auto zu fahren.
Seine Antwort? Über dreißig Jahre unfallfrei unterwegs. Da lachte ich ihn aus.

Wir tauschten Daten und Personalien, fertig. Später überlegte ich, es wäre vielleicht doch besser gewesen, die Polizei zu rufen. Aber da war es dafür eh schon zu spät.
Am Wochenende schreibe ich einen Unfallbericht und lege den zusammen mit dem Unfallbogen meinem Chef auf seinen Schreibtisch.
Passieren kann immer mal was. Wo gehobelt wird, fallen Späne. So lange es bei Blechschaden bleibt, ist alles reperabel. Wenn auch ärgerlich, klar. Trotzdem sollte man nen Arsch in der Hose haben und seinen Fehler zugeben. So nach dem Motto, sorry, hab nicht aufgepasst. Tut mir leid, aber ist passiert. Das zeigt Stärke. Aber nicht rumheulen und eigene Schuld abwälzen. Das ist lächerlich. Meine Meinung.
1 KommentarDer Mitteldeutsche Rundfunk wollte wissen, wie das Leben und arbeiten so unterwegs während der Corona-Krise für uns Lkw-Fahrer ausschaut. Also ob wirklich alle Toiletten geschlossen sind, Duschen nicht genutzt werden dürfen, Firmen uns den Zutritt verwehren.
Wir Fahrer unser Geschäft demzufolge hinterm Busch oder am Lkw-Reifen verrichten müssen, keimig und müffelnd herumlaufen dürfen oder auf den morgendlichen Kaffee verzichten, weil ein Getränkeautomaten bei einem Kunden unerreichbar geworden ist.
Ich habe versucht, in einem Gespräch darauf einige Antworten zu geben. Natürlich aus meiner Sicht. Kann ja nicht für andere sprechen. Aber ich denke, dass sehen einige ähnlich.
„Ich hab mich schon oft am Kanister waschen müssen und konnte nicht essen gehen. Im Ausland gibt es oft gar keine Duschen für Fahrer. Auch ohne Corona nicht. Mittlerweile haben einige Tankstellen ihre Sanitärbereiche wieder geöffnet. Auch Autohöfe machen sich Gedanken. So kann man Essen vorbestellen und dann am Autohof abholen.“
Ich zum MDR
Zum Beitrag >>>
1 KommentarSie müssen den Inhalt von hCaptcha laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen