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Monat: Dezember 2019

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Wer Müll aus dem Auto wirft, ist eine echte Umweltsau. Muss auch keine Oma sein. Nee, machen doch die meisten von uns. Zumindest ab und zu. Der ADAC hat mal die Ausmaße dieses Müllproblems untersucht.
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Strafe für zwei Rumänen in Österreich. Zu lange am Steuer, dazu noch ohne Fahrerkarte, kostet halt.
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Weihnachten im Lkw, unmenschliche Zustände? Tja nu liebe Polizei. Wer diese Zustände in den elfeinhalb Monaten vorher nicht mit aller Konsequenz durch Kontrollen zu verhindern versucht, braucht sich nicht zu wundern, wenn auch an Weihnachten hunderte Lkw + Fahrer irgendwo rumstehen. Logische Folge davon.
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Trixi-Spiegel gegen den „toten Winkel? Diese Teile mögen helfen. Trotzdem bin ich der Meinung, dass getrennte Ampelschaltungen, also Fußgänger/Radfahrer und rechts abbiegende Kfz haben nicht gleichzeitig grün, und Absperrgitter an gefährlichen Kreuzungen und Einmündungen, durch die Fußgänger/Radfahrer gezwungen werden, die Fahrbahn einige Meter weiter hinten zu überqueren, wesentlich effektiver wären.
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Der „Spiegel“ hat einen Paketzusteller auf einer Tour begleitet. Tja, Dienstleistung wird in der heutigen Zeit kaum noch geachtet, Egoismus hat sich „breit“ gemacht. Trotzdem suggeriert dieser Artikel eine Schuld der Verbraucher, die es so nicht gibt. Auch ich kaufe vorwiegend im Internet ein, bin ja wenig zu Hause. Und Samstags in die Innenstadt zu laufen, in einer Kleinstadt, in der die Geschäfte 14.00, 15.00 Uhr schließen? Nee, dass funktioniert bei mir nicht.

Akzeptiert der Onlinehändler „DHL“ als Versandpartner, geht die Ware an eine Packstation. Kann ich dann am folgenden Wochenende holen. Ohne Druck und Hektik. Alles andere lasse ich an die Adresse meines Vaters schicken. Der wohnt knappe 40 Kilometer entfernt, ist Rentner und in der Regel zuhause. Hole ich dann irgendwann später mal ab. Denn so dringend, es sofort zu brauchen, ist es eigentlich nie.

Aber zurück zum Thema: An den Zuständen in der Paketbranche, den Niedriglöhnen, langen Arbeitszeiten, prekäre Arbeitsverhältnisse u.s.w., habe ich als Kunde null Einfluss. Da ist die Politik gefragt, um das Management diverser Versandhändler und Logistiker in die Verantwortung zu nehmen
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An den beiden Weihnachtsfeiertagen verteilten Lkw-Fahrer Geschenke an Kollegen, die über Weihnachten auf Rastplätzen standen. Mal wieder tolle Aktionen. Aber, eigentlich gehören die gestrandeten Fahrer heim zu Ihren Familien. Basta.
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Kurze Frage von einem Blogleser, der anonym bleiben möchte – kurze Antwort von mir, dessen Name u.a. oben über dem Beitrag steht:

Ist dir bekannt, ob am 6. Januar ein Lkw-Fahrverbot für die Bundesländer gilt, in denen der Feiertag „Heilige drei Könige“ gefeiert wird?

Hallo,

an den Feiertagen „Heilige Drei Könige“, „Internationaler Frauentag“, „Mariä Himmelfahrt“ und „Buß- und Bettag“ gilt kein Feiertagsfahrverbot in Deutschland. Du, ich und auch alle anderen Lkw-Fahrer dürfen also an diesen Tagen straffrei durch ganz Deutschland düsen.

Anders aber in Österreich und Italien: In diesen Ländern besteht am Dreikönigstag ein generelles Lkw-Fahrverbot. Es hat sich also nix geändert.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Das Verbringen der wöchentlichen Ruhezeit wird nächstes Jahr in Dänemark teuer. Die Strafen für die, die sich nicht an das Verbot halten, sollen sich verzehnfachen. Dies betrifft sowohl Fahrer, als auch Frachtführer.
Der Sinn ist klar. Fahrer sollen nicht Wochen- oder Monatelang im Lkw hausen müssen. Aber, nur die wenigsten machen das freiwillig. Und genau deshalb sind Fahrer die falschen Adressaten für solch hohe Strafen. Geht an die Firmen, und dabei nicht nur an den kleinen Transporteur, der für große Logistiker als Sub- oder Subsubtransporteur fährt. Nee, eben auch an die großen Logistiker, denn gerade die verdienen am Nomadentum der Fahrer.

Ach ja, der Gesetzgeber, der jetzt die Strafen für dieses Vergehen deutlich erhöht. Genau der hat doch jahrelang diese Auswüchse toleriert. Eingeknickt vor der Wirtschaft und Unternehmerverbänden. Die Arbeits- und Lebensbedingungen für den kleinen Arbeitnehmer, hier die Lkw-Fahrer, waren (und sind) kack egal. Jetzt wo westliche Branchenvertreter merken, oh, der Osten gräbt uns wirklich langsam das Wasser ab, da wird der Ruf nach hohen Strafen auch bei denen laut. Jetzt wird also nach dem Sankt-Florian-Prinzip gehandelt. Potentielle Bedrohungen nicht lösen, sondern auf andere verschieben. Nicht schön.
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Ein Seelsorger für Fernfahrer. Die Probleme sind immer die gleichen.
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Aber bald ist Weihnachten. Zeit sinnlich zu werden. Deshalb auch mal ein Lob an Transportverbände. Denn in einem gemeinsamen Schreiben an die Verkehrsminister und -senatoren der Bundesländer haben sich die Verbände der Transport- und Logistikwirtschaft erneut für eine harmonisierte Fahrverbotsregelung an nicht bundeseinheitlichen Feiertagen ausgesprochen.

Finde ich prima. Nicht weil ich mehr arbeiten möchte, sondern weil man an solchen Tagen sinnlos rumsteht. Am 6. Januar klappt es doch auch. Am Vormittag in Hessen oder Thüringen vorladen, dann durch Bayern fahren zu dürfen, obwohl dort arbeitsfrei ist. Weil regionaler Feiertag. Erst ab München streitet man sich um die wenigen noch kommenden Parkplätze, weil vor Österreich ist dann wirklich Schluß. Denn ich bin ja nicht der einzige, der das so macht.
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Ukrainische Leiharbeiter bei DHL: Die Schattenseite des Weihnachtsgeschäfts.
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Wie gerne Lkw-Fahrer wochenlang unterwegs sind, zeigen regelmäßige Alkoholkontrollen der Polizei an Wochenenden. Letztes Wochenende wurden 599 Lkw-Fahrer an den Raststätten Kraichgau, Hockenheim und Hardtwald kontrolliert. Von denen waren ungefähr zehn Prozent alkoholisiert. Tja, irgendwie muss die Zeit ja verbracht werden.
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Waff? Warum faut ihr miff alle fo an? Ich warf nifft.

Diebe stahlen in Niederösterreich Lkw mit 160.000 Schwedenbomben
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Diese Dinger heißen wirklich Schwedenbombe. Also weder Negerkuss, noch Mohrenkopf. Und das auch nicht erst in der Neuzeit, sondern bereits seit 1926. Alles weitere weiß Wikipedia.
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Für viel Ärger sorgte ein Zettel mit dem Spruch „Diesen Bus steuert ein Deutscher Fahrer“, in einem Dresdner Omnibus.
Dieses nationalistische Getue mag ich auch nicht besonders. Aber das hineininterpretieren von irgendeiner Gesinnung in eigentlich simple Botschaften wie hier, ist mittlerweile so übel und dünnhäutig, dass es nur noch lächerlich wirkt.

Aufkleber mit „Polish Driver“ sehe ich immer wieder mal auf polnischen Lkw. Sind deren Fahrer etwa polnische Nazis? Oder wollen die damit Ihrer Kundschaft zeigen, dass kein Belarusse, Ukrainer oder Moldawier am Steuer sitzt. Oder Franzosen finden es toll, wenn Ausländer zumindest einige Wörter ihrer Sprache sprechen. Ein Volk voller Nationalisten?

In Italien sehe ich immer wieder Lkw, an denen Lämpchen in den Farben des Landes angebracht sind. Trauern die alle dem Duce nach? Bestimmt nicht. Solche Aussagen wie in dem Bus kann man kritisch sehen, klar. Und das der Busfahrer einen an der Murmel hat, vielleicht. Aber die Reaktionen darauf? Nun ja…
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Ein guter Junge. Nicht quatschen, sondern handeln ist seine Devise. Können sich viele ein Beispiel dran nehmen.
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Vor neun Wochen war ich da noch baden, jetzt kollidierte ein Schiff mit Felsen: Vor Sant’Antioco ist bei Sturm ein Frachter auf einen Felsen gestoßen.
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