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Kategorie: Raststätten

Dieseldirne

Gestern nachmittag auf dem Rasthof Feucht bei Nürnberg. Während ich ein wenig vor mich hin döse, klopft es an die Tür. Ich quäle mich aus dem Sitz, draussen steht eine Frau um die dreißig. Noch darüber nachdenkend, ob es sich lohnt das Fenster zu öffnen, fängt Sie an mit den Armen zu wedeln. Was bleibt mir also übrig.

„Hallo“, sagt Sie. „Was für ein Scheisswetter!“ „Ja“, antworte ich. Mehr fiel mir in dem Moment grad nicht ein. Dann war Sie wieder am Zug: „Hast Du mal zwei oder drei Liter Diesel für mich?“
„Da hinten ist eine Tankstelle“, erwiderte ich. „Ja, ich weiss. Aber mir geht es gerade nicht so gut“, bekam ich zu hören.
Mit einem „Nee. Und jetzt verschwinde“, beendete ich unser Gespräch.

Einmal aufrecht sitzend beobachtete ich, wie Sie versuchte, bei weiteren Fahrern Diesel zu schnorren. Ohne Erfolg.

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Frühstück in Aussicht

Das es von Vorteil ist, bestimmte Autobahnen relativ oft zu befahren, habe ich vorhin wieder gemerkt: Die reguläre Raststätte am Irschenberg war (oder ist) völlig überfüllt. Etwas unterhalb befindet sich aber eine weitere Tankstelle, auf dessen Gelände einige Lkw parken können. Dort habe ich noch einen annehmbaren Platz gefunden. An Strecken, die ich selten nutze, sind mir solche Ausweichmöglichkeiten nicht bekannt.
Gut, der Pächter verlangt eine Parkgebühr von sechs Euro. Fünf davon werden bei einem Einkauf im Shop oder an der Imbisstheke verrechnet. Von daher geht das schon – gibt es halt ein ordentliches Frühstück nachher.

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Ich schwöre…,

…dass der Parkplatz gestern Abend voll war. So blieb mir nichts anderes übrig, als mich quer hinter all die anderen parkenden Lkw zu stellen. Warum die sich alle mitten in der Nacht verpisst haben? Hmm, keine Ahnung!

Der Platz war voll

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Ist Feiertag

Seit 14 Stunden sehe ich das:

feiertag

feiertag

feiertag

Zwischendurch war ich essen, urinieren, duschen. Und quatschen. Aber nur kurz. Was für ein ereignisreicher Tag.

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Licht und Schatten

Ungewohnt aber gut: Das erste Teilstück der elendlangen Dauerbaustelle auf der A5 zwischen Baden Baden und Offenburg ist offen. Zumindest Richtung Süden.

Freie A 5

Etwas später am Rasthof Mahlberg. Ich kaufe eine Zeitung.

Angestellte: „Wollen Sie vielleicht noch einen Kaffee oder etwas zu Essen?“
Ich: „Nö. Danke.“
Angestellte: „Keine Bockwurst? Kostet bei uns auch nur 3.50 Euro!“

War das Ironie oder gewöhnen sich die Leute mittlerweile an diese Preise?

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Ich und ein Actros

Da fährt man auf einen Autohof, um seine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pause zu machen und dann steht da zufällig der neue Actros rum. Anschauen durfte man Ihn, drin rum krabbeln auch.

Neuer Actros

Es ist der erste Mercedes, an dem ich wirklich gefallen finden könnte. Zumindest von innen. Gut, das Teil war dieses Megadingens – ausserdem mit diversen Extras, die wohl bei den wenigsten Arbeitgebern auf der Bestellliste landen werden.
Trotzdem war der erste Eindruck recht angenehm.

Neuer Actros

Neuer Actros

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Im Winter sind es Schnee und Eis, im Sommer die Urlauber…

…aber die Ferien sind jetzt überall vorbei. Ab nächsten Samstag – sofern ich da arbeiten muß – gehört die Autobahn wieder mir. Na ja, zumindest bis in den Vormittag hinein. Erst dann wagen sich Wochenendausflügler und Hobbyhandwerker auf die Straße.
Auch in den Rasthöfen kehrt wieder eine relative Ruhe ein. Vorbei die Zeit der lärmenden Kinder und genervten Eltern. Endlich.

Endlich vorbei

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