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Kategorie: Raststätten

Rasthof Deal

Letzten Donnerstag drückte mir die Angestellte einer Tankstelle an der A45 diesen Flyer in die Hand:

Essen billiger

Das Frühstück für knapp vier Euro lass ich jetzt mal ausser acht. Kaffee trinke ich eh selten und Eier am Morgen liegen schwer im Magen. Zumal ich lieber zwanzig Minuten länger schlafe, als mich in aller Früh „Tank & Rast“ auszuliefern.

Der abendliche Preisvorschlag klingt allerdings nicht so übel. Zumindest auf dem ersten Blick. Ein Essen nach Wahl + ein kleines Getränk für 6.50 Euro ist ja eigentlich noch moderat. Der Fehler dabei ist, dass man ab 20.00 Uhr nur noch die Wahl zwischen fettiger Bratwurst und trockenen Schnitzel hat.
Somit hat sich für mich diese Aktion erledigt und der Zettel fliegt in den Müll.

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Toll

Das der Rasthof „Aurach“ an der A3 bei Nürnberg noch nicht von SaniFair eingenommen wurde, merkt man nicht nur am fehlenden Drehkreuz und der nervigen Selbstbeweihräucherung.
Nein, es gibt auch passable Ablagen für Waschutensilien und – was fast noch wichtiger ist – auch Kleiderhaken an den Wänden.

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Wasser stop

Ich habe keine Ahnung, ob einigen Autohöfen das Wasser mittlerweile bis zum Hals steht. Den Verbrauch davon einzuschränken, ist aber auch keine Lösung:

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…und dann liest man wieder: Lkw – Fahrer fährt rund um die Uhr!

Ich hätte bereits nach acht Stunden Pause machen können. Oder nach neun. Das wollte ich aber nicht. Also bin ich das Risiko eingegangen, nach knapp zehn Stunden Fahrzeit keinen freien Parkplatz zu finden – und genau so ist es gekommen.
Der Rasthof Kiefersfelden war rappelvoll. Also weiter zum nächsten. Das ist der am Irschenberg. Selbst wenn da die regulären Plätze belegt sind, findet man auf den Busparkplätzen im unteren Bereich eigentlich immer einen Stellplatz.

Natürlich habe ich bei dieser Aktion meine Fahrzeit überschritten: Um genau 29 Minuten. Ob ein Ausdruck mit manuellen Nachtrag Polizisten überzeugt, wird sich bei einer eventuellen Kontrolle zeigen.

Ausdruck digitaler Tacho

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Eklig

„Hallo, einmal duschen bitte!“
„Macht drei Euro. Sie müssen aber warten, die ist gerade besetzt!“

Zwanzig Minuten später:

„Hallo. Die Dusche ist jetzt frei!“
„Oh, schön. Die wird aber noch gereinigt?“

„Nein, die Toilettenaufsicht ist schon weg und ich mache das nicht!“
„Ich zahle drei Euro und muß eine dreckige Dusche nutzen?“
„Ja!“

Danach bekam der Tankstellenbedienstete meinen Unmut ab – und das, obwohl der nichts dafür konnte. Aber manchmal trifft es halt den falschen. Das tat mir später auch leid.

Gewaschen habe ich mich letztlich an meinem Wasserkanister am Lkw. Nicht so toll. Aber besser, als alten Schaum und Haare des Vorduschers am eigenen Körper kleben zu haben.

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Unglaublich

Während einer kurzen Pause auf einem Rasthof an der A 3 in Bayern klopfte es an die Tür. Kurioserweise bemerkte ich den Mann vorher nicht. Ich öffnete das Fenster und ohne eine Begrüßung sprach er mich an: „Ich bin ein Bandito Junior. Gibst Du mir jetzt keine hundert Euro, hole ich meine Kameraden. Dann bekommst Du richtig Ärger!“

Über meine Antwort war ich noch später überrascht: „Und ich bin ein Hells Angels Senior. Verpisst Du Dich nicht sofort, trete ich Dir in den Arsch!“ So schnell wie der gekommen war, verschwand er auch wieder.

Früher wurde wenigstens versucht, einem etwas zu verkaufen. Oder es wurden amüsante Geschichten erzählt, warum man um etwas Geld bettelt. Aber vielleicht zieht das alles nicht mehr und nun versucht man es auf diese Masche. Unglaublich.

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