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Kategorie: Raststätten

SaniFair-Bon. Wer löst die Dinger eigentlich ein?

Vor kurzem habe ich meine Geldbörse mit SaniFair-Bons ausgeräumt. Knapp zwanzig Stück waren es mal wieder.

Früher habe ich die gesammelt und bin alle paar Wochen in einen Autobahn-Tank&Rast gefahren und habe dort etwas gegessen. Ein Steak, Nudeln oder eine Currywurst. Oder eben zu McDonald’s oder Burger King.

Jetzt, wo pro Produkt nur noch ein Bon akzeptiert wird, habe ich für die Dinger eigentlich keine Verwendung mehr. Denn ich kaufe dort nichts. Es ist mir einfach zu teuer.

Manchmal lasse ich die Zettel deshalb auch einfach im Automaten stecken. Soll sich der oder die Nächste daran erfreuen.

Das Bild zeigt SaniFair Bons. Diese einzulösen lohnt meist nicht mehr.

Ich habe diese Bons auch schon den Reinigungskräften angeboten. Aber selbst die wollen die Gutscheine nicht haben. Ob sie diese nicht annehmen dürfen oder mit der Regelung „ein Bon pro Produkt“ ebenfalls nichts anfangen können? Keine Ahnung.

Weil ich wissen wollte, ob das nur mir so geht, also ob andere Reisende diese Quittungen ebenfalls lieber wegwerfen, statt sie einzulösen, habe ich mal bei Tank & Rast nachgefragt, wie denn die Quote aussieht.

Also, wie viele dieser Voucher werden eigentlich tatsächlich eingelöst? Meine Frage klang dann so:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mich würde interessieren, wie häufig die von SANIFAIR ausgegebenen Wert-Bons tatsächlich für Waren oder andere Leistungen bei den angeschlossenen Tank & Rast-Betrieben eingelöst werden.

Könnten Sie mir bitte mitteilen, wie hoch der prozentuale Anteil der SANIFAIR-Bons ist, die für Waren bzw. Verzehr bei Tank & Rast eingelöst werden, für andere Leistungen verwendet werden bzw. nicht eingelöst werden?

Falls Sie hierzu keine aktuellen Zahlen für das laufende Jahr veröffentlichen können, wären auch Zahlen aus den vergangenen Jahren oder eine ungefähre Größenordnung interessant.

Hintergrund meiner Frage ist, dass mich interessiert, welcher Anteil der ausgegebenen SANIFAIR-Gutscheine tatsächlich wieder in den Tank-&-Rast-Betrieben als Umsatz ankommt.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Maik Erdmann

Relativ fix, ich glaube nach zwei Tagen, kam schon die Antwort. Diese will ich Euch natürlich nicht vorenthalten:

Sehr geehrter Herr Erdmann,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir wissen, dass gerade Berufskraftfahrerinnen und Berufskraftfahrer auf ihren Touren auf schnell erreichbare, verlässliche und saubere Sanitäranlagen angewiesen sind. Genau darauf sind unsere SANIFAIR Anlagen ausgerichtet.

Das SANIFAIR Wert-Bon-Modell an Autobahntankstellen und -raststätten ist einfach und kundenfreundlich: 1 Euro Entgelt für die Nutzung der SANIFAIR Anlage, 1 Euro Wert-Bon, 1 Wert-Bon pro Artikel.
Das bedeutet: SANIFAIR Nutzer zahlen für die Nutzung der hygienischen Sanitäranlagen ein Entgelt in Höhe von 1 Euro.

Im Gegenzug erhalten sie einen Wert-Bon in gleicher Höhe, den sie für jeweils einen Artikel aus einem breiten Angebot in Shop und Gastronomie einlösen können.
Kauft ein Kunde beispielsweise einen Kaffee und eine Bockwurst, dann sind das zwei Artikel, für die er zwei Wert-Bons im Gesamtwert von 2 Euro einlösen kann.

SANIFAIR Wert-Bons von Autobahntankstellen und -raststätten sind innerhalb des Kalenderjahres, in dem sie ausgegeben wurden, sowie in den drei jeweils darauffolgenden Kalenderjahren gültig.
So ist beispielsweise ein Wert-Bon, den Sie am 31.08.2026 erhalten haben, bis einschließlich dem 31.12.2029 gültig.

Unserer Erfahrung nach machen unsere Kundinnen und Kunden sehr gerne von der Möglichkeit Gebrauch, ihren SANIFAIR Wert-Bon bei unseren Partnern einzulösen – entweder direkt im Anschluss an den Toilettenbesuch oder zu einem späteren Zeitpunkt. Der weit überwiegende Teil der Wert-Bons wird entsprechend eingelöst.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus Wettbewerbsgründen grundsätzlich keine umsatz- oder ergebnisrelevanten Informationen zu einzelnen Unternehmensbereichen wie SANIFAIR bereitstellen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben.

Wenn Sie zitieren, dann bitte „ein Sprecher der Tank & Rast Gruppe“.

Mit freundlichen Grüßen
ein Sprecher der Tank & Rast Gruppe

Tja, Eigentlich ist meine Anfrage offen geblieben. Denn meine Frage zielte darauf ab, wie hoch der Anteil der ausgegebenen SANIFAIR-Wert-Bons ist, der tatsächlich wieder eingelöst wird.
Dazu schreibt der „Sprecher der Tank & Rast Gruppe“ lediglich, dass der „weit überwiegende Teil“ der Wert-Bons eingelöst werde.

Klar, ich verstehe schon, dass aus Wettbewerbsgründen keine konkreten Umsatz- oder Ergebniszahlen zu SANIFAIR veröffentlicht werden können.
Aber eine prozentuale Angabe zur Einlösungsquote ist doch aus meiner Sicht jedoch nicht zwangsläufig eine umsatz- oder ergebnisrelevante Information.

Ein Wert wie „80 Prozent“, „90 Prozent“ oder „95 Prozent“ wäre durchaus interessant. Denn daran lässt sich zumindest erkennen, wie häufig die Wert-Bons tatsächlich als Gegenleistung für das entrichtete Nutzungsentgelt genutzt werden.

Aber die Aussage, dass der „weit überwiegende Teil“ der Bons eingelöst wird, wirft deshalb eher weitere Fragen auf. Wenn beispielsweise 90 Prozent eingelöst werden, ist das etwas anderes als bei 60 Prozent.
Beides könnte man sprachlich durchaus als „überwiegend“ beschreiben.

Ich kann es jedenfalls nur aus meiner persönlichen Erfahrung beurteilen. Bei mir landen die Dinger inzwischen meistens im Portemonnaie, sammeln sich dort und werden irgendwann aussortiert. Und verschwinden dann im Müll.

Vielleicht ist das ja nur mein persönliches Problem. Vielleicht gibt es aber auch deutlich mehr Leute, die mit den Bons inzwischen ähnlich wenig anfangen können.

Und genau deshalb hätte mich eine konkrete Zahl eigentlich interessiert.

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Mistfinken

Eine Tankstelle in Österreich. Ich zahle vier Euro für die Dusche, gehe nach hinten, da wo der kleine Sanitärraum ist. In dem hängt an der Wand auch ein Wickeltisch.
Kaum die Tür geöffnet, muss ich würgen. Auf dem Boden liegt eine vollgekackte Windel, der ganze Raum stinkt nach Scheiße. Es ist unglaublich.

Wieso nimmt Mama oder Papa das Teil nach dem Wickeln nicht einfach fix mit nach draußen und wirft es dort in eine Abfalltonne?
Dann kommt das große Müllauto und weg ist sie, die Windel. Zusammen mit anderen Reisemüll, ohne dass irgendjemand die Hinterlassenschaft noch sieht, geschweige denn riecht. Aber so, nee. Einfach nur eklig.

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Und plötzlich war die Tür zu

Heute Nachmittag war ich duschen, in einem Autohof irgendwo in Niedersachsen. Ich gehe in den Shop, sage zur Bedienung „Einmal duschen bitte“.
Sagt sie, „macht 1.99 Euro“. Mein Blick, ein wenig überrascht. „Ja, die Duschen hier werden gerade renoviert, deshalb steht draußen ein Container. Geht leider nicht anders.“ „Ist alles gut“, erwidere ich.

Also zwei Euro bezahlt, Lkw-Schlüssel als Pfand da gelassen, Containerschlüssel bekommen und zur Dusche gegangen. Danach noch rasiert.
Zwischendurch die Tür geöffnet, damit der Dunst raus zieht.

Dann kommt ein anderer Fahrer, keine Ahnung aus welchem Land. Er guckt rein und fragt „Dousch?“ „Ja, Dusche“ sage ich. Er fragt „Money?“ Ich: „Zwei Euro. Musst Du drin bezahlen.“
Schaut er mich an und antwortet „oh, no Money“. War mir auch egal, soll er machen.

Er läuft zurück zu seinem Lkw, kurz darauf war der mit seinen Utensilien wieder da. Dann verschwindet er in der Dusche.

Ich war dann fertig, pack mein Zeug zusammen, ziehe den Schlüssel von innen ab und schließe die Tür von außen zu. Reiner Reflex, ganz klar. Dann bin ich in den Shop, um die Schlüssel zu tauschen.
Als ich wieder raus kam, stand die Toilettenfrau vor dem Container und zerrt am Türgriff. Die Tür ging natürlich nicht auf, die war ja abgeschlossen.

Den Ausländer höre ich, wie er von innen gegen die Tür schlägt. Wumms, wumms, wumms.
Ich sage zur Klofrau, der Schlüssel liegt drin in der Tankstelle. Fragt sie: „Wie drin?“ „Na im Shop. Ich hab den grad abgegeben. Brauche ja meinen Lkw-Schlüssel.“ Und dann bin ich gegangen.

Tja. Das war mein aufregenstes Erlebnis heute.

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Neue Parkplätze bekommt das Land

An der A3 zwischen Schlüsselfeld und Geiselwind gibt es seit Kurzem einen schönen neuen Parkplatz. Ich weiß allerdings nicht genau, welchen Namen der bekommen hat. Dreifrankenblick? Kann das sein?

Das Klohäuschen ist zwar noch im Bau und deshalb geschlossen. Aber das wird schon noch. Was mir allerdings aufgefallen, hier stehen gerade mal zwei Müllbehälter. Einer links und einer rechts neben der Toilette.
Ich glaube allerdings, dass nicht alle Kolekas am Wochenende oder gegen Abend extra bis dorthin laufen. Da wird wohl eher das eine oder andere Stück Abfall aus dem Fenster fliegen.

Was aber gut ist, die Pkw-Plätze sind für Lkw freigegeben. Und zwar von 18:00 bis 7:00 Uhr. So ist es jedenfalls ausgeschildert. Lkw-Fahrer dürfen sich also offiziell dort hinstellen.
Hab ich letzte Woche übrigens schon gemacht, sogar eine halbe Stunde früher. Ich alter Gesetzesbrecher.

Auf den Plätzen parkt man gut, vor allem steht der Lkw nach links oben. Umso besser kann ich pennen. Ich muss ja auch mal loben können. Nur jetzt im Sommer ist es ein bisschen blöd, denn man steht Richtung Westen. Die Sonne knallt einem bis in den späten Abend voll auf die Hütte.
Aber man kann nicht alles haben. Im Winter dürfte das dafür umso angenehmer sein.

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Recht hat er

In einem der Maxi-Autohöfe, irgendwo hier in Deutschland.

„Tach. Einmal duschen bitte.“
„Hallo, macht 4.99 Euro“.
Ich guckte wohl ein bissel verdutzt. Denn der Kassierer erwidert noch: „Ja, für drei Euro mehr gibt’s schon nen guten Döner“.

Recht hat er.

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Klo Gespräche

Ich steh vorhin an einem Waschbecken in einem SaniFair Klo, mich fix rasieren und waschen, und aus einer der Kabinen höre ich „ja, is klar… ja ja okay, jaaaaa… mir ist das schon klar, ja okay ja, also… na ja, ich meine, na ja, okay“.

Hab kurz überlegt, ob ich fragen soll, ob er Hilfe braucht. Weil, keine Ahnung, Schlaganfall beim kacken? Aber dann war kurz Ruhe, bevor ich die Spülung hörte.
War also doch nur ein Lokus-Lounge-Gespräch. Da hab ich noch einmal Glück gehabt.

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SID soll uns Lkw-Fahrern die Parkplatzsuche erleichtern. Eine gute Idee, aber kein Wundermittel

Der neue Stellplatz-Informationsdienst (SID) zeigt freie Lkw-Parkplätze an Autobahn-Rastanlagen in Echtzeit an. Doch kann das System den Parkplatzmangel wirklich lösen?

Freie Lkw-Parkplätze per App finden

Viele von uns kennen die Situation: Die Lenkzeit läuft ab, der nächste Rastplatz ist in Sicht und schon von Weitem ist klar, dass dort nichts mehr geht. Also weiterfahren, hoffen und bangen, dass die nächste Rastanlage noch einen freien Stellplatz bietet.

Genau hier setzt der neue Stellplatz-Informationsdienst (SID) an. Das System zeigt in Echtzeit an, wie stark die Lkw-Parkplätze auf den Autobahn-Rastanlagen ausgelastet sind. Ziel ist es, unnötige Suchfahrten zu vermeiden und den Alltag für Lkw-Fahrer etwas einfacher zu machen.

So funktioniert der Stellplatz-Informationsdienst

Die Daten stammen aus dem Lkw-Mautsystem und werden nahezu in Echtzeit ausgewertet. Über verschiedene Apps und Navigationsdienste können Fahrer erkennen, welche Rastanlagen noch freie Stellplätze bieten und welche bereits ausgelastet sind.

überfüllte rastanlagen gehören zum alltag. hier parkt ein lkw ziemlich wild auf einem gehweg.
Überfüllte Rastanlagen gehören zum Alltag vieler Lkw-Fahrer

Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums sind die Belegungsdaten inzwischen für rund 1.850 Autobahn-Rastanlagen kostenlos verfügbar.

Die Idee dahinter ist einfach: Wer frühzeitig sieht, dass der nächste Parkplatz voll ist, kann rechtzeitig eine Alternative ansteuern, statt sich in die allabendlichen Parkplatz-Suche einzureihen.

Weniger Suchverkehr, mehr Sicherheit

Überfüllte Rastanlagen gehören inzwischen fast schon zum Alltag. Viele Fahrer haben keine andere Wahl, als auf Ein- und Ausfahrten, Pkw-Parkplätzen oder sogar auf dem Seitenstreifen zu stehen. Nicht, weil sie es möchten, sondern weil schlicht kein legaler Stellplatz mehr frei ist.

Kann SID dabei helfen? Zumindest teilweise.

Wenn sich der Suchverkehr reduziert, profitieren am Ende alle: weniger Stress für die Fahrer, weniger gefährliche Parksituationen und ein flüssigerer Verkehrsablauf.

Das eigentliche Problem bleibt bestehen

So sinnvoll das neue System auch ist, es löst nicht das größte Problem.

Deutschland hat nach Schätzungen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats einen Mangel von 25.000 bis 40.000 Lkw-Parkplätzen. Und genau daran ändert auch die beste App nichts.

Denn wenn entlang der Strecke sämtliche Rastanlagen voll sind, kann SID zwar anzeigen, dass alles belegt ist, einen zusätzlichen Parkplatz zaubert das System deshalb aber nicht her.

Ohne Reservierung bleibt ein Restrisiko

Ein weiterer Knackpunkt: Ein freier Stellplatz ist nur eine Momentaufnahme.

Wer noch zwanzig oder dreißig Kilometer bis zur Rastanlage fahren muss, weiß nie, ob der Platz bei der Ankunft überhaupt noch verfügbar ist. Deshalb wird bereits darüber nachgedacht, künftig auch eine Reservierungsfunktion einzuführen.

Das wäre für viele Kollegen wahrscheinlich der entscheidende Schritt. Denn eine sichere Planung der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten wäre damit deutlich einfacher.

Auch Autohöfe sollen später eingebunden werden

Der Stellplatz-Informationsdienst soll künftig weiter ausgebaut werden. Geplant ist, neben den Autobahn-Rastanlagen auch Autohöfe, private Lkw-Parkplätze und Rastanlagen an Bundesstraßen in das System aufzunehmen.

Je größer das Netzwerk wird, desto nützlicher könnte SID im Alltag werden.

Fazit: Gute Unterstützung – aber keine Lösung des Parkplatzmangels

Der neue Stellplatz-Informationsdienst ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer schneller freie Lkw-Parkplätze findet, spart Zeit, Nerven und im besten Fall auch gefährliche Suchfahrten.

Doch eines bleibt klar: Solange noch immer Tausende Stellplätze fehlen, wird sich das Grundproblem nicht lösen lassen. Digitalisierung kann helfen, sie ersetzt aber keine neue Infrastruktur.

Weiterführender Link: Eine Karte, die den SID nutzt

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Ich wollte nur mal die Beine vertreten

Mittwochabend stand ich auf einem Rasthof irgendwo in Franken. Den Namen nenne ich jetzt mal nicht.
Auf jeden Fall vorn an der Tankstelle. Oder hinten? Egal. Also am Anfang der Rastanlage.

Zwischen dem Tankstellengelände und dem Rasthof liegen einige Meter. Da dachte ich mir, läufst du mal vor. Also stand ich wohl doch hinten. Ich hinten, Rasthof vorne. Wäre das auch geklärt.
Denn ein paar Meter laufen tut ja mal gut. Es sind so, keine Ahnung, zwei- dreihundert Meter. Na ja, nicht ganz so viel, eher zweihundert.

Vorn mal über den Lkw-Parkplatz gelaufen. Der war schon rappelvoll. Dann bin ich ins Rasthaus, da drin war es so keimig.
Irgendjemand hatte Kaffee verschüttet, kann passieren. Aber die Brühe wischte niemand auf. Die Angestellte stützte sich am Tresen ab und drückte auf ihrem Handy herum.

Neben ihr in der Auslage lagen zwei vertrocknete Bratwürste. Viel mehr Auswahl gab es ohnehin nicht.
Dann bin ich auf die Toilette, weil ich mal pieseln musste. Beide Räume waren auch so dreckig, und auf den Mülleimern stapelte sich schon das Papier.

Anschließend bin ich noch durch den McDonald’s geschlendert, der ist hinten im Gebäude. Auch da waren Stühle und Tische schmutzig.
Auf dem Boden lagen Papier und Pommes. Und die sahen nicht so aus, als wären sie erst vor fünf Minuten heruntergefallen. Das war alles nicht besonders schön.

Und dann wundert sich Tank & Rast, wenn dort kaum jemand essen geht. Also vielleicht außer ein paar Urlaubern, deren Kinder quengeln.
Joa, dann bin ich wieder zurück zum Lkw, ich hatte genug gesehen. Das war mein Erlebnis an einem frühen Mittwochabend.

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