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Kategorie: Ärgerliches

Wie man 20 000 Liter Diesel klaut

Anfang Juni haben Halunken Unbekannte aus den Lkw den ich fahre, eine ziemliche Menge Diesel geklaut. Wie das in noch größeren Stil vonstatten gehen kann, zeigt ein Bericht in einer norwegischen Zeitung.

Da norwegisch nicht zu meinen bevorzugen Sprachen gehört, habe ich den Text von Google übersetzen lassen. Klingt zwar auch noch holbrig, aber die Vorgehensweise ist trotzdem einigermaßen verständlich.

Slik ser dieselkriminalitet ut
Deutsche Übersetzung via Google

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Staukoller

Vor vier Monaten bekam mein Auflieger auf der linken Seite eine neue Plane. Grund war ein langer Riss, den der Fahrer einer nordhessischen Spedition beim Rangieren mit seinem Lkw verursacht hatte.
Gestern Nachmittag blieb der nächste hängen und das vollig unnötig.

Stau auf der A3 bei Aschaffenburg. Ich stand auf der rechten Spur, links neben mir ein Lkw aus Unterfranken. Ob es dessen Fahrer plötzlich öde wurde oder ein Geistesblitz in seinem Kopf einschlug? Keine Ahnung!
Plötzlich zog er nach rechts, ich wich etwas auf den Standstreifen aus. Wo sollte ich auch sonst hin, kann mich ja nicht in Luft auflösen. Was folgte, war ein kurzes Wortgefecht zwischen uns beiden, welches seinen Abschluss mit einem Foto von mir fand, welches er mit seinem Handy machte.
Ich habe keine Ahnung, was diese neuartigen Spielchen sollen. Respekt verschafft man sich dadurch eher nicht.

Aber nun gut. Plötzlich zog er wieder auf seine Spur, übersah dabei aber, dass seine Zugmaschine zu nah an meinem Auflieger war. Das Heck schwenkte aus und krachte gegen meinen Sattel. Den Rest kann sich jeder denken.
Dummerweise begann der Stau sich langsam aufzulösen. Während ich auf den Standstreifen fuhr, um mir den Schaden anzuschauen, gab der andere Gas. Und war weg. Blöd für Ihn, dass der Name der Firma für die der fuhr, groß auf der Plane stand.

Staukoller

Das anschließende Telefonat mit dessen Vorgesetzten verlief erfreulich. Habe ich auch nicht anders erwartet. Mein Arbeitgeber soll sich bei denen melden, dann wird alles geregelt. So wurde mir das zumindest erzählt. Da ich ja noch immer der Meinung bin, unter mittelständischen Transporteuren zählt so ein Satz, glaube ich das auch erst mal.

Klar, ich hätte auch die Polizei rufen können. Fahrerflucht und so. Aber der hatte vielleicht nur einen schlechten Tag. Hoffe ich zumindest. Sollte dessen Firma wider erwarten doch noch Probleme machen, erfahrt Ihr das natürlich.

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Apfelmus Desaster

Hier mal ein tolles Beispiel für eine fehlerhafte Ladungssicherung: Ein Glas Apfelmus steht ungesichert und unverschlossen auf dem Motortunnel. Durch eine etwas stärkere Bremsung kam dieses ins wanken und stürzte anschließend um. Dessen Inhalt ergoss sich über einen davor liegenden Straßenatlas. Der entstandene Schaden beträgt ca. zehn Euro.

Apfelmus

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Deutsche Fahrer unter Druck

Hier nochmal ein Beispiel, welche Auswirkungen die europaweite Öffnung des Transportwesens für osteuropäische Speditionen hat. Was ich aber nicht verstehe, ist der letzte Satz im Video. Vom blockieren der Autobahnen war und ist nie die Rede gewesen.

Quelle

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Warten auf AdBlue

Haha. Clever ist er ja, der Busfahrer. Lässt seine Fahrgäste im dicksten Regen unter dem Vordach der Tankstelle aussteigen, wartet anschließend bis einer hinter ihm steht und beginnt erst dann AdBlue und Diesel zu tanken. Natürlich nicht gleichzeitig, dafür aber im Zeitlupentempo. So bekam der 45 Minuten Pause auch auf seine Karte und die Reisenden trockenen Fußes wieder in den Bus.

Ich wartete etwas mehr als eine halbe Stunde und das nur, um AdBlue zu erwerben. Leider gibt es am Autohof Aichstetten nur diese eine Säule. Dazu muss vor dem Tanken ein Pfand hinterlegt werden, vorzugsweise die Tankkarte. Bei einem Literpreis von 70 Cent wundert das nicht. Anderswo kostet die Brühe erheblich weniger.

Bus blockiert Tanke

Link: Autohof Aichstetten

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Maxi Preise, Mini Spesen

Ein kleiner Kaffee und dazu ein halbes Brötchen mit Ei für 4.48 Euro – und das auf einem Maxi-Autohof. Es wird Zeit, dass die Spesensätze erhöht werden.

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Lohndumping bei Lkw-Fahrern

In Flensburg, in einer kleinen Nebenstraße direkt am Hafen: Vor einem verlassen wirkenden Haus hat sich eine kleine Gruppe Demonstranten versammelt. „Lkw-Fahrer gegen Briefkastenfirmen und Lohndumping“ heißt es auf einem Transparent. Auf einem Firmenschild an der Haustür sind unter dem Namen „EHJ Transport und Spedition GmbH“ gut ein Dutzend Unternehmen aufgelistet, überwiegend Transportfirmen aus Dänemark. Etikettenschwindel lautet der Vorwurf der Demonstranten.

Weiter (externer Link) >>>

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In der Mitte Deutschlands

Auf der Homepage des Städtchens Mühlhausen kann man diesen Satz lesen:

Die zentrale Lage in Deutschland und Europa sowie die Nähe zu wichtigen Verkehrswegen wie der A 4 oder A 38 machen Mühlhausen für Investoren interessant

Das klingt gut. Schließlich liegt der geografische Mittelpunkt Deutschlands nur ca. fünf Kilometer südlich der Stadt. Dieser Landstrich müsste also ein Eldorado für Unternehmensansiedler oder Firmengründer sein. Nur ist es das aber nicht. Was in dem zitierten Satz so toll und hoffnungsvoll klingt, sieht in Wirklichkeit etwas anders aus.
Wer in die Stadt will oder muss, braucht viel Zeit. Die nächste Autobahnanschlussstelle (A38 – Leinefelde-Worbis) liegt nördlich der Stadt und ist dreißig Kilometer entfernt. Aber immerhin hat man als Lkw-Fahrer keine Probleme mit Straßensperrungen.

Noch ärger schaut es Richtung Südwesten aus. So ist bereits heute das Rhein/Main-Gebiet nur über große Umwege zu erreichen.

Fahrverbote
Größere Ansicht

Auf den blau gekennzeichneten Strecken gilt bereits ein Lkw-Fahrverbot. Darunter ist auch die gut ausgebaute B 27 von Bad Hersfeld Richtung Eschwege. Dafür wird als Ausweichstrecke die grüne Route empfohlen. Neben einem erheblichen Umweg gibt es auch hier Orte, deren Bewohner wohl kaum über den zusätzlichen Verkehr erfreut sein dürften. So blockierten im vergangenen Jahr Einwohner von Großengottern mehrfach die B 247. Diese führt direkt durch das Dorf (rot gefärbte Strecke).
Genau denen wurde nun empfohlen, ein Durchfahrtsverbot für Lastkraftwagen zu fordern. Tippgeberin ist die Westthüringer Direktkandidatin der Linken für den Bundestag , Anja Müller. Auch ich wäre für einen Hinweis dankbar: Nämlich den, über welchen Weg ein Lkw-Fahrer zukünftig meine Heimatstadt erreichen kann.

Keiner ist gefeit vor dummen Sprüchen. Gerade nicht in den Tagen und Wochen vor einer Wahl. Trotzdem sollte dabei das Denken nicht völlig vergessen werden. Wer dümmliche Äußerungen in die Menge wirft, disqualifiziert sich selber und ist nicht wählbar.

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