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Kategorie: Ärgerliches

Unterwegs…

…auf der A 93 zwischen Kiefersfelden und dem Inntaldreieck:

Eigentlich gibt es nix interessantes zu sehen. Also bis auf dieses dämliche Überholmanöver bei Minute 6.40. Dieses in den Sicherheitsabstand rein ziehen, nervt mich. Entweder man überholt richtig, oder bleibt halt dahinter.

Na ja, habe die Kamera eigentlich auch nur mitlaufen lassen, um mal den Rückstau einer Blockabfertigung vor der Tiroler Grenze bei Kufstein zu zeigen.
Hier, am 27. Oktober, immerhin stolze knapp vierzig Kilometer lang.

Über den Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme will ich hier und jetzt nix groß schreiben. Erst recht nicht an einem Sonntag.

Nur so viel: Ein bissel verstehe ich die Tiroler schon, die sich an Tagen mit hohen Verkehrsaufkommen, wie nach Fahrverboten durch Feiertage, gegen zu viel Verkehr zu schützen versuchen.
Nur trifft diese Aktion die falschen. Denn was können meine Kollegen und ich dafür, wenn seit Jahren der Schwerlastverkehr auf der Straße immer weiter zunimmt, weil die Schiene kaputt gespart und immer mehr zurück gebaut wurde?
Oder viele Firmen den Lkw als Lager quasi missbrauchen? Denn das spart ja Kosten. Oder der Onlinehandel immer weiter wächst und wächst und wächst? Oder Schienenverkehrsunternehmen zu langsam und unflexibel sind?

Genau. Nämlich nix. Selbst der Nordzulauf zum zukünftigen Brennerbasistunnel wurde und wird auf bayerischer Seite seit Ewigkeiten boykottiert. Denn Gleise will auch keiner vor seinem Einfamilienhäuschen haben.
Tja. Nur ausbaden müssen dieses politische und wirtschaftliche Versagen aber wir Fahrer. Also quasi das letzte Glied in der Kette. Was für ein Trauerspiel.

Auch wenn es jetzt ein wenig hochtrabend klingt. Aber der Lkw bringt auch das, was die Gesellschaft konsumiert. Weniger oder zumindest lokaler Konsum würde also weniger Lkw bedeuten.

Denn das Steak aus Südamerika, dazu ne gute Flasche Wein aus Kalifornien, gegessen auf Geschirr aus Tschechien mit Besteck aus China, als Nachtisch ein Kompott aus italienischen Äpfeln und zum spülen noch ein Glas französisches Wasser hinterher, gibt es eben nicht zum Nulltarif.

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Och nee

Ich sage mir zwar, „Junge, Du hast Badelatschen an.“
Trotzdem ist es nicht prickelnd, in einer dieser Kabinen zu duschen. Denn nach hundert Besuchern nur einmal mit dem Wischmop durchwedeln, ist eben doch keine Reinigung.

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Nix los bei Profi?

Kurz zur Einleitung: Im Mai vor drei Jahren wurde ein Verein, „Pro Fahrer-Image“, kurz „Profi“ genannt, gegründet, der zur Unterstützung der Image-Verbesserung des Kraftfahrers beitragen soll.
Gründungsmitglieder waren der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), die Fahrzeugwerke Bernard Krone GmbH & Co. KG und weitere neunzehn Mitglieder. Dazu gehörten Transportfirmen, Industriebetriebe, eine Zentralgenossenschaft und weitere Verbände. Mittlerweile ist die Zahl der Unterstützer weiter gestiegen.

Kurz drauf, im Spätsommer 2019, dachte ich mir, bemühe dich doch mal um eine Mitgliedschaft. Geht ja eigentlich ganz simpel über ein Kontaktformular und kostet für eine Einzelperson vierzig Euro pro Jahr. Nennt sich dann Fördermitgliedschaft. Also mit 3,34 Euro im Monat durchaus machbar.
Auch wenn ich finde, dass mein Image am ehesten dadurch verbessert wird, wenn ich selbst meinen Teil dazu beitrage. Denn dazu brauche ich eigentlich normal keinen Verein.

Aber gut, es wurde einer gegründet. Und über Vereinsebene versuchen etwas an meinem Ruf zu verbessern? Ok., warum nicht? Versuch macht klug.
Nur hörte ich dann lange Zeit nix. Nicht mal eine Bestätigung trudelte bei mir ein, ob meine Anfrage überhaupt eingegangen ist.

Anfangsschwierigkeiten? Kann passieren, selbst bei so hochkarätigen Gründungsmitgliedern. Und dann kam ja noch eine Pandemie dazwischen. Konnte ja keiner ahnen.

Noch ein Versuch

Ein Jahr später, also vor zwei Jahren, startete ich noch einen Versuch und füllte den Aufnahmeantrag erneut aus. Aber auch jetzt wieder keine Reaktion. Lag vielleicht noch immer an Corona? Keine Ahnung.

Mitte letzten Jahres, also mehr als zwei Jahre nach der Gründung, bekam ich eine Mail mit einem Einladungslink zu einer virtuellen Mitgliederversammlung oder ähnlichem. Genau weiß ich das nicht mehr.
Dieses Meeting fand aber zu einer Zeit statt, zu der ich noch arbeiten darf. Also nix mit teilnehmen. Habe diese Zusammenkunft also ignoriert. Und die eMail gelöscht.

Aber dann, im Januar diesen Jahres, das erste greifbare Lebenszeichen von „Profi„: Die Beitragsrechnung für 2022 lag im Briefkasten. Vierzig Euro habe ich natürlich sofort überwiesen, mit der Hoffnung, wow, jetzt passiert etwas im Verein.
Endlich wird was dafür getan, um mein Ansehen in der Bevölkerung zu verbessern.

Und schließlich auch die Hoffnung, vielleicht ein wenig mithelfen zu dürfen, konstruktive Vorschläge zu machen, was und wo etwas verändert oder verbessert werden könnte. Auch wenn ich als Fahrer nur ein einfaches, kleines Fördermitglied bin.

Es herrscht Funkstille

Aber seit dem ich die Rechnung in den Händen hatte, ist wieder Funkstille. Vom Verein ist fast nichts zu hören, zu lesen, zu sehen. Keine Ahnung, womöglich hätte ich mal auf mich aufmerksam machen sollen. Irgendwie.
Vielleicht mit ner eMail? Nach dem Motto: „Hallo, ich bin bei Euch Mitglied. Was geht ab?“ Ich weiß es nicht.

Klar, die Zeiten sind schwierig. Auch die Gründer, Partner und Mitgliedsunternehmen des Vereins müssen sehen, möglichst gut durch diese Phase zu kommen. Verstehe ich schon.
Nur wenn als einzige News in diesem Jahr über den vollen Einsatz während des „Truck Grand Prix“ berichtet wird, ist das für einen Verein der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur steht und „erste Sahne-Partner“ hat, schon ein bissel dürftig.

Warum also soll ich Mitglied in einer Gemeinschaft sein, die mir fremd ist? Nee, dass möchte ich nicht. Eine Kündigung ist schließlich schnell geschrieben und weg geschickt.

Aber och je. Selbst die kam zurück, weil der Empfänger unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln ist.

brief empfänger adresse unbekannt deutsche post
Schreib mal wieder

Tja, schon irgendwie schade das ganze. Dabei hatte ich wirklich mal den Gedanken, vielleicht bewirkt dieser Verein ja was. Mit der Schlagkraft der Mitglieder dominanter gegenüber der Politik auftreten, Wirtschaft und Industrie mit einbinden, um bessere Bedingungen in vielen verschiedenen Punkten zu schaffen. Es gäbe ja schon so einiges zu verändern und zu verbessern.

Aber vielleicht passiert ja auch was im Hintergrund. Ich weiß es nicht. Woher auch, wenn nichts kommuniziert wird.
Jetzt warte ich auf die Bestätigung meiner Kündigungs-Mail, hoffe ja, dass sowas kommt. Und dann hat sich das Thema „Pro Fahrer-Image“ für mich leider erledigt.

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Gegen alle Regeln

Sind die Regale in den Supermärkten gut gefüllt, fällt es niemanden auf. Denn das ist ja eigentlich normal. Wenn die Regale allerdings ziemlich leer sind, wie immer wieder in den vergangenen zwei Jahren, dann allerdings gibt es schnell Empörung und Verdruss.

Genau das ist aber auch ein Problem der Logistik. Funktioniert alles reibungslos, wird es als selbstverständlich hingenommen, als nicht besonders erwähnenswert.
In Erinnerung bleibt nur, wenn etwas schiefläuft.

So wie die mittlerweilen endlosen Schlangen langsamer Lastwagen, wenn sie aus zweispurigen Autobahnen einspurige machen. Der Transporteur dahinter bleibt unsichtbar. Denn der Bote des Logistikers ist der Fahrer, den die Allgemeinheit sieht.
Denn täglich sind allein in Deutschland mehrere hunderttausend Kraftfahrer unterwegs, um den Nachschub an Waren nicht abreißen zu lassen.

Unerbittlicher Preiskampf

Blöd nur, dass einheimische Spediteure bei dem Preiskampf innerhalb der EU kaum noch mithalten können.
So hab ich grad mal geschaut: In den ersten drei Monaten des Jahres 2016. also vor sechseinhalb Jahren, betrug der Anteil ausländischer Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen an der Fahrleistung auf mautpflichtigen Straßen in Deutschland noch 40,8 Prozent.

Ein Jahr später, also 2017, lag er im gleichen Zeitraum schon bei 42,4 Prozent. Also um 1,6 Prozentpunkte höher. Der Marktanteil deutscher Lkw sank entsprechend in nur einem Jahr von 59,2 auf 57,6 Prozent.

Jetzt, sechs Jahre später, liegt der Anteil deutscher Lkw auf mautpflichtigen Straßen noch bei 50,9 Prozent. Also gerade mal etwas mehr als die Hälfte der Fahrleistung wird noch von inländischen Fahrzeugen erbracht. Diese Zahl muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen.

parkplatz mit lkw
Es gibt kein durchkommen

Dem gegenüber sieht man immer mehr polnische und litauische Lkw. Deren Anzahl ist gefühlt viel höher, als noch vor der Corona-Pandemie. Manchmal glaube ich, die Länder im Osten müssen doch leer sein, die fahren doch alle im Rest Europas.

Immer mehr osteuropäische Lkw

Aber klar. Die befördern ihre Waren alle im Transit zwischen Ost- und Westeuropa. Wenn schon inländische Transporte, Kabotage genannt, dann natürlich nur im legalen Format. Daran zweifelt doch keiner.
Aber mal ernsthaft. Es befremdet mich, vorsichtig ausgedrückt, wie weitgehend kritiklos diese Praktiken hingenommen werden. Es ist eine einzige Bankrotterklärung

Denn so wird unsere Branche ausgerottet, wie einstmals die deutsche Hochseeschifffahrt. Denn zwei bis drei Prozent Rückgang im Jahr bedeutet, dass es in 25 Jahren kaum noch deutsche Transportunternehmen geben wird. Und es ist null erkennbar, dass dieser Trend gestoppt werden soll.

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Echt jetzt?

Letzte Woche diese Meldung gelesen. Danach war ich schon ein bissel perplex. Denn…

zeitung überschrift zum thema hilfloser lkw fahrer dem keiner hilft
Quelle: Spiegel.de

…da steht ein Lkw auf dem Standstreifen einer Autobahn, davor sitzt ein Mann. In der einen Hand hat er ein Schild, auf dem „112“ steht, mit der anderen zeigt er auf seine Brust.
Was also tun. wenn man so etwas sieht? Langsam glotzend dran vorbei fahren? Oder anhalten und versuchen, Hilfe zu leisten? Beziehungsweise zumindest mal den Notruf zu wählen? Was ja auch schon ein guter Einsatz wäre.

Ja, ich weiß. Es gibt immer wieder Geschichten mit angeblich gefakte Notfällen, wo die Helfer oder Helferinnen anschließend ausgeraubt werden. Auf einem abgelegenen Parkplatz oder bei Nacht könnte ich diese Sorge oder Angst schon nachvollziehen. Aber bei Tag auf einer viel befahrenen Autobahn? Jetzt echt mal. Das ist schon eine peinliche Ausrede.

Denn wenigstens die bereits erwähnte „112“ anzurufen, sollte doch völlig gefahrlos möglich sein. Zumal heutzutage kaum jemand sein Haus oder seine Wohnung ohne Mobiltelefon verlässt.
Und falls doch? Andere Leute ansprechen, wirkt manchmal Wunder. Denn das wäre das mindeste.

Aber gar nix tun? Ich verstehe es einfach nicht. Denn jeder Mensch kann doch mal in eine Situation kommen, wo sie oder er Hilfe braucht. Was ist, wenn dann, wie in diesem Fall, auch alle vorbeifahren, ohne zu helfen?
Auch wenn ich mich jetzt wiederhole – aber ich verstehe es einfach nicht wo das Problem ist, mal anzuhalten oder zumindest den Notruf zu wählen.

Oder sind viele Menschen mittlerweile wirklich so abgestumpft oder gefühlsblind? Erwarten die nichts mehr von ihrer Umwelt, nur um selbst nicht enttäuscht zu werden?
Klar. Wo nur genommen wird, ist dann irgendwann kein Entgegenkommen mehr da. Aber wo gegeben wird, kommt auch einiges zurück. Damit bin ich bisher immer gut durchs Leben gekommen.

Mag sein, dass das andere anders sehen. Trotzdem finde ich es widerlich, dass Menschen die bewusst in Not sind, nicht geholfen wird.
Aber gut. Vielleicht es es auch nur aus der Mode gekommen, aufeinander zu achten.

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Mit kleiner Hütte unterwegs

Letzte Woche auf einem Parkplatz bei Nürnberg gesehen:

lkw steht auf parkplatz. der fahrer schläft bei der hitze mit offenen türen.
Bestimmt eine angenehme Nachtruhe

Der Lkw ist optimiert bis zum geht nicht mehr. Also für die Ladung, nicht für den Fahrer. Denn da ist nicht mal Platz für ne Standklimaanlage. Also wird bei der derzeitigen Hitze mit offenen Fenster und Türen gepennt. Schon ein bissel unwürdig.

Hab durch die offene Tür mal reingelunzt. In der Hütte war nicht mal ein Kühlschrank eingebaut. Stattdessen stand auf dem Beifahrersitz eine große Kühlbox. Denn irgendwie muss der Fahrer sich ja auch im Sommer ernähren.
Seine Klamotten waren übrigens auf dem Motortunnel gestapelt. Gibt ja sonst kaum Staufächer in der Kiste.

Der Lkw hatte übrigens eine bulgarische Zulassung. Keine Ahnung, wie lange der Fahrer damit unterwegs ist. Vielleicht zwei, drei, vier Wochen?
Wie auch immer. Bei jeden Hund den man so halten würde, stände der Tierschutzverein auf der Matte.

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Armin schickte mir einen Link zu einer Doku auf „arte.tv“:

Hallo,

hier ein Beitrag aus der ARTE-Mediathek:

https://www.arte.tv/de/videos/107194-027-A/re-trucker-unter-druck/

Grüße von Armin 

und allzeit gute Fahrt

Vielen Dank für den Hinweis. Tja, im Begleittext steht, dass mit mir fast vier Millionen weitere Lkw-Fahrer und Fahrerinnen auf den Straßen der Europäischen Union unterwegs sind.
Zwar sollen neue EU-Regeln unsere Arbeitsbedingungen verbessern, aber die Kontrolleure kommen bei dieser Masse nicht hinterher. Wen wundert es dann, dass ein wirklicher und spürbarer Kontrolldruck da eh nie entstehen wird.

Preiskampf auf der Autobahn

Ok., nicht alle ost- oder südosteuropäischen Fahrer sind so übel dran, wie der im verlinkten Arte-Beitrag gezeigte.Trotzdem werden viele ausgebeutet, von ihren Chefs und diese widerum von westeuropäischen Logistikunternehmen. Die Devise lautet doch noch immer, wer billig ist, bekommt den Auftrag.
Irgendwie verrückt. Die Großen werden noch grösser und den kleinen Transporteuren steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals – und es wird noch immer zugeschaut, obwohl solche Zustände eigentlich verhindert werden sollen.

Nix los in Raststätten

An meine nicht beruflich fahrenden Mitleser: Solltet Ihr am Wochenende mal über eine deutsche Autobahn fahren, steuert mal einen beliebigen Parkplatz oder Rasthof an und schaut, wie die Fahrer dort hausen. Dazu reichen einige Minuten.

In einem Rasthaus werdet Ihr sicher keinen finden. Die Verpflegung dort kann kaum einer von denen bezahlen. Gekocht und gegessen wird am oder im Lkw, inmitten von wabernden Urindämpfen. Denn selbst die SaniFair-Toiletten können oder wollen sich viele nicht leisten.

bag bulli auf kontrollfahrt
Ein BAG-Bulli auf Kontrollfahrt

Tja, und dann achtet mal auf diese silbernen Transporter-Bullis vom Bundesamt für Güterverkehr. Also falls Ihr einen sehen solltet. Denn ich gehe jede Wette ein, dass das nicht passieren wird. Denn kontrolliert wird am Wochenende so gut wie nie. Die Fahrer in den Lkw dürfen ja während ihrer Wochenruhezeit nicht gestört werden.

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Sie haben Post

Vielen Dank an Lars für die Erlaubnis, sein Video hier teilen zu dürfen:

Joa. Das ist schon eine irre Aktion. Aber mal ehrlich? Sowas ist doch mittlerweile keine Seltenheit mehr. Denn eigentlich ist es echt nicht mehr feierlich, was inzwischen unterwegs so auf den Straßen abgeht.
Denn Begriffe wie „Freundlichkeit“ oder „Nettigkeit“ sind immer weniger wert in unserer Gesellschaft. Das zeigt sich auch im Straßenverkehr.

Und ja, gerade in der Branche in der ich arbeite, merkt man die Härte, aber auch den Egoismus und vielleicht auch Neid auf irgendetwas immer mehr. Bezeichnungen wie „Miteinander“ oder „Füreinander“ können oder wollen viele gar nicht mehr definieren, geschweige denn überhaupt umsetzen.

Dabei sind so etwas wie „Herzlichkeit„, „Menschlichkeit“ oder eben auch „Miteinander“ doch Eigenschaften, die jeder kennen müsste, nee, mehr noch, mit denen jeder umgehen sollte. Leider wird das viel zu oft verdrängt und ja, es wäre schön, wenn sich von Zeit zu Zeit einige daran erinnern würden.

Nee. Auch ich bin nicht immer ein Engel auf der Straße – will oder darf ich gar nicht bestreiten.
Wenn zum Beispiel einer meint, er muss auf der Autobahn mit achtzig, einundachtzig oder zweiundachtzig fahren, ist das nicht nur sein gutes Recht, nee, es ist sind ja auch nicht mehr erlaubt. Trotzdem überhole ich den auch mal mit fünfundachtzig, sechsundachzig oder siebenundachtzig.

Für mich persönlich ist das ok., mit den Folgen wie eine eventuelle Geldstrafe muss ich dann halt leben. Ist zwar ärgerlich, aber eben meine Entscheidung, den langsameren zu überholen.

Nur so ne Aktion, wie da oben in dem Video? Nope, dass geht echt nicht. Und ich denke, so kann sich auch keiner verschätzen. Denn Baustellen auf Autobahnen werden in Deutschland schon zwei Kilometer vorher angekündigt.

Ich glaube, der hat es einfach drauf angelegt. Also nach dem Motto, der da rechts, der wird schon bremsen. Hat der ja auch. Nur kommt der Schrottlaster so von hinten „angeschossen“, mit einfach mal zurück stecken, ist da nix.

Ist also ne kack Aktion von dem auf der linken Spur. Da braucht man null drüber zu diskutieren.

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