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Kategorie: Ärgerliches

Deppen in Aktion

Zwei Tage in Deutschland unterwegs und schon passiert das, was ich in den letzten sechs, sieben Jahren in Italien nicht erlebt habe.

auflieger plane geschnitten
Nicht zu verstehen

Abgesehen davon, dass der Schnitt eh zu klein ist, um den Inhalt des Aufliegers auszuspionieren. Genau dahinter steckt eine Alulatte, also war diese kack Aktion erst recht sinnlos.

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Nur noch Gauner unterwegs

Die letzte Nacht am Rand des Parkplatzes eines Supermarktes bei Piacenza verbracht. Wohnhäuser nicht weit weg, alles hell erleuchtet, Hauptstraße gleich nebenan. Also eigentlich ein guter Standplatz. Sollte man meinen.

Wohl auch für Dieseldiebe. Während ich friedlich schlummer, machen die sich an den Tanks des Lkw zu schaffen. Keine zwei Meter von mir entfernt.
Es werden so sechs-, siebenhundert Liter sein, die da rausgepumpt wurden. Kack Mistsäue.

Zumindest haben die mir dieses mal so viel drin gelassen, dass es bis Österreich reicht und ich nicht in Italien nachtanken muss.
Ach ja, die Tankdeckel wurden auch wieder aufgeschraubt. Ordnung muss sein, auch unter Kriminellen. War ja beim letzten Klau ähnlich.

Diesel fehlt

Polizei holen lohnt nicht. Früh um halb fünf eh sinnlos, man wartet ewig, bis die kommen. Die Anzeige, falls überhaupt eine geschrieben wird, läuft sowieso ins leere.
Tja, rufe ich nachher meinen Boss an, erstatte kurz Meldung und das war es. Bis wieder ein paar hundert Liter fehlen oder die Plane zerschnitten wird.

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Och nee

Ach Leute, zwischen Lkw zu pissen, ist eklig. Und das nicht nur, weil ich da durch latschen müsste, um meine allmorgendliche Abfahrtskontrolle zu machen. Irgendwann muffelt es auch ziemlich scharf. Übrigens nicht nur im Hochsommer.
Der Fahrer des roten Lkw, deutsche Spedition, Nationalität unbekannt, stritt natürlich ab, seinen Saft da hinterlassen zu haben. Logisch, wer gibt das auch freiwillig zu.

Aber früh um fünf Lust auf Diskussionen? Nee, bestimmt nicht. Erst recht nicht um solch ein Thema. Lieber fahre ich zehn Meter vor, kurzer Gang um den Lkw und Abfahrt. Denn für die Erziehung erwachsener Leute bin ich nicht zuständig.

Lkw auf Rasthof
Eklig und müffelt
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Boah…

Staub wischen, während die Sonne in den Lkw scheint.
Mein innerer Monk läuft Amok.

Staub wischen im Lkw
Freitagsputz
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Game Over

Heute früh wie jeden früh ein kurzer Rundgang um den Lkw. Sind die Tanks verschlossen, ist die Plane heile, Türen vom Auflieger geschlossen, funktionieren alle Lampen, hat sich an der Sattelveriegelung keiner zu schaffen gemacht, Staukästen alle zu, kein Reifen platt…

…tja, Scheiße. Da war es, mein Problem. Der vorne rechts an der Zugmaschine drückte sich verdächtig durch. Also runter vom Parkplatz, ran an die Tankstelle zum Luft prüfen. Vier Bar waren noch drauf. Bissel wenig.
Mit viel Mühe und noch mehr Zeit bekam ich den Reifen wieder auf sieben Bar gefüllt. Gut, meine Arbeit beschränkte sich auf einen Hebel zu drücken. Aber es dauerte halt.

Meine Ladestelle kannte ich. Bin öfters dort. Vom Rasthof auf dem ich übernachtete, keine fünfzehn Minuten entfernt. Und Glück im Unglück, ich wusste das es auf dem Weg dahin, einen Reifenhändler gibt. Dazu noch einer mit extra Lkw-Spuren.
Irgendwie achte ich auf sowas, kann ja sein, dass dieses Wissen mal nützlich sein kann. Haha.

Dieser Reifendealer war also meine erste Station. Los war dort heute früh um kurz nach acht noch nix. Kam also gleich dran. Wieder Glück gehabt.
Ein Mechaniker schraubte das Rad ab, kurzer Blick über die Lauffläche und schon war der Übeltäter entdeckt. Ein Nagel sorgte für den Luftverlust. Lumpiges Eisenvieh.

Ein Nagel im Reifen
Ein Nagel war Schuld

Ja nun, nach einer Stunde war alles erledigt. Reifen wie neu, Rechnung bezahlt, Maiki zufrieden. Einen Kaffee auf Reifenhändlerkosten gab es auch noch.

Denn ehrlich, es hätte viel schlimmer und vor allem teurer kommen können. Die Nacht auf einem Rumpelparkplatz, ohne Möglichkeit, den Reifen aufzufüllen. Oder in einer Gegend, wo man einen passenden Händler ewig suchen muss. Vom Notdienst rufen will ich gar nicht erst anfangen.

Aber so? Alles gut. Gibt keinen Grund sich zu beschweren. Sich irgendwas in einen Reifen einzufahren, kann immer passieren – und ein Nagel ist dabei noch das kleinste Problem.

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Zweimal Italien

Eine Einbahnstraße in einem Ort, irgendwo im nördlichen Einzugsgebiet von Mailand. Dieses rote Auto steht scheiße, komm ich nicht vorbei.
Hupen? Nö, mach mich doch nicht lächerlich. Aufregen? Noch peinlicher. Also warten. Nach drei Minuten kam die Mutti angerannt, war in der Apotheke, da rechts im Bild zu sehen.

Für die hupendem Autofahrer hinter mir, war aber ich der Depp. Sehen ja nicht, was vor mir ist. Logo.

Auto blockiert lkw
Ein Auto blockiert mich.

Die Durchfahrten in italienischen Mautstationen sind oftmals eng. Für Lkw auch mal arg eng. Macht man so, um die Fahrzeuge zum langsam fahren zu zwingen. Denn wer die Maut mittels „Telepass“ bezahlt, fährt da gerne auch mal zügiger durch. Man braucht schließlich nicht halten.

Das sollte man beachten, wenn man beabsichtigt, kurz davor noch mal die Spur zu wechseln. Das kann unklug sein. Denn dann heißt es „Koleka Problem“. Wie hier.

lkw fährt sich fest
Koleka Problem
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Zug um Zug

Fahr mal in ein Dorf bei Verona, haben sie gesagt.
Bekommst dort 24 Tonnen Draht, haben Sie gesagt.

Das ich jetzt acht Stunden Züge zählen darf, weil die Ladung erst am späten Nachmittag fertig ist, haben sie nicht gesagt.

zug fährt über brücke
Ein Zug
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Schluckauf

Die Fahrerkarte lass ich eigentlich immer im Gerät stecken. In der Woche sowieso und am Wochenende auch. Denn ich bin eh der einzige, der diesen Lkw fährt.
Gut, wenn irgendwas in der Werkstatt anliegen sollte oder vor meinem Urlaub im Oktober, hab ich die Karte auswerfen lassen und mit nach Hause genommen. Waren ja auch drei Wochen. Ansonsten habe ich die nur zum Auslesen in der Hand.

Am Samstag hatte das Gerät aber Schluckauf. Denn heute früh war das Kartenfach offen und auf dem Display stand „Sicherheitsverletzung 43“. Was auch immer diese Meldung zu bedeuten hat.
Habe heute Abend auch wenig Lust, mit dem Handy nach dem Fehlercode zu suchen. Mach ich in einer ruhigen Minute am Wochenende zuhause am Rechner.

Das klingt dramatisch

Joa. Die Karte wieder eingeschoben, paar Tasten gedrückt, funktionierte wieder. Zur Sicherheit noch zwei Ausdrucke vom Freitag und Samstag gemacht und dann losgefahren. Bis jetzt ist alles gut. War wohl nur ein kleiner Zwischenfall.

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