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Kategorie: Ärgerliches

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Letzten Juni zapfte man mir in Italien mehrere hundert Liter Diesel aus dem Tank meines Lkw ab. Damals waren die Diebe so clever, dass ich davon nichts mitbekommen habe. Selbst die Tankdeckel wurden wieder ordentlich drauf geschraubt.

Aber es gibt auch dumme Dieseldiebe. Blogleser Micha schickte mir ein Beispiel aus Dresden, welches zeigt, dass bei einigen die Hirnmasse nicht mal dazu reicht, Sprit zu klauen. So bohrten die zunächst ein Loch in den Tank des Lkw. Allerdings setzte man den Bohrer für dieses Loch zu weit oben an. Da der Tank nicht voll war, kamen die Gauner nicht an den begehrten Stoff.
Also folgte ein zweiter Versuch. Aus diesem, weiter unten angesetzten Loch, lief schließlich der Kraftstoff aus.

Nur waren die Auffangbehälter wohl derart dilettantisch präpariert, so dass viel Kraftstoff daneben lief. Ob die dann aufgaben oder einfach nur gestört wurden, ist nicht bekannt. Spaziergänger sahen später das Malheur und verständigten Polizei und Feuerwehr.
Das ärgerliche: Auch hier war der Tankdeckel des Lkw unverschlossen. Die Dieselklauer hätten also nur den Deckel abschrauben brauchen.

Den eigentlichen Ärger dürften nun der Fahrer und dessen Chef bekommen. Neben dem unnütz verflossenen Diesel kommt sicher eine nicht unerhebliche Rechnung auf die Firma zu. Auch der Fahrer könnte Nachteile erleiden. Denn viele werden so disponiert, dass der Lkw übers Wochenende in der Nähe des Wohnortes abgestellt werden kann.
Ob das nach solch einer Aktion weiter möglich ist, kann durchaus bezweifelt werden. Dann bleibt der Laster in der Firma und der Angestellte kann zusehen, wie er die oftmals mehrere hundert Kilometer zurück legen kann.

Dieseldiebstahl geht schief

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Es geht wieder los

Wie sagt man so schön? Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollt Ihr zuerst hören? Also gut, ich beginne mal mit der positiven Meldung: Nach „zwei Wochen auf der Stelle stehen ohne bewegt zu werden„, sprang der blaue Bock ohne Probleme an.

Nun zur schlechten: Da mitten in der Nacht der Motor läuft, ist mein Urlaub wohl vorbei. Och je…

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Viel Geld für eine kleine Karte

Wer glaubt, mit der bestandenen Führerscheinprüfung endlich einen Lkw fahren zu dürfen, liegt falsch. Denn dann beginnt erst der oftmals mühsame Weg durch die Bürokratie und diverse Ämter lassen sich das gern bezahlen.
Aber auch wer schon viele Jahre fährt, muss tief in seine Brieftasche greifen.

Bei „eurotransport.de“ habe ich einen interessanten Bericht über die Kosten gefunden, die regelmäßig auf einen Bus- oder Lkw-Fahrer zukommen:

Endlich Lkw fahren – wie schön war der Moment, als der Prüfer im März seinen Servus unter die Bescheinigung gesetzt hat. Prüfung bestanden, Fahrerlaubnis erteilt! Jetzt konnte es endlich auf die Straße gehen.
Und dann das: Am 19. Januar 2013 gab es eine Führerscheinreform. Alle zuvor beantragten Führerscheine hat die Behörde eingestampft. Wer mit seiner Bescheinigung nach dem Stichtag zur Abholung an der Führerscheinstelle erschien, musste den Lappen neu beantragen.

Bürokratie kennt keine Gnade! Wer zur Führerscheinstelle geht, um die Ziffer 95 eintragen zu lassen, der braucht Geduld und einen großen Geldbeutel.

Weiter (externer Link): >>>

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Keine schöne Weihnachtsgeschichte

Ein Kollege erlebte heute folgendes:

Hatte heute Mittag ein tolles Gespräch bei einem unserer Kunden in Halle/Westfalen. Steht da plötzlich ein Asiate vor mir und fragt wo er hier laden muss. Ich fragte, ob er von DINO TRANS sei und er sagte ja und er soll hier laden für Norwegen.

Habe Ihn dann gefragt, wie viel Filipinos denn mittlerweile bei DINO-Trans arbeiten und habe erfahren das es über, nein, weit über 200 sind, die unter menschenunwürdigen Bedingungen gehalten werden. Nach dem Verdienst gefragt, habe ich erfahren, dass diese armen Fahrer für 650 € im Monat + 10 € Spesen am Tag versklavt werden.
Das machen die Fahrer 6 Monate und gehen dann zurück in ihre Heimat.

Am Anfang hat dieser Fahrer auf dem Betonboden mit Pappunterlage geschlafen, jetzt teilt er sich mit 15 anderen Fahrern ein kleines Zimmer, irgendwo in Lübeck. Muss noch ergänzen, die Zugmaschine war neutral ohne Dino-Trans Werbung, Kennzeichen aus Litauen, der Trailer auch neutral mit dänischen Kennzeichen.
Wann wird dieser Firma endlich das Handwerk gelegt????

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Wenn die Zeit mal wieder knapp wird

Seit kurz nach acht stehe ich in einem Betrieb zwischen Mailand und Turin und soll acht Paletten laden. Nur ist die Ware nicht vor Mittag fertig.
Eigentlich kein Problem. Hatte eh damit gerechnet, erst Samstag heim zu kommen.

Dumm ist nur, dass in Italien ab 14.00 Uhr ein Fahrverbot für Lkw gilt. Die Italiener wollen schließlich stau- und stressfrei in Ihren Weihnachtsurlaub aufbrechen.
Och je, dass passt wieder prima.

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Rentnerbrigade unterwegs

An einer Tankstelle der Brennerautobahn in Österreich:

Hallo, eine Leberkässemmel bitte.“
Die sind leider schon aus.“

Oh. Und das Mittag um halb zwei?“
Ja, ich weiß. Aber vorhin waren zwei Busse mit Rentnern hier. Die haben alle weggekauft!“

Tja. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Oder hungrige Pensionäre…

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Thüringer Verkehrsgewerbe lehnt Mindestlohn ab

Gelesen im „Trucker„:

Transportgewerbe in Thüringen will keinen Mindestlohn

Das wundert mich nicht, dass sich gerade ein ostdeutscher Landesverband des Verkehrsgewerbes gegen einen Mindestlohn wehrt. Dessen Einführung würde wohl einen Einbruch der Gewinnmaximierung bedeuten. Da kann sich jeder ausrechnen, was ein in Thüringen angestellter Lkw-Fahrer momentan verdient.

Ein angemessenes Gehalt ist auch eine Art Wertschätzung des Arbeitgebers gegenüber eines Arbeitnehmers. Doch gerade die Arbeit eines Kraftfahrers wird gegenüber anderen Berufszweigen schlecht entlohnt. Viele Arbeitsstunden für gerade einmal 1 800 – 2 200 Euro sind in den alten Bundesländern Normalität. Im Osten unseres Landes verdienen, nein bekommen, Fahrer oftmals nur um die 1 300 – 1 600 Euro im Monat. Brutto versteht sich.

Selbst das scheint vielen Arbeitgebern noch zu viel zu sein. So werden deutsche Fahrer immer öfter „kalt gestellt“. Stattdessen sitzen Polen, Rumänen, Balten oder eben Philippinos hinter dem Lenkrad. Die fahren auch für 1 000 Euro Brutto im Monat. Oder für noch weniger.
So versucht eine ganze Branche, sich auch über die Gehälter ihrer Angestellten zu sanieren – und die Politik schaut zu. Für einige Firmen im Osten würde ich das noch krasser ausdrücken. Da werden die eigenen Mitarbeiter verachtet.

Ob die auf Hartz4 – Niveau landen? Das interessiert doch nicht.

Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes
Statistisches Bundesamt: Real­löhne im zweiten Quar­tal 2012 zum Vor­jah­res­quar­tal um 0,6 % gestie­gen

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