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Kategorie: Ärgerliches

Es geht wieder los

Wie sagt man so schön? Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollt Ihr zuerst hören? Also gut, ich beginne mal mit der positiven Meldung: Nach „zwei Wochen auf der Stelle stehen ohne bewegt zu werden„, sprang der blaue Bock ohne Probleme an.

Nun zur schlechten: Da mitten in der Nacht der Motor läuft, ist mein Urlaub wohl vorbei. Och je…

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Viel Geld für eine kleine Karte

Wer glaubt, mit der bestandenen Führerscheinprüfung endlich einen Lkw fahren zu dürfen, liegt falsch. Denn dann beginnt erst der oftmals mühsame Weg durch die Bürokratie und diverse Ämter lassen sich das gern bezahlen.
Aber auch wer schon viele Jahre fährt, muss tief in seine Brieftasche greifen.

Bei „eurotransport.de“ habe ich einen interessanten Bericht über die Kosten gefunden, die regelmäßig auf einen Bus- oder Lkw-Fahrer zukommen:

Endlich Lkw fahren – wie schön war der Moment, als der Prüfer im März seinen Servus unter die Bescheinigung gesetzt hat. Prüfung bestanden, Fahrerlaubnis erteilt! Jetzt konnte es endlich auf die Straße gehen.
Und dann das: Am 19. Januar 2013 gab es eine Führerscheinreform. Alle zuvor beantragten Führerscheine hat die Behörde eingestampft. Wer mit seiner Bescheinigung nach dem Stichtag zur Abholung an der Führerscheinstelle erschien, musste den Lappen neu beantragen.

Bürokratie kennt keine Gnade! Wer zur Führerscheinstelle geht, um die Ziffer 95 eintragen zu lassen, der braucht Geduld und einen großen Geldbeutel.

Weiter (externer Link): >>>

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Keine schöne Weihnachtsgeschichte

Ein Kollege erlebte heute folgendes:

Hatte heute Mittag ein tolles Gespräch bei einem unserer Kunden in Halle/Westfalen. Steht da plötzlich ein Asiate vor mir und fragt wo er hier laden muss. Ich fragte, ob er von DINO TRANS sei und er sagte ja und er soll hier laden für Norwegen.

Habe Ihn dann gefragt, wie viel Filipinos denn mittlerweile bei DINO-Trans arbeiten und habe erfahren das es über, nein, weit über 200 sind, die unter menschenunwürdigen Bedingungen gehalten werden. Nach dem Verdienst gefragt, habe ich erfahren, dass diese armen Fahrer für 650 € im Monat + 10 € Spesen am Tag versklavt werden.
Das machen die Fahrer 6 Monate und gehen dann zurück in ihre Heimat.

Am Anfang hat dieser Fahrer auf dem Betonboden mit Pappunterlage geschlafen, jetzt teilt er sich mit 15 anderen Fahrern ein kleines Zimmer, irgendwo in Lübeck. Muss noch ergänzen, die Zugmaschine war neutral ohne Dino-Trans Werbung, Kennzeichen aus Litauen, der Trailer auch neutral mit dänischen Kennzeichen.
Wann wird dieser Firma endlich das Handwerk gelegt????

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Wenn die Zeit mal wieder knapp wird

Seit kurz nach acht stehe ich in einem Betrieb zwischen Mailand und Turin und soll acht Paletten laden. Nur ist die Ware nicht vor Mittag fertig.
Eigentlich kein Problem. Hatte eh damit gerechnet, erst Samstag heim zu kommen.

Dumm ist nur, dass in Italien ab 14.00 Uhr ein Fahrverbot für Lkw gilt. Die Italiener wollen schließlich stau- und stressfrei in Ihren Weihnachtsurlaub aufbrechen.
Och je, dass passt wieder prima.

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Rentnerbrigade unterwegs

An einer Tankstelle der Brennerautobahn in Österreich:

Hallo, eine Leberkässemmel bitte.“
Die sind leider schon aus.“

Oh. Und das Mittag um halb zwei?“
Ja, ich weiß. Aber vorhin waren zwei Busse mit Rentnern hier. Die haben alle weggekauft!“

Tja. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Oder hungrige Pensionäre…

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Thüringer Verkehrsgewerbe lehnt Mindestlohn ab

Gelesen im „Trucker„:

Transportgewerbe in Thüringen will keinen Mindestlohn

Das wundert mich nicht, dass sich gerade ein ostdeutscher Landesverband des Verkehrsgewerbes gegen einen Mindestlohn wehrt. Dessen Einführung würde wohl einen Einbruch der Gewinnmaximierung bedeuten. Da kann sich jeder ausrechnen, was ein in Thüringen angestellter Lkw-Fahrer momentan verdient.

Ein angemessenes Gehalt ist auch eine Art Wertschätzung des Arbeitgebers gegenüber eines Arbeitnehmers. Doch gerade die Arbeit eines Kraftfahrers wird gegenüber anderen Berufszweigen schlecht entlohnt. Viele Arbeitsstunden für gerade einmal 1 800 – 2 200 Euro sind in den alten Bundesländern Normalität. Im Osten unseres Landes verdienen, nein bekommen, Fahrer oftmals nur um die 1 300 – 1 600 Euro im Monat. Brutto versteht sich.

Selbst das scheint vielen Arbeitgebern noch zu viel zu sein. So werden deutsche Fahrer immer öfter „kalt gestellt“. Stattdessen sitzen Polen, Rumänen, Balten oder eben Philippinos hinter dem Lenkrad. Die fahren auch für 1 000 Euro Brutto im Monat. Oder für noch weniger.
So versucht eine ganze Branche, sich auch über die Gehälter ihrer Angestellten zu sanieren – und die Politik schaut zu. Für einige Firmen im Osten würde ich das noch krasser ausdrücken. Da werden die eigenen Mitarbeiter verachtet.

Ob die auf Hartz4 – Niveau landen? Das interessiert doch nicht.

Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes
Statistisches Bundesamt: Real­löhne im zweiten Quar­tal 2012 zum Vor­jah­res­quar­tal um 0,6 % gestie­gen

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Irgendwas ist immer

Wartet man nicht stundenlang bei einem Kunden und steht sich die Beine in den Bauch b.z.w. die Räder in den Asphalt, passiert das auf der Autobahn: Vollsperrung heute Mittag auf der A8 am Irschenberg. Ich war begeistert.
Immerhin hat die Rettungsgasse funktioniert. Das ist doch auch schon was.

Stau am Irschenberg

Der Text in der Abendzeitung ist Quatsch. Der Lkw kam aus Italien und fuhr Richtung München, nicht Richtung Salzburg. Es wird zwar schon so einiges mehr oder weniger sinnlos hin und her gekahrt, aber man soll es nicht völlig übertreiben. Olivenöl macht sich besser, wenn es aus Italien kommt.
Auch fackelte der Lkw nicht am Beginn der Steigung ab, sondern mittendrin. So schmalbrüstig ist selbst eine Actrose nicht.

Bericht in der Abendzeitung München

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