Ich liebe diese Parkbuchten in Italien – bei jedem vorbeifahrenden Auto wird man sanft in den Schlaf geschuckelt:

Ich liebe diese Parkbuchten in Italien – bei jedem vorbeifahrenden Auto wird man sanft in den Schlaf geschuckelt:

Zehn Stunden chillen – klingt doch toll, oder? So abgefahren, so beruhigend, so cool. Dazu noch an einem Freitag, fast 1 000 Kilometer von zuhause weg. In welchem anderen Job hat man das schon?
Aber Spass beiseite: Nach zehn Stunden Warterei in einer Firma bei Padova war ich alles andere als cool, sondern einfach nur noch genervt.
Das die RoLa ab Trento restlos ausgebucht war und die Tiroler Holzköpfe in den Wintermonaten ab 20.00 Uhr ein Fahrverbot für Lkw verhängt haben, spielte dann auch keine so große Rolle mehr.
Italien, dass Verkehrsverstöße schon immer scharf geahndet hat, hat vergangene Woche die Stafen weiter verschärft.
Neu ist u.a., dass es in der Nacht zwischen 22.00 Uhr und 7.00 Uhr automtische Aufschläge bis zu 50% gibt. Schon zehn km/h zu schnell können dann bis zu 200 Euro kosten. Wer Zigarettenstummel aus dem Fenster wirft, muss sogar bis zu 1 000 Euro berappen.
Gerade eben bei „Focus.de“ gelesen:
Einen der größten Lkw-Höfe in Europa hat die italienische Autobahngesellschaft Brescia-Padova Srl jetzt an der Autobahn A4 in Betrieb genommen.
In dem 173 000 Quadratmeter großen „Autoparco Brescia Est“ sind 430 Stellplätze mit Stromanschluss für Kühlzwecke auf einer Fläche von insgesamt 38 000 Quadratmetern untergebracht. Außerdem stehen eine Reparaturwerkstatt, ein Reifenservice, eine Waschanlage, ein Warenzwischenlager für Notsituationen, ein Autoverleih und eine mehrsprachige Auskunftsstelle zur Verfügung.
Für die Erholung der Fahrer sorgen unter anderem ein Restaurant mit 900 Sitzplätzen, eine rund um die Uhr geöffnete Kaffeebar, ein Fernsehraum, ein Billardsaal, Videospiele, Internet-Anschlüsse sowie Warmwasserduschen und ein Motel mit zwölf Zimmern. Aus Sicherheitsgründen wird die Anlange rund um die Uhr von Fernkameras überwacht, Photovoltaik-Panelen zur Stromerzeugung erhöhen die Umweltfreundlichkeit des Lkw-Hofs
Nun ja, die italienische A4 ist das Gegenstück zur deutschen A2. Das heißt, dass auf dieser Strecke viele Osteuropäer unterwegs sind.
Da bleibt abzuwarten, wie lange man diesen Autohof als „neu“ bezeichnen kann – sorry, aber so ist es nun mal. Immerhin war einer der Gründe, Parkgebühren auf deutschen Autohöfen einzuführen, das tagelange herumstehen osteuropäischer Fahrer, die sich zudem selbst versorgt haben und das damit verbundene Vermüllen dieser Plätze.
Aber da ich ja frei von sämtlichen Vorurteilen bin( 🙂 ), sehe ich das ganze natürlich positiv: 430 neue Stellplätze bedeutet eine Entlastung der auch in Italien besonders am Abend und der Nacht überquellenden Rasthöfe.
3 KommentareEs wundert mich immer wieder, wieviel Lkw – Fahrer den Mut haben, in Italien trotz Überholverbot (wie hier auf der Brennerautobahn) zu überholen:

Die Strafen für dieses Vergehen? Nun ja, schlappe 280 Euro und 2 Monate Fahrverbot (dieses jedoch nur für Italien).
Kleine Anmerkung: Wäre dieser Lkw – Fahrer auf den Weg zum „Shopblogger“ hätte ich es ja vielleicht noch verstanden, aber so…?
Da finde ich in einem italienischen Chemiewerk in einem Vorort von Venedig mit wahrhaft gigantischen Ausmaßen nicht auf Anhieb die richtige Entladestelle und schon wird man vom Wachschutz aufgegabelt.
Immerhin brachte dieser mich auf den richtigen Weg zurück.

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