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Die Lkw-Maut startet auf allen Bundesstraßen

In knapp zwei Wochen ist es soweit. Dann wird die Maut auf das rund 40 000 Kilometer umfassende Bundesstraßennetz in Deutschland ausgeweitet. Das funktioniert natürlich nicht spurlos.
Selbst Autofahrer, die nicht davon betroffen sind, werden die neuen blauen Kontrollsäulen bereits gesichtet haben. Rund 600 Stück werden bis zum 1. Juli deutschlandweit stehen. Diese Säulen gehören zur Kontrolle wie die bisher bekannten Kontrollbrücken auf den Autobahnen und die mobilen Kontrollen des Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Wichtig ist dabei zu wissen, dass diese Säulen nicht für einen Blitzer gehalten werden. Denn egal wie schnell Autofahrer an den „blauen Säulen“ vorbeifahren, ein teures Foto bekommen sie hier nicht. Der Hintergrund der auffälligen Säulen ist wie bereits erwähnt die Lkw-Maut, die von Toll Collect nun auch abseits von Autobahnen permanent kontrolliert werden soll.

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Weitere Informationen

Fahrer von Lkw haben die Weiterentwicklung des Mautsystems bereits sprichwörtlich hautnah kennen gelernt. Seit dem ersten Quartal diesen Jahres gab es eine Software- Aktuallisierung. Mit dieser entfiel die Anzeige des Mautbetrages im Display der On Board Unit (OBU). Der Grund ist, dass sich die Streckenführung auf Bundesstraßen häufiger und öfter ändert, als auf Autobahnen. So z.B. durch neue Durchfahrtsverbote, Straßensperrungen oder Baustellen. Die Daten für die Mauterhebung ändern sich dadurch viel kurzfristiger als bisher.
Heißt also: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag. Die Berechnung findet stattdessen im Rechenzentrum statt.

Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums wurde das Mautsystem erneut weiter entwickelt. Deshalb hat Toll Collect technisch die Möglichkeit geschaffen, die Maut nach zusätzlichen Gewichtsklassen zu differenzieren.
Allerdings wird die falsche Auswahl und Einstellung der Gewichtsklassen zwischen 7,5 Tonnen zGG und 18 Tonnen noch nicht geahndet. Die Mitwirkungspflichten des Fahrers bleiben also momentan gleich. Natürlich wird das Bundesfernstraßenmautgesetz auf der Grundlage des neuen Wegekostengutachtens schnellstmöglich angepasst. Daraus ergeben sich neue Mautsätze und neue Mitwirkungspflichten. Auch die Einführung neuer Gewichtsklassen ist nach dem Wegekostengutachten grundsätzlich möglich und vom Gesetzgeber beabsichtigt.

Die jeweiligen Gewichtsklassen einzustellen, ist nicht schwer. Das zulässige Gesamtgewicht, dass bei der Registrierung angegeben wurde, ist im Fahrzeuggerät dauerhaft gespeichert. Wird ein Anhänger an- oder abgekoppelt, ist das Gewicht vor Antritt einer Fahrt anzupassen.
Dies gilt für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis einschließlich 18 Tonnen. Hat das Fahrzeug ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 18 Tonnen ist keine Anpassung der Gewichtsklasse notwendig.

Ist ein Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen unterwegs, muss der Fahrer die Gewichtsklasse „< 7,5 t“ wählen, fährt er mit Hänger und ist mit 7,5 Tonnen zGG oder mehr unterwegs, dann wählt er“≥ 7,5 t“ und ist mautpflichtig. Das Fahrzeuggewicht wird in 1,5 Tonnen-Schritten eingestellt. Dabei ist das auf dem Fahrzeuggerät gespeicherte Gewicht der niedrigste Wert, den der Fahrer auswählen kann.
Bei der Wahl der Gewichtsklasse ist unerheblich, welcher Wert innerhalb der Klasse eingestellt wird. Ändert der Fahrer vor Beginn einer neuen Fahrt die Einstellungen an der OBU nicht, werden die Einstellungen der letzten Fahrt verwendet.

Das klingt in der Theorie vielleicht ein wenig kompliziert, ist es in der Praxis aber nicht. Wichtig ist auch zu wissen, dass mittlerweile die alten Mautstelle-Terminals alle abgeschaltet wurden. Der Aufbau der neuen ist abgeschlossen. Auch hier nochmal der Hinweis, dass die Toll Collect-App eine bequeme Alternative zum Terminal darstellt, da diese überall eingesetzt werden kann. Wie diese genau funktioniert, habe ich bereits in diesem Beitrag erklärt.

TollCollect maut terminal
Maut Terminal TollCollect

Toll Collect hat die bis zum 1. Juli anstehenden Aufgaben gemeistert. Jetzt muss über die Mautausweitung weiter informiert werden. Das passiert u.a. auf Informationsveranstaltungen. Vor allem bei Handwerkskammern und Innungen besteht noch erhöhter Informationsbedarf, da viele Betriebe bisher nicht mautpflichtig waren.
Auch auf Social-Media-Kanälen wie Facebook oder YouTube kann man sich informieren. Rund um die Uhr versteht sich.
Wer Mitarbeitern von Toll Collect gerne persönlich Fragen stellen möchte oder sich einfach nur informieren will, kann dies auf dem Truck Grand Prix vom 29.6. – 1.7.2018 auf dem Nurburgring machen. Die Firma ist dort mit einem großen Stand vertreten. Auch da wird es Infoveranstaltungen geben. Dazu jede Menge Spass wie Gewinnspiele, Autogrammstunden u.s.w. Ein Besuch lohnt also auf jeden Fall.

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Na denn.

Auf die nächsten zehn Jahre dieses Blogs. Statt vieler Worte gibt es zum Jubiläum eine Büchse Malzbier. Das passt.

Büchse mit Getränk

Alles weitere habe ich bereits vor fünf Jahren geschrieben. Daran hat sich nix geändert.
Was ich aber noch mal erwähnen möchte. Ich bin dankbar für jeden Leser, der gerne hier liest. Danke für die ersten zehn Jahre und auch für die nächsten…

…keine Ahnung. Vielleicht wird es ja nochmal ein Jahrzehnt. An mir soll es nicht liegen.

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Er kommt

Wisst Ihr, was cool ist? Jaaa, es geht Richtung Heimat. Das ist obercool. Aber nee. Noch was anderes. Nämlich das es um kurz nach halb sieben so langsam hell wird. Die dunkle Jahreszeit ist also fast vorbei. Und das weckt doch die Lebensgeister in einem. Aber sowas von.

Halb sieben langsam hell

Da können mir die für nächste Woche angesagten Minus 48 Grad auch egal sein. Der Frühling kommt zwar mit langsamen Schritten, aber er ist unterwegs. Juhu.

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Werbung: Die Maut wird ausgeweitet

Tja. Im Juli ist es soweit. Dann wird die Lkw-Maut in Deutschland auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. Damit umfasst das mautpflichtige Streckennetz dann ungefähr 52 000 Kilometer. Aber nicht nur das. Auch rund 30 000 Unternehmen werden dann erstmals von der Maut betroffen sein. Denn die betrifft nicht nur Firmen aus dem Transport- und Logistikbereich, sondern auch viele andere Branchen, die regional unterwegs sind.

Lkw Maut ab 1. Juli 2016

Bereits seit Anfang des Jahres werden die derzeit rund 1,1 Millionen OBUs auf die zentrale Mauterhebung schrittweise umgestellt. Die Software wird dabei über Mobilfunk aktualisiert. Lkw müssen dafür also nicht in eine Werkstatt. Wurde diese Umstellung durchgeführt, erkennt man das an einer neuen Anzeige auf dem Gerät. Das bisher übliche akustische Signal bei Durchfahrt eines Streckenabschnittes sowie die Anzeige des Mautbetrages entfallen. Also nicht wundern, wenn es nicht mehr piept.
Die Umstellung soll im 2. Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

Registrierung bei Toll Collect

Wenn in einem Lkw noch keine OBU eingebaut ist, registriert sich das Unternehmen zunächst bei Toll Collect. Das funktioniert über das Toll Collect Kunden-Portal. Ist das passiert, können u.a. die Fahrzeuge selber an- und abgemeldet werden, Adresse und weitere Daten geändert oder eine neue Zahlungsweise beantragt werden. Die Zugangsdaten für das Kunden-Portal erhalten Neukunden direkt bei der Online-Anmeldung.

Nach der Registrierung können zertifizierte Werkstätten die On-Bord Unit einbauen. Diese Servicepartner findet man auf der Toll Collect-Homepage. Das Gerät selbst ist kostenlos, nur die Kosten für den Einbau muss das Unternehmen selbst tragen.

Mautgeraet Toll Collect

Fotograf Berthold Litjes
Anzeige auf Deutsch nach Umstellung auf zentrale Mauterhebung ab Ende Oktober 2017

Auch bei der manuellen Einbuchung gibt es Änderungen. So soll das System flexibler werden. Im Mittelpunkt steht zukünftig die Online-Einbuchung. Die bisherigen Mautstellen-Terminals sollen lediglich ergänzen, so das deren Anzahl verringert werden kann.
Auch nicht registrierte Kunden können künftig online einbuchen. Dazu kann jedes internetfähige Endgerät verwendet werden. Ausserdem soll ab Frühjahr 2018 eine App die Einbuchung über Smartphone und Tablet erleichtern.

Welche Zahlungsmittel

Laut Toll Collect ist die Einbuchung in Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch möglich. Desweiteren führt der Mautbetreiber zusätzlich zu den anderen Zahlungsmitteln wie Kreditkarte oder Tankkarte, als Zahlungsart die paysafecard ein. Diese ist sowohl online, als auch in Kiosken und Postämtern erhältlich.

Weitere Infos zu diesem Thema sind auf der Website von Toll Collect nachzulesen oder in der hier als Download verfügbaren Broschüre.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Auch Busunternehmen finden keine Fahrer mehr? Unglaublich. Die Ursachen dürften die gleichen wie im Gütertransport sein. Für acht Euro von Erfurt nach Freiburg oder für 199 Euro zehn Tage an den Gardasee muss sich halt rechnen. Hier für den Reisenden. Der Businhaber muss sparen. Und das geht wohl vor allem beim Gehalt für die Angestellten. Aber auch die sind immer weniger bereit, sich mit kaum 2 000 Brutto abspeisen zu lassen. Und das ist gut so. Denn gute Arbeit verdient gutes Geld und gutes Geld ist eine Anerkennung für gute Arbeit. Irgendwie ein Kreislauf.

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Neue Kommentare habe ich im letzten Jahr erst nach Sichtung freigeschaltet. Aber das ist Gülle. Denn eigentlich finde ich moderierte Blogs nicht so toll. Also habe ich das wieder geändert. Alles was Ihr kommentiert, ist also wieder sofort zu sehen. Nur im nachhinein ändern könnt Ihr Eure Feedbacks, Anregungen oder Rückmeldungen nicht. Da bleibt alles wie gehabt.

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Laut der neuen Mautstatistik des Bundesamt für Güterverkehr für das dritte Quartal 2017 sind immer mehr Lkw über 7,5 Tonnen auf deutschen Straßen unterwegs. Der Anteil einheimischer Laster betrug dabei gerade noch 57,6%. Ein Jahr vorher waren es noch 59,2%.
Besonders zugenommen hat der Anteil polnischer Lkw. Nämlich im Vergleich zum Vorjahr um 1,3%. Um das zu merken, brauche ich keine Statistik. Das sehe ich täglich. Auch habe ich das Gefühl, dass immer mehr Litauer unterwegs sind. Manchmal denke ich, dass Land muss eigentlich verlassen sein, so viele, wie hier rum fahren.

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Mein Gewinn vom DAF-Gewinnspiel ist letzte Woche auch angekommen. Ein Buch von Jan Bergrath. Laut Kurzfassung handelt es von einem skrupellosen Chef einer Transportfirma, der seine osteuropäischen Fahrer ausbeutet und überdies noch Sex mit einer Arbeitsrichterin hat. Oh je, harter Tobak. Ich werde nächste Woche mal anfangen zu lesen. Abends habe ich ja etwas Zeit.

Buch Spur der Laster

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Apropo osteuropäische Lkw-Fahrer. In der „Frankfurter Rundschaugab es letzte Woche ein Interview mit dem polnischsprachigen Koordinator der bundesweiten DGB-Aktion „Faire Mobilität„, Michael Wahl. In diesem Gespräch spricht er über die üblen Arbeitsbedingungen im europaweiten Transportwesen. Gut und wichtig, dass es immer wieder angesprochen wird.

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Coca Cola Weihnachtstruck – Tour 2017

Heute in einem Monat ist Weihnachten, wir müssen also der Wahrheit ins Gesicht sehen: Die Coca-Cola Trucks sind wieder unterwegs. In diesen Städten wird der Coca Cola Truck 2017 vorbeischauen:

25. November 2017: Königsplatz, Schwabach (14 – 19 Uhr)
03. Dezember 2017: Obere Königstraße 8, Kassel (14 – 19 Uhr)
10. Dezember 2017: Am Markt 12, St. Ingbert (14 – 19 Uhr)
15. Dezember 2017: An der Johanniskirche, Magdeburg (14 – 19 Uhr)
16. Dezember 2017: Rathaus, Am Markt 16, Grimma (14 – 19 Uhr)

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Arbeiter, Urlaub, Parkplätze. Alles fehlt.

Momentan schleicht die Zeit nur so dahin. Liegt vielleicht auch daran, dass ich meinen Urlaub herbei sehne. Ein dreiviertel Jahr ohne, ist viel zu lang. Nächstes Jahr werde ich das wieder ändern. Dann mache ich schon im Mai zwei Wochen frei. So umgehe ich auch zwei Feiertage, die ich sonst hätte draußen verbringen müssen. Problem gelöst.

Paketdienstfahrer gesucht

Ganz andere Probleme haben Transportunternehmer und die Versandbranche. Obwohl, auch die sind hausgemacht. Gemeint ist der Fahrermangel. So werden Paketdienstfahrer gesucht. Händeringend. Nur wen wundert das? Wer will sich schon wie der letzte Sack behandeln lassen?

Dabei war es doch eigentlich vorauszusehen. Paketversender verlagerten den Transport an Sub- und Subsubunternehmer aus, große Händler versenden kostenlos, selbst die Rücksendung kostet nichts. Und wenn diese Subunternehmer an den Autos nicht mehr viel sparen können – weil die oft eh schon aus dem letzten Loch pfeifen – dazu die Qualität der Dienstleistung auch nicht mehr gedrückt werden kann, geht man eben dem Personal ans Geld. Besonders bedrückend ist die Welle an Altersarmut, die auf die Betroffenen zukommt.

Warum werden diese Kurierfahrer nicht anständig bezahlt und auch die Überstunden vergütet? Klar, dazu müssten auch die Versandgebühren für den Onlinehandel steigen. Das Rücksenden umsonst ist dann wohl auch nicht mehr drin. Vielleicht gehen dann wieder mehr Menschen „offline“ einkaufen. So werden Arbeitsplätze im Einzelhandel geschaffen und die Innenstädte werden wieder belebt. Eine Win-Win-Situation, ist doch toll.

Aber solange nur oberflächlich Anteilnahme geheuchelt wird und es danach wieder zur Tagesordnung übergeht, oder eben zum Online-Shopping, wird sich daran nichts ändern. Und wehe der Bote kommt dann auch noch, wenn man gerade nicht da ist…

Einen Fachkräftemangel gibt es aber bekanntermaßen auch bei den großen. Gerade letzte Woche hat der DSLV (Deutscher Speditions- und Logistikverband e.V.) darauf hingewiesen. Einige Ursachen hat der Verband auch parat: Parkplatzmangel, die vorhandenen sind dazu unsicher und oftmals schlecht ausgestattet. Dann der sehr schlechte persönliche Umgang an den Be- und Entladerampen und auch das gesetzliche Verbot zur Übernachtung in der Fahrerkabine während der Ruhezeit.
Die letztere genannte Ursache ist bestimmt kein Grund. Im Gegenteil. Verboten ist nur das Übernachten im Fahrerhaus, während der regulären wöchentlichen Ruhezeit. Das heißt, die verkürzte Ruhezeit von 24 Stunden darf jeder Fahrer weiterhin in seiner Hütte verbringen. Nur eben die reguläre von 45 Stunden nicht. Und die steht eh nur alle zwei Wochen an.

Aber auch hier gilt: Nur die Unternehmer können für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Das Fahrermangel die Versorgungssicherheit gefährdet, interessiert mich als Fahrer am wenigsten. Genauso wie es große Logistiker interessiert, wie ich als Fahrer unterwegs behandelt werde. Es zählt nur der Profit. Muckt ein Fahrer irgendwo auf, zieht i.d.R. er den kürzeren. Der Kunde hat immer recht.
Von seinem Arbeitgeber bekommt ein Fahrer vielleicht noch Rückendeckung. Doch dem eigentlichen Auftraggeber, häufig ein großer Logistiker, interessiert nur der Kunde.

Warum es Leute gibt, die unter diesen Bedingungen arbeiten?

Die Transportbranche ist zum Niedriglohnsektor verkommen. Warum es trotzdem Leute gibt, die unter diesen Bedingungen arbeiten? Die Antwort ist einfach: Weil viele keine Wahl haben. Aber genau das ist auch politisch gewollt. Hauptsache die Leute arbeiten und liegen nicht faul rum. Nur wer sorgt denn für den Wirtschaftsaufschwung in Deutschland? Mit dieser Lohnsklaverei ruinieren die nicht nur unser Land, sondern ziehen Europa mit in den Abgrund.
Und da wundert man sich, daß immer mehr Fahrer kaum noch ein Wort Deutsch sprechen? Wäre der eiserne Vorhang wieder da, würden umgehend große Teile von Dienstleistungsjobs wie Gastronomie, Pflege und Versand- sowie Speditionsbranche zusammenbrechen.

Aber genau hier ist die Politik in der Pflicht. Der Schutz der Bürger ist in den letzten Jahren auf Kosten von Profit und Lobbyismus nur noch vernachlässigt worden. Der einfache Mensch wird im Wahlkampf umgarnt, danach ist vieles vergessen. Im Hintergrund lachen sich die Bosse der Konzerne ins Fäustchen, denn niemand macht ihnen ihre Gewinne streitig, die ihnen aus der Ausbeutung ihrer Mitbürger erwachsen.

Die „Augsburger Allgemeine“ titelte letzte Woche „Die tägliche Not auf den A8-Parkplätzen„. Wer von diesem Thema betroffen ist, liest nichts wirklich neues. Sätze wie „Wer einen Stellplatz für die Nacht gefunden hat, darf sich glücklich schätzen“ oder „Problem wird sich in den kommenden Jahren verschärfen“ habe ich schon zig mal gelesen. Im Endeffekt werden wir Fahrer mit diesem Problem allein gelassen. So sieht es leider aus.

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