Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

372 Ergebnisse für "unterwegs"

Urlaub vorbei

So. Der erste Tag nach meinem Urlaub wäre auch geschafft. Auflieger war vorgeladen, nur die Ladung musste ich noch sichern. Ging diesmal aber auch gut, die Kollegen aus dem Lager haben sich echt angestrengt.
Prima lief es auch unterwegs. Relativ wenig Verkehr, nur ein kurzer Stau vor München. Aber das passte.

Morgen früh halb fünf geht’s weiter. Nicht so ganz meine Zeit, aber hilft ja nix. Will gegen acht bei meiner ersten Abladestelle in Bozen sein.

Ach ja. Mit dem DAF bin ich bisher zufrieden. Der fährt sich wesentlich weicher, holpert nicht so wie der Scania über Querrinnen.
Klar hat der DAF auch Schwächen, aber dazu später vielleicht mal mehr. Jetzt ist erstmal Nachtruhe angesagt.

Daf lkw

2 Kommentare

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Auf der diesjährigen IAA-Nutzfahrzeuge in Hannover gab es mehrere Podiumsdiskussionen. Auf einer, veranstaltet von Traton, war ich als Talk-Gast eingeladen: TRATON-Talk zur Zukunft des Lkw-Fahrers. Eine riesige Herausforderung.

traton talk iaa hannover
***
Wenn die Langeweile siegt, wird gesoffen: Trinkgelage unter Lkw-Fahrern eskaliert. Mann (32) wegen versuchten Mordes in U-Haft
***
Nach Angaben des DGB-Projektes „Faire Mobilität“ wollen zehn tschechische Fahrer, die hauptsächlich in Deutschland unterwegs sind, nun die gleiche Bezahlung mit ihren deutschen Kollegen einklagen.
***
Die Zulassungen von zehntausenden osteuropäischen Lkw-Fahrern werden kaum überprüft und ihre Bezahlung ist schäbig. Wie die EU zehntausenden Lkw-Fahrern aus Osteuropa ihre Rechte verweigert.
***
Kontroverse Aussage eines Spediteurs: Kraftfahrer haben neue LKW zur Verfügung und moderne Verkehrswege. Sie verdienen auch sehr gut.
***
Auf der Nutzfahrzeugmesse in Hannover stellte Daimler ein digitales Rückspiegelsystem für Actros vor (so nennt Daimler seine schwere LKW-Baureihe): die Mirror Cam.

Kommentare geschlossen

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Vor mehr als drei Tagen stürzte ein Brückenteil des Viadotto Polcevera in Genua ein. Schlimmes Unglück, ging ja durch viele Medien und ist ja den meisten mittlerweile bekannt. Wie oft ich über diese Brücke gefahren bin? Hmm, etliche Male. Um es mal vorsichtig auszudrücken. Deshalb war ich auch geschockt, als ich davon am Dienstagnachmittag in den Nachrichten hörte. Nicht weil ich dachte „Boah, gut das ich da heute nicht war“ oder so, sondern weil ich diesen Ort, diese Brücke kenne. In gewisser Weise fühlte ich mich auch persönlich betroffen.

Immer wenn ich die A7 von Mailand runter kam, kurz vor deren Ende nach rechts schaute, sah ich sie. War ein imposantes Bauwerk. Aber mir war auch immer etwas mulmig. Ehrlich, keine Übertreibung. Und ich war froh, wenn ich dieses Bauwerk hinter mir hatte.
Aber das geht oder ging mir nicht nur mit dieser Brücke so. Auch der Gotthardtunnel ist z.B. so ein Konstrukt, welches ich gerne umfahren würde.

Die Kritik an den privaten Betreibergesellschaften in Italien, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wer das staatlich betriebene Straßennetz da unten kennt, weiß was ich meine. Strecken abseits der Autobahnen sind so marode, kaputt, Orthopäden dürften in Italien gemachte Leute sein.
Oder der Neubau des Autobahnstücks der A1 zwischen Bologna und Florenz. Da wurde quasi eine komplett neue Autobahnstrecke durchs Gebirge gebaut. So etwas funktioniert in Italien nur unter privater Hand. Zumindest in angemessener Zeit. Ein negatives Beispiel ist die A2 (früher A3) von Salerno nach Reggio Calabria. Der Bau der Autobahn begann 1962. Zwölf Jahre später wurden große Abschnitte der Autobahn für den Verkehr freigegeben. Doch bereits nach einigen Jahren war der Zustand so desolat, dass ständig Modernisierungsarbeiten durchgeführt werden mussten.

Ab 1997 war eine Generalüberholung oder gar ein teilweiser Neubau erforderlich. Neue Tunnels und neue Brücken mussten gebaut werden, enge Kurven wurden durch einen größeren Radius entschärft. Ich erinnere mich an eine Tour nach Sizilien. Das war 2007 oder 2008. Da gab es noch Abschnitte mit Baustellen von dreißig Kilometer Länge. Die Geschwindigkeit wurde teilweise auf 40 km/h begrenzt.
Wie weit diese Autobahn heute fertig ist, weiß ich nicht. Bin schon seit längerer Zeit nicht mehr darunter gefahren. Aber sollte auch nur als Beispiel dienen.
***
Überschrift in der „Welt“: So soll das „Appen“ hinter dem Steuer unterbunden werden. Sind aber alles nur Mutmaßungen. Denn laut dem Bundesverkehrsministerium gibt es derzeit nicht die Absicht, an den Strafen oder Regeln für das Handy im Güterverkehr etwas zu ändern. Zumal die Ablenkungsquote durch das Smartphone laut der Fachzeitschrift „Trans Aktuell“ nur sieben Prozent beträgt. Steht zumindest so im Text.
***
Mehr als 3 Promille intus und ohne gültigen Führerschein unterwegs. Polnischer Lkw-Fahrer touchiert beim überholen andere Laster.
***
Und nochmal Hannover: Tod eines Elfjährigen: Ein Jahr Bewährungsstrafe für Lkw-Fahrer.
***
Und nochmal Alkohol: Am Sonntagabend führte die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim wieder eine der regelmäßig stattfindenden Abfahrtskontrollen bei LKW-Fahrern durch.

Von fünfzehn kontrollierten Fahrern standen sechs unter Alkoholeinfluss, einer davon unter 0,5, einer unter 1,1 und vier über 1,1 Promille Atemalkohol. Der „Spitzenreiter“ wurde bei der Tank- und Rastanlage Wonnegau West kontrolliert, er erreichte einen Wert von 3,26 Promille!

***
Die Polizei im holländischen Hardenberg sucht Zeugen, die einen Lkw-Fahrer bei einem waghalsigen Überholvorgang beobachtet haben:

***
Die Polizei in Nordhessen sucht einen Brandstifter. Er soll auf einem Parkplatz an der A44 zwei Lastwagen angezündet haben, in denen die Fahrer schliefen.
***
In der Schweiz sucht man tausende Chauffeure. Diese kommen jetzt aus dem Ausland – viele als unechte Grenzgänger.
***
Der Digital-Experte der „SZ“ Simon Hurtz kann sich ein Leben ohne RSS nicht vorstellen. Die Technik ermöglicht es, unzählige Nachrichtenquellen gleichzeitig zu verfolgen.
***
Zum Schluß noch einmal Genua: Warum stürzte die Brücke ein? Ein Professor stellt erste Hypothese auf.

Der Einsturz der Autobahnbrücke in Genua mit mindestens 38 Toten wurde möglicherweise durch den Riss eines Tragseils verursacht.

Bei der „BILD“ ist man natürlich noch schlauer:

BILD

Bild Zeitung

Da bin ich mal gespannt.

Kommentare geschlossen

Vier Wochen Maut auf Bundesstraßen. Ein erstes Fazit.

Seit vier Wochen ist die Bundesstraßenmaut nun aktiv. Seitdem gilt sie auf rund 52 000 Straßenkilometern in Deutschland. Die Bezahlstrecken haben sich damit verdreifacht.

Die meisten Autofahrer werden es aber kaum mit bekommen haben. Das einzige Indiz dafür sind die blauen Kontrollsäulen, die momentan an über 600 Stellen bundesweit errichtet werden.
Noch immer werden diese Kamerasäulen von vielen für eine neue Art von Geschwindigkeitskontrollen gehalten. Das ist aber nicht so. Diese hohen blauen Kontrollgeräte kontrollieren die Maut auf Bundesstraßen. So wollen die Behörden die sogenannten Mautpreller erwischen, die keine Gebühr für die Straßenbenutzung entrichtet haben. Ihnen droht ein Bußgeld zwischen 120 Euro und 480 Euro.

Funktion und Kontrolle

Was genau deren Aufgabe ist und wie diese funktionieren, wird in einem Beitrag im Blog von Toll Collect wunderbar erklärt. So sind diese Säulen nur ein Bestandteil von mehreren Kontrollarten, auch Kontrollmix genannt. Neben der automatischen Kontrolle über Säulen auf den Bundesstraßen und Kontrollbrücken auf den Autobahnen, besteht dieser auch aus der stationären und mobilen Kontrolle sowie der Betriebskontrolle durch die Mitarbeiter des Bundesamtes für Güterverkehr.

Also keine Angst vor blau. Diese Farbe soll ja entspannend und beruhigend wirken und steht für Frieden, Harmonie, Zufriedenheit – und ist dazu noch Lieblingsfarbe der meisten Menschen.

Es gibt aber auch Kritik. So warnen Spediteure vor einer zusätzlichen Belastung durch die Maut. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband warnt vor einem „erheblichen Kostenschub“ in Milliardenhöhe. Ob und in welchem Umfang die Mehrkosten an Hersteller, Händler und Kunden weitergegeben werden, wird jeder Betrieb selbst durchrechnen müssen. Dagegen geht die Bundesregierung nicht von höheren Preisen für Verbraucher aus.

Was sich für uns Fahrer ändert

Für uns Fahrer änderte sich vor allem die Anzeige in den OBU`s. Das bisher übliche akustische Signal bei Durchfahrt eines Streckenabschnittes und die Anzeige des Mautbetrages entfiel ja bereits bei der Aktuallisierung der Software über Mobilfunk. Der Grund ist, dass sich die Streckenführung auf Bundesstraßen häufiger und öfter ändert, als auf Autobahnen. So z.B. durch neue Durchfahrtsverbote, Straßensperrungen oder Baustellen. Die Daten für die Mauterhebung ändern sich dadurch viel kurzfristiger als bisher.
Heißt also: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag. Die Berechnung findet stattdessen im Rechenzentrum statt. Die anfängliche Skepsis ist bei den meisten mittlerweile verflogen.

Durch die Ausweitung der Lkw-Maut werden nach Schätzungen rund 140 000 Fahrzeuge zusätzlich mautpflichtig. Wie viele sich letztlich eine OBU einbauen lassen, wird sich im Laufe der Zeit zeigen.
Fahrzeuge von Straßenreinigung und Winterdienst bleiben generell mautfrei – nicht aber Müllwagen und Fahrzeuge für die öffentliche Strom-, Gas- und Wasserversorgung. Diese sind vor allem in ländlichen Gebieten oft auf Bundesstraßen angewiesen. Generell haben sich viele vorbereitet, einige werden aber von der Ausweitung der LKW-Maut überrascht werden und empfindlich betroffen sein.

Über die Maut-App werden vor allem Betriebe buchen, die bisher nicht davon betroffen waren. Also Baufirmen, Gärtner oder Handwerksbetriebe, die im ländlichen Raum arbeiten und gelegentlich mit einem 7,5-Tonner unterwegs sind.

Mautflucht. Ja oder Nein?

Eine „Mautflucht“ auf Landes- oder gar Kreisstraßen, befürchte ich nicht. Denn Zeit ist Geld, besonders im Transportsektor. Wer auf solchen Straßen Maut einspart, zahlt dies mit einem Mehrverbrauch an Diesel, einem erhöhten Fahrzeugverschleiß und eben Zeitverlust.

So. Nun bin ich am Ende der fünfteiligen Artikelserie über die Mauteinführung auf deutschen Bundesstraßen angekommen. Bedanken möchte ich mich auch bei den Mitarbeitern von Toll Collect, die sich bei Fragen meinerseits immer Zeit nahmen, mir diese zu beantworten. Mir hat die bisherige Zusammenarbeit gefallen. Also vielleicht auf ein nächstes Mal.

1 Kommentar

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Und dann sage noch einer, Lkw-Fahrer wären zu nichts zu gebrauchen: Rasender Laster fährt Blitzer zu Schrott
***
Wenn’s s’pressiert wie’d Sau: Autobahnpolizei stoppt rasenden Lkw (FacebookLink)
***
Einer der großen europäischen Nutzfahrzeug-Hersteller kommt mit einem „dieselfreien“ Stand zur diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge nach Hannover.
***
Der ADAC hat in einer Stichprobe an den Autobahnen A 1 bis A 9 insgesamt 50 unbewirtschaftete Rastplätze untersucht. Diese Anlagen haben Toiletten, aber keine Servicebetriebe wie Restaurants oder Tankstellen. Acht von ihnen waren „mangelhaft“, vier sogar „sehr mangelhaft“: An diesen Rastplätzen lieber weiterfahren.
***
Nach tödlichem Unfall: Wer gibt Hinweise auf verlorenen Autositz? Kennzeichenfragment „RE-JK ?“ gesucht.
***
Immer häufiger zeigen Überwachungskameras in China, wie Autofahrer mehrfach über Personen fahren, bis diese tot sind. Wieso? Die Antwort erschreckt: Für Tote müssen sie schlicht weniger zahlen als für Verletzte: Wieso in China Unfallopfer nochmal überfahren werden
***
Wie lässt sich die Todesgefahr durch abbiegende Lastwagen eindämmen? Elektronische Abbiegeassistenten für Laster könnten Fußgängern und Radfahrern Leben retten. Doch eine politische Entscheidung darüber zieht sich wie Kaugummi.
***
Bundesminister Andreas Scheuer hat die „Aktion Abbiegeassistent“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, alle nationalen Möglichkeiten auszuschöpfen, um die Einführung zu beschleunigen.

Und jeder Fahrer, der mit einem Lkw mit Abbiegeassistent unterwegs ist, bekommt das neue Trucker-Abzeichen #IchHabDenAssi. Das können die Frauen und Männer am Steuer mit Stolz auf ihren Lkws anbringen.

Wie be(SCHEUER)t ist diese Aktion mit dem Aufkleber? Kaum ein Fahrer wird sich solch einen Sticker freiwillig an sein Führerhaus kleben. Zumal der ein Freibrief für Radfahrer ist, noch weniger aufzupassen, da der Assistent den Fahrer ja warnen wird.

9 Kommentare

Die Lkw-Maut startet auf allen Bundesstraßen

In knapp zwei Wochen ist es soweit. Dann wird die Maut auf das rund 40 000 Kilometer umfassende Bundesstraßennetz in Deutschland ausgeweitet. Das funktioniert natürlich nicht spurlos.
Selbst Autofahrer, die nicht davon betroffen sind, werden die neuen blauen Kontrollsäulen bereits gesichtet haben. Rund 600 Stück werden bis zum 1. Juli deutschlandweit stehen. Diese Säulen gehören zur Kontrolle wie die bisher bekannten Kontrollbrücken auf den Autobahnen und die mobilen Kontrollen des Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

Wichtig ist dabei zu wissen, dass diese Säulen nicht für einen Blitzer gehalten werden. Denn egal wie schnell Autofahrer an den „blauen Säulen“ vorbeifahren, ein teures Foto bekommen sie hier nicht. Der Hintergrund der auffälligen Säulen ist wie bereits erwähnt die Lkw-Maut, die von Toll Collect nun auch abseits von Autobahnen permanent kontrolliert werden soll.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Fahrer von Lkw haben die Weiterentwicklung des Mautsystems bereits sprichwörtlich hautnah kennen gelernt. Seit dem ersten Quartal diesen Jahres gab es eine Software- Aktuallisierung. Mit dieser entfiel die Anzeige des Mautbetrages im Display der On Board Unit (OBU). Der Grund ist, dass sich die Streckenführung auf Bundesstraßen häufiger und öfter ändert, als auf Autobahnen. So z.B. durch neue Durchfahrtsverbote, Straßensperrungen oder Baustellen. Die Daten für die Mauterhebung ändern sich dadurch viel kurzfristiger als bisher.
Heißt also: Die OBU errechnet nicht mehr den Mautbetrag. Die Berechnung findet stattdessen im Rechenzentrum statt.

Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums wurde das Mautsystem erneut weiter entwickelt. Deshalb hat Toll Collect technisch die Möglichkeit geschaffen, die Maut nach zusätzlichen Gewichtsklassen zu differenzieren.
Allerdings wird die falsche Auswahl und Einstellung der Gewichtsklassen zwischen 7,5 Tonnen zGG und 18 Tonnen noch nicht geahndet. Die Mitwirkungspflichten des Fahrers bleiben also momentan gleich. Natürlich wird das Bundesfernstraßenmautgesetz auf der Grundlage des neuen Wegekostengutachtens schnellstmöglich angepasst. Daraus ergeben sich neue Mautsätze und neue Mitwirkungspflichten. Auch die Einführung neuer Gewichtsklassen ist nach dem Wegekostengutachten grundsätzlich möglich und vom Gesetzgeber beabsichtigt.

Die jeweiligen Gewichtsklassen einzustellen, ist nicht schwer. Das zulässige Gesamtgewicht, dass bei der Registrierung angegeben wurde, ist im Fahrzeuggerät dauerhaft gespeichert. Wird ein Anhänger an- oder abgekoppelt, ist das Gewicht vor Antritt einer Fahrt anzupassen.
Dies gilt für Kraftfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis einschließlich 18 Tonnen. Hat das Fahrzeug ein zulässiges Gesamtgewicht von mehr als 18 Tonnen ist keine Anpassung der Gewichtsklasse notwendig.

Ist ein Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen unterwegs, muss der Fahrer die Gewichtsklasse „< 7,5 t“ wählen, fährt er mit Hänger und ist mit 7,5 Tonnen zGG oder mehr unterwegs, dann wählt er“≥ 7,5 t“ und ist mautpflichtig. Das Fahrzeuggewicht wird in 1,5 Tonnen-Schritten eingestellt. Dabei ist das auf dem Fahrzeuggerät gespeicherte Gewicht der niedrigste Wert, den der Fahrer auswählen kann.
Bei der Wahl der Gewichtsklasse ist unerheblich, welcher Wert innerhalb der Klasse eingestellt wird. Ändert der Fahrer vor Beginn einer neuen Fahrt die Einstellungen an der OBU nicht, werden die Einstellungen der letzten Fahrt verwendet.

Das klingt in der Theorie vielleicht ein wenig kompliziert, ist es in der Praxis aber nicht. Wichtig ist auch zu wissen, dass mittlerweile die alten Mautstelle-Terminals alle abgeschaltet wurden. Der Aufbau der neuen ist abgeschlossen. Auch hier nochmal der Hinweis, dass die Toll Collect-App eine bequeme Alternative zum Terminal darstellt, da diese überall eingesetzt werden kann. Wie diese genau funktioniert, habe ich bereits in diesem Beitrag erklärt.

TollCollect maut terminal
Maut Terminal TollCollect

Toll Collect hat die bis zum 1. Juli anstehenden Aufgaben gemeistert. Jetzt muss über die Mautausweitung weiter informiert werden. Das passiert u.a. auf Informationsveranstaltungen. Vor allem bei Handwerkskammern und Innungen besteht noch erhöhter Informationsbedarf, da viele Betriebe bisher nicht mautpflichtig waren.
Auch auf Social-Media-Kanälen wie Facebook oder YouTube kann man sich informieren. Rund um die Uhr versteht sich.
Wer Mitarbeitern von Toll Collect gerne persönlich Fragen stellen möchte oder sich einfach nur informieren will, kann dies auf dem Truck Grand Prix vom 29.6. – 1.7.2018 auf dem Nurburgring machen. Die Firma ist dort mit einem großen Stand vertreten. Auch da wird es Infoveranstaltungen geben. Dazu jede Menge Spass wie Gewinnspiele, Autogrammstunden u.s.w. Ein Besuch lohnt also auf jeden Fall.

Kommentare geschlossen

Na denn.

Auf die nächsten zehn Jahre dieses Blogs. Statt vieler Worte gibt es zum Jubiläum eine Büchse Malzbier. Das passt.

Büchse mit Getränk

Alles weitere habe ich bereits vor fünf Jahren geschrieben. Daran hat sich nix geändert.
Was ich aber noch mal erwähnen möchte. Ich bin dankbar für jeden Leser, der gerne hier liest. Danke für die ersten zehn Jahre und auch für die nächsten…

…keine Ahnung. Vielleicht wird es ja nochmal ein Jahrzehnt. An mir soll es nicht liegen.

10 Kommentare

Wurde nicht das gefunden, wonach du gesucht hast? Versuche deine Suchanfrage zu verfeinern.