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372 Ergebnisse für "unterwegs"

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Eine neue Variante des Coronavirus breitet sich derzeit rasch im Südosten Englands aus. Frankreich hat deshalb die Grenzen zum Vereinigten Königreich dicht gemacht. So wurden der wichtige britische Hafen Dover am Ärmelkanal sowie der Eurotunnel geschlossen.

Gut das ich seit Freitag aus England raus bin. Ich hoffe mal, dass diese 48h-Frist nicht verlängert, bzw. eher noch ausgesetzt wird was Lkw-Fahrer angeht. Denn kein Fahrer darf tagelang auf einer Autobahn hausen, ohne zu wissen, wann es weiter geht.
Trotzdem finde ich es verantwortungsvoll, die nationalen Grenzen zu schließen. Denn vor einem dreiviertel Jahr hat man an Ischgl gesehen, dass offene Grenzen in der Pandemie ein großes Risiko sind.
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Kurze Erklärung zur Wochenruhezeit: Diese hat mindestens 45 Stunden lang zu sein und muss vom Fahrer am Stück genommen werden. Die wöchentliche Ruhezeit muss spätestens nach einem Zyklus von 6 x 24 Stunden nach der letzten Wochenruhezeit genommen werden.
Allerdings ist auch eine verkürzte Wochenruhezeit möglich. Diese kann vom Fahrer auf mindestens 24 Stunden verkürzt werden. Dabei ist aber darauf zu achten, dass in der vorherigen Woche und in der darauffolgenden Woche die normale Wochenruhezeit von 45 Stunden eingehalten wird.

Am 25. Mai 2017 ist ein geändertes Fahrpersonalgesetz in Kraft getreten. Unter anderem verbietet es dieses Gesetz, dass Fahrer ihre Wochenruhezeit im LKW verbringen dürfen. Dieses Verbot beinhaltet natürlich auch das übernachten im Lkw. Deshalb müssen Fahrer für diesen Zeitraum Ihre Ruhezeit in einer geeigneten Unterkunft verbringen.

Pennen Fahrer während ihrer wöchentlichen Ruhezeit also jetzt alle in einer Pension, Motel oder Hotel? Klar, deshalb sind übers Wochenende die Parkplätze auf den Raststätten auch so schön leer. Ok., kleiner Scherz.
Natürlich nicht. Auch weil diese Vorschrift in Deutschland so gut wie nie kontrolliert wird. Wieso es so wenig Kontrollen gibt, wollte der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung wissen.

Ich kenne da einen Fahrer, der das wirklich so macht. Verbringt er seine wöchentliche Ruhezeit irgendwo draußen, geht es ab in ein Hotel oder zu Freunden. Klappt. Setzt natürlich auch eine clevere Tourenplanung voraus.
Für den oder auch andere, die ihre Ruhezeit außerhalb vom Lkw verbringen, ist diese Art der Kontrollen, wie sie von Jung beschrieben in Deutschland stattfinden, sprichwörtlich ein Schlag in die Fresse. Einige halten sich dran, aber die Mehrzahl kackt auf diese Verordnung. Wird ja eh kaum kontrolliert.

Warum nicht? Tja, kein Personal, der Fahrer schläft gerade oder ist anderweitig beschäftigt, vielleicht sind Kontrollen gerade auch generell nicht machbar. Wieso auch immer. Aber irgendwie ist das alles nur Palaver und Gelaber.
Und die Franzosen, Belgier, selbst die Italiener? Die schütteln sicher den Kopf über so viel Unvermögen und Inkompetenz der Deutschen.
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Nochmal nach Großbritannien. Ohne Corona, dafür in den Brexit. Denn die Unterwegsverpflegung von uns Lkw.Fahrern dürfte ab Januar unter ein EU-Importverbot fallen. Denn sollten die Brexit-Gespräche scheitern, werden Nahrungsmittel mit Fleisch- oder Milcherzeugnissen aus Großbritannien ab Anfang 2021 in der EU verboten sein.
Mit der Regelung soll verhindert werden, dass Nahrungsmittel in die EU eingeführt werden, die Krankheiten verbreiten könnten.

Hmm, so langsam wird es eng für die Zukunft der Insel. Die sind vom Festland abhängig. Aber das werden die hoffentlich auch noch begreifen.
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Links und rechts der (Daten-) autobahn

1053 Verstöße gegen das Verbot, die regelmäßige Wochenruhezeit im Fahrzeug verbringen. Das Ergebnis eines Kontrollwochenendes? Ach nee, eines ganzen Jahres.
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Eine dänische Firma wirbt über eine polnische Tochterfirma philippinische Fahrer an, damit diese in Westeuropa arbeiten. Natürlich unter miserablen Bedingungen.
Sie lebten in ihren Fahrzeugen, kochten provisorisch im Freien, wuschen ihre Wäsche auf Parkplätzen.

Nach der Enthüllung hatte das Unternehmen Nordic Transport Group (NTG) auf Drängen von Kunden die Zusammenarbeit mit Kurt Beier beendet mit der Begründung, dass durch die schlechte Behandlung der Fahrer ein Vertragsbruch vorliegt.

Jetzt streiten sich beide Transporteure vor Gericht. NTG fehlten plötzlich fünfzig Lkw, die Beier bisher einsetzte. Der Schaden ca. zwei Millionen Kronen. Geld, dass die Firma als Schadenersatz von Kurt Beier fordert.
Beier wiederum fordert seinerseits zwei Millionen Kronen von NTG mit der Begründung, dass Vereinbarungen nicht eingehalten wurden und damit Einbußen entstanden. Wird bestimmt spannend.
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Wo bleiben eigentlich meine bestellten Pakete mit all dem Zeug, welches ich an Weihnachten verschenken wollte? Oh, hängen sicher noch irgendwo in einem Container aus China fest.
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Eine Sicherheitsübung der Verkehrssicherheitsberatung der Kreispolizeibehörde Höxter, bei der Kinder lernen, welche Gefahren von Lkw ausgehen. Gute Sache. Nicht ganz so gut finde ich, dass das Unheil im „toten Winkel“ lauern soll.

Den gibt es tatsächlich. Nämlich genau hinter dem Lkw. Um den zu umgehen, gibt es Einweiser. Der Rest ist durch Spiegel einsehbar. Das Problem dabei ist, dass ich als Fahrer nicht sechs Spiegel und den Verkehr links und vor mir gleichzeitig im Blick behalten kann. Sollten Verkehrssicherheitsberater wissen und das so ihren Schützlingen mitteilen. Stattdessen wird die Mär verbreitet, dass der tote Winkel, in dem einen der LKW-Fahrer nicht sehen kann, riesig groß ist.
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keine coca cola trucktour im jahr 2020
Die Coca-Cola Weihnachtstrucks bleiben in der Garage

Apropo Weihnachten. War irgendwie klar, dass auch die Coca-Cola-Weihnachtstrucks dem Coronavirus zum Opfer fallen. Während die Trucks im vergangenen Jahr noch in zehn deutschen Städten Halt machten, fällt die Tour im Jahr 2020 komplett aus.
Aber alles kein Grund zur Beunruhigung. Denn dafür gibt es ein Video, welches an die wahre Magie von Weihnachten erinnern soll. Wie schön.

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Die eigene Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen

Die Grünen wollen Radfahrer und Fußgänger besser vor Unfällen mit Lastwagen schützen. Die Bundestagsfraktion spricht sich für Verkehrssicherheitszonen in Städten aus, in die nur noch Lastwagen mit einem Abbiegeassistenten fahren dürfen.

Hier die Gedanken von Andreas Kernke, Begründer des ehemaligen „Kraftfahrerkreis Hannover-Hameln„:

Gegeneinander geht nicht, nebeneinander ist zu wenig. Es geht nur miteinander. Die tödlichen Abbiegeunfälle sind eine unerträgliche Situation. Keiner von uns Berufskraftfahrern möchte so etwas erleben. Die Unternehmer ordern Lkw mit Abbiegeassistenten. Richtig und gut so. Ob das wirklich das richtige Mittel der Wahl ist? Erst in einigen Jahren werden wir das erfahren. Nämlich dann, wenn alle Fahrzeuge damit ausgerüstet sind.

Natürlich müssen wir auch darüber reden, dieses Thema in den Schulungen intensiv zu besprechen. Derweil wird unser Ruf in Deutschland systematisch schlecht geredet. Auch die Medien stürzen sich geil und sabbernd auf uns.

Wen wundert es dann, wenn nur noch gefrustete Kraftfahrer unterwegs sind? Eine Sache fällt mir immer wieder auf. Alles was die Politik in dieser Angelegenheit unternimmt, kostet nicht ihr Geld. Es ist immer das Geld der Wirtschaft. Warum werden nicht zeitnah Spiegel an den Ampelkreuzungen angebracht? Warum werden Radfahrer nicht geschult oder die Räder nicht mit Kennzeichen ausgerüstet (Wiedererkennung)? Warum werden die Ampelschaltungen nicht angepasst?

Mehrheitlich werden nur Fahrräder verkauft, die überhaupt keine Zulassung für die Straße haben. Niemand macht die Käufer darauf aufmerksam.Technisch einwandfreie Räder? Meist Fehlanzeige. Leuchtende Kleidung?
Schwarz ist schick. Wer die Statistik bemüht wird feststellen, dass es kaum einen Unterschied bei Rad- Unfällen mit Pkw gibt. Nur, kein Mensch spricht darüber. Ist das eine andere Art Unfall?

In Zukunft wird der mobilisierte Verkehrsraum in den Städten weiter schrumpfen und der Raum für Radfahrer, Fußgänger und all den anderen mit ihrer neuen Fortbewegungstechnik, wird wachsen. Wir sollten den Dialog suchen zu den Radfahrern.

Gegeneinander geht nicht, nebeneinander ist zu wenig. Es geht nur miteinander. Das bedeutet aber auch, dass wir mit allen gefährdeten Verkehrsteilnehmern einen tragbaren vernünftigen Weg finden sollten. Ich selbst habe vor etwa zwei Jahren den Dialog zum ADFC in Hannover gesucht. Leider wollte man mit einem Berufskraftfahrer nicht zusammen arbeiten. Heute reiche ich noch einmal die Hand. Wir müssen miteinander sprechen.

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Aller Anfang ist mühsam

Tja, Urlaub vorbei. Der Ernst des Lebens beginnt wieder. Hätte noch eine Woche mehr sein können, aber in achtzig Tagen ist ja schon Weihnachten. Heißt wieder zwei Wochen frei. Wow.

Immerhin begann die Woche relativ ruhig. Auflieger war vorgeladen, mit drei Kunden in Oberitalien. Zwei davon kenne ich gut, der dritte bereitet mir ein wenig grummeln im Bauch.
Die Firma ist mitten in Mailand. Da war ich letztes Jahr schon mal. Trotz Lkw-Navi und Maps kam ich nicht hin. Dauernd sollte ich rechts abbiegen, durch Straßen, da passte gerade ein Panda durch.

Irgendwann war ich nur noch einen knappen Kilometer vom Ziel entfernt, dann war ich wieder auf einer Ausfallstraße. Schon waren es erneut zwanzig Kilometer. An mein Fluchen kann ich mich noch gut erinnern.
Aber irgendwie kam ich doch hin. Klar, muss ja auf die ein oder andere Weise klappen. Nur die Strecke weiß ich natürlich nicht mehr.

Zum Schluss habe ich den Entlader noch gefragt, wie ich wieder am besten und schnellsten aus der Stadt komme. Der sagte, mit einem Hubschrauber, und fand das auch noch lustig. Ich nicht.
Den Weg zurück wollte ich mir eigentlich merken. Aber sinnlos, ging im zickzack durch die Stadt. Dann war da noch eine Bogenbrücke, die musste ich mittig durchfahren. Seitdem habe ich immer gehofft, da nicht mehr hin zu müssen.

Na ja, habe die Bude einmal gefunden. Da wird es morgen nachmittag auch funktionieren. Jetzt ist erstmal Feierabend. Alles andere dann später.

Ach ja, eines noch. Viel Verkehr heute auf den Autobahnen. Das mehr Lkw unterwegs waren, klar. Samstag war Feiertag, da hatten die Osteuropäer Zwangspause. Aber auch Pkw. Sind schon wieder irgendwo Ferien?

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Fahrzeit ist wichtig

Prompt meine erste 10er Schicht angebrochen. Wegen acht Minuten. Ging aber nicht anders, denn ich wollte bis zum Brenner kommen. Da kann ich morgen früh um vier weiterfahren, ohne in Österreich doppelte Maut zahlen zu müssen.

Bissel ärgerlich, aber einmal darf ich ja diese Woche noch zehn Stunden fahren. Wird schon passen.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Fahr weg, sonst hau ich dir auf die Schnauze

Lkw-Fahrer contra Feuerwehrmann

Arg gefrustet gewesen, der Mann. Aber davon abgesehen. Eventuell dürfen er und seine Kollegen sich demnächst einen neuen Platz zum umbrücken suchen. Ziemlich klassisches Eigentor.
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War das Ziel des Mitte Juli beschlossenen Mobilitätspaket I, Fahrer in Hotels unterzubringen? Vielleicht sollte noch einmal über eine Rückkehrpflicht der Fahrer, statt nur einem Rückkehrrecht gesprochen werden – und zwar zu ihrem Wohnort, nicht nur an den Standort der Firma.
Via hln.be
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Eurotransport.de betitelt einen Beitrag mit „Großflotten aus Litauen im Anmarsch“. Sind die nicht schon längst da?
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Bei Transportunternehmen die für Amazon unterwegs sind, gehören Manipulation, Betrug und Verfälschung von Aufzeichnungen wohl zum täglichen Geschäft. Fahrer die Waren an Amazon-Vertriebszentren in ganz Europa liefern, teilten dem Guardian mit, dass sie angewiesen wurden, den Fahrtenschreiber zu manipulieren. Auf diese Weise konnten sie die nach EU-Vorschriften vorgeschriebenen Arbeitszeiten verlängern.

Im Fokus des Berichts steht die UAB Hegelmann, eine eigenständige Gesellschaft der Hegelmann Gruppe. Die widerum ist in Deutschland registriert und beschäftigt Fahrer mit litauischen Arbeitsverträgen.
Sie werden nach Westeuropa befördert, wo sie internationale Lieferungen für Amazon und andere europäische Einzelhändler ausführen.
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Lkw-Fahrer übersieht Radfahrerin, diese stirbt bei dem Unfall. Ein Grund für das übersehen war ein Zusatztisch, welchen er auf dem Armaturenbrett montiert hatte und auf dem eine Reihe von Gegenständen platziert waren – ein Ventilator, ein Navigationsgerät, eine Mütze und verschiedene Kleinigkeiten. Das Urteil gegen den Fahrer erging letztes Jahr. Er muß für 21 Monate in den Knast. Zusätzlich erging ein 34-monatiges Fahrverbot.

Aber nicht nur das. Auch das Unternehmen für welches der Fahrer fuhr, muß bluten. Aber so richtig. Die Firma wird dicht gemacht, über die Geschäftsführung sowie die Verkehrsleiter von S&J Transport wurde für die nächsten 5 Jahre ein Arbeitsverbot an der gleichen Position verhängt. Harte Sitten in England.
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Das seltsamste Buch zuhause in meinem Bücherschrank dürfte „Roundabouts of Great Britain“ (Amazonlink) sein. Siebenundneunzig Seiten voll mit Fotos britischer Kreisverkehre. Also eigentlich ideal für Wartezimmer in Arztpraxen.
Keine Ahnung, wo und wieso ich das Buch mal gekauft habe. Fand ich vielleicht mal spannend. Muss aber lange her sein. Denn einmal durchgeblättert, dann ist es im Regal verschwunden.

roundabouts in great britain. ganz spannend.
Kreisverkehre in Großbritanien. Hoch interessant.

Ein anderer Bildband ist „Highway Deutschland“. Auch voll mit Fotos (Amazonlink), nur eben über Deutschlands Autobahnen. Sagt ja schon der Name. Allerdings bereits fast ein vierteljahrundert alt.
Jetzt gibt es ein neues Buch über Deutschlands Fernstraßen. Autobahn (Amazonlink) von Jörg Brüggemann.

Im „Zeit-Magazin“ gibt es ein Interview mit dem Autor. Schön finde ich die Überschrift:

Was für die Ägypter die Pyramiden sind, ist für uns die Autobahn

Zeit-Magazin

Aber auch irgendwie lustig. Denn die Pyramiden sind über 2500 Jahre alt und immer noch in besserer Verfassung als unsere Autobahnen.
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Jep, die Litauer sind schon längst da. Transimeksa, einer der großen Transporteure aus dem Baltikum, hat jetzt ein Standbein in Nordhessen. Zu Monatsbeginn wurde die Spedition Frölich aus Hessisch Lichtenau übernommen.
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Ein sechzig Jahre altes Video über einen Lkw-Fahrer-Wettbewerb. Augenmaß war schon immer gefordert.
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Über den Pass

So, heute kann ich den nächsten Pass auf meiner To-do-Liste der mit Lkw befahrbaren Strecken durch die Alpen abhaken. Den Passo del Tonale habe ich bezwungen.

Obwohl bezwungen das falsche Wort ist. Er lässt sich relativ gut befahren. Bis auf kurze Abschnitte auf der Westseite ist die Strecke, übrigens die SS 42, gut und auch ausreichend breit ausgebaut. Wirklich enge Kehren gibt es nur wenige. Klar, es ist schon ein geeiere, geht aber schließlich auch durchs Hochgebirge.

Das ärgste Hindernis kam bereits weit unterhalb der Passhöhe. In Edolo gibt es einen kurzen Tunnel, dessen Seiten mit 3.50 Meter ausgeschildert sind. Mittig passt die Durchfahrt mit vier Meter Höhe aber gut. Das Problem heute war aber der Verkehr. In Italien ist Urlaubszeit, viele Menschen sind unterwegs. Darunter auch einige, die nicht warten wollen. Aber ich schätze mal, dass kleine Verkehrschaos hinter mir hat sich schnell aufgelöst. Leider habe ich keine Bilder davon gemacht.

Keine Fotos gibt es auch vom Pass. Das ärgert mich schon, aber selbst nur kurz halten war null möglich. Die Masse an Urlaubern mit ihren hunderten geparkten Autos und Motorrädern, unglaublich. Da war echt kein Platz mehr für mich.
Gereicht hat es nur für dieses Bild, über dreihundert Höhenmeter unterhalb.

unterhalb vom passo del tonale
Die SS 42 auf Trentiner Seite

Warum ich diese Strecke gefahren bin? Eine meiner drei Ladestellen lag wenige Kilometer unterhalb von Edolo, die nächste in Südtirol. Normal fährt man am Lago di Iseo entlang zurück nach Brescia und weiter über Peschiera und Affi zur Brennerautobahn. Ist aber über hundert Kilometer länger und bin ich schon oft lang gefahren.

Über den Pass aber wollte ich schon immer mal, und ja, heute hat es gepasst. Dazu kaum Gewicht auf dem Auflieger. Wunderbar.
Zeitlich macht man aber trotz der kürzeren Strecke nichts gut, denn wie bereits weiter oben geschrieben, es ist trotz der relativ gut ausgebauten Strecke schon ein Gewurstel. Zumal heute auch viele Fahrradfahrer unterwegs waren.

Fazit? Passt es von der Strecke, kann man da fahren, muss man aber nicht. Besonders dann, wenn mehr als fünfzehn Tonnen Ladung auf dem Auflieger liegen. Landschaftlich natürlich top, was auch sonst.

Sollte sich für mich nochmal die Gelegenheit bieten, über den Passo del Tonale zu fahren, werde ich es machen. Dann aber hoffentlich außerhalb der Urlaubszeit. Denn einige Fotos von da oben müssen drin sein.

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Geschichte von Lkw und Baumaschinen,verschiedene Arten und Einsatzorte

Die Geschichte von Lastkraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotor beginnt eigentlich mit den
typischen Pferdekutschen der letzten Jahrhunderte. Bereits 1830 zeichnete sich das Ende
der Pferdefuhrwerke langsam am Horizont ab, als in England eine Personenkutsche mit
Dampfantrieb präsentiert wurde. …

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