Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

382 Ergebnisse für "unterwegs"

Naturwunder

Wenn der Überschriftenbeauftragte von „sw1.news“ seines Amtes werkelt, muss nicht unbe­dingt was sonderlich sinnvolles dabei herauskommen.

Metaphori­sche Fehl­zündung der Woche des Tages:

Gelesen bei „sw1.news“ Fix mal ein verallgemeinerndes, stereotypes Urteil gesprochen.

Ja ja, Belarusse müsste man sein. Bei dem was die vertragen, erblassen selbst die echten Russen vor Neid.

Kommentare geschlossen

Links und rechts der Daten- (Autobahn)

Dämlicher Tweet. Denn es waren dänische Fahrer die auf dänischen Gebiet einige Grenzübergänge blockiert hatten. Soll die Bundeswehr deshalb Dänemark okkupieren? Ach ja. Und die Streiks wurden nach Ansprache der Polizei sofort aufgelöst. Und zwar ohne irgendein Trallala.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

***

Die Polizei Mittelfranken gibt Tipps, wie man den „toten Winkel“ vermeiden kann. Gut gemeint, schlecht gemacht. Denn abgesehen von direkt hinter dem Lkw, gibt es keinen „toten Winkel“. Deshalb wundert mich auch deren Zeichnung:

falsche abbildung toter winkel
Quelle: Polizei Mittelfranken

Da haben die das Sichtfeld eingefärbt und „toter Winkel“ genannt? Versteh ich nicht. Dieses Grafik ist einfach falsch. Und nur weil es dauernd irgendwo so darstellt wird, wird es nicht richtiger. Denn in echt sieht das eher so aus:

kein seitlicher toter winkel am lkw
Ich suche den „toten Winkel“

Auch hier nach rechts eingelenkt und ja, die komplette rechte Seite ist einsehbar. Was im normalen Spiegel nicht sichtbar ist, sehe ich im Winkelspiegel und was der nicht abdeckt, nämlich was genau neben dem Führerhaus passiert, dafür gibt es den Rampenspiegel.

Ach ja. Bei den Punkten, die Traktor- und Lkw-Fahrer beachten sollten, fehlt auch noch der Hinweis auf Schrittgeschwindigkeit für den kompletten Abbiegevorgang. Aber das mal nur nebenbei.
***

Bessere Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer und klar, auch Fahrerinnen, beginnen beim kacken. Denn irgendwo muss man ja anfangen, was zu verbessern.
***

Apropo Arbeitsbedingungen
***

Es gibt aber auch noch schöne Sachen. Wie den „Benefiz-Konvoi für Kinder“, der am 10. Juni in der Region Aachen unterwegs ist. Wolfgang Schiffers, der Organisator, sammelt dabei Spenden für schwerkranke Kinder.
***

Die Straßengüterverkehrsbranche wird weiter wachsen. Hauptakteure sind unter anderem UPS und Fedex Freight. So funktioniert eben Logistik. Vielleicht wird das auch deshalb nicht mehr hinterfragt.
***

Passt dazu: Den Brennernordzulauf bitte überall. Nur nicht bei mir. Das ist so unsäglich peinlich.
***

Es kann nicht so weitergehen, dass fast alle in der (Liefer-)Kette viel Geld verdienen, während Fahrer wie Sklaven behandelt werden – jedenfalls die Fahrer etwa aus Osteuropa und Asien, die unter prekären Bedingungen beschäftigt sind.
***

6 Kommentare

Eine gute Tat

Es kommt ja mittlerweile selten vor, dass ich erst Samstags nach Hause komme. Aber wenn es doch mal passiert, überwinde ich meine Faulheit und Knauserei Sparsamkeit und hole mir, statt selbst eine Tasse zu kochen, unterwegs einen Kaffee. Also das, was ich sonst eigentlich nie mache. Ist mir halt zu blöd, vier, fünf Euro für einen Becher Filterkaffee hinblättern zu müssen.

Letzten Samstag war es mal soweit. Ich kurz auf einem dieser Maxi-Autohöfe angehalten, um ein heißes Getränk zu kaufen. Plötzlich kommt ein anderer Fahrer, keine Ahnung aus welchen Land: Polen, Rumänien, Ungarn? Ich weiß es nicht.
Auf jeden Fall stand der da über Nacht, hat seine zwanzig Euro Parkgebühr bezahlt. Den anhängenden 10-Euro Gutschein wollte er im Tankstellenshop für ein Frühstück einlösen. Also Kaffee, Bockwurst oder so.

Sagt der Mann an der Kasse: „Tut mir leid, aber das darf ich nicht. Der Gutschein gilt nur im Restaurant.“ Antwortet der Fahrer im gebrochenen Deutsch: „Ok., dann gehe ich ins Restaurant.“ Dann der Tankwart: „Das macht aber erst um zwölf Uhr auf.“

Tja. Nun stand der Kollege da mit seinem Gutschein. Der wollte weiter fahren, konnte nicht warten.

Da sagt der Kassierer noch: „Tut mir wirklich leid, aber ich darf den Gutschein hier vorn nicht einlösen. Aber ich gebe Dir zumindest einen Kaffee aus meiner Tasche aus.
Hat der Kassierer also das Getränk bezahlt. Fand ich so nett, dass ich auch noch einen Euro locker gemacht habe. Weil tut mir ja nicht weh.

1 Kommentar

Der Coca-Cola Weihnachtstruck 2022: Alle Termine, alle Städte

Ab dem letzten Wochenende im November ist der Coca-Cola Weihnachtstruck wieder auf Tour durch ganz Deutschland. Alle Termine und Stationen der Tour findet Ihr hier:

  • 27. November 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Marktplatz, Heide
  • 01. Dezember 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Radrennbahn, Horn-Bad Meinberg
  • 04. Dezember 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Otto-Fuchs-Platz, Meinerzhagen
  • 07. Dezember 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Enklerplatz, Homburg
  • 10. Dezember 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Hockenheimring, Hockenheim
  • 13. Dezember 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Lange Zeile, Erding
  • 16. Dezember 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Festplatz, Kirchberg
  • 22. Dezember 2022: 15:00 – 20:00 Uhr: Mercedes-Benz-Platz, Berlin

Unter dem Motto „The Magic of Giving“ wird es am 18. Dezember 2022 einen zusätzlichen Charity-Stopp in Berlin geben. Dort möchte Coca‑Cola einen Ort schaffen, um zusammenzukommen und gemeinsam mit allen Besucherinnen und Besuchern die Magie des Teilens wahr werden lassen.

der coca cola weihnachtstruck auf dem markt in eisenach
Ein Coca-Cola Weihnachtstruck auf dem Marktplatz in Eisenach

Die Weihnachtstrucks rollen seit dem Jahr 2007 über die Straßen. Hergestellt wurden sie vom US-Hersteller Freightliner. Durch Deutschland fahren sie mit 470 PS und sind mit einem Hubraum von 13 Liter ausgestattet.
Der Motor hat eine Lebensdauer von rund 1,5 Millionen Meilen, das sind ungefähr 2,4 Millionen Kilometer. Der Truck könnte also fast 57 Mal die Erde umfahren.

Natürlich sind die Routen der Coca‑Cola Weihnachtstour so optimiert, dass durch kurze Fahrstrecken ein möglichst geringer Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß gewährleistet ist.
Die Leuchtmittel sind mit stromsparenden Leuchtdioden, LEDs, ausgestattet und garantieren dadurch eine deutliche Energieersparnis. Allein an der Zugmaschine befinden sich 125 Meter Leuchtlaufleisten, über den gesamten Truck summieren sie sich auf 325 Meter.

Kommentare geschlossen

Gegen alle Regeln

Sind die Regale in den Supermärkten gut gefüllt, fällt es niemanden auf. Denn das ist ja eigentlich normal. Wenn die Regale allerdings ziemlich leer sind, wie immer wieder in den vergangenen zwei Jahren, dann allerdings gibt es schnell Empörung und Verdruss.

Genau das ist aber auch ein Problem der Logistik. Funktioniert alles reibungslos, wird es als selbstverständlich hingenommen, als nicht besonders erwähnenswert.
In Erinnerung bleibt nur, wenn etwas schiefläuft.

So wie die mittlerweilen endlosen Schlangen langsamer Lastwagen, wenn sie aus zweispurigen Autobahnen einspurige machen. Der Transporteur dahinter bleibt unsichtbar. Denn der Bote des Logistikers ist der Fahrer, den die Allgemeinheit sieht.
Denn täglich sind allein in Deutschland mehrere hunderttausend Kraftfahrer unterwegs, um den Nachschub an Waren nicht abreißen zu lassen.

Unerbittlicher Preiskampf

Blöd nur, dass einheimische Spediteure bei dem Preiskampf innerhalb der EU kaum noch mithalten können.
So hab ich grad mal geschaut: In den ersten drei Monaten des Jahres 2016. also vor sechseinhalb Jahren, betrug der Anteil ausländischer Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen an der Fahrleistung auf mautpflichtigen Straßen in Deutschland noch 40,8 Prozent.

Ein Jahr später, also 2017, lag er im gleichen Zeitraum schon bei 42,4 Prozent. Also um 1,6 Prozentpunkte höher. Der Marktanteil deutscher Lkw sank entsprechend in nur einem Jahr von 59,2 auf 57,6 Prozent.

Jetzt, sechs Jahre später, liegt der Anteil deutscher Lkw auf mautpflichtigen Straßen noch bei 50,9 Prozent. Also gerade mal etwas mehr als die Hälfte der Fahrleistung wird noch von inländischen Fahrzeugen erbracht. Diese Zahl muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen.

parkplatz mit lkw
Es gibt kein durchkommen

Dem gegenüber sieht man immer mehr polnische und litauische Lkw. Deren Anzahl ist gefühlt viel höher, als noch vor der Corona-Pandemie. Manchmal glaube ich, die Länder im Osten müssen doch leer sein, die fahren doch alle im Rest Europas.

Immer mehr osteuropäische Lkw

Aber klar. Die befördern ihre Waren alle im Transit zwischen Ost- und Westeuropa. Wenn schon inländische Transporte, Kabotage genannt, dann natürlich nur im legalen Format. Daran zweifelt doch keiner.
Aber mal ernsthaft. Es befremdet mich, vorsichtig ausgedrückt, wie weitgehend kritiklos diese Praktiken hingenommen werden. Es ist eine einzige Bankrotterklärung

Denn so wird unsere Branche ausgerottet, wie einstmals die deutsche Hochseeschifffahrt. Denn zwei bis drei Prozent Rückgang im Jahr bedeutet, dass es in 25 Jahren kaum noch deutsche Transportunternehmen geben wird. Und es ist null erkennbar, dass dieser Trend gestoppt werden soll.

10 Kommentare

Sie haben Post

Armin schickte mir einen Link zu einer Doku auf „arte.tv“:

Hallo,

hier ein Beitrag aus der ARTE-Mediathek:

https://www.arte.tv/de/videos/107194-027-A/re-trucker-unter-druck/

Grüße von Armin 

und allzeit gute Fahrt

Vielen Dank für den Hinweis. Tja, im Begleittext steht, dass mit mir fast vier Millionen weitere Lkw-Fahrer und Fahrerinnen auf den Straßen der Europäischen Union unterwegs sind.
Zwar sollen neue EU-Regeln unsere Arbeitsbedingungen verbessern, aber die Kontrolleure kommen bei dieser Masse nicht hinterher. Wen wundert es dann, dass ein wirklicher und spürbarer Kontrolldruck da eh nie entstehen wird.

Preiskampf auf der Autobahn

Ok., nicht alle ost- oder südosteuropäischen Fahrer sind so übel dran, wie der im verlinkten Arte-Beitrag gezeigte.Trotzdem werden viele ausgebeutet, von ihren Chefs und diese widerum von westeuropäischen Logistikunternehmen. Die Devise lautet doch noch immer, wer billig ist, bekommt den Auftrag.
Irgendwie verrückt. Die Großen werden noch grösser und den kleinen Transporteuren steht das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals – und es wird noch immer zugeschaut, obwohl solche Zustände eigentlich verhindert werden sollen.

Nix los in Raststätten

An meine nicht beruflich fahrenden Mitleser: Solltet Ihr am Wochenende mal über eine deutsche Autobahn fahren, steuert mal einen beliebigen Parkplatz oder Rasthof an und schaut, wie die Fahrer dort hausen. Dazu reichen einige Minuten.

In einem Rasthaus werdet Ihr sicher keinen finden. Die Verpflegung dort kann kaum einer von denen bezahlen. Gekocht und gegessen wird am oder im Lkw, inmitten von wabernden Urindämpfen. Denn selbst die SaniFair-Toiletten können oder wollen sich viele nicht leisten.

bag bulli auf kontrollfahrt
Ein BAG-Bulli auf Kontrollfahrt

Tja, und dann achtet mal auf diese silbernen Transporter-Bullis vom Bundesamt für Güterverkehr. Also falls Ihr einen sehen solltet. Denn ich gehe jede Wette ein, dass das nicht passieren wird. Denn kontrolliert wird am Wochenende so gut wie nie. Die Fahrer in den Lkw dürfen ja während ihrer Wochenruhezeit nicht gestört werden.

Kommentare geschlossen

Sie haben Post

Vielen Dank an Lars für die Erlaubnis, sein Video hier teilen zu dürfen:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Joa. Das ist schon eine irre Aktion. Aber mal ehrlich? Sowas ist doch mittlerweile keine Seltenheit mehr. Denn eigentlich ist es echt nicht mehr feierlich, was inzwischen unterwegs so auf den Straßen abgeht.
Denn Begriffe wie „Freundlichkeit“ oder „Nettigkeit“ sind immer weniger wert in unserer Gesellschaft. Das zeigt sich auch im Straßenverkehr.

Und ja, gerade in der Branche in der ich arbeite, merkt man die Härte, aber auch den Egoismus und vielleicht auch Neid auf irgendetwas immer mehr. Bezeichnungen wie „Miteinander“ oder „Füreinander“ können oder wollen viele gar nicht mehr definieren, geschweige denn überhaupt umsetzen.

Dabei sind so etwas wie „Herzlichkeit„, „Menschlichkeit“ oder eben auch „Miteinander“ doch Eigenschaften, die jeder kennen müsste, nee, mehr noch, mit denen jeder umgehen sollte. Leider wird das viel zu oft verdrängt und ja, es wäre schön, wenn sich von Zeit zu Zeit einige daran erinnern würden.

Nee. Auch ich bin nicht immer ein Engel auf der Straße – will oder darf ich gar nicht bestreiten.
Wenn zum Beispiel einer meint, er muss auf der Autobahn mit achtzig, einundachtzig oder zweiundachtzig fahren, ist das nicht nur sein gutes Recht, nee, es ist sind ja auch nicht mehr erlaubt. Trotzdem überhole ich den auch mal mit fünfundachtzig, sechsundachzig oder siebenundachtzig.

Für mich persönlich ist das ok., mit den Folgen wie eine eventuelle Geldstrafe muss ich dann halt leben. Ist zwar ärgerlich, aber eben meine Entscheidung, den langsameren zu überholen.

Nur so ne Aktion, wie da oben in dem Video? Nope, dass geht echt nicht. Und ich denke, so kann sich auch keiner verschätzen. Denn Baustellen auf Autobahnen werden in Deutschland schon zwei Kilometer vorher angekündigt.

Ich glaube, der hat es einfach drauf angelegt. Also nach dem Motto, der da rechts, der wird schon bremsen. Hat der ja auch. Nur kommt der Schrottlaster so von hinten „angeschossen“, mit einfach mal zurück stecken, ist da nix.

Ist also ne kack Aktion von dem auf der linken Spur. Da braucht man null drüber zu diskutieren.

2 Kommentare

Wurde nicht das gefunden, wonach du gesucht hast? Versuche deine Suchanfrage zu verfeinern.