Kraftfahrer will heute kaum noch jemand werden: zu wenig Gage, zu schlecht die Arbeitsbedingungen. Darum ist der Wettbewerb um den besten „Young European Truck Driver“ ein wahrer Lichtblick.
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4 KommentareKraftfahrer will heute kaum noch jemand werden: zu wenig Gage, zu schlecht die Arbeitsbedingungen. Darum ist der Wettbewerb um den besten „Young European Truck Driver“ ein wahrer Lichtblick.
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4 KommentareIch hatte gehofft, es noch auf den Zollhof Weil zu schaffen, um die Nacht dort in Ruhe verbringen zu können. Aber Pusteblume. Seit kurz nach neun stehe ich vor der dauerroten Lichtsignalanlage.
Dazu noch als erster. So darf ich mich morgen früh um kurz vor fünf aus der Koje quälen und für eine unbestimmte Zeit die Ampel anstarren.
Das bei jeden vorbeifahrenden Auto die Hütte wackelt, stört mich dagegen nicht weiter. Daran gewöhnt man sich eigentlich schnell.
6 KommentareIch hätte bereits nach acht Stunden Pause machen können. Oder nach neun. Das wollte ich aber nicht. Also bin ich das Risiko eingegangen, nach knapp zehn Stunden Fahrzeit keinen freien Parkplatz zu finden – und genau so ist es gekommen.
Der Rasthof Kiefersfelden war rappelvoll. Also weiter zum nächsten. Das ist der am Irschenberg. Selbst wenn da die regulären Plätze belegt sind, findet man auf den Busparkplätzen im unteren Bereich eigentlich immer einen Stellplatz.
Natürlich habe ich bei dieser Aktion meine Fahrzeit überschritten: Um genau 29 Minuten. Ob ein Ausdruck mit manuellen Nachtrag Polizisten überzeugt, wird sich bei einer eventuellen Kontrolle zeigen.
6 KommentareDiese Bogenbrücken sind schön anzusehen. Trotzdem mag ich die in meiner Funktion als Lkw-Fahrer nicht wirklich – besonders dann, wenn diese kurz hinter einer Kurve die Strasse überspannen.
Auch das „vier Meter Schild“ hilft da nicht unbedingt weiter. Ein ungutes Gefühl beschleicht mich bei solch einer Durchfahrt eigentlich immer.
Nach 17 Stunden ohne Schlaf treten Einschränkungen der Leitungsfähigkeit wie bei einem Promillegehalt von 0,5 Promille auf – nach 24 Stunden sogar wie bei 1,0 Promille, so der ADAC unter Berufung auf den Schlafforscher Roland Popp.
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4 KommentareEU-Sozialvorschriften – Beschwerdestelle für LKW-Fahrer
Wer sich im Zusammenhang mit den EU-Sozialvorschriften ungerecht behandelt fühlt, kann sich an eine Online-Beschwerdestelle des Bundesverbands Güterkraftverkehr und Logistik (BGL) wenden.
Der BGL hat die Beschwerdestelle zusammen mit der International Road Transport Union (IRU) und den europäischen Kontrollbehörden Euro Contrôle Route (ECR) und Tispol ins Leben gerufen.
Hintergrund ist laut BGL, dass die Bestimmungen zu den EU – Sozialvorschriften in Europa nicht einheitlich angewandt und kontrolliert werden. Auf Basis der Online – Beschwerdestelle soll eine Datenbank entstehen, mit der die Unterschiede in den Mitgliedsstaaten identifiziert und abgestellt werden sollen.
Der BGL betont allerdings, dass die Beschwerdestelle keine individuelle Rechtshilfe- oder Widerspruchsstelle ist.
Die Teilnahme am Beschwerdeverfahren erfolgt freiwillig und anonym. Die Daten werden auf den Servern der ECR gespeichert und gemeinsam mit der IRU und ihren Mitgliedsverbänden ausgewertet.
Das Online-Formular für die Abgaben der Beschwerden ist in deutscher Sprache auf der IRU-Webseite abrufbar: www.iru.org/iforms-app?
Härtere Strafen für Trunkenheitsfahrten im Gefahrguttransport
Nach Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums sollen alkoholisierte Fahrer von Gefahrguttransporten in Zukunft härter bestraft werden. Über die Bußgelder hinaus sollen die Alkoholsünder auch Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg bekommen, wenn gegen das Alkoholverbot verstoßen wird. Die Änderung soll voraussichtlich 2013 in Kraft treten.
Damit trat das Ministerium Befürchtungen der Polizeigewerkschaft entgegen, das absolute Alkoholverbot für Fahrer solcher Transporte solle aufgeweicht werden. Es gehe vielmehr darum, den Bezug zur Blutalkoholgrenze von 0,5 Promille im Straßenverkehrsgesetz in der neuen Verordnung so zu modifizieren, dass Verstöße auch mit Punkten im Verkehrszentralregister geahndet werden können. „Dies ist bisher nicht möglich“, so das Ministerium.
Quelle: Bernhard Härtlein – III. Bereitschaftspolizeiabteilung Würzburg
Jeder fünfte Tacho war manipuliert
Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) hat im Rahmen der Überprüfung von Lenk- und Ruhezeiten Anfang Juli auf der Bundesautobahn A 8 im Raum Irschenberg eine Sonderkontrolle zu „Manipulationen“ rund um das analoge und digitale Kontrollgerät durchgeführt.
Von insgesamt 51 kontrollierten Fahrzeugen wurden bei 11 Fahrzeugen (22 Prozent) Manipulationen am digitalen Kontrollgerät festgestellt. Hierbei handelte es sich laut BAG um nicht ordnungsgemäße Plombierung des Kontrollgerätes, Manipulation durch Einsatz eines Magneten am Sensor und unzulässige Veränderungen der Einstellungen im digitalen Kontrollgerät.
4 KommentareEs gibt Tage, die sind einfach nur Gülle. Oder was auch immer.
Früh um acht Arztbesuch. Oder wie man das nennt, wenn nur ein Rezept gebraucht wird. Ging fix, nach zehn Minuten war ich wieder am Auto. Der Zettel, eingeklemmt zwischen Wischer und Scheibe, fiel mir erst nach kurzer Fahrt auf.
Zweieinhalb Stunden später bin ich in der Firma. Der eigentlich vorgeladene Auflieger steht noch an irgendeiner Rampe. Natürlich leer. War klar. Kein Lagermensch weiss von etwas. Ist natürlich auch klar. Also auf in’s Disponentengroßraumbüro für den internationalen Fernverkehr.
Dort herrscht vormittägliche Betriebsamkeit. Ich teile meiner Lieblingswarenbeschafferin das Problem mit – einige Telefonate später kommt die Order, mich im Disponentengroßraumbüro für den nationalen Nah- und Fernverkehr zu melden.
Nach kurzer Wartezeit bringe ich mein Anliegen erneut vor. Die dortige Sachbearbeiterin erklärt mir nach kurzer Suche, dass die Papiere sicher schon im Lager seien. Ich soll mich da melden.
Gesagt, getan. Nun ist man auch im Lager auf der Höhe der Zeit. Es geht vorwärts.
Eine Stunde später ist der Auflieger mit drei Kunden beladen: In Gelsenkirchen, Wuppertal und Leverkusen. Was fehlt sind meine Spangurte. Und Antirutschmatten. Ach ja, die Schneeketten sind auch verschwunden.
Meine Suchaktion im Lager ist ohne Erfolg. Trotz Hilfe zweier Lagerleute bleibt das Zeug unauffindbar. Tja, ohne Arbeitshilfsmittel keine Abfahrt. Nun durfte meine Lieblingswarenbeschafferin wieder ran. Einige Anrufe später die Lösung: Am Morgen war ein Nahverkehrskollege der Meinung, die Kiste mit all den Hilfsmitteln würde auch gut auf dessen Auflieger passen. Wo die dann auch landete.
Am Nachmittag trudelte er ein. Natürlich war Ihm dieses Mißgeschick peinlich und es wäre in der morgendlichen Hektik passiert. Logisch das ich das glaube. Wie alles was man mir erzählt.
Bei keinen Kunden konnte ich heute entladen. Für mich ist das ärgerlich. Klar, auch für meine Disponenten. Nur ich stehe in einem öden Industriegebiet. Und darf den Abend in der Enge des Lkw verbringen. Das hätte ich heute auch anders haben können.
4 KommentareFahre ich mit meinem Lkw durch eine zwei Meter breite Gasse und bleibe an einem Haus hängen, beteiligt sich der Hausbesitzer mit 25% am entstandenen Schaden. Geht nicht? Aber sicher doch!
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