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Kategorie: World Wide Web

17 000 Seiten – Staatsgeheimnis Lkw Maut

Also ich könnte eigentlich nur dazu aufrufen, dass ein Expertengremium zusammen gestellt wird, wo in aller Öffentlichkeit über die Problematik gesprochen wird. Es hat doch niemand was zu verbergen. Ich verstehe es nicht.
Diesen Vertrag kann man doch nicht geheim halten. Vielleicht eine Zeitlang. Aber irgendwann kommt alles an die Oberfläche.

Ernst Uhlmann (Fela Elektronik-Gruppe)

Bei Toll Collect ist etwas passiert, was wir bei vielen solcher Projekte inzwischen erfahren mussten. Nämlich das der Staat sich in diese Geheimverträge als der schwächere Partner hinein manövriert hat, so das die Investoren sich praktisch alles leisten können.
Bei Toll Collect etwa, dass die ihre versprochene vertragliche Leistung nicht erbringen und dafür auch keine Haftung übernehmen.

Werner Rügener (Buchautor)

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Bernhard hat zu folgendem Video eine Frage:

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LiveLeak Direktlink

Hallo,
ist das Materialermüdung? Ich denke mal ein Fahrer kann doch nichts falsch
machen beim Befestigen das Anhängers…wenn das Ding dran ist ist es dran oder?

Falsch machen, kann man schon einiges. So kann beim Aufsatteln des Aufliegers das Sattelschloss nicht komplett verriegelt sein. Der Fahrer merkt es wegen Unaufmerksamkeit oder Unerfahrenheit nicht und schon liegt das Teil nach einigen Metern auf dem Boden oder im günstigsten Fall noch auf dem Rahmen des Zugfahrzeugs.
Eine fehlende Abfahrtskontrolle ist ein weiterer Grund für das verlieren eines Sattelaufliegers. Mein erster Gang in der Früh geht zur Sattelkupplung. Ein Blick und ein Griff gehört zur morgendlichen Routine. Selbst nach einer kurzen Pause die ich nicht im oder am Lkw verbringe, schaue ich nach, ob die Kupplung noch verriegelt ist.

Der Kollege im Video verliert seinen Sattel bei voller Fahrt. Ob dafür ein Produktionsfehler oder Materialermüdung verantwortlich war, kann ich natürlich nicht sagen. Ich würde aber davon ausgehen, dass dem Fahrer keine Schuld trifft. Denn er hat ja schon einige Kilometer hinter sich.
Bleibt die Frage, ob ein Fahrer einen Königszapfen auf Verschleiß oder Beschädigung überprüfen kann? Ich denke eher nicht. Ein Röntgenblick ist schließlich noch nicht angeboren.

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Mobile Urwelt

Seit längerer Zeit verbringe ich mal wieder ein Wochenende auf einem Autohof. Diesmal in Oberbayern. An Versorgung mangelt es hier nicht. McDonald’s, Burger King, Subway und KFC sind in Reichweite, dazu natürlich die ultimative Tankstelle mit angeschlossenen Restaurant.
Oberhalb der Tanke findet man noch eine Spielothek, sowie ein Hotel mit irgendeinem Sexshop oder Pornokino im Erdgeschoß. Es ist also an alles gedacht.

Das was jedoch fehlt, ist eine einigermaßen akzeptable mobile Internetverbindung. Der Seitenaufbau geht so quälend langsam vor sich, man fühlt sich wirklich einige Jahre in die Vergangenheit zurück versetzt.

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Der Stress, die Hektik, das Unheil

Auf einer Autobahnraststätte in Westsachsen wurde ein Lkw-Fahrer von einem Kollegen mit einem Schraubenschlüssel attackiert. Eigentlich wollte der Mann nur einen Reifen wechseln.

Kurz nach der Weiterfahrt vom Rasthof Vogtland-Nord bemerkte ein 56-jähriger einen kaputten Reifen an seinem Gefährt. Noch auf dem Beschleunigungsstreifen hielt er an und stieg aus, um sich den Schaden anzuschauen. Da stürmte ein anderer Lkw-Fahrer mit einem Schraubenschlüssel auf Ihn zu. Ersterer rettete sich daraufhin per Laufschritt in seine Kabine und rief die Polizei.
Eine Streife der Autobahnpolizei war kurz darauf am Tatort und nahm die Personalien des Täters auf. Zum Tatmotiv machte er vor Ort keine Angaben.

Warum der eine den platten Reifen erst während der Weiterfahrt bemerkte und nicht bereits während der Pause? Keine Ahnung! Leider steht in der Polizeimeldung (vielen Dank an Andreas für den Tipp) nicht, wie lange die Pause war.
Bei einem kurzen Halt steige ich auch nicht immer aus. Oftmals werfe ich einen Blick in die Zeitung oder schließe für einige Minuten meine Augen. Sollte er aber neun, b.z.w. elf Stunden Pause gemacht haben, könnte man durchaus die fehlende Abfahrtskontrolle bemängeln. Spätestens dann wäre der platte Reifen aufgefallen.

Wieso sich der andere vom nochmaligen Halt des Pannenfahrers gestört fühlte? Keine Ahnung! Sicher spielen Stress und Hektik eine Rolle. Aber da ist ein lauter Brüller in der eigenen Kabine zigmal besser, als solch eine Konfrontation.
Immerhin konnte er wohl trotz des Aussetzers noch ein wenig klar denken und wartete auf die Polizeistreife. Andere wären weiter gefahren und hätten so die Sache noch verschlimmert.

Polizeimeldung: LKW-Fahrer geht mit Schraubenschlüssel auf Berufskollegen los

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Der Glaube an die Zukunft

Lerne ich irgendwo einen für mich neuen Menschen kennen, bin ich erst einmal reserviert. Also zurückhaltend. So war es auch bei Udo Skoppeck.
Unser erster Kontakt lief übers Telefon. Das war im Februar oder März letzten Jahres. So genau weiß ich das nicht mehr.
Er hatte einige Monate vorher eine Gruppe auf Facebook gegründet, die sich rasant entwickelte. Er nannte diese Gruppe „LKW Fahrer und Trucker„. Damals hatte diese etwa zehntausend Likes, heute sind es so um die vierzigtausend.

Bereits bei diesem Telefonat hatte er Visionen, bei denen ich nur mit dem Kopf schüttelte. Das sagte ich Ihm auch. Er lies sich aber davon nicht abbringen. Nach diesem Gespräch war für einige Wochen oder eher Monate wieder Funkstille zwischen uns.
Natürlich beobachtete ich im Hintergrund seine Aktivitäten weiter. Ende Februar gründete er den deutschen Ableger der „Actie in de Transport“, ein Vierteljahr später organisierte er die erste Demonstration gegen Lohndumping im Transportgewerbe in Berlin.
Auch nach dieser Demo war ich skeptisch. Ich konnte mir halt nicht vorstellen, dass diese Art von Protest jemals Erfolg haben könnte.

Es folgten aber weitere Veranstaltungen in Köln, Lübeck, Dortmund und Aschaffenburg. Auf dreien trafen wir uns und redeten mehr oder weniger ausführlich miteinander.
Die nächste ist für Ende März in Dresden geplant. Zwischen diesen Terminen finden immer wieder Regionaltreffen statt. Das alles ist im Grunde auf Udo Skoppecks Beharrlichkeit begründet. Klar, ohne weitere Mitstreiter im Hintergrund geht es nicht. Aber ohne Udo’s Sturheit wäre der deutsche Ableger der Actie längst in der Versenkung verschwunden.

Deshalb nehme ich Ihm auch die Aussagen im folgenden Video wirklich ab. Oder anders ausgedrückt: Er steht zu dem, was er da sagt.

YouTube Direktlink
Actie in de Transport

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Letzten Juni zapfte man mir in Italien mehrere hundert Liter Diesel aus dem Tank meines Lkw ab. Damals waren die Diebe so clever, dass ich davon nichts mitbekommen habe. Selbst die Tankdeckel wurden wieder ordentlich drauf geschraubt.

Aber es gibt auch dumme Dieseldiebe. Blogleser Micha schickte mir ein Beispiel aus Dresden, welches zeigt, dass bei einigen die Hirnmasse nicht mal dazu reicht, Sprit zu klauen. So bohrten die zunächst ein Loch in den Tank des Lkw. Allerdings setzte man den Bohrer für dieses Loch zu weit oben an. Da der Tank nicht voll war, kamen die Gauner nicht an den begehrten Stoff.
Also folgte ein zweiter Versuch. Aus diesem, weiter unten angesetzten Loch, lief schließlich der Kraftstoff aus.

Nur waren die Auffangbehälter wohl derart dilettantisch präpariert, so dass viel Kraftstoff daneben lief. Ob die dann aufgaben oder einfach nur gestört wurden, ist nicht bekannt. Spaziergänger sahen später das Malheur und verständigten Polizei und Feuerwehr.
Das ärgerliche: Auch hier war der Tankdeckel des Lkw unverschlossen. Die Dieselklauer hätten also nur den Deckel abschrauben brauchen.

Den eigentlichen Ärger dürften nun der Fahrer und dessen Chef bekommen. Neben dem unnütz verflossenen Diesel kommt sicher eine nicht unerhebliche Rechnung auf die Firma zu. Auch der Fahrer könnte Nachteile erleiden. Denn viele werden so disponiert, dass der Lkw übers Wochenende in der Nähe des Wohnortes abgestellt werden kann.
Ob das nach solch einer Aktion weiter möglich ist, kann durchaus bezweifelt werden. Dann bleibt der Laster in der Firma und der Angestellte kann zusehen, wie er die oftmals mehrere hundert Kilometer zurück legen kann.

Dieseldiebstahl geht schief

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Holiday Year

Auf Einladung von Mercedes waren in den letzten Tagen einige Blogger in den Staaten, um mit der neuen C-Klasse von Houston nach Detroit zu reisen. Die Berichte lesen sich ganz nett und sind auch unterhaltsam.

Aber mal ehrlich – die Aktion von Jan Jaap Verweij, einem Holländer, ist doch wesentlich cooler. Der verschiffte einen Scania samt umgebauten Sattelauflieger Richtung USA und ging dort mit seiner Familie für 232 Tage auf Tour. Im Heck des zum Wohnmobil umgebauten Aufliegers fand auch noch ein Pkw Platz – leider kein Saab, sondern nur ein…
Aber lassen wir das.

Vom CB-Funk mäßigen Interview ist nicht immer all zu viel zu verstehen. Aber das ist eigentlich auch egal. Wichtiger sind eh die Bilder:

Mit der neuen Mercedes-Benz C-Klasse (W205) zur NAIAS 2014
Artikel zum Schlagwort: #MBRT14

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