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Kategorie: World Wide Web

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Hallo Maik,

bin gerade auf den Weg in ein langes Wochenende nach Kroatien. Wahnsinn was auf den Straßen los ist. Das Du da nicht durchdrehst?

Blogleser Florian

Tja nun. Es ist schon irre, wie der Verkehr zugenommen hat. Aber ist ja alles bekannt, und joa, ich bin ja der letzte, der was dagegen tun kann.
Die Straße ist quasi mein Arbeitsplatz. Also entweder ich akzeptiere solche Zustände wie Dauerbaustellen, Staus, Parkplatzmangel oder ich muss Hartzen oder was völlig anderes machen oder auf die Rente warten. In fünfzehn Jahren wäre es soweit.

Aber ernsthaft. Ja, es ist schon ein bissel belastend und nervt auch. Es gibt so Tage, an denen ich kaum vorwärts komme. Aber dafür gibt es auch Tage, wo es besser läuft. Also alles gut.

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Glück im Unglück

Ein holländischer Lkw-Chauffeur kommt an eine Unfallstelle, sichert die ab und stellt den umgestürzten Anhänger eines Pkw mit seinem Mitnehmstapler wieder auf die Reifen. Schon ist ein Problem gelöst.

Kleine Sache, große Wirkung. Denn so verdient man sich Respekt.

Bericht in einer holländischen Zeitung >>>

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Interessanter Beitrag

Sehr gut gemachter Bericht, zu sehen bei „Arte“. Da fällt mir doch glatt dieser Beitrag vom letzten Oktober ein. Ich glaube, den kann ich noch in zehn Jahren verlinken:

Kein Bock auf`n Bock

Klar, die ganzen Missstände aus dem Artikel könnte ich jetzt noch Mal wider geben. Aber nutzt ja nix. Bei den Verantwortlichen kommt es eh nicht an. Im Gegenteil. Jetzt beginnt der erste Spediteur in Indien zu wildern. So nach dem Motto:

„Uns fehlen Lkw-Fahrer. Sollen wir die Arbeitsbedingungen verbessern?“

„Nein. Lass uns lieber Fahrer aus Indien nach Europa holen!“

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Diese eMail von James lag vor anderthalb Wochen in meinem Postfach:

Hallo. Wir sind ukrainische Hacker und wir haben Ihre Seite gehackt truckonline.de Was wollen wir? Wir mochten, dass Sie bis zum 25. Marz eine Spende zur Unterstutzung der Ukraine in Hohe von 0,05 BTC an diese Bitcoin (BTC)-Wallet leisten, dies ist ein kleiner Betrag: bc1qtutdrvshe8cvf0kz06r4**********dprtm9z5 Wenn Sie nicht spenden, erscheint auf Ihrer Website ein riesiges Vollbild-Banner, das alle Besucher Ihrer Website auffordert, der Ukraine zu helfen (Ihre Website wird nicht sichtbar sein, nur unser Banner). Wenn Sie es entfernen, werden wir aufgehangt Wenn Sie die Schwachstelle beheben, finden wir eine neue und hangen das Banner erneut auf. Als letzten Ausweg lassen wir den Domainnamen-Registrar Ihre Domain dauerhaft sperren.

Eine obskure Nachricht in meinem Postfach

Oh. Eine gewaltige Drohung. Mein Blog wurde infiltriert, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Als ob der Verzicht auf „Ritter Sport“ nicht reichen würde.

Aber Scherz beiseite. Dieser Blog ist mein Hobby, dazu eines was mir noch immer Spass bereitet. Zudem ist das Bloggen etwas, dass man von überall aus machen kann.
Denn man braucht nur ein Handy oder einen Laptop und eine halbwegs vernünftige Internetverbindung. Deshalb finde ich solche Mails eigentlich nicht so richtig lustig, auch wenn es nur Spam ist.

Aber letztlich ist ja nichts passiert. Die Galgenfrist ist seit über eine Woche abgelaufen, es gibt noch immer meine Inhalte zu sehen – und nicht irgendein Banner, welches angeblich zu irgendeiner Ukraine-Hilfe aufrufen soll.

Aber davon abgesehen, mich würde schon interessieren, wie viele Seitenbetreiber solch eine Mail bekommen haben und ob auf diesen offensichtlichen Müll wirklich jemand drauf rein fällt und was „spendet“. Zumal Bitcoins? Ich armer, kleiner Wicht soll mit so etwas handeln? Lustiger wird es heute nicht mehr.

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Sind Blockaden der richtige Weg?

Am Mittwoch, also übermorgen, wollen Transportunternehmer und Lkw-Fahrer Autobahnen und Bundesstraßen blockieren. Und zwar Deutschlandweit. Mit dieser zweiten Aktion, eine erste fand letzten Samstag in Köln statt, soll vor allem gegen die derzeitigen hohen Spritpreise ein Zeichen gesetzt werden.

Ankündigung der geplanten Blockade
Zuhören durch Blockade. Aber bitte nicht zu laut hupen, sonst versteht man nix.

Klar das bei diversen Fahrern die Spannung jetzt natürlich groß ist. Denn Straßen und Wege blockieren, endlich passiert das, wovon viele ihr halbes Arbeitsleben lang träumen.
So wird in etlichen WhatsApp-Gruppen darüber diskutiert, wer welches Autobahnkreuz oder Bundesstraße wo dicht machen kann.

Ob es wirklich zu irgendwelchen Aktionen kommt? Ich hab da durchaus Zweifel. Denn gerade in unserer Berufsgruppe gibt es viele, tja, wie soll ich sie nennen, Maulhelden? Joa, denke das trifft es ganz gut.

Aber auch andere teilen nicht diese Vorfreude. So macht sich ein Fahrer, Jürgen, darüber ernsthafte und auch berechtigte Gedanken zum Thema „Aufruhr und Blockaden„:

Am Mittwoch wollen einige, sagen wir mal geistig inkontinente Chefs von Speditionen und deren Fahrer, Autobahnen und Landstraßen blockieren, um gegen die derzeitigen Spritpreise zu demonstrieren. Vom Straftatbestand der Nötigung mal abgesehen: Ich kann nur jedem raten, es nicht vor meinem Lkw zu probieren.

Denn anstatt sich diejenigen vorzunehmen, die schon seit Jahren durch Lohndumping und/oder Ausflaggen der Fahrzeuge in Billiglohnländer einen Frachtpreis verhindern, der mittelständische Speditionen überleben lässt, wollen die jetzt die komplette Gesellschaft in Sippenhaft nehmen.
Aber dazu fehlen denen offensichtlich die Eier.
Denn dann müsste man ja die Zentralläger von Amazon, Schenker, DHL und anderen Großlogistikern blockieren.

Also genau diejenigen, bei denen sich diese Speditionen nach stundenlangen Wartezeiten an die Rampe stellen und den Fahrer selbst entladen lassen.

Und wenn andere Firmen, die diesen Scheiß nicht mehr zu diesen Preisen mitmachen wollen, höhere Preise verlangen, sind es genau solche Spediteure, die dann zuschlagen.
Weil bei denen Fahrer auf BlingBling – Lkw sitzen, für 2 400€ Brutto. Wenn es denn überhaupt so viel ist.

Und selbst wenn der Diesel unter 1,50 Euro zurück geht, wird sich nichts ändern.
Jetzt rufen die zu Gemeinsamkeit auf? Da lach ich wirklich hart.

Die Chance zum gemeinsamen Handeln besteht schon seit Jahren.
Aber als wir vor Jahren dazu aufgerufen haben, genau diesen oben genannten Verantwortlichen in die Suppe zu spucken, haben genau diese Spediteure uns im Stich gelassen.
Und jetzt könnt ihr uns mal.

Demonstration in Aschaffenburg
Fünfte AidT – Demo 2013 in Aschaffenburg. Damals ging es um wirkliche Arbeitsverbesserungen für Lkw-Fahrer. Leider mit mäßigen Erfolg.
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Ein Albtraum?

Ein gar nicht mal so übler Bericht über meinen Beruf – hier begleitet ein Fernsehteam den Fahrer einer Spedition bei Schwerin. Gar nicht mal so übel auch, weil einige in der Branche bekannte Probleme gezeigt werden.

Ob der aber gleich ein Albtraum ist? Na ja, ganz so reiserisch würde ich es jetzt nicht ausdrücken. Denn letztlich wird niemand zum Lkw fahren gezwungen. Also immer nur negative Begebenheiten suchen und zeigen, ist auch ein bissel blöd.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

In Kanada fahren Lkw übers Land, wollen die Hauptstadt Ottawa blockieren. Es geht wohl darum, dass ungeimpfte Fahrer nicht mehr die Grenze zwischen den USA und Kanada passieren dürfen. Und das gefällt den Truckern logischerweise nicht. Deshalb haben die sich zu Convoys zusammengeschlossen, um dagegen zu protestieren.

Wie viele da mitmachen? Ich habe keine Ahnung. Mal lese ich von einigen hundert, mal von hunderttausend. Jede oder jeder biegt sich eben die Zahlen so hin, wie die ihr oder ihm gefallen.
Fakt ist aber, Hashtags wie „TruckersForFreedom“ oder „CanadiansTrucker“ waren tagelang in den oberen Trends auf Twitter und diese Leute wurden dort, wie auch auf Facebook, gebührend gefeiert.
Obwohl ich ja eher glaube, in den Lobeshymnen geht es eher um die Sache selbst, als um die Fahrer.

Denn mal ehrlich. Kaum jemand aus Europa hat sich je für die Trucker in Amerika oder Kanada interessiert. Jetzt wo einige Trucker protestierend durch das Land fahren, schreien alle: “ Hey, rafft Euch auf. Das müssen wir auch machen.

Ach übrigens: Vor Kiefersfelden ist der Lkw-Convoy regelmäßig auch zwanzig, vierzig, sechzig Kilometer lang. Was die Nordamerikaner können, schaffen wir also schon lange.
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Apropo Blockabfertigung. Verkehrsexperte Söder schaltet sich im Brennerkonflikt ein. Jetzt wird alles gut.

So meint er, dass „Lkw-Fahrer aus den Niederlanden und dem Westen Deutschlands statt der deutlich kürzeren Gotthard-Route einen langen Umweg über den Brenner wählen und damit nicht nur den Alpenpass selbst, sondern auch die ohnehin stark belasteten Autobahnen in Bayern zusätzlich beanspruchen“.

Blockabfertigung vor Kiefersfelden/kufstein
Blockabfertigung vor Kiefersfelden: Wenigstens ein Ossi steht vor mir

Vor Jahren habe ich ja mal eine nicht repräsentative Stichprobe erstellt. Da zählte ich während einer Pause an der Brennerautobahn für knapp zwanzig Minuten die Herkunftsländer der Lkw, die an mir vorbei fuhren.
Es führten die Polen mit zwölf Gespannen. Danach kamen Rumänen und Deutsche mit je sieben. Gefolgt von Litauern mit sechs, Tschechen und Slowaken mit je fünf. Dann Italiener mit vier Lkw, Bulgaren und Ungarn mit drei. Die Österreicher enttäuschten mit gerade mal mit zwei Brummis. Den letzten Platz teilten sich ein Holländer, ein Slowene und ein Kroate.

Wie erwähnt, nicht repräsantiv. Mir aber eigentlich egal. Denn meine Zählung, die übrigens schon fünf Jahre alt ist, mittlerweile dürften sich die Proportionen weiter Richtung Osten verschoben haben, zeigt trotzdem, woher die Hauptnutzer kommen.
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Aber wenn ich meinen Ortsvorsteher in Hessen dabei beobachte, wie er mit dem SUV durch die Gegend kurvt und gleichzeitig Klimaschutz predigt, kann ich nicht stillhalten.
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Eine neue Überprüfung hat ergeben: Alle großen sechzig Talbrücken der Sauerlandlinie müssen ersetzt werden. Aber allerdings nicht alle sofort.

Wisst ihr, wer keine Brücken braucht? Flugtaxis. Die sollten endlich eingeführt werden. Oder falls das zu lange dauert, als Radschnellweg würde die A45 mit den jetzigen Brücken noch Jahrzehnte halten. Sollte die Politik so entscheiden.
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Wenn Erdmännchen ausrasten
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Vor drei Monaten habe ich mir Gedanken zum Thema „Fahrermangel“ gemacht, jetzt hat der „BR“ auch wieder etwas zu dieser Problematik veröffentlicht. Ich kann mich also immer nur wiederholen.
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Nochmal was zur Blockabfertigung. Der bayerische Landtagsabgeordnete Dr. Markus Büchler will mehr Lkw auf Schiene, statt Lkw auf der Straße.
Finde ich gut, ehrlich. Doch so lange das nicht funktioniert, würde ich ihn gerne mal auf ne Kanne Tee einladen. Nämlich dann, wenn ich wieder mal für fünf, sechs, sieben Stunden in der Blockabfertigung stehe. Dann können wir den gemütlich auf dem Standstreifen trinken und diskutieren. Kollegen aus anderen Ländern gesellen sich bestimmt auch hinzu.

Und wenn es soweit ist, dass die RoLa es endlich schafft, all die vielen Lkw in Richtung Süden oder Norden durch Tirol zu befördern, würde ich Herrn Dr. Büchler auch gerne mal zu dieser Fahrt einladen. Denn da würde es ihm vergehen…
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Unterwegs…

…in der Lombardei. Und zwar zwischen Piacenza und Cremona, also im Süden dieser Region. Aufgenommen habe ich dieses Meisterwerk am 29. September diesen Jahres, ist also relativ neu.

YouTube-Originallink >>>
Quelle: Google Maps
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