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Kategorie: World Wide Web

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Schöne Idee aus Estland. Wer dort beim zu schnell fahren erwischt wird, hat zwei Möglichkeiten. Entweder die entsprechende Strafe zahlen oder eben stehen bleiben. Die Länge der Standzeit hängt natürlich davon ab, wieviel zu schnell man gefahren ist.
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Daimler will in den kommenden Jahren eine halbe Milliarde Euro in die Entwicklung hochautomatisierter Lastautos zu stecken. Dazu sind in den USA die ersten Tests angelaufen.

Na ja, noch funktionieren nicht mal eigentlich simple Dinge wie Spurhalteassistent oder Abstandswarner dauerhaft. Bei Regen oder Schnee geben die laufend Fehlermeldungen von sich. Von daher sind selbstfahrende Lkw null Thema für mich. Wenn die irgendwann kommen, bin ich Asche.
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Oy, mal wieder ist der Arbeitskräftemangel ein Thema. Diesmal in der DVZ. Überall fehlt Personal, egal ob auf nen Lkw oder im Lager. Durch diese dauernde Medienbeschallung wird es aber auch nicht besser. Viele Arbeitsstunden, wenig Privatleben, dazu eine oftmals unterirdische Bezahlung, vom Umgang unter- und miteinander ganz zu schweigen, und sich dann wundern, dass solche Jobs kaum jemand machen möchte.
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Aber vielleicht werden demnächst neue Arbeitskräfte angespült. Denn gar nicht weit im Osten verkleinert ein Großspediteur seine Flotte. Oder anders ausgedrückt: Die Sonne versteckt sich hinter dunklen Wolken.
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Und noch mehr Nachschub: Spedition Gerhardt meldet Insolvenz an. Tja, da wo Not am Mann ist, hilft sich die Branche eben noch selbst. Prima.
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Aber wirklich prima: In München werden einhundert Trixi-Spiegel aufgestellt.
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Rundholz soll nicht mehr in Containern verladen werden dürfen. Laut diesem Bericht eignen die sich nicht für lange, schwere und unregelmäßig geformte Ladungsgegenstände wie z.B. Holzstämme, da die Seitenwände nicht so ausgelegt sind, dass sie den Beschleunigungskräften solcher Ladungen .standhalten.
Der Christian fährt doch so etwas regelmäßig, vielleicht schreibt er mal darüber in seinem Blog.
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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Eine Studie der TU München (TUM) kommt zu dem Ergebnis, dass der Rückgang von Insekten und Spinnen gravierender ist, als bislang angenommen.
Das merke ich auch ohne Untersuchung. Denn an der Frontscheibe vom Lkw hängen Jahr für Jahr weniger Insektenleichen dran. Woran das wohl liegt?
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Ein Lkw-Fahrer fordert Respekt. Also fordern ist irgendwie Gülle. Sich Respekt verdienen ist besser.
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Am südlichen Berliner Ring baut Total einen neuen Autohof. Ist der in gut einem Jahr fertig, stehen fünfzig Stellflächen für den Schwerverkehr zur Verfügung.
Der erste Spatenstich erfolgte in Anwesenheit der brandenburgischen Verkehrsministerin Kathrin Schneider. Ohne Politikerschau geht es halt nicht. Auch wenn es nur um einige neue Parkplätze geht.
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Am Brenner entsteht ein neues Kontrollzentrum für nach Süden fahrende Lkw. Habe ich persönlich kein Problem damit. Denn auch wenn es abgedroschen klingt, aber wer nichts zu verbergen hat, braucht sich auch nicht vor einer Kontrolle fürchten.
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Die Polizei hat gestern in Erlangen nach einem schweren Rad-Unfall zwanzig Radler erwischt, die direkt an der Unfallstelle bei Rot über die Ampel gefahren sind.

Tja, Radfahrer eben. Auch bei denen leben viele in einem offensichtlich rechtsfreien Raum. Geahndet wird wenig. Verkehrszeichen gelten allenfalls als Empfehlung.
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Deutschland, digitales Wunderland. Ein Autounfall auf der B 96 in Brandenburg. Helfer müssen erst einige hundert Meter rennen, um per Handy Hilfe rufen zu können. Ist ja auch blöd, wenn ein Crash genau in einem Funkloch passiert.
Aber hey, dass war auf einer Bundestraße und nicht irgendwo im tiefsten Spreewald.
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Blogleser Al hatte letzte Woche ein unerfreuliches Erlebnis:

Hallo Maik,

am Mittwoch Morgen gegen 09:30 habe ich bei einem Motorradunfall unfreiwillig unter einem (fast?) stehenden LKW-Trailer eingeparkt (links hinten unter dem Staukasten). Das ganze passierte auf der A4 in einem sich bildenden Stau.

Der Trucker hatte alles bemerkt, stieg sofort aus, lief nach hinten und fragte mich, ob es mir gut gehe. Er half auch später beim absichern, damit das Motorrad von der Piste kam. Der Mann war einfach wach und hat seinen Job ernst genommen. VIELEN DANK DAFÜR!!! Der arme Kerl war kreidebleich…
Mal ehrlich, wenn man 40 Tonnen durch die Gegeng fährt, wie wahrscheinlich ist es, dass man mitbekommt, wenn einem ein Biker untern den Trailer schlittert? Nochmal DANKE für die Hilfe!

Ich weiß leider nur, dass der Trailer ein Meißener Kennzeichen hatte. Der Fahrer war möglicherweise auch aus der Gegend. Vielleicht liest er ja Deinen Blog?

Auch noch DANKE unbekannterweise an einen Autofahrer, der links neben der Unfallstelle anhielt (somit auch absicherte) und mir half, die Maschiene wieder aufzurichten. Ist ja heute leider nicht mehr selbstverständlich…

Mehr Glück geht nicht. Es wurde niemand verletzt!

Viele Grüße, einen schönen Sonntag und gute Fahrt!
— „Al“)

Hallo Al, 
jetzt hast Du mir einen Schrecken eingejagt. Gut, dass Dir und anderen nichts passiert ist. Ich kann mir vorstellen, dass das für alle ein Schock war.

Mir ist vor vielen Jahren mal ein Transporter aufgefahren. Ich hatte etwas mehr als 80 km/h drauf gehabt, der andere über hundert Sachen. Gespürt habe ich es deutlich.Gut, bei einem Motorrad ist es anders, zumal die Geschwindigkeit auch noch wesentlich geringer war. Vielleicht hat er Deinen Sturz auch im Spiegel gesehen. Denn gerade an einem Stauende schaue ich immer in den linken Spiegel. 

Apropo Hilfe unterwegs. Im Mai hatte ich mit meinem Pkw einen Wildunfall. Das Reh hat es leider nicht überlebt. Passiert ist das Sonntagabend gegen halb elf auf einer Landstraße. Während ich auf die Polizei wartete, kamen etliche Autofahrer vorbei. Und jeder hielt kurz an, um zu fragen, ob ich Hilfe brauche. Das hat mich positiv überrascht. Ehrlich.

pkw saab nach wildunfall
R.I.P Bambi

Was macht Dein Motorrad? Ist es arg hinüber? Ich hoffe doch nicht. Aber wo gefahren wird, passieren Unfälle. Ist halt leider so. Menschen sind keine Roboter.

Ich wünsche Dir alles gute und das Du den Schreck einigermaßen gut verdaut hast.

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Die Bundesbank regt an, das Rentenalter bis 2070 auf 69 Jahre und vier Monate anzuheben. Was bekommt eigentlich deren Boss? Der heißt Jens Weidmann. Dem steht ein Jahresgehalt von 453 294 Euro zu, welches einem Monatsgehalt von 37 774 Euro & 50 Cent entspricht. Ach ja. Davon zahlt er keinen Cent in die Rentenkasse ein.
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Ein Streit zwischen zwei Lkw-Fahrern. Einer liegt kurze Zeit später erstochen im Dreck, der andere fährt einige Kilometer weiter besoffen in einen Straßengraben. Klingt zwar wie ein Tatort aus München, ist aber real. Und leider nicht so ungewöhnlich.
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Unerwünschte Mitfahrer auf Lkw. Deshalb ist in das nächtliche Parken auf dem Rasthof Barchon bei Soumagne an der E40/E42 in den nächsten Wochen für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen zGG zwischen 20.00 Uhr und 7.00 Uhr untersagt.
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Noch mehr blinde Passagiere. Die haben es zwar nach England geschafft, nur bringt denen das nichts. Denn sie starben auf einem Kühlauflieger. Waren wohl Vietnamesen. Die Nationalität ist aber egal. Es waren Menschen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Jetzt wurde Anklage gegen den Fahrer des Lkw erhoben.
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Oh. Ein neuer Fahrer-Podcast. Cool.
Oh. Seit vier Wochen nix neues. Fährt bestimmt bei DauerHaltLänger, der Kollege 🙂
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Viele deutsche Transporteure haben eines verdrängt. Firmen lassen nicht durch euch Ware transportieren, weil ihr billig seid, sondern weil ihr (noch immer) einen Ruf habt. Wer glaubt, er muss billiger fahren, um am Markt Bestand zu haben, der ruiniert aber diesen Ruf, aber kann immer noch nicht mit Ost- oder Südosteuropa konkurrieren. Die werden immer noch billiger fahren können.
Einfach mal wieder darauf besinnen, dass auch Transport „Made in Germany“ mal für Qualität stand. Das ist mehr wie eine Marktlücke. Besetzt die wieder. Dann werdet ihr auch wieder Fahrer finden.
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transport made in germany

Denn „Trucker“ ist längst kein Traumberuf mehr. Das ist ja nun nix neues. Und durch dauerndes Wiederholen wird es auch nicht besser. Aber kleiner Tipp: Hinter dem Ural leben auch Menschen. Und irgendwo dort werden doch noch motivierte, nein, genügsame Mitarbeiter zu finden sein.
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Aber weiter unten noch etwas mehr dazu…
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Ein harter Brexit würde den Handel in Europa abrupt verändern.
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Bankraub war gestern! Heute schlitzen Verbrecher LKW-Planen auf, denn es ist viel einfacher nachts unbemerkt einen Lastwagen zu plündern, um später das Diebesgut weiterzuverkaufen.
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Wenn Ihr Euch wundert, wieso sich viele Baumaßnahmen verzögern und verteuern – hier ein Beispiel: Beim Burgbergtunnel in Bernkastel-Kues wurden bei der Menge des Betons Quadratmeter und Kubikmeter verwechselt. Das Bauprojekt verteuert sich nach Angaben der Kreisverwaltung Bernkastel um mehr als zweieinhalb Millionen Euro auf jetzt neun Millionen Euro. Tja nu…
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Bettwanzen im Fahrerhaus – Die Wahrheit über den Fahrermangel!

Tolle Überschrift bei traktuell.at. Ihr merkt, ich bin nochmal beim Thema „Fahrermangel“. Abgesehen von der Überschrift eine gute Zusammenfassung.

Denn solange Paketdienste ihre Mitarbeiter über die Straßen jagen, viele Transporteure ihre Arbeit so struktuieren, dass Jobs entstehen, von denen niemand sich selbst, geschweige eine Familie ernähren kann, so lange behält dieser Wirtschaftsbereich ihr Ausbeuterimage.
Da können Funktionäre auf der BGL-Jahreshauptversammlung in Bad Lauterberg noch so diskutieren und Pressemitteilungen verschicken.

Die Logistikbranche tut noch immer so, als hätte es Skandale um Arbeitsbedingungen wie bei Hermes nie gegeben. Und wundert sich dann, wenn immer weniger Menschen bereit sind, sich solchen Bedingungen auszusetzen. Dabei wird sich aber mittelfristig nur durchsetzen, wer ein sozialer Arbeitgeber ist und Menschen beschäftigt, die eine Geschäftsidee glaubhaft transportieren.

Der Job muss halt attraktiver werden. Dazu zählt eine gerechte Entlohnung, aber auch angepasste Arbeitsbedingungen. So z.B. durch gut ausgestattete Lkw. Wer seinen Fahrern nur 08/15 Laster hinstellt, hat es schwerer, Fahrer zu finden, wie eine Firma, die auch Extras anbietet. Auch sollten Arbeitgeber mal auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Fahrer hören. Wochenende von Samstagfüh um vier bis Montagfrüh um drei reicht vielen nicht mehr.

Thema Be- und Entladen. Eigentlich sollte das meist problemlos ablaufen. Also ohne lange Wartezeiten, nerviges Palettentauschen oder überfüllter Lagerplätze. Pausen sollten an geeigneten Plätzen durchgeführt werden. Mit sauberen Sanitaireinrichtungen und günstigen Verpflegungsmöglichkeiten. Nicht jeden Abend will ein Fahrer Brot aus der Kunststofftüte oder Gulaschsuppe aus der Büchse verzehren.

Dann der Parkplatzmangel. Es kann nicht sein, dass bereits um 17.00 oder 18.00 Uhr mehrere Plätze angefahren werden müssen, um einen einigermaßen adäquaten Platz zu finden. Oftmals unbewirtschaftet, unbeleuchtet, ohne WC und fünf Meter neben einer Autobahn.
Es gilt also, neue Perspektiven für den Fahrerberuf zu entwickeln. Dann finden sich (vielleicht) auch neue Mitarbeiter…
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Kandidatentausch in Europa. Erst war die Rumänin Rovana Plump erste Wahl für die neue EU-Verkehrsministerin. Gegen Sie wird aber wegen Amtsmissbrauch ermittelt. Aus, vorbei. Jetzt soll es wieder ein Rumäne werden: Siegfried Mureșan von der Europäischen Volkspartei (EVP). Mitglied des Europäischen Parlaments ist er seit 2014.
Bisher wurde kaum etwas zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Kraftfahrern durchgesetzt. Ob der Mureșan es kann oder überhaupt will? Ich hab da meine Zweifel.
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Nach mehreren Jahren Pause hat Jon Rafman seinen Blog wiederbelebt, in dem er die kuriosesten und seltsamsten Aufnahmen von Google Streetview, die beim Vorbeifahren des Google-Autos geknipst werden, präsentiert.
Eigentlich nichts besonderes. Man sieht Unfälle, Festnahmen oder Leute, die sich dämlich vor einer Kamera geben. Halt wie im richtigen Leben. Als Zeitvertreib kann man aber immer mal durch klicken. Tut ja nicht weh.
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Kein Politiker will sich beim Thema Verkehr die Finger verbrennen
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Vor dem Amtsgericht Fulda wurde ein Lkw-Fahrer verurteilt, der mit mehr als 90 Stundenkilometern auf den Kleinwagen einer 29-Jährigen auffuhr, die an einem Stauende auf der A7 bei Hünfeld stand. Die Frau starb einen Tag später im Krankenhaus.
Der Tacho, also das sogenannte EU-Kontrollgerät im Lkw des 64-jährigen polnischen Fahrers, wurde vorher manipuliert. Es zeigte eine niedrigere Geschwindigkeit an, als die wirklich gefahrene. Das hatte auch fatale Auswirkungen auf den Notbremsassistenten.
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Habt Ihr sicher auch schon gesehen. Ein Lkw parkt auf dem Standstreifen einer Autobahn, weil dessen Fahrer dort seine Pause macht. Sieht man immer häufiger. Unternommen wird oft nix. Polizei fährt vorbei, fertig.
Warum steht der da? Parkplatznot? Vielleicht. Denn das es zu wenige Stellflächen gibt, ist offensichtlich. Nur fällt es auch auf, dass es vor allem osteuropäische Fahrer sind, die so parken.

Ich hatte es noch nie nötig, weder auf einer Auf- oder Abfahrt eines Parkplatzes, noch direkt auf einem Standstreifen zu parken. Lieber mache ich zwanzig, dreißig Minuten vorher meine Pause. Und wenn es eng wird, hatte ich bisher meist Glück, einen Stellplatz zu finden. Oder ich musste auch mal einige Minuten überziehen. Denn lieber fahr ich etwas über die erlaubte Zeit, als mein Leben oder das anderer zu gefährden.
Wohlgemerkt. Hier geht es um die 45-minütige Pause. Nicht um die neun oder elfstündige Ruhezeit.
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Die IHK Niedersachsen schlägt Alarm. Denn im Bundesland möchte man, dass der Reformationstag (31.Oktober) in die Straßenverkehrsordnung aufgenommen wird. Bedeutet, dass an diesem Tag ein Lkw-Fahrverbot gilt. Ein Tag später ist in NRW Feiertag, nämlich Allerheiligen. Dann gilt dort ein Fahrverbot.
Heißt somit an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Fahrverbote in NRW und Niedersachsen. Ist Gülle, auch für uns Fahrer. Deshalb schlägt die IHK Niedersachsen nach eigenen Angaben eine grundsätzliche Reduzierung des Lkw-Fahrverbotes an nicht bundeseinheitlichen Feiertagen auf die Zeit zwischen 7 Uhr und 20 Uhr vor.

Darf ich noch etwas radikaler sein? Klar, hier schon. Also ich wäre dafür, dass Lkw-Fahrverbot an nicht bundeseinheitlichen Feiertagen komplett abzuschaffen. Weil ich stehe in einem Bundesland mit Feiertag und darf nicht in ein Bundesland fahren, in dem kein Feiertag ist. Nonsens.
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Am 3. Oktober beginnen in Brüssel die Verhandlungen zum Mobilitätspaket. Es geht darum, den Wettbewerb im internationalen Güterverkehr fairer zu machen und die Fahrer vor allem aus Osteuropa sozial besser zu stellen. Doch ausgerechnet bei der Rückkehrpflicht der Lkw alle vier Wochen droht der Schuss nach hinten loszugehen.
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Keine Duschen, keine Toiletten, kochen mit einem Gasbrenner. Hocken zwischen mehreren Lkw, ausharren bei jedem Wetter. Geld für eine richtige warme Mahlzeit gibt es nicht. Für rund 3000 bis 4000 südosteuropäische Lkw-Fahrer ist dies keine Zeitreise in die Vergangenheit sondern tagtägliche, bittere Realität – mitten in Duisburg.
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Es ist nicht nur Berlins Flughafen, der einfach nicht fertig wird. Fast überall hat sich die Republik in immer kompliziertere Planverfahren verstrickt und durch Verwaltungsgerichtsverfahren gelähmt. Es fehlt Personal in Bauämtern, und die Verfahren sind viel zu kompliziert: Noch immer plant jede Stadt für sich allein.
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Zwei Großstädte, München und Wien, spielen mit dem Gedanken, dass Lkw ohne Abbiegeassistenten nicht mehr rechts abbiegen dürfen. Das führt zu vorhersehbarem Chaos.
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Von wegen Kurzlebigkeit

Fast zwölf Jahre lang hat sich dieses Blog optisch nicht verändert. Links und rechts eine Seitenleiste, mittig der Hauptteil mit den Beiträgen. Dazu der Header mit Schriftzug, Wegweiser und gemalten Lkw. Hat mir immer gefallen, da fühlte ich mich sprichwörtlich zu Hause. Auch in der Ferne. Selbst Neulinge erkannten auf den ersten Blick, um welches Thema es in meinem Blog geht. Klar habe ich immer mal überlegt, es zu ändern. Nur warum?

truckonline logo
Altes Design

Tja. Vielleicht hatte ich mich mittlerweile satt gesehen? Kann sein. Was aber wirklich immer enger wurde, waren die Grenzen des Themes. Es wurde schon länger nicht mehr aktualisiert, responsive war es erst recht nicht. Es auf Mobilgeräten lesbar anzuzeigen, ging nur mit einem Plugin. Heißt, ich musste ein zweites Theme installieren, welches das Plugin erkannte und den Inhalt für Handys lesbar anzeigte.
War natürlich keine Lösung auf Dauer. Zumal die Ansicht auf Monitor und Mobilgerät überhaupt nicht zusammen passte. Logisch. Waren ja zwei verschiedene Designs.

Außerdem war beim Lesen am Rechner die Schrift zu klein. Größer einstellen ging zwar, hätte aber das Design des Blogs zerstört. Also auch blöd. Und wieder ein Grund mehr für einen kleinen Relaunch.
Genau der kam nun. Besser lesbar, ein einheitliches Konzept zwischen stationärer und mobiler Ansicht und auch nicht mehr ganz so altbacken. Finde ich zumindest.

Was noch nicht ganz so passt, ist die „Eindeutschung„. So steht z.B. auf der Startseite noch immer „Comments„, statt „Kommentare„. Aber das ändere ich noch bei Gelegenheit. Da kommt dann wieder „x Tonnen geladen„. Wurde ja schon angemerkt. Im Kommentarbereich habe ich es schon geändert.
Apropo Kommentare. Da könnt Ihr jetzt direkt auf eine andere Meinung antworten. Es wird also auch da übersichtlicher.

Gut, so viel dazu. Noch eine kleine Bitte. Sollten Euch Fehler auffallen, schreibt diese bitte als Kommentar hier drunter. Und auch sonst interessiert mich Eure Meinung. Also sieht irgendetwas komisch aus? Oder ist die Handhabung kompliziert? Immer her mit Anregungen. Ich freu mich drüber.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Bei Leverkusen wollen Anwohner keine Raststätte, in der Wetterau auch nicht und auch Hockenheim will lieber Vettel, als ruhende Lkw-Fahrer. Aber ich hätte da eine Idee. Den eigenen Lebensstil überdenken, der die Lkw-Transporte auf den Autobahnen erst verursacht. Gemüse und Obst aus der Region essen und nur, was saisonal gerade bei uns wächst! Keine Billighandys aus China. Das würde den Bedarf an Stellplätzen erheblich verringern.
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Die Rumänin Rovana Plump sollte neue EU-Verkehrskommissarin werden. Obwohl gegen sie wegen Amtsmissbrauchs ermittelt wird. Aber nun scheint die aus dem Rennen zu sein. Denn der Rechtsausschuss lehnte Plump ab.
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Eine dänische Firma wirbt über eine polnische Tochterfirma philippinische Fahrer an, damit diese in Westeuropa arbeiten. Natürlich unter miserablen Bedingungen.
Sie lebten in ihren Fahrzeugen, kochten provisorisch im Freien, wuschen ihre Wäsche auf Parkplätzen. Sowohl ihr Grundgehalt als auch Spesen lagen weit unter dem, was die Gewerkschafter normalerweise aus Lohnabrechnungen polnischer Verträge kennen.

Jetzt erreichten Gewerkschaftler eine Mindestlohn-Nachzahlung. Den Philipinos wird jetzt der ausstehende deutsche Mindestlohn nachgezahlt.
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Was für ein komischer Beitrag:

Nach einer mehr oder weniger langen Nacht im LKW, vernachlässigen dann allerdings tatsächlich einige die Körperpflege. Doch das hat eine eher traurige Ursache, meint die Insiderin: „Dass manche Kollegen manchmal etwas ungepflegt wirken, hat auch einen finanziellen Grund. Es geht nämlich auf Dauer ziemlich ins Geld, sich täglich auf der Raststätte zu duschen.“
Ein anderer LKW-Fahrer bestätigt unserer Redaktion die hohen Preise – manche Raststätten sollen vier Euro fürs Duschen verlangen. Doch das größte Problem sind dabei nicht die Raststätten: „Wenn ein Fahrer seine tägliche Fahrzeit von neun Stunden voll hat, muss er den nächstbesten Parkplatz ansteuern, und dort gibt’s keine Duschen, geschweige denn ein WC. Und das passiert einem dann noch zwei- bis dreimal in der Woche hintereinander“

Quelle

Körperpflege vernachlässigen die, die auch sonst nichts auf sich geben. Egal was für einen Job die ausführen.
Jeden Tag versuche ich zu duschen. Klappt auch meistens. Oft in Firmen, die ich anfahren muss oder eben in Raststätten. Muss ja nicht unbedingt Abends sein. Mache ich tagsüber 45 Minuten Pause, nutze ich die dafür. Ausserdem habe ich einen Kanister mit Wasser dabei. Falls es mal nicht mit duschen klappt, kommt halt auch mal vor. Jeder kann was für seine Hygiene machen.
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