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Kategorie: Unterwegs

Melodischer Highway

Eigentlich nur eine kleine Spielerei, die aber Autofahrer dazu bringt, Verkehrsregeln einzuhalten. Auf einem Highway in den USA wurde durch eine private Straßenbaufirma der Rand der Fahrbahn so angeordnet, dass bei der erlaubten gefahrenen Geschwindigkeit eine Melodie ertönt.
Dazu wurden der Fahrbahnrand unterschiedlich tief gefräst. Schöne Idee.

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Maut zahlen kann stressen

Italienische Mautterminals zu bedienen, ist nicht so schwer. Am Anfang der Mautstrecke zieht man ein Ticket und am Ende steckt man dieses in den Automaten und zahlt den angezeigten Betrag.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder in bar, mit Kredit- oder Viacard oder mittels Telepass.
Die Viacard bekommt man in verschiedenen Beträgen an Rasthöfen oder Servicestationen der Autobahnbetreiber. Die gibt es, glaube ich, ab zehn Euro und bis 75 Euro. Damit zu zahlen geht schneller und einfacher, als mit Bargeld.

Telepass nennt sich das Mautgerät, welches an der Frontscheibe hängt. Der fällige Betrag wird beim durchfahren einer Mautstation ohne zu halten automatisch abgebucht. Dieses System ist also am bequemsten.

Manchmal haben diese Automaten aber ihre Tücken. Ich mit dem Telepassgerät hatte noch keine Probleme. Bisher öffnete sich die Schranke immer. Trotzdem bin ich bremsbereit.
Viele feuern aber da durch. Wenn sich die Schranke mal nicht öffnen sollte, hängt die im Kühlergrill. Das muss ich nicht erleben.

Bei der Bezahlung mit Via- oder Kreditkarte kann es aber passieren, dass der Automat diese Karten grad mal nicht akzeptiert. Warum weis ich nicht. Vielleicht mal kurzzeitig keine Lust.
Dann wartet man, bis das Gerät eine Rechnung ausspuckt. Die kann man dann später bezahlen.

Vor zwei Wochen hatte ich in der Nähe von Piacenza diesen Kameraden vor mir. Zufälligerweise auch noch aus meiner Heimat.

Auto in Mautstation

Der kam überhaupt nicht zurecht. Erst probierte er es mit Bargeld, welches er auch noch in den falschen Schlitz steckte. Als das logischerweise nicht funktionierte, versuchte er es mit einer Kreditkarte. Klappte aber auch nicht. Keine Ahnung wieso.

Als ich mal kurz hupte, wurde er noch nervöser und beschimpfte den Automaten als „Scheiss Gerät“.
„Nicht das Gerät ist scheiße, Du bist nur zu dumm
„, rief ich zurück.

Seine Antwort verstand ich nicht. Stattdessen erbarmte sich der Kasten und gab endlich die Rechnung frei.
Ob der die später bezahlte? Da würde ich nicht drauf wetten.

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Sie haben Post

Vor den Tücken des Winters hat André ein wenig Bammel:

Hallo… Es ist ja noch ein zeitchen hin mit dem Winter… Aber ich bin jetzt auch im Fernverkehr und möchte gerne wissen wie ich den Winter heile überstehe.. Gibt es eine oder mehrere Grundregeln die ich beachten muss?? Das ich nicht auf Glatteis wegrutsche oder im gefälle… Gib mir bitte soviel Tipps wie möglich.. Dankeschön

Hallo André,

dass brauchst Du eigentlich nicht. Was Du aber haben solltest, ist Respekt vor der Masse die Du bewegst. Fahre bei Schnee und Eis langsam und lass Dich nicht stressen. Erst recht nicht von anderen Kollegen, die meinen, es ginge auch schneller und Dich überholen wollen. Bewege den Lkw so, wie Du es für vertretbar hälst. Denn wenn das Teil im Graben liegt, hilft Dir keiner von denen.

Wenn Du den Eindruck hast, es geht nichts mehr, fahre auf einen Parkplatz. Der Winterdienst kommt irgendwann. Was Du immer im Kopf haben musst: Benutze bei glatter Fahrbahn nur die Betriebsbremse. Also nie den Retarder oder die Motorbremse. Letztere wirken nur auf die Antriebsachse, dass Gespann kann sich dadurch quer stellen.

Also. Immer ruhig bleiben. Ein guter Fahrer zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er schnell von A nach B kommt, sondern auch sicher. Ach übrigens. Dieser Artikel ist zwar schon einige Jahre alt, beinhaltet aber trotzdem gute Tipps: So meistert man brenzlige Situationen

Stammleser Hajo hat in der Frankfurter Rundschau einen Artikel über den ersten öffentlichen E-Highway der Welt gelesen:

Hallo Maik,

soeben habe ich diesen Artikel glesen, vielleicht etwas für Deinen Blog:

fr-online.de/wirtschaft/schweden-e-highways

Herzliche Grüsse
Hajo

Das System kommt von Siemens und funktioniert ähnlich wie bei der Eisenbahn. Im Dach des Lkw befinden sich Sensoren die erkennen, ob sich über dem Fahrzeug eine Oberleitung befindet. Ist das der Fall, werden die im Dach eingebauten Abnehmer ausgefahren und so der Strom zum Elektromotor und den Batterien des Lkw geleitet.
Ähnlich nur deshalb, weil diese Lastwagen mit einer Hybridtechnik ausgestattet sind. Die können also sowohl elektrisch als auch mit Diesel fahren.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, ob das wirklich die Zukunft ist. So müssten die dafür vorgesehenen Autobahnen mit den Oberleitungen ausgestattet werden. Und das in einer solchen Höhe, dass auch Lkw durch passen. Für Pkw ist dieses System also nicht geeignet.
Dazu kommen Witterungseinflüsse. Im Winter vereisen Leitungen oft. Gerade die Bahn hat ja damit ihre Schwierigkeiten.

Sarina hat eine Petition gestartet:

Ich habe eine Petition gestartet und suche nun Unterstützer, bzw Helfer, die mir bei der Verbreitung und Bekanntmachung helfen.
Daher wende ich mich an Sie. Lesen Sie sich alles in Ruhe durch und schauen Sie sich die Seite in Ruhe an:

Openpetion.de
Auf Suche gehen und Sarina Schulz eingeben.

Vielen Dank

Ihr braucht nicht zu suchen. Hier ist der Link: Rente mit 60 für Lkw-Fahrer ohne Abzüge

Rente mit 60? Mein Traum. Vielleicht gibt es bis dahin auch Treppenlifte für Lkw. Aber Spass beiseite. Ich unterzeichne diese Petition nicht. Die Begründung ist überhaupt nicht durchdacht. Sätze wie

Ebenso wird gar nicht die Fahrt zum Betriebshof oder nach Hause berücksichtigt. Manche Fahrer sind schon eine Stunde und mehr privat unterwegs, bevor sie mit dem Lkw starten.

wirken schon komisch. Einen Anfahrtsweg zum Arbeitsplatz haben viele Arbeitnehmer. Also wenn schon, dann Rente mit 60 für alle. Das das nicht geht, ist klar. Es gibt sinnvollere Forderungen.

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Geruchvolle Pause

Parkplätze entlang einer Autobahn sind ja nicht unbedingt der malerischste Ort für ein Picknick. Erst recht nicht, wenn das umliegende Grünland mit diversen biologischen Ergüssen kontaminiert ist.
Aber jedem wie es ihm gefällt.

Picknick an der Autobahn

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Brückenbauer

Am Freitag wurde in Istanbul eine dritte Bosporusbrücke eingeweiht. Sie entstand in einer Bauzeit von nur dreieinhalb Jahren und überspannt die Meerenge auf 1,4 Kilometer Länge. Ach übrigens: Über die Rheinbrücke bei Leverkusen dürfen bis 2023 keine Lkw fahren.

In England begeht man beim Abriss von Brücken neue Wege. Da wird nicht mal der Bagger abgeladen. Die haben nur vergessen, die dazu gehörende Autobahn zu sperren. Beim nächsten mal klappt das sicher besser.

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Nervig

Vor einer Stunde 15 Minuten Wartezeit. Vor dreißig Minuten eine Stunde Wartezeit. Jetzt anderthalb Stunden. Die Urlauberlawine rollt.

Stau am Gotthard

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Och nee

Letzte Woche war nicht so ganz meine Woche. Falls jemand fragt, wie es passiert ist – ich werde nicht drauf antworten. Und nein, dass Ding lag nicht auf der Seite. Ganz so arg war es nun auch nicht.
Trotzdem ist diese Chose ärgerlich. Mein Chef hat den Schaden am Nachmittag mal kurz überschlagen. Das teuerste wird die neue Plane mit mehreren hundert Euro. Dazu kommt eine neue Beleuchtungseinheit und ein paar Schönheitsreparaturen.

Passiert ist es in Italien, nördlich von Mailand. Für die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, war das Routine. Für mich nicht. Nett waren die aber. Normal zahlt man als Unfallverursacher gleich mal 120 Euro. Bei mir begnügten die sich mit 28.70 Euro. Das kostet das eigentliche Vergehen, welches ich begangen hatte und letztlich zum Schaden führte.

Ich hake es als Lehrgeld ab. Ja, selbst nach fast einem viertel Jahrhundert im Lkw ist man vor Missgeschicken nicht gefeit. Wie auch. Wenn gewisse Fahrmanöver tausendmal gut gehen und sich eine schleichende Routine einstellt.
Meist merkt man das nicht mal. Oder eben erst dann, wenn wie hier die Plane in Fetzen herunter hängt.

Auflieger kaputt

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