Heute ist Feiertag in Italien, nennt sich Mariä Empfängnis. Darf deshalb nicht fahren, aber das macht nichts. Denn bis eben das dritte Nickerchen gemacht, herrlich.
Auch wenn ich gerade vom Winterdienst geweckt wurde. Aber wenigstens der ist auf Zack.
An der A15 südlich von Parma. Da wo der Schinken wächst. Kommentare geschlossen
Gestern vormittag in Kufstein voll getankt, heute früh nach fünfhundert Kilometer steht die Anzeige auf nur noch halb. Bedeutet? Genau, da hat sich mal wieder ein Arschloch Ganove am Tank zu schaffen gemacht und sich am Diesel bedient.
Dieses mal weiß ich sogar was es war, nämlich ein fahrender Kollege anderer Lkw-Fahrer. Denn irgendwann in der Nacht wurde ich munter und höre einen Lkw neben mir blubbern. Im Halbschlaf denkt man sich natürlich groß nichts dabei. Der wird seine halbe oder dreiviertel Stunde Pause machen und fährt dann weiter. Hat der sicher auch. Nur das er danach mit einem Teil des von mir getankten Diesel verschwunden ist.
Ach ja. Dieser Diebstahl geht übrigens nicht in die Kriminalitätsstatistik ein. Denn die Polizei rufen und Anzeige erstatten, ist vergebliche Mühe. Das Klauarschloch ist eh weg und wieso soll ich mich auch noch über vergeudete Zeit ärgern. Der Unmut über den verschwundenen Kraftstoff reicht mir für heute.
Vor zwei Wochen noch im Mittelmeer vor Sardinien herum geplanscht und heute den ersten Schnee in der Hand gehabt. Ja, zwar noch ziemlich weit oben am Brenner, aber immerhin.
Tja, die Zeit vergeht so fix. Schon wieder ist ein Jahr fast rum. Unglaublich.
Mein Urlaub neigt sich so langsam seinem Ende zu, Zeit also zu schauen, was so auf den Straßen abgeht. Obwohl, was soll sich in zwei Wochen denn groß ändern? Überholverbote, zu geringer Abstand, auf Landstraßen mit Tempo 90. Juckt doch alles viele nicht mehr so richtig.
Aber manchmal schlägt Karma doch mal zurück. Das auf dem Video ist zwar in Polen passiert, könnte aber überall sein. Keine Ahnung, wie hoch die Strafen in unserem östlichen Nachbarland sind. Aber ich denke schon, dass es dem Fahrer weh tun wird.
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Duschen im Industriegebiet. Erotischer wird es diese Woche nicht mehr. Natürlich auch wegen der Temperatur des Wassers. Klar. Oder wie ein guter Bekannter auf Instagram schrieb: „Das ist jetzt aber die Endstufe der Truckerromantik.“
Nach drei Wochen wieder in Italien und schon ist hier unten Vodafone kaputt. Keine Ahnung was da los ist. Das mobile Internet ist schneckenlahm, selbst bei so profanen Dingen wie WhatsApp muss ich aufpassen, dass mein Geduldsfaden nicht reißt.
Was aber am Tag schon übel war, ist heute Abend fast Quälerei…
Kein Netflix… Kein YouTube… Kein Spotify…
Na ja. Dafür endlich mal Zeit für ein Buch. Und sei es auch nur für sowas wie „Italienisch für Dummies„. Wie lange ich das Buch schon mit schleppe, weiß ich gar nicht mehr. Habe noch nie wirklich interessiert drin rum geblättert. Selbst vor fünf Wochen beim umräumen in den neuen Lkw ist es sprichwörtlich einfach mit gewandert.
Diesen Beitrag hier schreibe ich übrigens mit dem Handy. Denn eine Unterrichtstunde „Italienisch“ reicht. Das tippen ist bei einer funktionierenden Verbindung schon ne halbe Quälerei, heute Abend aber noch mühsamer.
Aber gut jetzt mit der Jammerei. Jetzt sollte das Bild eigentlich noch hochladen…
…ah, es funktioniert. Zwar langsam, aber stetig. Und morgen hab ich wieder tolles Internet und alles ist wieder gut. Einfach nur fest dran glauben.
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