Die bei der ROLA sind nicht die schnellsten. Na ja, nicht umsonst heißt das Teil „Rollende Landstrasse“ und nicht „Rollende Autobahn“.
2 KommentareKategorie: Unterwegs
Am Annahmeschalter der ROLA* in Regensburg sollte man tunlichst aufpassen, dass keiner vor einem steht, der Gefahrgut geladen hat. Bis der Mann hinter dem Schalter begriffen hat, was da alles für Zeug geladen ist, steht man sich sprichwörtlich die Beine in den Bauch.
*Rollende Landstrasse
Kommentare geschlossenDa hüpfe ich aus dem Lkw und lande fast auf einem kleinen, felligen, grauen Vieh. Im ersten Augenblick dachte ich, es wäre eine Ratte oder so etwas und wollte es leicht angewidert mit dem Fuß wegstoßen. Doch dann höre ich aus dem dunklen eine weibliche Stimme, die nach Mucki ruft.
Wie kann man sich nur einen Hund als Haustier halten, der in der Nacht wie eine Ratte aussieht?
2 KommentareVor mir die grelle Beleuchtung einer Tankstelle, links eine lärmende feuchtfröhliche Rentnertruppe, die gerade aus einem Bus in die Freiheit entlassen wurde, irgendwo rechts hinter mir ein Kollege, der rückwärts in eine Parklücke rangiert – der Warnpieper seines Lkw nervt mehr als ein Wecker frühs um halb vier und von der Autobahn klingt das laute Rauschen der vorbeifahrenden Autos an und in mein Ohr.
Manchmal fragt man sich schon…
Aber egal, morgen sieht die meine Welt sicher anders aus.
Unglücklich geparkt hatte am Wochenende der Fahrer eines iranischen Lkw. Er hatte seinen Sattelzug auf einen Firmenparkplatz im fränkischen Ebern abgestellt. Als er heute früh weiterfahren wollte, war sein Gespann von parkenden Pkw eingekeilt.
Er schaffte es zwar, den Parkplatz zu verlassen, das Heck des Aufliegers blieb aber an einem Geländewagen hängen. Das Auto wurde dabei so beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste. Am Sattelauflieger selber entstand nur geringer Sachschaden.
Auch die Schadensregulierung war laut Polizei unproblematisch.
Der Brummifahrer regte sich über den Vorfall jedoch so auf, dass er mit massiven Herzproblemen in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußte.
Zur Meldung >>>
Kommentare geschlossenDiese Meldung ist schon gut zwei Jahre alt:
Im Poker um den Autozulieferer Siemens VDO hat sich der Hannoveraner Konzern Continental durchgesetzt. 11,4 Milliarden Euro zahlt er für das Unternehmen mit seinen…
Nun ja, man kann ja nicht alles wissen und so suchte ich wie blöd in einem Pariser Vorort die Firma Siemens VDO. Die gab es aber nicht, sondern nur Conti. Dort sollte ich aber nicht entladen, sondern laut Frachtbrief eben bei VDO.
Der dortige Pförtner war mir auch keine Hilfe. Er zeigte nur auf seine Uhr, die 11.30 Uhr anzeigte und auf einen Zettel, auf dem stand, dass ab 12.00 Uhr Mittagspause sei.
Die letzte (für mich allerletzte) Möglichkeit war nun, den für Frankreich zuständigen Disponenten anzurufen. Seine Antwort war kurz und klar: „Ja, wurden die nicht von Conti aufgekauft? Klar wurden die aufgekauft!“
Vielleicht wäre es für mich besser, auch mal den Wirtschaftsteil diverser Zeitungen zu lesen und nicht nur Todesanzeigen und die Sportseiten. Aber nur vielleicht – hilfreicher wäre es, wenn die Lieferpapiere ordentlich ausgefüllt würden.
Dann käme ich überhaupt nicht auf den Gedanken, mich mit dieser Materie befassen zu müssen…


